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  1. Enthusiast Avatar von Brunnenkresse
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    Kinderplanung und Karriere

    Wart ihr, als ihr euer erstes Kind bekommen habt beruflich an einem Punkt, an dem es "gut gepasst" hat? Habt ihr das bewusst so geplant? Wenn nein, konnter ihr eure berufliche Situation nach der Geburt verbessern? Habt ihr das Gefühl, ohne Kind wäre es einfacher gewesen, beruflich vorwärts zu kommen? Erzählt mal

  2. Fresher
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich habe am gleichen Tag erfahren, dass ich schwanger bin und dass ich für eine Beförderung vorgeschlagen wurde. Die ersten Monate der Schwangerschaft war ich’s weswegen wahnsinnig besorgt, weil ich Angst hatte, dass ich die Beförderung nicht bekomme wenn ich sage dass ich schwanger bin oder es negativ gesehen wird, wenn ich direkt nach der Beförderung sage, dass ich schwanger bin. Letztendlich habe ich es dann erst gesagt, nachdem ich wusste, dass ich befördert werde, hat mir aber keiner übel genommen und ich bin auch schon als das Baby 8 Wochen alt war in Teilzeit zurückgekommen und als sie 4 Monate war in Vollzeit. Hat also alles echt gut funktioniert. Wie es jetzt weitergeht karrieretechnisch weiß ich nicht, aber ich habe aktuell eh keine riesige Motivation, sehr bald noch weiter aufzusteigen, sondern will mich erstmal in der neuen Rolle und Lebenssituation zurechtfinden.

  3. Enthusiast Avatar von Sublus
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich habe meine Karriere stark zurückgestellt, weil es mit dem Kind jahrelang nicht klappen wollte. Das hat mich so mitgenommen, dass ich keine Kapazitäten für den Beruf hatte. Sonst hätte ich längst die Stelle gewechselt. Jetzt bin ich schwanger und bleibe halt erstmal hier, aus Mangel an besseren Optionen. Ich werde nach der Elternzeit deutlich reduziert zurückkommen und dann erstmal schauen, wie es mit dem Kind klappt.
    Ist blöd gelaufen
    Mom! Theron's dried his bed again!

  4. Senior Member Avatar von Pepparmint
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Zitat Zitat von Brunnenkresse Beitrag anzeigen
    Habt ihr das Gefühl, ohne Kind wäre es einfacher gewesen, beruflich vorwärts zu kommen? Erzählt mal
    Ich hab mein Kind im Studium bekommen und das sieht man im Lebenslauf auch. Also es gab keine elegante Lösung, das Kind da rauszueditieren, weil es einfach ne unklare Lücke gewesen wär. Und aktuell suche ich Jobs und bekomme teilweise keine Rückmeldung. Trotz Fachkräftemangel. Also ja, ohne Kind wäre es vermutlich einfacher.
    Ich hab vor dem Kind in einem Bereich gearbeitet, in dem lange Arbeitszeiten bis in die Arbeitsstunden normal waren und für mich auch völlig gut machbar. Das kann ich mit Kind jetzt nicht mehr, zumindest nicht an 5 Tagen in der Woche, weil ich mein Kind nicht nur am Wochenende sehen will. Solche Jobs sind halt idR besser bezahlt, weshalb ich jetzt einfach auch Jobs mit geringerem Gehalt annehmen muss.
    Im Bezug auf Rente usw. ist das natürlich grober Mist. Aber ich werd vermutlich auch ein potentielles zweites Kind nicht aus einer optimalen wirtschaftlichen Position bekommen, weil mein Uterus halt nicht zeitlich unbegrenzt abliefern kann.

  5. Enthusiast Avatar von Brunnenkresse
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Zitat Zitat von Pepparmint Beitrag anzeigen
    Ich hab vor dem Kind in einem Bereich gearbeitet, in dem lange Arbeitszeiten bis in die Arbeitsstunden normal waren und für mich auch völlig gut machbar. Das kann ich mit Kind jetzt nicht mehr, zumindest nicht an 5 Tagen in der Woche, weil ich mein Kind nicht nur am Wochenende sehen will. Solche Jobs sind halt idR besser bezahlt, weshalb ich jetzt einfach auch Jobs mit geringerem Gehalt annehmen muss.
    Im Bezug auf Rente usw. ist das natürlich grober Mist. Aber ich werd vermutlich auch ein potentielles zweites Kind nicht aus einer optimalen wirtschaftlichen Position bekommen, weil mein Uterus halt nicht zeitlich unbegrenzt abliefern kann.
    Das heißt, du hast erst ein paar Jahre gearbeitet und dann nochmal studiert? Das mit den langen Arbeitszeiten ist in meiner Branche genauso und ich werde darum jetzt mit noch sehr kleinem Kind auch erstmal nur drei Tage die Woche arbeiten. Aber irgendwie ist das auch Mist, vor allem weil ich ebenfalls noch ein zweites Kind will. Somit muss ich eigentlich noch einige Jahre bei diesem Pensum bleiben, wenn ich wie du ja auch sagst, die Kinder nicht nur am Wochenende sehen will. Und große Aufstiegschancen sehe ich dadurch für mich aktuell auch nicht. Ich fange schon manchmal an zu bereuen, dass ich nicht vorausschauender in Bezug auf meine Familienplanung studiert habe (Lehramt z. B., wobei ich nach wie vor eigentlich auch nicht finde, dass ich für den Lehrerberuf sonderlich gut geeignet wäre). Es scheint mir manchmal fast so als wäre nun für die nächsten Jahre einfach besiegelt, dass ich in einer Position verharren muss, die irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes ist (vom Gehalt auf jeden Fall höchstens was Halbes ;(...)

