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  1. Newbie Avatar von lotte_rie
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    AW: Altersvorsorge

    Für mich selbst: Staatliche Rente, private Rentenversicherung sowie ein ETF-Sparplan. Den Sparplan bespare ich aber mit einem doppelt so hohen Betrag wie dem, den ich in die private Rentenversicherung einzahle. Letztere werde ich auch nicht mehr erhöhen, sondern nur den Betrag, der in den ETF geht.

    Für das künftige Baby wollen wir auf jeden Fall auch einen ETF-Sparplan eröffnen, der wird aber größtenteils vermutlich eher für die Ausbildung verwendet und er wird auch auf unseren Namen laufen, sodass wir über die genaue Verwendung die Oberhand haben. Inwiefern und ob wir das wann dem Kind übertragen, überlegen wir uns in circa 20-30 Jahren.
    Geändert von lotte_rie (04.02.2019 um 16:51 Uhr)
    Wenn dir Menschen sagen: „Alles wird gut.”, IMMER schriftlich geben lassen.

  2. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Das heißt dann aber tatsächlich, dass er das mit 18 dann komplett verprassen könnte, oder?
    Ja. Finde ich aber nicht schlimm. Ich finde Finanzbildung wichtig und da ist mal als Eltern halt gefragt, dass den Kindern beizubringen. Wenn man eh schon für sie spart, macht man sich ja wahrscheinlich eh schon Gedanken in die Richtung.

    Edit: Weil das vielleicht seltsam klingt. Ich gehe davon aus, das da maximal ein niedriger vierstelliger Betrag drauf sein wird. Notfalls ist das Lehrgeld, wenn das Kind das wirklich verprasst. Wenn es mehr Geld wäre, kann man das ja ggf ein paar Jahre vor dem 18. für eine bestimmte Zeit fest anlegen, aber dann wird es halt mit 20 verprasst 🤷🏻*♀️ Aber wenn es das Geld des Kindes ist, soll es es halt irgendwann bekommen.
    Geändert von Tinelli (04.02.2019 um 16:41 Uhr)

  3. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Das gab´s letztens mal ein ziemlich krasses Urteil, das genau um den Führerschein ging. Den hätten die Eltern selbst mit Zustimmung des Jugendlichen nicht von dem Geld bezahlen dürfen.
    Vielleicht finde ich es nachher noch.
    Dann müsste das Kind aber klagen?! Ich denke wir sortieren die Ersparnisse eh nochmal um und lassen alles auf unseren Namen laufen, aber erstmal sehen. Prinzipiell ist es ja sein Geld und warum soll er das nicht verprassen? Das diesjährige Weihnachtsgeld habe ich ihm z.B. nicht überwiesen, sondern auf seinen Wunsch das Zimmer renoviert. Ich dachte, bei der aktuellen Zinslage kann ich es auch ganz gut dafür verwenden :-p. Das Kinderkonto ist gedeckelt, umschichten auf Fond war auch nicht gerade sinnvoll aktuell. Also Investition in die Bausubstanz. Dem Kind wird es eh mal ganz gut gehen, er erbt Immobilien und wenn er nicht früh lernt, die zu verwalten, wird das alles eh nix. Wir arbeiten in die Richtung, ihm den Umgang mit Geld und Besitz gut beizubringen, aber was aus einem Kind mal für ein Erwachsener wird, liegt ja in den Sternen.

  4. Newbie Avatar von lotte_rie
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    AW: Altersvorsorge

    Man kann vor dem 18. Geburtstag wohl einen Auszahlungsplan mit der Bank vereinbaren, sodass das Kind es zumindest nicht auf einen Schlag bekommt.

    Ergänzung zu meinem ursprünglichen Post: Wir werden unserem Kind vermutlich nichts von dem Depot erzählen. Es soll wie gesagt auch gar nicht explizit für das Kind sein, sondern mehr für "uns", damit wir die Ausbildung, den Führerschein oder was auch immer eben nicht nur aus dem dann vorhandenen Einkommen bezahlen müssen. Außerdem kann das Geld eben nett arbeiten über einen so einen vergleichsweise langen Zeitraum. Wenn man das Kindergeld (ich gehe mal von 192 € über 18 Jahre aus) anlegt, kommt man ja bei Weitem nicht "nur" auf knapp 41.500, sondern bei einem entsprechenden Anlageprodukt, das mit durchschnittlich 7 % verzinst wird, von denen ich mal wg. Steuern 5 % ansetze, auf um die 66.000 €, davon etwa 25.000,00 reine Zinsen bzw. Rendite. (Edit: Sehe gerade, es sind 194 und ab dem Sommer ja noch etwas mehr, aber es geht ja nur um eine Beispielrechnung.)

