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  1. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass es deine Aufgabe ist, dich um dieses Kind zu kümmern. Und natürlich wäre es großartig, wenn sich mal endlich jemand diesem Kind "verantwortlich" fühlt.
    Aber wenn dein Kind darunter leidet, was sollst du tun?
    Wir haben auch in der Nachbarschaft ein Kind, das etwas schwierieger ist (aber keinesfalls so wie du beschreibst). Mein Sohn war auch mal 2-3 Monate mit ihm befreundet bis er keine Treffen mehr wünschte. Das Kind hat oft noch geklingelt und wollte spielen, hat aber bald gemerkt, dass es hier keine Spielpartner mehr hat (und ich zwinge mein Kind auch nicht , mit Kindern zu spielen, die es nicht mag). Ich konnte mich um dieses Kind auch nicht kümmern, wenn ich meine Kinder hier habe (anfangs hatte ichmich mal eine zeitlang um das Kind gekümmert, weil die Mutter stationär eine Therapie gemacht hat).

    Ansonsten haben wir in der erweiterten Familie ein Kind, das eher schwierig ist (und keine Freunde hat). Mir tut das Kind total leid, aber ich kann eben nichts (?) machen, weil ich meine Kinder schützen muss.
    Also keine Hilfe von mir, nur selbst Ratlosigkeit.
    Aber vielleicht wäre es wirklich mal eine Idee nochmal das Jugendamt zu verständigen: Je mehr dort melden, desto eher sehen sie eine Dringlichkeit, etwas zu tun.

  2. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Mir tut das Kind allein von deinen Erzählungen her echt leid, aber ich finde es auch etwas viel verlangt, dass ihr euch das immer wieder antun sollt :-/

  3. Member Avatar von Fr.Scheibe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Das Jugendamt wird nun wirklich nicht verhindern können, dass der Junge klingelt und spielen will.

  4. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    was könnte das jugendamt machen?
    wenn es jemanden zu den eltern schickt sollte diesecperson länger daran bleiben können.
    schade wäre es, wenn nur einmalig jemand kommt, druck auf die eltern macht und wieder verschwindet.
    den eltern wird es ja auch nicht einfach gehen und dann noch zusätzlich druck und kritik von fremden, macht es nicht leichter sondern zieht den eltern den kragen noch enger und am ende geht der frust am kind nieder und alles dreht sich im kreis.
    wenn ich mit Beiträgen zur bespassung und unterhaltung gelangweilter bymsen beitragen kann, meinetwegen
    Lilly - Lilly - Lilly - Lilly - sanny - prodigy🎵
    unser dreckspatz - kampfradler

  5. Stranger
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Dem Jugendamt auf eigene Faust Bescheid sagen, finde ich ein bisschen "hinter dem Rücken der Eltern"-mäßig, zumal man als Außenstehender vielleicht gar nicht sicher sagen kann, wie viel die Eltern schon versucht haben und ob es wirklich Vernachlässigung ist oder vielleicht auch Resignation, weil sie nicht mehr weiter wissen. Ich stelle mir das echt hart vor, so ein Kind zu haben.
    Ich würde mit den Eltern reden und sagen, dass man das leider nicht mehr stemmen kann, aber auch Bedauern/Verständnis für die Situation der Eltern äußern und noch mal fragen, ob es wohl sinnvoll ist, das Jugendamt o.ä. ggf. gemeinsam zu kontaktieren, falls von deren Seite zu wenig angeboten wird.

  6. Member Avatar von Fr.Scheibe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Das Jugendamt kann den Eltern erstmal "nur" (pädagogische) Unterstützung anbieten. Diese können sie aber ablehnen und sofern keine Kindeswohlgefährdung festzustellen ist (und dazu gehört eine ganze Menge), ist den Behörden nicht mehr möglich. Daran ändern auch Meldungen nichts, vor allem wenn diese eher Vermutungen oder schwammig sind (Junge wird vielleicht vernachlässigt, verhält sich beim Spielen unpassend usw) oder gar darauf abzielen, dass sich der Melder in erster Linie belästigt fühlt und das irgendwie aufhören soll.
    Also im Zweifelsfall bliebe es tatsächlich bei einem Hausbesuch, wenn dafür überhaupt genug Anlass gesehen wird.