  6. Addict Avatar von hcschaf
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich hab nach der Geburt von Kind 2 nochmal studiert. Beruflich könnte ich auf jeden Fall mehr erreichen ohne Kinder. So bin ich eben örtlich und zeitlich eingeschränkt. Reisetätigkeit ist nicht möglich. Pech gehabt, ich machs mir halt auf meiner jetzigen Stelle so angenehm wie möglich und sattel noch einen Master drauf. Mal sehen was die Zukunft bringt. (Aber auf ernsthaft Karriere habich eh keinen Bock und weiss auch nicht ob ich überhaupt nochmal Vollzeit arbeiten will. Von daher passt der Umfang aktuell schon, müsste nur mehr bei rum kommen)
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist,
    habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
    (Voltaire)

  7. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Wir hatten das Kind früher geplant, aber da es nicht geklappt hat, hab ich meine Energie halt stattdessen in den Job gesteckt, was sich ziemlich ausgezahlt hat.
    Ich bin jetzt nach neun Monaten wieder Vollzeit zurückgekommen. Meine Chefin hat ein Problem mit Müttern und wollte mich eigentlich degradieren, aber dank meinem Netzwerk konnte ich das jetzt elegant in eine Beförderung umwandeln. Dauert jetzt nur noch, bis sie final durch ist.
    Insofern wurde ich leider gezwungen, meine berufliche Situation zu verbessern 🤷🏻*♀️
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  8. Addict Avatar von knuddelente
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich habe das erste Kind ganz bewusst und geplant im referendariat (jura) bekommen. Zeitlich hat es genau gepasst, dass ich nach einem Jahr in Mutterschutz bin.
    ich war dann knapp 18 Monate daheim und bin wieder eingestiegen. Klar meine Ausbildungsstationen habe ich mir dann so gesucht, dass es mit der Betreuung vom Sohn gepasst hat.
    für mich sehr vorteilhaft war, dass ich nur die abholzeiten in der lernzeit begrenzt war, dh ich wusste ich muss dass in dieser Zeit packen, so war ich sehr diszipliniert und hab mich rangehalten. Abends habe ich nie gelernt, am Wochenende noch den Sonntag. Ohne das straffe Zeitfenster hätte ich es vermutlich nicht so gut hinbekommen.
    mit dem zweiten war ich dann eher ungeplant zw. schriftlicher und mündlicher Prüfung schwanger, das hat dazu geführt, dass ich dann erst mal arbeitslos war, da mich natürlich die 4 Monate bis zum Mutterschutz auch niemand eingestellt hat hat. Ich musste mir dann nach der Arbeitslosigkeit und fast 2 Jahre daheim mit 2 Kindern einen Job suchen. Letztlich habe ich einen für mich perfekten Job im öffentlichen Dienst gefunden, auf den ich mich kinderlos als vollzeit vermutlich nicht beworben hätte, weil das sicher nicht diw erste Berufswahl ist wenn man jura studiert und das referendariat gemacht hat.
    ich bin jetzt super zufrieden im job was gehalt/Arbeitszeiten und Flexibilität angeht. Ich bereue es nicht wie es gelaufen ist, würde mich wohl eher dafür entscheiden das erste Kind noch früher im Studium zu bekommen.

  9. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Hätte ich nie Kinder gewollt, hätte ich beruflich mehr erreichen können, mit Auslandszeit eine Professur oder klassische Karriere in der freien Wirtschaft. So habe ich auch keinen schlechten Job mit vernünftigem Gehalt und vielen Gestaltungsmöglichkeiten, dazu ziemlich viel Freiraum, was mit Kindern sehr entspannt. Einzig die möglicherweise nun fehlende Weiterentwicklung stört mich, gleichzeitig kann ich momentan halt auch nicht mehr geben, wenn ich mich auch noch ein bisschen um mich selbst kümmern will.

