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  1. Member Avatar von kaikoura
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Ich würde gern mal eure Meinung zum Thema Kind zum Schlafen ins eigene Zimmer umsiedeln hören.

    J. ist vor gut einem Monat 2 geworden und schläft seit ihrer Geburt erst im Beistellbett, dann im Gitterbett. Ihr Bett steht an unserem dran. Wir überlegen jetzt, sie irgendwann bis zum nächsten Geburtstag in ihr Zimmer umzusiedeln. Riesengroß ist der Leidensdruck nicht, aber etwas mehr Privatsphäre als Paar wäre schon nett.

    Unsere Ideen sind 1. sie kriegt ein neues tolles Bett "für große Kinder", das in ihr Zimmer kommt. Die Frage ist, lässt man dann das alte Bett noch eine Weile bei uns stehen, sodass sie zur Not noch darin schlafen kann? Oder nimmt sie das neue Bett dann vielleicht nicht an...?

    Idee 2 ist, dass wir ihr Gitterbett einfach in ihr Zimmer stellen. Wenn das nicht so gut klappt, liegt sie vielleicht ständig bei uns im Bett (was mich stören würde, ich bin da monkig und will beim schlafen keinen Körperkontakt, schon gar nicht mit jemandem, der sich bewegt). Andererseits könnte man dann das Bett auch wieder komplett zurück ins Schlafzimmer stellen und später einen neuen Versuch starten.

    Wie würdet ihr das denn machen bzw. wie habt ihr das bei euren Kindern gemacht?

    Edit: Falls das interessant ist, sie kann sich auch jetzt schon frei bewegen durch einen Ein- und Ausgang zum Gitterbett.

  2. V.I.P. Avatar von granny
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Wir haben das Gitterbett rüber. Allerdings deutlich früher.

    Könnt ihr vielleicht ein Reisebett leihen für den Notfall dass es nicht klappt?
    "Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grund nicht."

    "That's not my favourite way though. That only meets 99% of my criteria..."

  3. Senior Member
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Wir hatten ein großes Bett fürs Kinderzimmer (aber erst mit 3). Das Gitterbett stand bis zu unserem Umzug (da war J. schon 5) neben unserem Bett und phasenweise hat er da auch immer noch drin geschlafen. Als das große Bett neu war, hat er allerdings erstmal mehrere Monate freiwillig und gerne in seinem Zimmer geschlafen.

  4. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Wir haben zunächst ein paar mal das Gitterbett nach nebenan gestellt. Das Kind war begeistert - und wollte dann jedes Mal, wenn er doch lieber zu uns wollte, dass wir auch das Bett zurücktragen, auch mitten in der Nacht. Das hat echt genervt.

    Jetzt hat er ein Ikea Kura mit Dschungel-Baldachin und schläft fast immer drin. Das Gitterbett steht aber noch bei uns, zum einen, weil das Brüderchen relativ bald danach kam und wir nicht wollten, dass er sich aus dem Zimmer verbannt fühlt, in dem alle anderen schlafen, zum anderen kann ich nur so beide Kinder gleichzeitig ins Bett bringen, und wenn er bei uns schlafen will, reicht ihm das Gitterbett fast immer und er quetscht sich nicht zu uns ins Bett dazu. Dass er fast immer im eigenen Zimmer schläft, kam allmählich, anfangs wollte er noch öfter trotzdem ins Gitterbett. Wir haben ihn das immer selbst entscheiden lassen (außer, wie gesagt, wenn ich beide gleichzeitig ins Bett bringe, dann "muss" er entweder zu uns oder allein einschlafen).

  5. Foreninventar Avatar von rîwen
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Wir haben zunächst ein paar mal das Gitterbett nach nebenan gestellt. Das Kind war begeistert - und wollte dann jedes Mal, wenn er doch lieber zu uns wollte, dass wir auch das Bett zurücktragen, auch mitten in der Nacht. Das hat echt genervt.
    Oh nein 😅
    Ich kann es mir lebhaft vorstellen.
    Remember
    your words
    can plant gardens
    or burn
    whole forests down

  6. Member Avatar von kaikoura
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Oh nein, nachts das Bett umher tragen ist ja richtig blöd. :/

    Danke für eure Antworten, da ist ja alles dabei. Ein Geschwisterkind ist nicht geplant, sodass wir da keinen großen Umbruch mehr erwarten mit dem sie klarkommen muss. Ich tendiere zu vorübergehend 2 Betten, mein Freund würde eher das Gitterbett rüber (und im Zweifelsfall wieder zurück) stellen.

  7. Enthusiast Avatar von Moehrchen
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Also wenn du es gar nicht haben kannst, wenn sie nachts zwischen euch liegt, dann würde ich definitiv ein neues Bett ins Kinderzimmer stellen und das Gitterbett bei euch lassen. Denn auch wenn das Umsiedeln klappt, werden doch vermutlich immer mal wieder Phasen kommen, wo sie bei euch wird schlafen wollen, schon allein bei Krankheiten etc.

