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  1. Addict Avatar von *lalune*
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    Jobzufriedenheit // Familie

    Wie ist das bei euch: Hat sich der Stellenwert der Arbeit für euch verändert, seit ihr Kinder habt?

    Ich finde meine Arbeit zunehmend sinnlos gut, ich habe auch in einen Bereich wechseln müssen, in den ich nie wollte. Aber ich frage mich grad zunehmend, wofür ich das alles mache, vor allem mit einer Nahezu-Vollzeitstelle.

    Da wir aber wohl bald K2 angehen wollen, wäre ein Jobwechsel vermutlich auch nicht das Sinnvollste.

  2. Regular Client
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ja, total. In der ersten Schwangerschaft konnte ich mir gar nicht vorstellen, nicht mehr zu arbeiten.
    Ich habe glaube ich auch ziemlich viel Selbstwertgefühl aus der Anerkennung meiner Arbeit gezogen.
    Inzwischen bin ich mit Kind 2 in Elternzeit und überhaupt nicht wild drauf, wieder zu arbeiten.
    Allerdings haben sich die Arbeitsbedingungen in den letzten 5 Jahren auch nochmal deutlich verschlechtert. Unter richtig guten Bedingungen würde ich den Job zumindest in Teilzeit gerne wieder machen. Aber niemals mehr Vollzeit im Schichtdienst.

  3. Foreninventar Avatar von ana.
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Meine arbeit war mir vor dem klnd schon sehr wichtig, jetzt ist sie noch wichtiger, das ist aber personenabhängig, also wird sich das inein paar jahren vielleicht wieder ändern.
    Dass ich gerade nicht aus meinem beruf raus will ist der einzige grund warum wir nochkein weiteres kind angegangen sind.

  4. Addict Avatar von Knadiskuh
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    fand meinen job schon vor der schwangerschaft recht sinnlos
    naja es war halt was was ich gemacht habe um geld zu verdienen, mal mehr mal weniger gern. es kommt ja auch auf den job an, wenn man jetzt was eher sinnhaftes macht was andren menschen tatsächlich weiterhilft, sieht es ja sicher auch anders aus.
    ich weiß halt, dass es eh keinen besondren unterschied macht, ob ich jetzt in diesem büro sitze oder nicht - außer wohl für meine kolleginnen, die jetzt ein paar überstunden mehr machen müssen...

  5. Addict Avatar von Hellooni
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich gehe gerne arbeiten und mache meinen Job sehr gerne, aber ich knie mich da nicht mehr so rein, seit ich ein Kind habe. Heißt: ich mach meine Arbeit zwar gründlich, aber nicht mehr so aufopfernd. Mir ist tatsächlich vieles egal, muss nicht mehr jeden Konflikt mitnehmen und zu meinem machen/ überall meinen Senf dazugeben. Einigen Kollegen stößt das sicher auf, aber auch das ist mir wurscht. Mein Leben spielt sich Zuhause ab, nicht auf Arbeit. Ich grenze mich mittlerweile sehr stark ab.

  6. Member Avatar von Ocean
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ähnlich wie bei Hellooni würde ich sagen.
    Ich merke, dass ich gelassener geworden bin. Also es gibt so manche Dinge, die mich früher geärgert und lange beschäftigt hätten. Ist jetzt eher nicht mehr so.
    Mich nerven manche Dinge sicher noch, aber es ist nicht mehr so wichtig.

  7. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich mache meinen Job genauso gern wie vorher. Ich genieße es, mit Erwachsenen zu reden, die mich nicht annölen, anbrüllen oder mir nicht zuhören
    Ich denke nicht, dass ich weniger engagiert bin, allerdings vermeide ich (zwangsläufig) Überstunden bzw bummle sie halt ab. Hätte ich keine Kinder, hätte ich vielleicht mehr Karriere gemacht, auf jeden Fall wäre es leichter. Aber wer weiß, ob das so passiert wäre.

  8. Addict Avatar von Knadiskuh
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Ich genieße es, mit Erwachsenen zu reden, die mich nicht annölen, anbrüllen oder mir nicht zuhören
    bitte sag mir wo du arbeitest, da will ich auch hin!

