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  1. Enthusiast Avatar von alicée
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    Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Physisch und psychisch? Und war es bei euch geplant oder ungeplant?

    Ich hab nur einen alten thread gefunden und möchte gerne nochmal fragen.
    Bei mir wird es aus verschiedenen Gründen wohl in einigen Wochen darauf hinauslaufen (Termin ist noch nicht ganz fest) und ich weiß nicht, wie ich das finden soll.
    Ich hab Angst davor, dass es ich länger außer Gefecht gesetzt bin, vor den Schmerzen danach und dass das bonding nicht so läuft und ich in eine postpartale Depression verfalle.

    Andererseits weiß ich, dass ein KS einfach das geringere Risiko für uns darstellt.

  2. Enthusiast
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Beim Sohn musste es aufgrund einer Frühgeburt sein. Schmerztechnisch war ich am 3. Tag ohne Schmerzmittel unterwegs, ich konnte gleich am nächsten Tag laufen etc. Mit dem Stillen hat es leider nicht geklappt, da spielten aber viele Dinge rein.

    Bei der Tochter wollte ich unbedingt spontan entbinden, es gab dann Komplikationen und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Da war ich deutlich länger außer Gefecht. Und die Schmerzen waren viel schlimmer.

    Psychisch: beim Sohn hab ich gehadert, weil ich mich um Schwangerschaft und diese Freude nach der Geburt betrogen gefühlt habe. Um so mehr Hoffnung habe ich dann in die zweite Geburt gesetzt. Das ist dann wieder so geendet und ich frage mich tatsächlich, warum ich unbedingt spontan entbinden "musste" . Gefühlt hab ich dadurch uns beide in Gefahr gebracht, obwohl im Vorfeld keiner abgeraten hatte. Ja.
    Stand heute sage ich auch: Gesundheit und Risikominimierung gehen vor.
    Die Bindung ist zu beiden Kindern sehr eng.

  3. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Meine Kinder sind auch beide per KS entbunden, ähnlich wie bei Agenda: die erste sollte spontan geboren werden, nach unnötiger Einleitung und Interventionskaskade wurde es eine sekundäre Sectio (aber ohne Not). Ich war ziemlich außer Gefecht gesetzt und brauchte recht lange, um wieder gut auf die Beine zu kommen (aber immerhin, man merkt wirklich täglich oder anfangs sogar noch schneller, wie es besser wird, das erste Aufstehen ist die Hölle, das zweite geht schon besser usw). Da es so ziemlich klassisch schief lief, habe ich schon damit gehadert und wollte es beim 2. mit Beleghebamme noch mal spontan versuchen.
    Mein Sohn war dann eine Frühgeburt, die Vitalzeichen waren schlecht, es war einfach der sichere Weg für ihn. Ich hadere da kein Stück mit, es war einfach richtig so. Ich hatte nach ihm erst größere Schmerzen, habe dann aber einen tollen Schmerztropf bekommen und ab da war es sehr aushaltbar. Ich war sehr viel schneller wieder fit, wurde nach 5 Tagen entlassen, der kleine blieb in der Klinik. Ich bin ab da 2-3 Mal am Tag in die Klinik gefahren, teils mit dem Bus. Mein iPhone-Schrittzähler war oft bei 10000 Schritten, weil der Weg zur Neo so weit war. Rennen nach dem Bus war ne eher blöde Idee aber sonst ging es mir echt schnell wieder gut.

  4. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Hier auch sekundäre Sectio, aber ohne Not.

    Mir ging es in dem ersten zwei? Tagen echt dreckig, ich war frisch operiert und hätte mich gern nur ausgeruht, aber stattdessen war ich plötzlich für ein Neugeborenes zuständig. Das fand ich schon heftig. (Ich würde da auf 24/7 Anwesenheit des Vaters bestehen, wenn es irgendwie geht.) Mit dem Stillen hat es auch nicht sofort geklappt, ob das nun zusammenhing, weiß ich natürlich nicht.

    Aber: das waren wirklich nur ein paar doofe Tage. Ich war dann sehr schnell körperlich wieder fit, das Kind wurde „voll gestillt“ entlassen (und es gab dann auch keine Probleme mehr), die Narbe ist gut verheilt, also, alles in allem war es wirklich nicht schlimm.