  8. Urgestein Avatar von Efeu
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Bett rüber und eine Notfallmatratze unter euer Bett/auf den Boden legen?
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  9. Regular Client Avatar von *sternschnuppe*
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Ich mag auch keine Kinder zum Schlafen nachts neben mir und in 5 Jahren kam auch keins rüber. Sie haben ihr gitterbett ins Zimmer bekommen und eine notfallmatratze ebenso. Falls was ist, liegt einer von uns dort.
    Irgendwie haben beide diese Lösung gut verstanden.

  10. Senior Member Avatar von Marita
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    I. und L. sind mit 2 Jahren in die Zimmer umgezogen. Direkt nach dem Urlaub, bei dem sie auch in einem Zimmer ohne uns geschlafen haben.
    Die Gitterbetten sind rübergezogen und dazwischen liegt eine Matratze für uns.
    L. kommt phasenweise jede Nacht meinen Mann bei uns abholen. Er legt sich dann dazwischen, bis sie wieder schläft oder schläft selbst ein bisschen dort.

    Danke übrigens für all eure Kommentare vor ein paar Wochen zu L. Wutanfällen und unserer belastenden Situation. Wir habe heute ein Beratungsgespräch beim Kinderschutzbund.


  11. Get a life! Avatar von Delisha
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Ich drück die Daumen fürs Gespräch!
    I will dance
    when I walk away

  12. Member Avatar von Sweep
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Marita, ich wollte schon nachfragen, habe mich aber nicht getraut. Ich drücke euch auch die Daumen! Wenn du magst, berichte mal, wie es gelaufen ist

  13. Senior Member Avatar von Marita
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Als ich hier geschrieben habe, hatten wir wirklich ziemlich harte 3-4 Wochen mit fast täglichen Wutanfällen, die 30-60 Minuten dauerten und wir L. auch nicht helfen konnten, da herauszufinden. Wir gingen alle auf dem Zahnfleisch.

    Seit zwei Wochen ist die Situation wieder besser geworden. Zum einen, weil wir versuchen, Wutanfälle zu vermeiden. Aber, und das ist wirklich besser geworden, L. lässt sich zur Zeit schneller wieder aus den Wutanfällen herausholen.

    Trotzdem war der Termin heute gut für meinen Mann und mich. Wir haben von den Situationen hier zu Hause erzählt, was einfach schon mal gut tat. Und wurden dort auch mit unseren Gefühlen verstanden.
    Kurzgefasst müssen wir natürlich damit leben, dass L. so impulsiv und willensstark ist. Aber wir haben ein paar kleine Strategien genannt bekommen, selber besser mit ihrer Wut umzugehen und ich hoffe, wir werden dadurch wieder gelassener. (Zumindest, wenn es sich nicht wieder so über Wochen häuft.)

    Grundsätzlich kamen wir jetzt aus dem Termin raus mit ein paar Beruhigungen und dass wir nichts großartig falsch machen. Dass Wut von unserer Seite aus auch normal ist, dass wir einen so lange andauernden Wutanfall nicht immer liebevoll begleiten können, wie es nun mal überall geschrieben steht, sondern sie dann eben auch mal für sich tobt. (Und wir nur darauf achten, dass sie sich nicht zu stark dabei verletzten kann. Sprich: vom Stuhl runter heben, in Zweifelsfall den Kopf auffangen, wenn sie sich auf den Boden wirft...)

    Wir haben jetzt auch erst mal keinen weiteren Termin, können aber noch mal einen ausmachen, sollte es nötig sein.


  14. Foreninventar Avatar von schnaengs
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Zitat Zitat von Marita Beitrag anzeigen
    Aber wir haben ein paar kleine Strategien genannt bekommen, selber besser mit ihrer Wut umzugehen und ich hoffe, wir werden dadurch wieder gelassener. (Zumindest, wenn es sich nicht wieder so über Wochen häuft.)
    magst du die mal nennen?
    wir haben auch ein extrem wütendes kleinkind. es war nun einige wochen sehr viel besser (und so erholsam!), aber in den letzten 2 wochen häufen sich die wutanfälle wieder. sie wütet sogar im traum und schreit mich dann an.
    hier ist es auch so, dass man in ihrer wut überhaupt nicht an sie herankommt und die anfälle, umso häufiger sie vorkommen, auch immer länger dauern. das sind wirklich oft 20-30 minuten. da reichen meine nerven auch einfach nicht für eine liebevolle begleitung und nach einem stressigen arbeitstag muss ich dann auch öfter mal den raum verlassen, damit ich selbst wieder runterkomme.

    If Plan A doesn't work the alphabet has 25 more letters.


  15. Senior Member Avatar von Marita
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    schnaengs, das klingt wie bei uns. (Auch mit den Wutanfällen in der Nacht...)
    Ich bin bei dieser Häufung dann meist innerlich schon am Anfang genervt, weil ich damit rechne, dass sie jetzt wieder richtig loslegt und ewig schreit und tobt.
    Dagegen, wenn I. anfängt zu wüten, bin ich relativ entspannt und kann das meist ruhig begleiten, weil ich einfach weiß, dass wir es schnell da raus schaffen.

