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  1. Regular Client
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    Cerise, wie hast du das eigentlich bemerkt?
    Ich hatte zunächst ein Gefühl von Blasensprung, hatte dann aber statt Fruchtwasser Blut vorgefunden. Kam dann ins Krankenhaus- Blutung war weg. Im US war auch die Plazenta unauffällig. Nach dem ctg ging man dann davon aus, dass die Geburt einige Stunden später losgehen könne und so wurde ich zum Glück stationär aufgenommen. Am späten Abend hatte ich dann eine extreme Blutung und dann musste der Kaiserschnitt gemacht werden.

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  2. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte eine sekundäre Sectio, weil das Kind partout nicht den Kopf eindrehen wollte. Nach langen Presswehen (und langem Rumgeturne) wurde mir dann zum KS geraten. Ich musste dann nochmal 45 min auf den OP-Saal warten, das war also weit weg von einem Not-KS

    Die OP-Leute waren nett, auch wenn man mich nicht zugucken lassen wollte Das Baby wurde uns kurz gezeigt und dann vermessen (war aufgrund einer Anomalie aber von vorneherein klar, dass es erstmal angeguckt wird). Während dem Nähen lag es aber schon auf mir. Danach ging’s zurück in den Kreissal. Ich glaube, dass dort das erste Anlegen war und nicht im OP. Ich hatte vor der OP noch gebeten, die Plazenta angucken zu dürfen, das war dann auch im Kreissaal.

    Wir hatten ein Familienzimmer, ohne hätte ich es schwer gefunden. Die ersten 3-4 Tage war Aufstehen mühsam und schmerzhaft. Wickeln hätte ich nicht gekonnt in dem Stadium. Schmerzmittel hatte ich aber nur bis Tag zwei benötigt (Paracetamol, weil Ibu bei mir nicht wirkt). Katheder wurde schon am Abend der Geburt gezogen.
    Ich hatte leider eine Schwangerschaftsvergiftung nach der Geburt und musste länger im KH bleiben. Als ich mach einer Woche entlassen wurde, war die Wunde nicht mehr das Problem. Geziept und gezogen hat es schon immer mal wieder in dem nächsten Wochen und auch Monaten, aber nie so schmerzhaft, dass ich nochmal Schmerzmittel dafür benötigt hätte. Ich hätte die Narbe wohl einfach konsequenter massieren müssen.

    Rückbildung habe ich nach sechs Wochen angefangen. Ich hatte den Eindruck, dass in dem Kurs die KS-Mütter im Durchschnitt da alle wieder fitter waren, als die Mütter mit natürlicher Geburt.

    Ich hatte mich in bester Hypnobirthing-Manier „auf jede Wendung, die die Geburt nehmen kann“ eingestellt und hatte durch das lange Rumgeturne auch das Gefühl, dass ich alles mögliche probiert habe. Deshalb hatte ich kein Problem damit, dass es ein KS wurde.
    Wenn ich hier bei Bym lese, was es bei vergleichbaren Kopfumfängen für Geburtsverletzungen gab, bin ich sogar ein bisschen erleichtert, das mir das erspart blieb.
    Ich war aber nicht wirklich darauf vorbereitet, dass mir das keiner glaubt, dass ich kein Problem mit dem KS habe. Ich wurde wirklich überall und ständig bemitleidet. Da solltest du also schon vorgewarnt sein.

    Edit: Stillen ging/ geht ohne größere Probleme.
    Geändert von Tinelli (18.12.2018 um 17:36 Uhr)

  3. Stranger
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte einen geplanten KS aufgrund BEL. In meiner Familie gab es ein schwer behindertes Kind aufgrund Sauerstoffmangel bei einer BEL-Geburt. Daher war für mich immer schon klar, dass ich das Schicksal nicht herausfordern möchte (es ist mir klar, dass eine natürliche BEL- Geburt möglich ist und gut überwacht auch kein hohes Risiko darstellt). Auch meine Ärztin hat mir abgeraten. Trotzdem war ich sehr traurig, dass ich keine natürliche Geburt haben werde, dass ich das Kind herausreißen lasse (hab mir immer ausgemalt, wie geschockt es sein wird), wollte die Wehen abwarten (das ging aus anderen Gründen nicht)etc-

    Ich kann dich also sehr gut verstehen, muss aber jetzt mehr als 10 Monate später und mit meinem wunderbaren Baby auf dem Bauch sagen: Ich habe die Geburt während der Schwangerschaft jedenfalls überbewertet. Wichtig war, dass wir beide die Geburt gesund überstehen (auch wenn ich das vorher nicht hören wollte).