    Wenn die Eltern jedoch tatsächlich interessiert an Hilfen zur Erziehung sind und nur nicht wissen, dass es diese gibt und wie sie die erhalten können, wäre es ein Weg. Bezweifle ich aber, wenn der Junge bereits Therapien erhält.
    Geändert von Fr.Scheibe (25.03.2019 um 21:38 Uhr)

  7. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Natürlich wird das Jugendamt nicht verhindern, dass er klingelt. Aber sie wissen dann, dass es eben nicht gut läuft. Und "nur" pädagogische Unterstützung ist doch gut

  8. Member Avatar von Fr.Scheibe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Klar, nur wäre da die von Nerdy vorgeschlagene Vorgehensweise wohl zielführender.
    (Das "nur" bezog sich auf das anbieten.)

  9. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Ich bin auch sehr dankbar, dass ich nicht so ein Kind habe - ich wüsste echt nicht, ob ich das verkraften würde. Aber es kann ja jedem passieren, deshalb hab ich mir bisher immer Mühe gegeben und ich habe offensichtlich auch viel mehr Zeit als seine Eltern.

    Ich mache es jetzt so, zwinge unser Kind nicht mit ihm zu spielen, wenn er es will soll er es tun, aber ansonstne nicht. Ich habe immerhin eine andere Schule ausgesucht, damit meiner nicht in seiner Klasse landet (dort wird die 1. und 2. gemeinsam unterrichtet).

    Ich danke euch! Ich hatte echt überlegt, ob ich nur zu doof bin, damit umzugehen.

  10. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Selbst wenn du „so ein Kind“ hättest... es wäre trotzdem dein Kind und du würdest es lieben, wenn auch wie bei den Eltern des besagten Kindes Überforderung natürlich passieren kann. Ich wünsche dir natürlich, dass dein Kind niemals problematische Verhaltensweisen an den Tag legt. Sollte das aber passieren würdest du dir sicher wünschen dass die Mitmenschen nicht so auf dein Kind herabsehen für Dinge für die es nichts kann. Und es so sehr meiden dass sogar ne andere Schule gewählt wird.

  11. Senior Member Avatar von SarahYasemin
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Mir fällt gerade auf, auch in einem anderen Thread, wie oft nach Jugendamt gerufen wird.
    Und finde das ehrlich gesagt ein bisschen krass....
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  12. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Ein 7jähriger, der einfach den ganzen Tag sich selbst überlassen ist, ohne dass die Eltern überhaupt wissen, wo er ist? Da finde ich das mit dem Jugendamt jetzt nicht so überzogen.

  13. Senior Member Avatar von SarahYasemin
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Ein 7jähriger, der einfach den ganzen Tag sich selbst überlassen ist, ohne dass die Eltern überhaupt wissen, wo er ist? Da finde ich das mit dem Jugendamt jetzt nicht so überzogen.
    Das ist eine Annahme von den Informationen, die hier so nicht geflossen sind.

    Ich finde es einfach auffällig, wie schnell, bei total rudimentären Infos, sofort mit behördlicher Meldung gewedelt wird.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  14. Senior Member Avatar von Vampy
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Nein, mir tun "die Kinder" leid. Ich hatte auch überlegt, das Jugendamt anzurufen, als hier ein Kind (und nicht nur das Kind, sondern alle in der familie) angeschrien wurden und zum Kind gesagt wurde: "Du bist das HÄSSLICHSTE Kind." Da blutet einfach mein Herz....
    Und ich meine das nicht boshaft, ich verurteile die Mutter auch nicht, aber das Kind tut mir einfach leid und braucht Schutz.

