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  1. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    Elternunterhalt

    Kann mir jemand sagen wie es bzgl. Heimkosten und Elternunterhalt aussieht:
    - Ehepaar mit sehr geringer Rente
    - Paar hat eigenes Haus, bewohnt es selbst

    Wenn:
    - einer der beiden ins Heim kommt, reicht die Rente nicht aus um die Kosten zu decken.
    - wenn beide in ein Heim müssen, reicht ebenso die Rente nicht aus

    Müssen dann die Kinder für die Heimkosten aufkommen? Ich weiss es gibt so Schongrenzen. Aber was passiert mit dem Haus der Eltern. Muss das verkauft werden und das Geld daraus aufgebraucht werden, bevor der Staat einspringt?

  2. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Elternunterhalt

    Ich meine bei meiner Oma wäre es so gewesen, dass meine Eltern dIe Heimkosten gezahlt hätten (sie ist dann verstorben bevor sie ins Heim gegangen wäre). Ihre Rente hätte nicht gereicht. Um Zulagen zu bekommen hätten meine Eltern ihre und der Oma ihre finanzielle Situation komplett offenlegen müssen.
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  3. Regular Client Avatar von Kind der Sonne
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    AW: Elternunterhalt

    Kenne es auch so, wie GuMi sagt. Wenn die Rente nicht reicht und Kinder nicht einspringen möchten/können, müssen die Verhältnisse offen gelegt werden und Immobilien verkauft werden. Staat zahlt und Immobilie wird später vererbt wäre doch absurd?!
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  4. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Elternunterhalt

    Ja, ich frag ja nur, weil ja viele ihre Häuser vorher schon den Kindern verschenken. Da kommts dann aufs Selbe raus, oder? Staat zahlt und Kinder haben trotzdem das Haus zu erben. Offenlegung ist ja jetzt kein Thema. Macht man dann eben. WIe lange rückwärts wird denn bei sowas geschaut? Wie lange muss so eine Schenkung zurückliegen? Oder kann man das Haus auch einfach den Kindern verkaufen?

  5. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Elternunterhalt

    wollt ihr denn in das haus einziehen?

  6. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Elternunterhalt

    Soweit ich weiß, muss eine Schenkung 10 Jahre zurückliegen und pro Jahr werden dann 10% weniger berücksichtigt (versteht man, was ich meine?).
    Verkaufen kann man bestimmt, dann steht ja das Geld zur Verfügung und wird für die Pflege eingesetzt.

  7. Regular Client Avatar von Kind der Sonne
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    AW: Elternunterhalt

    Ich glaube, dass der Staat nicht mehr auf die Immobilie zurück greifen kann, wenn die Schenkung länger als 10 Jahre zurück liegt. Dann werden aber Unterhaltsansprüche gegen die Kinder geltend gemacht. Ist aber nur Halbwissen.
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  8. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Elternunterhalt

    Man kann sich auf jeden Fall prima ruinieren in dieser Situation. Es kann echt scheisse sein . Meine Eltern haben ihr Haus (bzw. den 1/2 Teil des Erbes ausbezahlt nach dem Tod meines Opas) von meiner Oma gekauft, schon vor 40 Jahren um sie fürs Alter abzusichern (es war damals schon absehbar dass Rente knapp werden wird). Meine Oma hat die Kohle stattdessen verballert und meine Eltern wären dann trotzdem Unterhaltspflichtig gewesen.
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  9. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Elternunterhalt

    Nee, wir wollen nicht dort einziehen. Wir haben ein eigenes Haus. Es geht mir nur ums Prinzip. Wir müssten an deren Hütte jetzt mal was machen, GEld haben sie so gut wie keines und ich hab keine Lust da Geld und Zeit zu investieren, wenn es am Ende eh verkauft werden muss. Dann ist das alles sinnlos. Aber noch wohnen sie eben drin und wir müssen was tun. Aber es ist jetzt schon unsere Zeit und auch unser Geld. Freiwillig da raus, wollen sie natürlich auch nicht. Ich frage mich einfach manchmal, ob das überhaupt Sinn macht.

  10. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
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    AW: Elternunterhalt

    Das Gespräch wird halt schwierig.
    Natürlich sind deine Bedenken berechtigt und auch logisch. Aber ihnen das zu vermitteln wird wahrscheinlich ziemlich unangenehm.

    Ich habe gerade mal nachgelesen. Vom bereinigten Nettoeinkommen darf man 1800€ bzw. als Familie rund 3200€ selbst behalten. Ein selbst bewohntes Haus wird nicht als Vermögen angere.

    Wenn deine Eltern dir ihr Haus aber schenken sollten und du nicht selber einziehst, zählt das zu deinem Vermögen, das du für die Unterbringung deiner Eltern aifbrauchen musst. Und da ist dann auch egal, ob sie es dir vor 2, 5 oder 10 Jahren geschenkt haben.