    Ich hab den ersten Schrei meines Babys gehört und das Stillen hat sofort völlig problemlos funktioniert. Ich hatte einen Schmerzmitteltropf und die Schmerzen waren gut auszuhalten. DIe erste Nacht konnte ich nicht aufstehen, da hat mein Mann das Baby versorgt. In der zweiten Nacht hab ich das schon gemacht. Ich war sehr erschöpft nach dem KS und hab mir immer gedacht, wie anstrengend das für die Frauen sein muss, die vorher uU noch 30 Stunden Wehen hatten. Aber am 2. Tag konnte ich das Baby problemlos tragen und nach einer Woche auch schon wieder längere Strecken gehen.

    Also der geplante KS hat im Vergleich zum Überraschenden sicher auch Vorteile. Vor allem auch weil Du Dich schon vor der Geburt darauf vorbereiten kannst und dich von der natürlichen Geburt verabschieden. Die Beziehung zu meinem Baby ist sehr eng und ich bin mit dem KS versöhnt.

    Konzentrier Dich darauf, dass Du die beste Entscheidung für Dich und dein Baby triffst und es eigentlich erst nach der Geburt richtig losgeht.

  4. Member Avatar von Ocean
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte eine sekundäre Sectio nach über 40 Stunden rumexperimentieren bis Wehen kamen (Blasensprung). Da ich in der Zeit kaum geschlafen hatte, war ich echt am Ende. Ich habe entsprechend lange damit gehadert. Letztlich war es aber weniger wegen dem KS an sich, sondern wie alles ablief. Ich war zu k.o., um das Kind zu halten nach dem KS und das tut mir heute noch leid.

    Stillen etc. lief aber und die Bindung ist eng.
    Bei einen potentiellen zweiten Kind würde ich es nur auf natürlichem Weg versuchen, wenn ich entsprechende Wehen ohne Einleitung hätte. Ich bin aber nicht scharf drauf..

  5. Enthusiast Avatar von alicée
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Danke euch für eure Offenheit!
    Vor den Schmerzen und der körperlichen Eingeschränktheit graut es mir aber immer noch sehr. Von Freundinnen und Bekannten weiß ich aber auch, dass einige nach einer spontanen Geburt auch relativ lange gebraucht haben, bis sie wieder fit waren. Das ist wohl einfach sehr individuell.

  6. Member
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte nach 26h Wehen und Blasensprung einen sekundären KS und ziemlich lange damit gehadert. Mein Sohn lag zwar richtig, aber hatte sich nicht richtig ins Becken gedreht und ist dann immer mit dem Kopf gegen meinen Beckenknochen. Es folgten dann einige Interventionen wie PDA, Wehentropf und irgendwann ging es nicht mehr weiter. Dass man auch bestimmte Übungen machen kann, wurde uns erst erzählt, als die Idee mit dem KS für das Personal eigentlich schon feststand. Ich fand es total übergriffig, dass so lange verschwiegen wurde, dass es überhaupt ein Problem gibt und war dann überrascht. Ich wollte auch unbedingt eine natürlich Geburt erleben und bin dann mit Heulkrampf in den OP gekommen. Mein Sohn wurde nach dem Rausholen nur ganz kurz untersucht und mir dann sofort auf die Brust gelegt und auch angelegt. Da lagen wir einige Zeit so und beim Nähen haben sie ihn und den Papa zurück in den Kreisssaal gebracht. Ich wurde dann auch dorthin gebracht und habe ihn wieder bekommen. Das Stillen hat mit kleinen Startschwierigkeiten aber geklappt. Ich konnte mich den Tag danach so gut wie gar nicht bewegen und auch nicht ums Kind kümmern außer stillen. Da es sehr voll war, gab es kein Familienzimmer und mein Partner war dann eben auch nicht rund um die Uhr da. Ich habe sehr oft geklingelt. Alle waren aber nett. Ich hatte die ersten beiden Tage die Maximaldosis Ibu und Paracetamol und bin am 2. Tag aufgestanden. Dann weniger Schmerzmittel und wurde am 4. Tag entlassen. Es war aber bestimmt die 1. Woche lang ziemlich hart hinsichtlich aufstehen, bewegen. Danach hatte ich lange Zeit Rückenprobleme und eine große Rektusdiastase. Hab nach 10 Wochen mit Rückbildung angefangen. Jetzt, 1,5 Jahre später sind die Probleme weg. Auch die Narbe ist gut verheilt. Die Bindung zu meinem Sohn ist schon gut, aber er schreit ziemlich viel. Ich kann mir vorstellen, dass das auch an der Geburt liegt. Hat außerdem eine Allergie und nimmt immer noch Darmbakterien.