  9. V.I.P. Avatar von freckled
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich arbeite eigentlich ganz gerne und mag auch viele meiner Aufgaben, aber ich komm mit ein paar "äußeren" Faktoren (Arbeitsplatz, Kollegen) nicht gut klar.
    Das war vor der Schwangerschaft so, hat sich dann währenddessen entspannt.
    Jetzt arbeite ich wieder zu 50% und es schwankt zwischen "auch egal, ich bin ja nur zwei Tage vor Ort" und ausgiebigen Lesen von Stellenangeboten
    The past is bad, the future is worse, why not take the present ??
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  10. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Zitat Zitat von Knadiskuh Beitrag anzeigen
    bitte sag mir wo du arbeitest, da will ich auch hin!

    Ok ich habe noch mal nachgedacht, bei einem Teil meines Jobs stimmt das mit dem Zuhören nicht. Aber das ist dann deren Problem, nicht meins. Sehr praktisch.

  11. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Den Job von vor den Kindern könnte ich jetzt nicht mehr machen - Überstunden aus Prinzip, Privatleben größtenteils mit den Kollegenfreunden, viele überflüssige Aspekte im Job und pseudowichtige Gespräche. Dahin bin ich nach Kind 1 zurückgegangen und hatte echte Schwierigkeiten, da nicht ständig jemanden anzupflaumen, dass man die Arbeit, die die in ihren harten 13-Stundentagen, auf die sie sehr stolz waren, erledigt haben, auch in konzentrierten sieben Stunden machen kann. Also wenn man sich mal aufs Wesentliche konzentrieren würde...
    Ich hab zwischen den Kindern den Job gewechselt, das hat besser gepasst -aber auch hier war der Job irgendwie zwar wichtig, aber kein Lebensinhalt, und hätte ich sinnvoll reduzieren können, hätte ich das auch getan.

    Seit zwei Jahren habe ich einen Job, den ich tatsächlich liebe, meistens zumindest. Ich arbeite Vollzeit und so absurd das klingt, ich habe sogar WEGEN der Kinder Karriere (also zumindest bis zu nem bestimmten Grad) gemacht, und nicht trotz. Ohne Kinder hätte ich nämlich die Jobs nicht gewechselt jeweils, was sich bei jedem Wechsel als Sprungbrett rausgestellt hat. Und ohne die Kinder könnte ich nicht so effizient arbeiten. Meine Kinder ne Stunde eher abzuholen und mit denen ein Eis essen zu gehen, oder auf den Rodelhang oder so ist echt die beste Motivation, sinnloses Prokrastinieren im Job zu lassen.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  12. Newbie
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Zitat Zitat von Hellooni Beitrag anzeigen
    Ich gehe gerne arbeiten und mache meinen Job sehr gerne, aber ich knie mich da nicht mehr so rein, seit ich ein Kind habe. Heißt: ich mach meine Arbeit zwar gründlich, aber nicht mehr so aufopfernd. Mir ist tatsächlich vieles egal, muss nicht mehr jeden Konflikt mitnehmen und zu meinem machen/ überall meinen Senf dazugeben. Einigen Kollegen stößt das sicher auf, aber auch das ist mir wurscht. Mein Leben spielt sich Zuhause ab, nicht auf Arbeit. Ich grenze mich mittlerweile sehr stark ab.
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  13. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich arbeite nach wie vor sehr gern und finde den Job als super Ausgleich fürs Private. Ich relativiere aber besser: kann besser Prioriäten setzen und setze mich mit vielem privat nicht mehr auseinander. Dienstliches bleibt nach Dienstschluss an der Tür. Sobald ich gehe bin ich im Privatmodus.

    Mir gefällt das sehr, ich brauche meine Arbeit, denn sie füllt mich schon sehr aus, nur Familienmensch bin ich eben nicht. Aber ich kann das jetzt besser trennen. Das tut mir gut und ist mir auch sehr wichtig.

  14. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich arbeite lieber, seit ich ein Kind habe. Früher habe ich Vollzeit gearbeitet, 9-18 Uhr, oft eher 19 Uhr, dazu je knapp 1h Anfahrtsweg mit dem ÖPNV - außer Arbeit habe ich unter der Woche nichts gemacht. Dadurch hatten die Arbeit, die Kollegen, kleine, eigentlich irrelevante Fehler etc. einen viel zu hohen Stellenwert.