  11. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Elternunterhalt

    Das mit dem Schenken ist mir klar, aber was ist, wenn man das Haus einfach kauft. ALso so richtig mit Kaufvertrag, Gebühren. Dann ist es meines und gut, oder? Können die dann da ran?

    Das Gespräch muss nicht ich führen, sondern mein Mann. Und ihnen muss auch langsam klar werden, dass sie entweder selbst für ihr Haus aufkommen müssen oder uns ran lassen, aber dann möge es auch uns gehören.

  12. V.I.P. Avatar von granny
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    AW: Elternunterhalt

    Verstehe ich das richtig, es könnte sein, dass eine sagen wir 4-köpfige Geringverdienerfamilie seit 4 Jahren in dem geschenkten (Einfamilien-)Haus wohnt, und dann kann man gezwungen werden das zu verkaufen und ggf. umzuziehen o. ä.?
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  13. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Elternunterhalt

    Zitat Zitat von granny Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig, es könnte sein, dass eine sagen wir 4-köpfige Geringverdienerfamilie seit 4 Jahren in dem geschenkten (Einfamilien-)Haus wohnt, und dann kann man gezwungen werden das zu verkaufen und ggf. umzuziehen o. ä.?
    Nicht wenn sie es bewohnen(?), man korrigiere mich wenn ich da falsch liege? Hätte die Familie aber zb noch eine Eigentumswohnung die vermietet ist dann kann es sein dass die verkauft werden muss.
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  14. Member
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    AW: Elternunterhalt

    Kommt das nicht auch auf die Größe des Hauses an?

  15. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Elternunterhalt

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Das mit dem Schenken ist mir klar, aber was ist, wenn man das Haus einfach kauft. ALso so richtig mit Kaufvertrag, Gebühren. Dann ist es meines und gut, oder? Können die dann da ran?
    naja, prinzipiell müssen Kinder ja ggf auch mit ihrem Vermögen für den Unterhalt der Eltern einstehen:
    "Unterhaltspflichtige Kinder müssen auch mit dem eigenen Vermögen für den Unterhalt der Eltern einstehen. Ausgenommen ist davon das sogenannte*Schonvermögen beim Elternunterhalt. Soweit das Vermögen nachweislich der eigenen Alterssicherung dient, bleibt es unangetastet."
    (meint Elternunterhalt: Wann gibt es eine Unterhaltspflicht gegenuber Eltern und wie hoch ist der Selbstbehalt? - Finanztip)

  16. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Elternunterhalt

    Das Haus ist aber doch unsere Alterssicherung dann... Und unser Einkommen ist nun auch nicht so üppig, dass wir über diesem Selbstbehalt liegen. Und wir wollen ja auch nicht, gar nichts dazugeben. Aber das Haus jetzt mit unseren Mitteln erhalten und dann noch Zahlemann machen, find ich auch dämlich.

  17. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Elternunterhalt

    In dem Artikel steht „angemessen“- aber bezieht sich das auf Größe oder Ausstattung oder beides? Wenn Menschen auf viel anderes verzichtet haben um ein Haus zu kaufen/erhalten/ renovieren fände ich es echt traurig wenn das dann weg müsste
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  18. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Elternunterhalt

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Das Haus ist aber doch unsere Alterssicherung dann... Und unser Einkommen ist nun auch nicht so üppig, dass wir über diesem Selbstbehalt liegen. Und wir wollen ja auch nicht, gar nichts dazugeben. Aber das Haus jetzt mit unseren Mitteln erhalten und dann noch Zahlemann machen, find ich auch dämlich.
    eure eigen genutzte immobilie müsst ihr nicht veräußern.

    auch kreditzahlungen, private rentenversicherungen, aufwendungen fürs kind etc. werden vom gehalt abgezogen.

    ich würd mir mal im internet einen rechner raussuchen und das ganze mal durchspielen. die wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die summe, die ihr zahlen müsstet, eh gering wäre. ( und bestimmt könntet ihr die wieder steuerlich geltend machen).

  19. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Elternunterhalt

    Naja Internet ist so eine Sache. Ich will schon vorher wissen, was da auf uns zukäme und bitte exakt. Wo lässt man sich da beraten? Anwalt? Oder gibts für sowas Beratung direkt vom Sozialamt?

  20. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Elternunterhalt

    ich würde mich da von einem anwalt beraten lassen. bei behörden weiß man nie, ob die person, die da sitzt, ahnung hat. ok, das weiß man bei anwälten auch nicht, aber ich würde dann gleich einen fachanwalt für familienrecht nehmen, weil die fachanwaltsbezeichnung einen zwingt, sich regelmäßig fortzubilden. das erhöht die chancen etwas, dass die auch die aktuellen entwicklungen im blick haben.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

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