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  1. V.I.P.

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Das ist wirklich super.

    moth,
    ich glaube es ist eine Mischung. Überwiegend,weil der Job an sich es bedingt,aber wohl auch sehr ausschlaggebend wegen der unternehmenskultur. es lebt einem auch niemand ein anderes modell vor.

  2. V.I.P.

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Udn dann kommt es ja auch nochmal darauf an, ob Vollzeit wirklich 40 Stunden bedeuten oder in Wahrheit 60 Stunden ( in Präsenz).
    momentan ist es so, dass ich offiziell 40 std. arbeite, inoffiziell kontrolliert es aber keiner und es geht eher um projektabschlüsse und wir arbeiten schubweise.

    also ich persönlich:

    2 tage im büro , 2 tage in einer anderen stadt , 1 tag home office ( offiziell nur ein halber tag, das bedeutet praktisch, das ich manchmal gar nicht arbeite, manchmal 8h ,manchmal 6h,manchmal 3h, je nachdem)

  3. Alter Hase

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    [Ich habe oben einiges weg genommen, weil es hohen Wiedererkennungswert hat]

    moderation kills the spirit

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    ich will noch mal den finanziellen aspekt reinbringen. natürlich ist es wichtig, dassdie work-live-balance für einen passt und man nicht permanent ein schlechtes gewissen gegenüber dem kind oder der arbeit hat. aber ich finde schon auch, dass man sich das auch aus finanzieller sicht anschauen muss. ich gehe davon aus, dass du mehr verdienen würdest, oder? das würde bedeuten, dass du mehr arbeit zuhause mit hausarbeit auslagern ausgleichen könntest (zumindestens würde ich das so machen). ich glaub, das hilft ungemein, wenn man sich keine sorgen mehr darum machen muss, dass mal gesaugt oder das bad geputzt werden muss. du kannst so also die zeit mit kind auskosten. oder generell freizeit halt.

    und ganz wichtig: du hättest bei einem zweiten kind ein höheres elterngeld (wenn du nicht schon höchstsatz bekommst). für mich würde das ziemlich viel ausmachen. einer freundin wurde in der frühschwangerschaft ihres ersten kindes angeboten, dass sie statt stellvertretende abteilungsleiterin die volle verantwortung übernehmen soll. sie wusste schon, dass sie nach der elternzeit nicht zu diesem unternehmen zurückkehren wollte und hatte ihre schwangerschaft noch nicht bekanntgegeben. sie hätte signifikant mehr gehalt bekommen. sie hat den posten abgelehnt aus großem schlechten gewissen ihres arbeitgebers gegenüber. der müsse ja dann einen ersatz für sie einstellen und bla. ich habe mich damals tierisch geärgert. kein mann hätte in der situation so gehandelt. allen, denen ich das erzählt haben, haben mich gefragt, wieso sie die stelle nicht angenommen hat. ich mein, es hätte ihr sowas von egal sein können, da sie eh nicht wieder kommen wollte (so toll war der ag nämlich wirklich nicht ihr gegenüber).

    ich würde auch darüber nachdenken, wie du ohne kind handeln würdest. wenn du dir darüber klar bist, kannst du dir überlegen, wie du die stelle mit kind meisterst. von einem weiteren kinderwunsch würde ich die entscheidung nicht abhängig machen. man weiß nie, ob es mit einem zweiten kinder überhaupt klappt oder man sich doch gegen ein weiteres kind entscheidet oder was weiß ich. ah und ich würde darüber nachdenken, ob so eine gelegenheit noch ein mal wieder kommt oder besser gesagt, wie oft die kommen. wenn es solche gelegenheiten nicht oft gibt, wäre die entscheidung, wenn ich so eine position auf lange sicht anstreben würde, sehr klar.
    We are the angry mob
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    We like who we like, we hate who we hate
    But we’re also easily swayed.

  5. V.I.P.

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    die finanzielle seite ist ein riesen faktor. ich würde deutlich mehr verdienen und das würde mit sich bringen, das wir näher an den job ziehen könnten ( kürzerer fahrtweg) und eben putzfrau etc drin wäre. auch die idee eines au-pair oder ähnlichem fände ich interessant. vorallem dann, wenn die auftragslage meines freundes in dem tempo wächst.


    es ist ein gutes argument, dass ich mir das alles unabhängig von kind überlegen sollte ob ich das will.

  6. Addict

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Würde dass du ein Kind hast und sie dir die Gelegenheit geben übrigens als positives Signal seitens des AG sehen - offensichtlich sehen sie Familie nicht als Hinderungsgrund für deine Weiterentwicklung. So sollte das natürlich auch sein, aber ist ja keine Selbstverständlichkeit. Als ich meinem Chef gesagt habe, dass ich schwanger bin hat er gesagt, dass es dann ja super passt, dass er mich gerade in eine Rolle befördert hat, in der ich weniger reisen muss und mehr konzeptionell und frei arbeiten kann. Fand ich wahnsinnig toll von ihm.

  7. V.I.P.

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Naja mein Chef sagte mal zu mir, er wüsste ja nicht ob „Karriere machen will u Mutter sein möchte“ oder „vorwiegend Mutter u ein bisschen arbeiten“.

    Das fand ich schon Panne.

  8. Inaktiver User

    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Zitat Zitat von Lamb Beitrag anzeigen
    Würdet ihr eine Führungsposition annehmen, wenn ihr noch einen Kinderwunsch habt?
    Ich habe mich in den letzten Jahren relativ intensiv mit der Frage auseinandergesetzt und mich dann entschieden, mich auf eine Schulleitungsstelle zu bewerben. Ich habe sie aber ganz knapp nicht bekommen. (Es gibt in der Gruppe einen Thread dazu.)

    Mittlerweile sehe ich den Kinderwumsch ganz unabghänig von meinen Karrierewünschen. D.h. Ich bewerbe mich, worauf ich Lust habe und sollte es doch noch ein Kind geben, kriegen wir das als Paar schon irgendwie hin.

  9. V.I.P.

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    AW: Kinderwunsch und Führungsposition

    Ich habe schon vor meinem ersten Sohn eine kleine Führungsposition übernommen. Ich habe sie jetzt nach dem zweiten Kind immer noch inne. Ich arbeite 30 Stunden, meist aber so 35. Es gibt keine Reisetätikeiten bei meinem Job. Bei uns klappt das gut, da wir Großeltern vor Ort haben. Mein Mann muss eine weitere Strecke zur Arbeit fahren. Meistens bringt er die Kinder morgens weg und kommt dann abends entsprechend spät heim. Läuft alles nach Plan, geht das gut für uns, da die Kinder recht häufig krank sind, sind wir dankbar, dass die Großeltern uns gut unterstützen.

    Ich möchte nicht in eine andere Position und bin zufrieden, auch wenn es bedeutet, dass ich abends, wenn die Kinder schlafen, oder am Wochenende arbeiten muss.

    Also ja, ich würde die Möglichkeit an deiner Stelle wohl nutzen.
    Die Gedanken sind frei!

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