    Jetzt arbeite ich Teilzeit (aber 75%, also nicht soo wenig), komme früher, gehe deutlich früher, und kann am Nachmittag noch was anderes machen. Das ist ein ganz anderes Leben, finde ich, und dadurch arbeite ich jetzt auch lieber, weil es einen guten Ausgleich zum nachmittäglichen Leben mit Kind darstellt.

    Die ersten Wochen nach der Elternzeit habe ich total gern gearbeitet und mich jeden Tag richtig gefreut, aber das hat sich dann doch wieder normalisiert

  15. Fresher
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ja! Früher habe ich mehr gearbeitet weil man das halt so macht und um mich "zu verwirklichen". Jetzt eigentlich nur noch um Geld zu verdienen, nach dem Motto "einer muss es ja machen". Ich habe mich aber auch seit ich Kinder habe sehr verändert. Die Frage ist dass ob das an der Familie liegt oder einfach an mir.
    Je nach Stresslevel auf der Arbeit ist es aber auch ganz nette Kind-freie Zeit.

  16. Member Avatar von Sweep
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich mache meinen Job nach wie vor sehr gern. Manche Termine muss ich nun zeitlich anders organisieren und ich arbeite nicht mehr Open-end. Ich brauche auch die "Herausforderung", geistig mal was anderes zu machen etc und kann hier Chef sein - zu Hause sind aktuell noch meine Kinder die Chefs, habe ich manchmal das Gefühl

  17. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Zitat Zitat von Fettnäpfchen Beitrag anzeigen
    Und ohne die Kinder könnte ich nicht so effizient arbeiten. Meine Kinder ne Stunde eher abzuholen und mit denen ein Eis essen zu gehen, oder auf den Rodelhang oder so ist echt die beste Motivation, sinnloses Prokrastinieren im Job zu lassen.
    Auf diesen Effekt hoffe ich heimlich

  18. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Auf diesen Effekt hoffe ich heimlich
    Klappt bei mir leider auch nicht immer (zu erkennen daran, dass ich gerade nen Kaffee trinke und im bym bin, obwohl hier ein Stapel Arbeit liegt... ). Aber im Großen und Ganzen schon.
    Das hat allerdings auch durchaus Nachteile - man muss eine gewisse Balance zwischen effizienter Aufgabenerfüllung und der notwendigen zwischenmenschlichen Kommunikation an der Kaffeemaschine oder so, die letztlich auch wieder bei der Aufgabenerfüllung hilft (oder eben umgekehrt blockieren) kann, finden. Das fällt mir manchmal schwer. Gerade Kollegen, die (wie ich früher ) ein bisschen für den Job leben und Sozialleben und Job stark vermischen, reagieren oft nicht so positiv, wenn dann einer plötzlich ausschert und den Sozialteil aus dem Job zu verbannen sucht. Das ist einer der Gründe, warum ich letztlich vor zwei Jahren noch mal den Job gewechselt habe.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  19. Addict Avatar von *lalune*
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Interessant, wie unterschiedlich das doch ist bei allen. Irgendwie würde ich gern die Job-Themen mehr relativieren können, aber das gelingt mir nicht immer so gut.

    Fettnäpchen, hast du nach K1 den Job gewechselt?

    Ich glaub, bei mir ist es echt grad so, dass sich mir die Sinnhaftigkeit meines Jobs überhaupt nicht mehr erschließt und ich mich oft fühle wie im falschen Film. Klar, manche Tätigkeiten machen wir auch Spaß, aber so grundsätzlich denke ich mir so: Ähhhh, nee. Und frage mich, ob ich nicht weniger arbeiten und mehr beim Kind sein sollte. Oder den Job wechseln. Oder...hm, ich weiß es auch nicht.

  20. Junior Member Avatar von tilda23
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    AW: Jobzufriedenheit // Familie

    Ich bin aktuell auch im Umbruch. Zwar habe ich noch über 1 Jahr Elternzeit, aber wie es dann für mich weitergeht ist auch fraglich.
    Mein gut bezahlter Vollzeitjob (50% Außendient mit Übernachtungen) wird in der Form nicht mehr möglich sein und selbst das Pendeln in die 50km entfernte Stadt mit halber Stelle ist irgendwie sinnfrei. Zumal mein Partner unter der Woche in einer anderen Stadt arbeitet und ich keinen familiären Rückhalt habe.
    Ich habe mich noch nie über meinen Job definiert und hänge nicht daran. Das liebe Geld und die damit verbundene Unabhängigkeit war jedoch wertvoll.

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