    Zitat Zitat von schnaengs Beitrag anzeigen
    magst du die mal nennen?
    Auf die Uhr gucken und sich selber sagen, dass in einer Stunde vorbei sein wird. Klingt banal, aber ich glaube, ich muss mir echt am Anfang ganz klar verinnerlichen, dass es vorbei geht. Damit ich selber etwas ruhiger dabei sein kann.
    Sich selber nach einigen Wutanfällen irgendwie belohnen, wenn man ein paar überstanden hat.
    Und beim Kind mal versuchen, während des Wutanfalls etwas Unerwartetes zu machen. Um es zum Staunen oder Innehalten zu bringen.
    Da fällt mir auf die Schnelle jetzt aber noch nichts ein. Beispiel war, einfach zu singen anzufangen. Aber das habe ich schon mehrfach versucht und wurde von L. nur angeherrscht, nicht zu singen. 😐
    Vielleicht ein Kopfstand oder so. 😉


  16. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Ich habe ja auch einen Wüterich zuhause. Und ich habe diese Frage schon mal wo gestellt: Was genau macht ihr denn, wenn ihr einen Wutanfall „liebevoll begleitet“?
    Überall lese ich diese Formulierung, aber ehrlich gesagt kann ich mir darunter kaum was vorstellen.

    Danebensitzen und mitleidsvoll schauen? Einfach nur dabei sein und nichts machen? Hin und wieder ein „ich versteh dich“ einwerfen?

    Mein Problem ist einfach, dass ich echt null Ahnung habe, wie ich mich da verhalten soll, wenn der Wutanfall länger als 10 Minuten dauert.


  17. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Mein Sohn ist heute im übrigen komplett aufgelöst, weil ihnen im Kindergarten Schneewittchen vorgelesen wurde und er sich zu Tode gefürchtet hat.
    Laut Erzieherin hat er richtig schlimm weinen müssen. (Das ist das erste Mal, dass mir überhaupt von weinen erzählt wird.)

    Und offenbar war die zweite Erzieherin zu diesem Zeitpunkt nicht im Raum, weil statt dass eine weiter vorliest und eine ihn ablenkt, wurde meinem Sohn gesagt, er kann ja inzwischen am Gang was spielen. :/ Er war also dann alleine am Gang draußen und hat - wie er mir gerade erklärt hat - trotzdem die ganze Geschichte bis zum Ende hören können/müssen.

    Jetzt sagt er die ganze Zeit, dass er solche Angst hat und erzählt immer wieder total außer sich vom vergifteten Apfel und dem rausgeschnittenen Herz und ach.

  18. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Was genau macht ihr denn, wenn ihr einen Wutanfall „liebevoll begleitet“?
    Überall lese ich diese Formulierung, aber ehrlich gesagt kann ich mir darunter kaum was vorstellen.

    Danebensitzen und mitleidsvoll schauen? Einfach nur dabei sein und nichts machen? Hin und wieder ein „ich versteh dich“ einwerfen?

    Mein Problem ist einfach, dass ich echt null Ahnung habe, wie ich mich da verhalten soll, wenn der Wutanfall länger als 10 Minuten dauert.
    So gehts mir auch.
    Meine "Begleitung" besteht darin, dass ich sicherstelle, dass er sich und andere nicht verletzt. Und im besten Fall auch nichts zerstört.
    Zugänglich ist währenddessen sowieso nicht.

  19. Member Avatar von kaikoura
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ich habe ja auch einen Wüterich zuhause. Und ich habe diese Frage schon mal wo gestellt: Was genau macht ihr denn, wenn ihr einen Wutanfall „liebevoll begleitet“?
    Überall lese ich diese Formulierung, aber ehrlich gesagt kann ich mir darunter kaum was vorstellen.

    Danebensitzen und mitleidsvoll schauen? Einfach nur dabei sein und nichts machen? Hin und wieder ein „ich versteh dich“ einwerfen?

    Mein Problem ist einfach, dass ich echt null Ahnung habe, wie ich mich da verhalten soll, wenn der Wutanfall länger als 10 Minuten dauert.
    Mir fällt da direkt der Wunschkindblog ein. Soweit ich mich erinnere, ist liebevoll begleiten, dabei bleiben, die Gefühle des Kindes verbalisieren/mit Worten spiegeln und das Kind in den Arm nehmen sobald es sich wieder öffnen kann.

    Find ich nicht so praktikabel bei langen Wutanfällen. Und in jedem Fall finde ich das Spiegeln seltsam. Ich würde mir da sehr albern vorkommen und stelle mir vor, dass sich das Kind veralbert fühlt.

  20. Member Avatar von kaikoura
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    AW: Mein Kleinkind 2019

    Cyan, das mit dem Vorlesen ist ja schlimm. Viele Märchen sind so grausam, die sind echt nichts für kleine Kinder. Da hätte die Erzieherin doch einfach abbrechen können.

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