    Ich muss dazusagen, dass ich nie den expliziten Wunsch nach einem Geburtserlebnis hatte, für mich war das immer eher ein unumgänglicher Schritt zum eigenen Kind als etwas, was ich für mich selbst gern erleben will. Ich will da jetzt auch beim zweiten Kind eigentlich nicht unbedingt durch
    Geändert von sora (18.12.2018 um 08:05 Uhr)

  5. Regular Client
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich bin sehr froh, dass ich einen Kaiserschnitt hatte, da er wirklich die einzige Option in meiner Situation (Plazentalösung) war. Eine natürliche Geburt „vermisse“ ich nicht- ähnlich, wie Sora schrieb.
    Mir ging es die ersten zwei Tage echt nicht gut, ich konnte mich nicht bewegen, hatte aber ordentlich Schmerzmittel intus.
    Ohne meinen Mann hätte ich meinen Sohn ganz sicher nicht im Zimmer haben können, außer Stillen konnte ich nichts machen und selbst da musste mein Mann beim Anlegen helfen.
    Als ich am dritten Tag erstmals wieder aufgestanden bin und der Katheter gezogen wurde, war das für mich irgendwie ein Zeichen, dass es jetzt bergauf geht. Es ging mir dann wirklich deutlich besser und nach fünf Tagen wurden wir entlassen.
    Zu Hause hatte ich allerdings wieder Probleme, weil ich kein Krankenhausbett hatte. Ich konnte mich im Bett nicht bewegen, nicht dort stillen und das Beistellbett mussten wir abdocken, weil ich nicht bis zum Fußende gekommen wäre, um aus dem Bett aufzustehen. Das finde ich rückblickend sehr schade.
    Die Narbe hat aber keine Probleme mehr gemacht und verheilt gut.

  6. Get a life! Avatar von Cinnamon
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Meine Tochter wurde eine Woche vor ET per geplanter Sectio entbunden und bei unserem Sohn wird es in 2 Monaten auch wieder so sein. Aufgrund einer NetzhautErkrankung stellt das das geringere Risiko dar, weil mir niemand garantieren kann dass Presswehen keine Schäden am Auge verursachen.

    Ich hatte vorher richtig Angst wie das mit der Spinalanästhesie läuft, ob man was spürt etc. überhaupt wach zu sein vor einer OP - Horrorvorstellung! Aber das war überhaupt nicht schlimm und Schmerzen hatte ich am Tag des KS überhaupt keine. Bei uns lief das Bonding nach Geburt einfach super und ich frage mich weshalb das nicht standardmäßig immer so sein kann nach Kaiserschnitten. Nachdem sie M rausgeholt haben, haben sie sie notdürftig abgetrocknet und da konnte ich sie links neben mir schon sehen. Direkt danach wurde sie mir direkt auf die Brust gelegt und das für die weiteren 2 Stunden bis ich wieder im Zimmer war. nur als sie mich von der OP liege wieder ins Bett gewuchtet haben, hat sie mein Freund gehalten. wir haben direkt im OP Saal angelegt sowie direkt danach im Aufwachraum. Erst auf Station wurde sie gewogen und gemessen und da ging mein Freund mit. Ich fand es perfekt so und möchte dass es auch beim zweiten wieder so läuft und werde das so kommunizieren.
    Ich hatte danach bestimmt noch 4 Wochen bedarf an Schmerzmitteln, also 1-2x Ibu täglich. Ich denke bei mir hat es da etwas länger gedauert mit der Heilung. da ist jede anders. So nach 8 Wochen habe ich glaube gar nix mehr gespürt und mit 12 Wochen mit Rückbildung begonnen.
    Ich habe ein etwas schlechtes Gewissen meinen Kindern ggü dass sie so "Ind die Welt rein gestoßen" werden aber ich weiss dass es für uns rational gesehen die beste Entscheidung ist. Ich sehne mich andererseits auch nicht nach wehen und diesen Schmerzen....
    Und ich habe dann eben versucht slles natürliche so gut es geht, meiner Tochter zu geben: stillen, tragen, gemeinsam schlafen... sie hat das auch immens eingefordert. Das stillen hat nach anfänglichen Problemen (Milcheinschuss kam erst am 5. Tag, kann bei KS so sein, muss es aber nicht) wirklich super geklappt 19 Monate lang.


    Ach so, ja und man braucht dringend Unterstützung. Im Krankenhaus konnte ich meine Tochter nicht selbst wickeln und umziehen oder anlegen. Zumindest die ersten 3 Tage nicht Wirklich gut. Ich musste sie dsnn herum tragen weil sie wirklich viel geschrien hat (stte aber eigtl Hunger...) und das war im Nachhinein echt fahrlässig. würde ich nicht wieder machen. da lieber noxh 5x mal mehr klingeln beim Personal. ich musste anfangs viel klingeln und um Hilfe bitten, va nachts, aber das wussten die und haben ganz lieb alles gemacht. Tagsüber war der Freund aber immer da. Dieses mal kann es nicht so sein da er sich ja um unsere M kümmern muss aber dann muss ich eben das Personal nerven, was soll's. Nachher hat er aber 1 Monat Elternzeit, also in meinen Augen ginge das nicht ohne nach KS.
    Geändert von Cinnamon (18.12.2018 um 08:41 Uhr)

  7. Member Avatar von Sweep
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte auch einen ungeplanten Kaiserschnitt, mit Zwillingen.
    24h nach spontanem Blasensprung und allen möglichen medikamentösen und sportlichen Einlagen, um den führenden Zwilling "zu bewegen" (lag zu schräg im Becken), wurde dann ein Kaiserschnitt gemacht.

