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  1. Get a life!

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    AW: Gewissensfragen

    Zitat Zitat von Sonnenklar Beitrag anzeigen
    Aber die Polizei nimmt den Unfall zumindest auf, oder? Also selbst wenn der Zettel verschwindet, steht der/die Geschädigte nicht doof da.
    Ja das auf jeden Fall. Ich hab das oben auch nur deshalb beschrieben, weil der Zettel nicht unbedingt von dem/der unfallverursagher*in stammen muss (sondern zb. auch ein offizieller Zettel sein könnte). Das war bei mir auch nur so n wisch und nix sehr offiziell aussehendes.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  2. Addict

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    AW: Gewissensfragen

    Also die Überlegung wäre jetzt, die Daten vom Zettel und das Kennzeichen des beschädigten Autos an die Polizei zu übermitteln? Nein, würde ich nicht machen, das wäre mir zu sehr Hilfssheriff gespielt.

  3. Get a life!

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    AW: Gewissensfragen

    Ich würd auch höchstens ne Klarsichtfolie drumpacken. Bei allem anderen würd ich mich auch komisch fühlen.
    I will dance
    when I walk away

  4. Addict

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    AW: Gewissensfragen

    Zitat Zitat von Schnelmi Beitrag anzeigen
    Ja wie gesagt, die Polizei macht es auch nicht unbedingt anders (also Zettel drankommen, wenn sie den/die halter*in nicht sofort erwischen). Insofern fänd ich’s tatsächlich recht kleinlich den-/diejenige*n anzuzeigen.
    genau so.
    würde ich echt supi finden, wenn mir dafür jemand komplett unbeteiligtes ne anzeige reindrücken wollte...

    ich habe mich sogar sehr über das eine(!) mal gefreut, als mir ein zettel hinterlassen wurde. mein auto wurde hier in berlin schon öfter angeditscht, und naja...das übliche ist halt weiterfahren, und man kriegt es erst wochen später mit...

  5. Urgestein

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    AW: Gewissensfragen

    Aber wenn der Zettel wegfliegt und Unfallverursacher*in nicht mehr ausfindig gemacht werdenden, bleibt der/die Beschädigte auf den Reparaturkosten sitzen. Und das nur weil erstere*r nur den Hertel hinterlegt und es nicht bei der Polizei gemeldet hat. Da fände ich es als Autobesitzerin sehr erfreulich, wenn jemand „Hilfssheriff“ spielt.

    Reicht ja, wenn Sora bei der Polizei anruft und sagt „hier liegt schon länger ein Zettel am Auto. Bevor der/die
    Besitzer*in den nicht mehr auffindet wollte ich das gerne durchgeben“ und dann soll die Polizei was draus machen oder nicht.

  6. V.I.P.

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    AW: Gewissensfragen

    Ich würde immer davon ausgehen, dass sich ein braver Bürger schon darum gekümmert hat und natürlich die Polizei angerufen hat. Schließlich ist das hier Deutschland.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  7. Addict

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    AW: Gewissensfragen

    ich würde nie auf den gedanken kommen, mich da irgendwie einzumischen, solange es nicht mein auto ist oder ich ne fahrerflucht o.ä. direkt beobachten würde.

  8. Senior Member

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    AW: Gewissensfragen

    Findet ihr es bevormundend/unhöflich/sonstwie falsch, der übergewichtigen Oma/Schwiegermutter/Freundin etc. keine oder nur sehr wenige Süßigkeiten zu Weihnachten zu schenken, wenn man weiß, dass das Übergewicht durch zu wenig Bewegung und Essen aus Frust bzw. Langeweile kommt?
    La vie c'est plus marrant,
    C'est moins désespérant
    En chantant.

  9. V.I.P.

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    AW: Gewissensfragen

    Ja, ich finde den Gedanken bevormundend.