    Für Taschengeld, Geburtstagsgeld und andere Geldgeschenke werden wir aber natürlich auch ein Giro- oder Tagesgeldkonto anlegen, von dem das Kind wissen wird und auf das es auch Zugriff haben soll. Das kommt aber natürlich erst später.
    Geändert von lotte_rie (04.02.2019 um 16:50 Uhr)
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  5. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Altersvorsorge

    Wo bekommst du denn momentan 7%?

  6. Newbie Avatar von lotte_rie
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    AW: Altersvorsorge

    MSCI World, natürlich nur langfristig gesehen (d. h. Anlagezeitraum von mindestens 10-15 Jahren). Es gibt z. B. eine Untersuchung von Finanztip, die ergibt, dass wenn du in einem beliebigen Zeitraum seit 1975 bis heute 15 Jahre lang in den MSCI World investiert hast, du eine durchschnittliche Rendite von 7,7 % pro Jahr erzielt hast.
    Ich weiß, dass Daten aus der Vergangenheit nie die Ergebnisse für die Zukunft garantieren können, aber ohne Risiko gibt es eben keine Rendite. Sicher ist jedenfalls, dass die Verzinsung eines x-beliebigen Tagesgeldkontos unter der Inflationsrate liegt und somit mit 100%er Sicherheit dafür sorgt, dass das Geld faktisch weniger wird.
    Wenn dir Menschen sagen: „Alles wird gut.”, IMMER schriftlich geben lassen.

  7. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Altersvorsorge

    Jaja das ist mir alles bewusst. Ich weiß aber nicht, ob es für die aktuelle Niedrigzinsphase ein historisches Beispiel gibt... meine Fonds sind alle durchweg im Minus gewesen und selbst über die letzten 5 Jahre ist das Plus dadurch unter der Inflationsmarke... ich hoffe ja auch, dass sich das wieder ändert aber mit im Schnitt 7% auf die nächsten 15-20 Jahre rechne ich persönlich nicht.

  8. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Altersvorsorge

    Das positivere gerade ist doch, dass du mehr für dein Geld bekommst *optimist
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  9. Ureinwohnerin Avatar von rhabarber*
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    AW: Altersvorsorge

    Für mich wäre es auch vollkommen in ordnung, wenn meine kinder einen für sie gesparten betrag nach ihrem 18.geburtstag ”verprassen” würden. Hier ist es wie bei tinelli; ich gehe davon aus, dass es nicht mehr als ein mittlerer vierstelliger betrag sein wird.
    vi kysstes ivrigt. våra läppar blödde

  10. Ureinwohnerin Avatar von rhabarber*
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    AW: Altersvorsorge

    Altersvorsorge über staatliche und betriebliche rente hinaus betreibe ich nicht. Ich lebe lieber jetzt, als darauf zu hoffen, dass das geld dann noch etwas wert ist und/oder es mir gesundheitlich entsprechend geht, dass ich etwas davon habe. Das ist mir viel zu unsicher bzw fehlt mir da die zukunftszuversicht.
    Wobei, ich habe eine (alte) kapitallebensversicherung habe, die zu rentenbeginn (bzw mit 65) ausgezahlt wird. Davon werde ich, anhängig davon wie es gerade passt, in wohneigentum investieren, schulden abbezahlen, reisen, meinen kindern etwas schenken,..

    Mir ist dieses ganze konzept mit für die zukunft sparen irgendwie total fremd.

  11. Junior Member Avatar von Zazzy
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    AW: Altersvorsorge

    Was für einen Riester habt ihr denn? Da gibt es ja auch verschiedene Varianten. Bin gerade auch auf der Suche und ein wenig überfordert von den Möglichkeiten, weil ich mich nicht auskenne.

  12. Regular Client Avatar von Stina
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von rhabarber* Beitrag anzeigen
    Für mich wäre es auch vollkommen in ordnung, wenn meine kinder einen für sie gesparten betrag nach ihrem 18.geburtstag ”verprassen” würden. Hier ist es wie bei tinelli; ich gehe davon aus, dass es nicht mehr als ein mittlerer vierstelliger betrag sein wird.
    Das find ich erstaunlich, dass das so viele schreiben. Also mit fürs Kind gespartem Geburtstagsgeld etc, -also Geld, das dem Kind gehört- seh ich das schon auch so.
    Aber Geld extra sparen, um es dann zum Zeitpunkt x ohne vorhandendene Notwendigkeit dem Kind zu geben, liegt mir irgendwie völlig fern. Lieber würde ich Geld ansparen, um das Kind dann nach Bedarf zu unterstützen.