    Schmerzmittel hab ich drei oder vier Tage bekommen. Habe mich sofort bewegt, um die Kinder zu versorgen usw. Das führte dazu, dass die Narbe eingeblutet ist, war aber nicht weiter schlimm.
    Stillen hat sofort geklappt, dh die Milch war sofort da, aber mit Startschwierigkeiten, weil die Kinder nicht sofort "den Dreh raus hatten".

    Ich bin 20 Monate danach immernoch sehr sensibel, was diese Geburt angeht. Es sah alles gut aus, wir hatten bis 37+3 "durchgehalten" , beide lagen mit dem Kopf nach unten, ich war recht fit, hatte einen Blasensprung, Wehen und hatte mich auf die Geburt gefreut und dann bei Verkündung des Kaiserschnitts erst nur geheult.
    Die ganzen Untersuchungen, Wehenmittel, Wehenhemmer, Blasenkatheter und das drumherum waren irgendwie sehr beängstigend (erste Geburt) und anstrengend, da es alles schlussendlich nichts gebracht hat.

    Ich habe eine sehr enge Bindung zu beiden Kindern, fühle mich aber trotzdem, als hätte ich versagt. Das ist Schwachsinn, aber ich hadere so sehr damit und niemand in meinem engsten Umfeld versteht das oder versucht es zumindest.
    Bis heute hab ich es nicht geschafft, den Geburtsbericht komplett zu lesen und finde das irgendwie auch bescheuert, aber jedesmal ploppt irgendeine Situation auf, die ich lieber ausblende.

    Trotzdem war es natürlich die richtige Entscheidung. Dank PDA konnte ich die Kinder auch sofort sehen und zu mir nehmen. Mein Freund war die gesamte Zeit dabei, das hat mir viel Kraft gegeben.

    Ich wünsche dir eine schöne Geburt! Gib dir und deinem Körper Zeit, wenn du kannst.

    [Bitte nicht zitieren]
    Geändert von Sweep (18.12.2018 um 08:42 Uhr)

  8. Get a life! Avatar von Cinnamon
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Sweep, deinen 3letzten Absatz kann ich so bestätigen. Wir haben auch eine sehr enge Bindung und ich habe ein schlechtes Gewissen dass meine Kinder so eine Geburt erleben müssen - weil mein Körper für eine normale Geburt sie Voraussetzungen nicht mit bringt. (das Netzhautproblem habe ich übrigens weil ich selbst eine Frühgeburt war) ABER mein Körper hat mich dennoch versöhnt damit dass er immerhin das Kind ernähren konnte und das sehr gut und dass zwei gesunde (hoffentlich) Kinder in ihm sich entwickeln durften etc....
    Aber so richtig verstehen kann das keiner. Mir sagt man immer nur: Sei doch froh, kannst es planen, naja jetzt weisst du ja wie es ist, etc
    JA KLAR. Irgendwo ist es auch ok so wie es ist. Aber irgendwo halt auch nicht.

  9. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich muss jetzt mal blöd fragen: wie ist das mit Schmerzmitteln und stillen?
    Muss man sich da dann irgendwie zurückhalten oder geht das gar nicht in die Milch über?

  10. Get a life! Avatar von Cinnamon
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Zu mir meinten sie dass es wohl schon minimal in die Milch über gehen würde, aber ich halt vorrangig schauen muss dass es mir gut geht und ich damit nicht sparen soll. und dass Ibuprofen dann eben Mittel der ersten Wahl ist. Habe auxh vor jeder Einnahme überlegt ob es nötig ist. manchmal zu lang gewartet und dann war ich wieder ausgeknockt :/


  11. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Bei mir gabs nur Ibuprofen (hat auch gereicht), und das würde man einem Baby bei Fieber ja auch geben.