    Aber ist ja nicht so als würde das die Beschenkte merken.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  10. Enthusiast

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    AW: Gewissensfragen

    Das fände ich nur, wenn man das bei der Geschenkeübergabe entsprechend mitteilt, so à la "Ich habe dir extra wenig Schoki / Plätzchen /... geschenkt - du weißt ja, dein Gewicht...! "
    Einfach unkommentiert lediglich eine süße Kleinigkeit dazulegen dagegen sehe ich nicht als Problem - ich fänd es sogar viel besser als jedes Weihnachten wieder mit Süßkram überschüttet zu werden, das Zeug esse ich nämlich auch fast immer auf, auch wenn ich eigentlich nicht so richtig Bock drauf hab, eben weil's halt einfach *da* ist
    Formerly known as Katzenschmuser

  11. Addict

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    AW: Gewissensfragen

    Wer sich diejenige nur Süßigkeiten wünscht, und sonst nichts, dann vllt ja. Aber ansonsten verschenke ich eh kaum Süßigkeiten, außer selbstgemachte Pralinen oder so. Und brauche selber ehrlich gesagt keinen geschenkten Süßkram,erst recht von jemanden, der eigentlich weiß, dass ich abnehmen will (macht mein Mann gerne).

  12. Member

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    AW: Gewissensfragen

    Ja zu dem was bisher gesagt wurde, und problematisch fände ich es auch, wenn die Übergabe vor mehreren Personen statt findet, die aber jeweils mit 3 Kilo Schokolade beschenkt werden.

  13. Member

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    AW: Gewissensfragen

    Finde ich nicht bevormundend, wenn mir für die Person schönere Geschenke einfallen würden.

    (Da es mit meiner Schwiegermutter genau so ist, kann ich sagen, ja mir fällt meistens etwas ein. Ich kenne sie ganz gut und sie sagt auch wenn sie sich was wünscht. Und Süßigkeiten sind für sie echt nicht gut. Es stehen OPs an und das Übergewicht ist ein Risiko, um das sie sich richtig schlimme Sorgen macht. Unter Tränen. Ich fände es eher extrem unsensibel ihr dann welche zu schenken.)

  14. Addict

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    AW: Gewissensfragen

    Ich verschenke auch keine oder nur sehr wenige Süßigkeiten an Menschen, von denen ich weiß, dass sie mit ihrem Gewicht hadern. Wenn ich weiß, dass der Person ihr (Über-)Gewicht egal ist, würde ich aber schon eher so was schenken. Also das Nicht-Schenken dann eher vor dem Hintergrund, dass die beschenkte Person so was selbst nicht so gern haben möchte, weil es sie in ihrem Abnehmvorhaben behindert.

    Natürlich kommt es schon etwas auf den Kontext an. In einem Rahmen, wo alle anderen z. B. eine Schachtel Pralinen bekommen, würde ich der übergewichtigen Person nicht als einziger einen Blumenstrauß überreichen o. Ä.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Gewissensfragen

    Zitat Zitat von juno_ Beitrag anzeigen
    Ich verschenke auch keine oder nur sehr wenige Süßigkeiten an Menschen, von denen ich weiß, dass sie mit ihrem Gewicht hadern. Wenn ich weiß, dass der Person ihr (Über-)Gewicht egal ist, würde ich aber schon eher so was schenken. Also das Nicht-Schenken dann eher vor dem Hintergrund, dass die beschenkte Person so was selbst nicht so gern haben möchte, weil es sie in ihrem Abnehmvorhaben behindert.

    Natürlich kommt es schon etwas auf den Kontext an. In einem Rahmen, wo alle anderen z. B. eine Schachtel Pralinen bekommen, würde ich der übergewichtigen Person nicht als einziger einen Blumenstrauß überreichen o. Ä.
    so.
    Meine Schwiegermutter hadert mit ihrem Gewicht, isst aber abends gern mal eine ganze Tafel Schokolade, da würde ich ihr tatsächlich aus dem Grund nicht ausgerechnet Schokolade schenken, wenn ich ein Mitbringsel bräuchte.

    Sagen würde ich ihr das so natürlich nicht. Den Kontext, in dem sie dann als einzige keine Schokolade bekäme, gibt es irgendwie nicht bzw in dem Fall bekäme sie dann halt welche.