  13. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Das find ich erstaunlich, dass das so viele schreiben. Also mit fürs Kind gespartem Geburtstagsgeld etc, -also Geld, das dem Kind gehört- seh ich das schon auch so.
    Aber Geld extra sparen, um es dann zum Zeitpunkt x ohne vorhandendene Notwendigkeit dem Kind zu geben, liegt mir irgendwie völlig fern. Lieber würde ich Geld ansparen, um das Kind dann nach Bedarf zu unterstützen.
    Ja das sehe ich auch so. Deswegen auch die Zweiteilung in Sparkonto fürs Kind (zum Lernen und sich auch mal was gönnen) und Sparen für die Zukunft separat.

  14. V.I.P. Avatar von Samsara
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    AW: Altersvorsorge

    Und was soll das jetzt sagen? Da hat der Opa seinem Schwiegersohn was für die minderjährige Enkeltochter überwiesen und der Schwiegersohn hat das Geld für sein Haus verwendet und gesagt „nee, das war nicht für die Enkelin!“

    Also das Urteil zum Führerschein würde mich schon interessieren.
    "Thanks, but I don’t really like to eat breakfast after lunch, it spoils my dinner."

  15. Urgestein
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    AW: Altersvorsorge

    das ist das urteil zum führerschein. das soll es dir sagen.

  16. Alter Hase
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    AW: Altersvorsorge

    Ich hatte es u.a. auf test.de als Notiz gelesen:
    In einem aktuellen Beschluss des Ober*landes*gerichts *Celle entschieden die Richter: [...] Im selben Verfahren ging es auch um die Frage, ob die damals minderjäh*rige Tochter ihren Führer*schein mit ihrem eigenen Geld bezahlen darf. „Nein“, urteilten die Richter. Die Tochter war zwar mit der Verwendung ihres Geldes für den Führer*schein einverstanden. Diese Zustimmung ist jedoch nicht wirk*sam, weil Minderjäh*rige grund*sätzlich keine wirk*same Zustimmung zur Verwendung ihres Geldes erteilen können. Der Vater muss der Tochter daher auch die Kosten für den Führer*schein samt Zinsen erstatten.

  17. V.I.P. Avatar von Samsara
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    AW: Altersvorsorge

    Okay, jetzt habe ich den Abschnitt gefunden. Ich finde nicht, dass die Schlussfolgerung von Test.de passt. Das Amtsgericht hat festgestellt, dass das Geld als Strafe für das Nicht-Bestehen des Führerscheins vom Vater einbehalten wurde. Es war ja in dem Fall gerade nicht so, dass die Tochter gesagt hat, dass sie von ihrem Geld den Führerschein bezahlen will, sondern sie von den Eltern aufgefordert wurde.

    Vielleicht sehe ich das auch zu kleinlich, aber ich finde nicht, dass man das Urteil auf den Fall anwenden kann, dass das Kind mit 17 sagt „ich möchte von meinem Geld auf dem Sparbuch einen Führerschein bezahlen/ein Fahrrad kaufen“ die Eltern stimmen zu und es wird im Sinne des Kindes ausgegeben (und nicht verjuxt für 5 Tonnen Süßigkeiten).
    "Thanks, but I don’t really like to eat breakfast after lunch, it spoils my dinner."

  18. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Altersvorsorge

    Ich finde den Fall auf jeden Fall auch deutlich komplizierter. Oder sollte ich mal meine Eltern verklagen auf gut 2000 DM zzgl kräftig Zinsen für 17 Jahre?

  19. Addict Avatar von *lalune*
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    - Staatliche Rente, Riester, betriebliche Altersvorsorge
    - für die Kinder: nichts
    Für mich: siehe oben.
    Fürs Kind: monatliche Sparrate

  20. Alter Hase
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    AW: Altersvorsorge

    Zitat Zitat von Zazzy Beitrag anzeigen
    Was für einen Riester habt ihr denn? Da gibt es ja auch verschiedene Varianten. Bin gerade auch auf der Suche und ein wenig überfordert von den Möglichkeiten, weil ich mich nicht auskenne.
    Ich habe mich über finanztest informiert und letztendlich den damaligen Testsieger der Banksparpläne genommen. Der ist komplett kostenlos (keine Abschlußgebühr und keine laufenden Kosten). Später habe ich gelesen, daß die Banken diese Variante wohl nicht mehr anbieten, weil sie daran nichts verdienen. Meinen gibt es auch nicht mehr zum neu abschließen.

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