    Im ENdeffekt muss man dann halt gucken, dass beide gesund aus der Sache rauskommen. Ich fand das Management bei uns nicht optimal. Mit besserer Betreuung hätte man es bestimmt auch natürlich hinbekommen. Da ich aber auch von ähnlichen Fällen gehört hab, die dann nachher auf der Intensiv gelandet sind, bin ich im Nachhinein schon ganz froh. Ich glaub es ist ganz wichtig, dass man sich vorher auch darauf einstellt, dass es ein KS werden kann. Das hatte ich nicht in der Form getan. Aber das ist bei dir ja anders. Hinsichtlich der körperlichen Einschränkung waren die Frauen in meinem Umfeld bei einer natürlichen Geburt schneller wieder fit, aber das sit sicher auch individuell.
    Männer, die sich nicht melden, sind nicht interessiert

  7. Member
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von alicée Beitrag anzeigen
    Von Freundinnen und Bekannten weiß ich aber auch, dass einige nach einer spontanen Geburt auch relativ lange gebraucht haben, bis sie wieder fit waren. Das ist wohl einfach sehr individuell.
    ja, definitiv. ich hab vaginal entbunden und war quasi sofort fit, eine freundin wurde nach 8 tagen überhaupt erst entlassen. bei der rückbildung war es auch gemischt

  8. Addict Avatar von witchcraft
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Bei mir ist auch eine primäre Sectio geplant wegen BEL. Natürlich fände ich es schöner, wenn das Kind entscheiden könnte wann es kommt, aber in meiner Nähe (Fahrtzeit ansonsten > 1 Stunde) gibt es keine Klinik, die die Sectio erst mit Wehenbeginn anbietet.

  9. Addict Avatar von fliegen_lernen
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte beim ersten Kind einen Notkaiserschnitt wegen Herztonabfall. Habe lange gebraucht, um wieder fit zu werden. Die ersten zwei Wochen konnte ich das Baby nicht selbst tragen.
    Beim zweiten Kind habe ich eine Geburt ohne KS angestrebt. Wurde dann, wieder aufgrund Herztonabfall beim Kind, ein sekundärer KS. Ich war völlig im Reinen damit und habe mir die Zeit gelassen, die ich eben gebraucht habe zum Regenerieren.
    Allerdings habe ich jetzt, ca 1 Jahr danach, Probleme mit der Narbe (Flüssigkeitsansammlung unbekannten Ursprungs im Gebärmutterbereich und um die Narbe herum) und muss demnächst zur OP. Sehr ätzend. Da wird dann wohl wieder aufgeschnitten
    Das ist dann wohl eine dieser Langzeitfolgen...
    let the good times roll.

  10. Newbie
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich kann nur zustimmen, dass das aehr individuell ist.
    Habe zwei Kinder vaginal entbunden. Beim ersten mit Steißbeinbruch und massivem Blutverlust, sodass ich cs 8 Wochen kaum Strecken über 50m zurücklegen konnte ohne Pause. Beim zweiten bin ich 3 Tage nach der Geburt durchs Haus gehuscht als wäre nichts passiert und hatte sonst keine Beschwerden.

    Eine Freundin mit KS hat am Tag drauf ihre Jeans wieder angezogen und ist nach Hause ohne dass sie je groß Beschwerden hatte.
    Eine andere hatte eine Wundheilungsstörung und musste sogar nach einem halben Jahr nochmal stationär zur erneuten Wundversorgung aufgenommen werden....

    Alles ist möglich

  11. Ureinwohnerin Avatar von eskobar_w
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich glaub auch, dass es hochgradig individuell ist, wie schnell man nach einer Geburt, ganz egal ob vaginal oder Sectio, wieder fit ist. Das kann man wohl kaum vorhersehen.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  12. V.I.P. Avatar von caleida
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte einen geplanten Kaiserschnitt, abends um 21:00, die Nacht hatte ich die schlimmsten Schmerzen (konnte aber Schmerzmittel mit Klicker nehmen), dann ging es ziemlich schnell sehr stark bergauf.
    Milchproduktion war kein Problem, ich hatte aber auch ne Oxytocin-Infusion (wahrscheinlich auch wegen Frühgeburt).

    Ich blicke eigentlich sehr zufrieden auf den KS zurück, was Agenda sagt, das sich-betrogen-fühlen um die Schwangerschaft erkenn ich aber. die vaginale Geburt fehlt mir weniger.