  16. Senior Member

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    AW: Gewissensfragen

    Da ich gerade darüber diskutiert habe und wir uns nicht einig waren, frage ich euch

    Wenn jemand von der Corona-Prämie für Beschäftigte in Krankenhäusern profitiert - sie also ausgezahlt bekommt - ohne dass der- oder diejenige etwas herausragendes im vergangenen Jahr geleistet hätte, sollte der- oder diejenige die Prämie aus eurer Sicht behalten oder lieber spenden oder ?

    Es geht darum, dass es in Krankenhäusern nicht-medizinisches Personal gibt, dass aufgrund von Corona zwar Arbeitszeiten flexibilisieren musste (wie alle anderen auch..), aber nichts zur Verbesserung an der 'Corona-Front' beigetragen, sondern einfach nur weiterhin seinen Job gemacht hat. Weil sich das aber nicht von 'wichtigem' Personal trennen lässt, haben alle eine Prämie erhalten. (Es geht um gut bis sehr gut bezahlte Bürojobs in der Verwaltung.)

    Hätte ich die Prämie ungerechtfertigt erhalten, hätte ich sie gespendet (bspw. ans Rote Kreuz o.ä.), da zurückzahlen nicht geht und es mir unangenehm wäre, Geld für etwas zu bekommen, das ich nicht geleistet habe.
    Mein Gegenüber war der Ansicht, dass das nicht nötig sei. Man habe ja trotzdem die Arbeitszeiten flexibler gehandhabt und sei bspw. ins Homeoffice gegangen.

    Was meint ihr?
    less stress and more ice cream.

  17. V.I.P.

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    AW: Gewissensfragen

    Wenn's um eh sehr gut bezahlte Jobs geht, fände ich spenden schöner.

    Wenn es um Jobs geht, die eh zu schlecht bezahlt werden, wäre es völlig legitim, das ganze als ausgleichende Gerechtigkeit zu erachten und zu behalten.

  18. V.I.P.

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    AW: Gewissensfragen

    Ich empfinde irgendwie ein Störgefühl wenn man sagt, es gibt Personal an Krankenhäuser die "nicht wichtig" sind.
    Wenn dem so wäre, wären sie höchstwahrscheinlich nicht da und medizinisches Personal benötigt die Arbeit des nicht-medizinischen Personal genauso, um seine Arbeit zu machen.

    Ansonsten ist spenden eine persönliche Entscheidung. Niemand weiß, ob die Teilzeitkraft in HR alleinerziehend ist und zwei Kinder hat, die dringend neue Winterklamotten brauchen.

    Ich finde man kann sich da nicht pauschal drüber stellen, sondern soll sich freuen, wenn die Prämie für manche Arbeitnehmer ermöglicht wird.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  19. Senior Member

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    AW: Gewissensfragen

    Wir werden (oder haben) 1x Prämie bekommen. So halb berechtigt würde ich sagen (er macht viele Hausbesuche, mit schon erhöhtem Aufwand und Ansteckungsrisiko) und wir behalten das ganz ohne schlechtes Gewissen, hätte ich auch gemacht, wenn es in meinen Augen ganz unberechtigt wäre. Warum auch nicht? Finde die Verteilung im ÖD total dämlich und staatliches Geld zum Fenster hinauswerfen, aber ich hab mir das ja nicht ergaunert oder so.
    Und ne Finanzspritze tut uns grad auch ganz gut
    Und bisschen fühlt es sich auch an wie ne Entschädigung für meine ramponierten Nerven.

  20. Urgestein

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    AW: Gewissensfragen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich empfinde irgendwie ein Störgefühl wenn man sagt, es gibt Personal an Krankenhäuser die "nicht wichtig" sind.
    Wenn dem so wäre, wären sie höchstwahrscheinlich nicht da und medizinisches Personal benötigt die Arbeit des nicht-medizinischen Personal genauso, um seine Arbeit zu machen.

    Ansonsten ist spenden eine persönliche Entscheidung. Niemand weiß, ob die Teilzeitkraft in HR alleinerziehend ist und zwei Kinder hat, die dringend neue Winterklamotten brauchen.

    Ich finde man kann sich da nicht pauschal drüber stellen, sondern soll sich freuen, wenn die Prämie für manche Arbeitnehmer ermöglicht wird.
    So.

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