  15. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Das ist eine Annahme von den Informationen, die hier so nicht geflossen sind.

    Ich finde es einfach auffällig, wie schnell, bei total rudimentären Infos, sofort mit behördlicher Meldung gewedelt wird.
    Das steht schon im ersten Beitrag?

    "Die Eltern interessieren sich kaum für ihr Kind, er streunt also fast den ganzen Tag alleine durch die Gegend und selten wird mal gefragt ob er bei uns ist."

  16. Member Avatar von Fr.Scheibe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Mich nervt eher das: "das Jugendamt ist "drin" aber es passiert nichts" / "wenn man es meldet, dann passiert da vielleicht mal endlich was".
    Weil erstens von außen auch niemand weiß, was passiert und was nicht und das Jugendamt nun eben nach außen auch keinerlei Infos geben darf, was aufgrund einer Meldung passiert und was nicht. Und weil zweitens die Möglichkeiten, behördlicherseits schwierige Situationen zu ändern, tatsächlich beschränkt sind.

  17. Senior Member Avatar von SarahYasemin
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Das steht schon im ersten Beitrag?

    "Die Eltern interessieren sich kaum für ihr Kind, er streunt also fast den ganzen Tag alleine durch die Gegend und selten wird mal gefragt ob er bei uns ist."
    Und du machst daraus, er ist sich selber überlassen und die Eltern interessiert es nicht?

    Das sind Annahmen.

    Und wer weiß denn was dahinter steckt?


    Wie gesagt, kann man alles machen, darf auch jeder so machen - FÜR MICH klingt es halt einfach manchmal ein bisschen seltsam.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  18. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Was machst du denn anderes daraus? Wie kann "streunert alleine in der Gegend rum" NICHT "ist sich selbst überlassen" bedeuten?

  19. Senior Member Avatar von SarahYasemin
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Was machst du denn anderes daraus? Wie kann "streunert alleine in der Gegend rum" NICHT "ist sich selbst überlassen" bedeuten?
    Ich kenne weder die Gegebenheiten, ist es ein Wohngebiet? Da finde ich es fast normal, dass Kinder durch die Gegend ziehen, zum Spielplatz gehen,...
    Da ist ja nicht immer ein Erwachsener dabei.

    "sich selbst überlassen" impliziert, seine Eltern kümmern sich nicht um ihn und vernachlässigen ihn.
    Das weiß ich hier schlicht nicht und kann es demzufolge auch nicht unterstellen.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  20. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Kinder mit "sozialer Störung"

    Sorry, diese Diskussion wollte ich nicht. Fakt ist, er läuft alleine nachmittags in der Gegend herum, klingelt bei allen wo Kinder wohnen, keiner will mit ihm spielen. Mir hat die Mutter erzählt, dass die Schule ihm den Hortvertrag gekündigt hat - der Hort betreut ihn also nachmittags nicht, die Eltern arbeiten beide auswärts und kommen täglich erst nach 17 Uhr heim. Wie die das alles regeln weiss ich nicht, da mische ich mich auch nicht ein. Ich weiss nur dass er mehrfach täglich bei uns klingelt, ob da vielleicht ne Oma daheim ist - keien Ahnung. Ich rufe nicht das Jugendamt, weil ich eben keine Details habe. Ich weiss nur dass es MICH nervt, weil er eben nicht nur 1x auf die Klingel drückt, sondern jedesmal 20 x mindestens. Aber deshalb rufe ich kein Jugendamt. Ich bitte euch auch darum, hier keine Diskussion diesbezüglich loszutreten. Ich erhoffte mir lediglich Tipps zum Umgang mit dem Jungen, da ich einfach keine Idee mehr habe. Ich habe schon vieles probiert, er darf auch gern in unserem Garten spielen wenn er sich benimmt. Wenn nicht, setze ich ihn halt auf die Straße.

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