  12. Member Avatar von Sweep
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte auch Ibuprofen.

  13. Urgestein Avatar von Jimi
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte keinen Kaiserschnitt, habe aber nach der Geburt Ibuprofen gegen die Schmerzen der Nachwehen genommen. Vor allem beim zweiten Kind waren die echt fies.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥

  14. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Hier auch Ibu plus ein Opioid (meine ich, Sophie könnte es genau sagen) beim 2. Das war richtig guter Stoff

    Cerise, erstaunlich, dass man dich so spät erst hat aufstehen lassen. Meine beiden Kinder kamen spät abends, jeweils am nächsten Vormittag musste ich aufstehen und der Katheter kam kurze Zeit später auch raus. Ich glaube, dass das sehr geholfen hat beim mobil werden, auch wenn es anfangs eine Qual war. Aber scheinbar ist das bei dir ja nach 2 Tagen auch nicht besser gewesen.

    Was ich vorhin vergessen hatte: ich hatte beide Male ein echt tolles OP-Team, freundlich, kümmernd und zugewandt. Das machte es in der Situation auch leichter.

  15. Regular Client Avatar von blauer_Engel
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ibuprofen ist erst ab 3 Monaten zugelassen.
    Fürs Kind ist es aber unproblematisch, selbst wenn es gestillt wird.
    Ich hatte beim ersten Kind einen (kurzfristig geplanten) Kaiserschnitt. Der Kaiserschnitt war morgens; aufstehen muss man hier noch am selben Tag (+Katheterzug). Schmerztechnisch war es ok, nur der Husten einige Tage später war echt fies.
    Ich hab nie voll gestillt, das lag aber eher nicht am Kaiserschnitt.
    Mir ging es danach auf jeden Fall besser als nach der vaginalen Entbindung (außer die ersten Tage nach OP); mit deren Nachwirkungen habe ich jetzt noch zu kämpfen.
    Die Narbe ist etwas wulstig, stört aber nicht und man sieht sie im Alltag sowieso nie. Im ersten Jahr war die Sensibilität gestört, da ist jetzt aber alles wieder normal.
    Psychisch hatte ich nie Probleme, allerdings hatte ich auch nie den tiefen Wunsch nach einem wie auch immer gearteten Geburtserlebnis.
    An meinen Kindern merke ich bisher auch keinen Unterschied (wg vaginal seeding etc.).
    Alles Gute für euch!

  16. Regular Client
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ion, ich denke, dass es daran lag, dass ich durch den hohen Blutverlust der Plazentalösung sehr geschwächt war und sie sicher nicht riskieren wollten, mich irgendwo zwischen Bett und Toilette liegen zu haben

    A toi l'enfant qui vient [...]
    Je murmure ton nom dans le souffle de ma voix
    Je t'offrirai le monde, toi que je ne connais pas
    Je t'ouvre grand mon coeur comme on ouvre ses mains
    Je t'espère des bonheurs aussi grands que les miens
    Demain c'est toi

  17. Regular Client Avatar von blauer_Engel
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Cerise, wie hast du das eigentlich bemerkt?

  18. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Oje ja das kann natürlich sein.

  19. Addict Avatar von Mija
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    Ich hatte auch zwei KS (einmal geplant wegen bel und beim zweiten ungeplant wegen Geburtsstillstand). Ich war bei beiden Kindern relativ schnell wieder fit. Die ersten 24h fand ich heftig (Hebamme empfahl so viele Schmerzmittel zu nehmen wie erlaubt). Am Tag nach der Geburt war ich beide male duschen und beim zweiten Kind war ich schneller wieder fit, aber insgesamt hat die Heilung länger gedauert. Stillen war bei beiden Kindern relativ problemlos.
    Prinzipiell kann ich vieles hier unterschreiben was gesagt wurde.
    Achso bzgl Bindung: manche Hebammen bieten ein Bondingbad (heißt das so?) an.
    #Events occur in real time#

  20. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    AW: Kaiserschnitt - wie ging's euch danach?

    ich hab nach dem kaiserschnitt (sek. nach vorzeitigem blasensprung und frustraner einleitung) lange gebraucht, um wieder auf die beine zu kommen, obwohl die wundheilung perfekt war. nach etwa 2 wochen konnte ich eine kleine runde spazieren gehen.
    das war nach der spontangeburt trotz geburtsverletzungen ganz anders, da war ich ganz bald wieder fit.

    ich sollte nach dem kaiserschnitt am nächsten morgen aufstehen und den katheder gezogen bekommen, aber bin erstmal zusammengeklappt. aber die op war auch am späten abend und ich war dann erstmal auf der intensiv zur beobachtung, so dass das standardmäßige vorgehen "mobilisieren am nächsten morgen" bei mir vielleicht doch nicht so angebracht war. generell ist im krankenhaus sehr viel schief gelaufen, was für mich traumatisch war und mich über das wochenbett hinaus verfolgt hat.

    If Plan A doesn't work the alphabet has 25 more letters.


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