    Wie gesagt war meine Heilung aber auch wirklich hervorrragend.
    Dies ist keine PR-Aktion…wir waren vorher schon berühmt

  13. Fresher
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    cerise, was für ein riesengroßes Glück ihr da hattet

  14. Member Avatar von nanana
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von witchcraft Beitrag anzeigen
    Bei mir ist auch eine primäre Sectio geplant wegen BEL. Natürlich fände ich es schöner, wenn das Kind entscheiden könnte wann es kommt, aber in meiner Nähe (Fahrtzeit ansonsten > 1 Stunde) gibt es keine Klinik, die die Sectio erst mit Wehenbeginn anbietet.
    Sorry fürs OT, aber spontan kannst du es dir nicht vorstellen? Oder macht das auch keine Klinik?

  15. Regular Client
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von BauchSagtZuKopf Beitrag anzeigen
    cerise, was für ein riesengroßes Glück ihr da hattet
    Das ist mir tatsächlich erst sehr viel später klar geworden. Meine Beleghebamme hat es hinterher auch immer wieder gesagt und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mich in der Klinik gelassen hat. Leider war sie dann bei der Geburt nicht dabei, mein Mann auch nicht, aber gut, die Priorität war klar und mein Sohn wurde innerhalb von drei Minuten geholt.

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  16. Member Avatar von lunacy84
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Weil jemand schrieb wegen Husten. Ich war auch beide Male nach dem KS leicht erkältet und musste husten. Das war echt schmerzhaft. Auch konnte ich nicht richtig lachen weil es so weh tat.
    Fliegen_lernen: wie hast du die Flüssigkeit bemerkt?

  17. Member Avatar von ajanta
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von nanana Beitrag anzeigen
    Sorry fürs OT, aber spontan kannst du es dir nicht vorstellen? Oder macht das auch keine Klinik?
    Kann man wirklich dazu verdonnert werden, einen geplanten KS mit Sicherheitsabstand zum Termin zu bekommen?



    Ich hatte einen primären KS, aber der war nicht geplant und hat mich ziemlich überrumpelt. Ich bin da fröhlich locker flockig ins Krankenhaus spaziert und hab da erzählt, dass ich Bauchschmerzen hatte und mein Gyn empfohlen hatte doch Blutwerte zu überprüfen. - zum Glück, ich hatte HELLP-Syndrom und sehr wenige Thrombozyten. Gerade noch genug für die Spinale, bei weniger wäre es insgesamt kritisch geworden.
    Der KS war nicht dramatisch, mancher Geburtsbericht hier lässt mich denken ich hätte damit ne ordentliche Abkürzung genommen und dass mir einiges erspart geblieben ist.

    Mir ging es hinterher allerdings eine ganze Weile nicht so richtig gut. Ich glaube aber, dass das eher dem HELLP geschuldet ist, wie dem KS.

  18. Stranger
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zitat Zitat von nanana Beitrag anzeigen
    Sorry fürs OT, aber spontan kannst du es dir nicht vorstellen? Oder macht das auch keine Klinik?
    Fällt dir auf was da für eine Wertung mitschwingt? So unpassend bei dem Thread, finde dein „sorry fürs OT“ macht das nicht besser

  19. Addict
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Hmm, da ich dich nicht kenne, bist du noch nicht lange hier und kennst Nananas Geschichte nicht. Ich fand es vor dem Hintergrund nicht wertend.

  20. Regular Client Avatar von *sternschnuppe*
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte einen eiligen KS nach Wehen und 8 Stunden geturne, da das Kind sich in geburtsunmöglicher Lage befand.
    Ich war lange nicht glücklich damit, obwohl das Stillen und die Bindung super sind.
    Ein Familienzimmer danach war Gold wert, denn die ersten 20 h danach war ich nicht fähig, zu wickeln etc.
    Da nahm ich Schmerzmittel und ab dem 2. Tag ging es wieder.
    Allerdings habe ich im Wochenbett bei falschen Bewegungen oft nochmal ein Stechen gehabt.

    Versöhnt habe ich mich langsam damit. Denn es war medizinisch notwendig.
    Geholfen hat dann die 2. Geburt. Die war natürlich, dauerte 24 h und musste mit Saugglocke und Kristellergriff geschehen. Das Kind war auch wieder so riesig und ich war körperlich zwar vorerst besser drauf, war selbstständiger. Aber der Beckenboden hat echt locker 6 Monate Probleme bereitet.
    Bei dem 2. Kind hatte ich große Stillprobleme, trotz natürlicher Geburt und sofortigem Kuscheln.
    Es ist wirklich individuell.

    Letztlich würde ich bei einem evtl. 3. Kind eine Sectio planen, denn scheinbar gebäre ich riesige Kinder mit vielen Problemen. Unter der Geburt war es kurz davor, dass ein KS hätte gemacht werden müssen. Was richtig fies gewesen wäre.

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