  10. Member
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich hab K1 gewollt im Referendariat bekommen und bis auf den Mutterschutz nicht ausgesetzt. Somit also das Ref in Regelzeit mit guter Note abgeschlossen und anschließend einen guten Job bekommen (zunächst in Teilzeit, da wir uns aufgrund fehlender Betreuung abwechseln um K1 gekümmert haben). Bei K2 direkt nach dem Mutterschutz in Teilzeit weitergearbeitet und nach 1 Jahr mit 95 % die Stelle gewechselt.
    Passt soweit, nur wenn es finanziell anders ginge, dann würde ich rein für mich nur 75 - 80 % machen, um mehr Zeit für Sport zu haben.

  11. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich kann die Fragen eigentlich auf zwei Arten beantworten: nämlich aus "damaliger" Sicht und aus heutiger.
    damals: wir haben über Kinderplanung geredet und festgestellt, dass ein guter Zeitpunkt aus beruflicher Sicht erst zeitigstens mit Ende 30 wäre. Und da auch mit vielen Unwägbarkeiten, es hätte gut auch länger dauern, bis der Zeitpunkt gut gewesen wäre. An dem Punkt haben wir beschlossen, es einfach zu versuchen - wir fanden die Option Karriere und dann mit höherer Wahrscheinlichkeit keine Kinder schlechter als die Option Kinder und dann mit höherer Wahrscheinlichkeit keine Karriere.
    Prompt wurden mir nach Verkündung der Schwangerschaft Steine in den Weg gelegt. Ich stand nicht mehr mit auf Veröffentlichungen (weil ich mich ja angeblich gegen die Karriere entschieden hätte und es deshalb nur fair sei, den anderen einen größeren Raum zu geben), man hat mir Dienstreisen nicht mehr genehmigt, so dass ich meine Forschung nicht mehr vorstellen konnte, man hat mich nicht mehr über Entscheidungen informiert... Kurz, ich war mir sicher, dass der ursprüngliche Karriereplan erledigt ist.
    Dann haben mein Mann und ich aber deshalb ein paar berufliche Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein als glücklich herausstellten und jetzt dazu geführt haben, dass ich (wenn auch eher versehentlich ) mit zwei Kindern jetzt in einer ähnlichen Position bin zu der, die man mir in der ersten Schwangerschaft als für immer unerreichbar dargestellt hat.
    Auf dem Weg dahin war es manchmal schwieriger durch die Kinder, manchmal war es völlig egal, und manchmal war es auch leichter - weil man doch mal an jemanden geriet, der das Durchhalten bis dahin gegen die Widerstände positiv bewertet hat und einen förderte, weil ich manchen Leuten so im Gedächtnis geblieben bin, vielleicht auch weil mich die Kinder deutlich effizienter, aber auch durchsetzungsstärker haben werden lassen.
    Die Antwort aus heutiger Sicht lautet also: alles gut gegangen, Kinder genau richtig bekommen, der beruflichen Situation hat es nicht geschadet.
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  12. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Zitat Zitat von Fettnäpfchen Beitrag anzeigen
    Prompt wurden mir nach Verkündung der Schwangerschaft Steine in den Weg gelegt. Ich stand nicht mehr mit auf Veröffentlichungen (weil ich mich ja angeblich gegen die Karriere entschieden hätte und es deshalb nur fair sei, den anderen einen größeren Raum zu geben), man hat mir Dienstreisen nicht mehr genehmigt, so dass ich meine Forschung nicht mehr vorstellen konnte, man hat mich nicht mehr über Entscheidungen informiert...
    woah

  13. Senior Member Avatar von p. langstrumpf
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    In meinem Job ist es auch deutlich leichter ohne Kind (oder mit Hausmann oder Nanny) als mit, weil viel Reisetätigkeit gefordert wird und alle spät anfangen und spät aufhören. Vor allem aber erwartet wird, dass man auch spontan noch schnell irgendetwas erledigen kann. Zusätzlich gibt es wenig Aufstiegschancen, weswegen ich im Sommer den Bereich wechsele mit dem klaren Ziel, mich weiterzuentwickeln und voranzukommen.

    Das Kind habe ich bekommen, als ich schon zwei Jahre lang im Job war. Da mein Mann sich mehr für seine Karriere als für die Familie interessierte in den letzten vier Jahren (das war so tatsächlich nicht abzusehen, leider, weswegen ein zweites Kind momentan auch ausgeschlossen ist), habe ich mich nach Ende der Elternzeit mit einem scheinbar langweiligen Teilzeitjob begnügt. Aber: Ich bin seit meinem Wiedereinstieg nach und nach mit den Stunden hochgegangen und habe mir immer mehr interessante Arbeitsbereiche gesichert. Jetzt wechsele ich im Sommer (das Kind ist dann 4) und merke, dass mein bisheriger Job mich in meinem Bereich zur Allrounderin gemacht, mir sehr viele Kontakte verschafft und es mir dadurch ermöglicht hat, endlich in dem Gebiet zu arbeiten, in das ich immer wollte. Dass sich die Durststrecke gelohnt hat, zeigte sich spätestens bei den Gehaltsverhandlungen.
    Eine typische Karriere ist es bisher nicht, aber die kann ich auch noch mit Mitte 40 beginnen, wenn mein Kind eh keine Lust mehr auf mich hat. Ggf. ich habe dann Lust drauf

  14. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ihr kommt alle aus so arbeitsamen Berufen.
    Ich war schon immer zu faul für Karriere, wollte aber eigentlich schon gern einen abgesicherten Arbeitsplatz vor der ersten Schwangerschaft (ich hab damals in einer ziemlich speziellen Nische gearbeitet, in die ich gern zurück wollte). Das hat nicht geklappt, den Vertrag hab ich schlussendlich trotzdem bekommen. Nach einem Jahr bin ich VZ in den Job zurück, war da aber schon wieder schwanger.
    Jetzt hätte ich mit meiner Spezialisierung sicher sehr gute Chancen, die ist aktuell ziemlich gefragt und es gibt wenig ausgebildetes Personal. Aber ich studier jetzt lieber.
    Für Karriere bin ich immer noch zu faul.

  15. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Engel, bei dir von „zu faul“ zu sprechen finde ich irgendwie... unpassend? Dein Pensum klingt für mich als Außenstehende ziemlich anstrengend.

  16. V.I.P. Avatar von Fettnäpfchen
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Engel, aber faul ist das doch nicht? (also mal abgesehen davon, dass ich faul auch nicht schlimm fände).

    Überhaupt, wo wir hier schreiben: was heißt denn eigentlich Karriere? Ich kann das immer nicht unterscheiden, ob ich nen Job habe oder ne Karriere .

    (und das Absurde ist, dass ich in der Position, in der ich jetzt bin, weniger arbeiten muss als früher. Bzw. ist es nicht schlimm, wenn ich mal für ne Zeit kürzer trete, und der Zwang zu Überstunden und Verfügbarkeit rund um die Uhr ist weg.)
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  17. Enthusiast Avatar von Sublus
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Ich würd sagen, Karriere heisst, dass man sich stetig beruflich weiterentwickelt im Sinne von mehr Verantwortung und deutlich steigendem Gehalt.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  18. Regular Client Avatar von Stina
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Engel, bei dir von „zu faul“ zu sprechen finde ich irgendwie... unpassend? Dein Pensum klingt für mich als Außenstehende ziemlich anstrengend.
    Allerdings. Und das Studienfach ist für mich exakt das Gegenteil des Inbegriffs von Faulheit.

  19. Stranger
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Also ich habe mir nicht so große Gedanken gemacht wie das Kind in die Karriereplanung passt, mir war mein Alter und der Zeitpunkt in unserer Beziehung wichtiger. Damals hatte ich aber auch einen 08/15 Job den ich gut für einige Zeit hätte pausieren können. Die Schwangerschaft kam dann etwas schneller als erwartet und etwas überraschend trotz Schwangerschaft noch eine Beförderung. Dann, als ich gerade (früher als erwartet wegen Frühgeburt) im Mutterschutz war, ergab sich eine gute Karrierechance durch Kündigung eines Vorgesetzten. Die Stelle wäre meine gewesen wäre ich anwesend gewesen. Also schon irgendwie Pech gehabt wegen des Kindes.
    Ich hab dann nach einem guten Jahr wieder in der selben Position angefangen und ich muss sagen das die Erfahrung der Schwangerschaft, der sehr schweren ersten Zeit danach und dem Muttersein mich stärker / organisierter / effizienter und einfach "besser" gemacht haben und ich damit im Job gut ankam und direkt viele Möglichkeiten bekommen habe mich weiterzuentwickeln.
    Jetzt ergab sich nach einem guten Jahr zurück in der Firma wieder die Chance auf einen Aufstieg und ich habe die Stelle bekommen. In meiner Situation war es also so das ich glücklicherweise wegen meiner Tochter nicht zurückstecken musste sondern im Gegenteil eher vorangekommen bin. Das geht natürlich nur weil meine Tochter sehr pflegeleicht ist und wir eine sehr gute Betreuungssituation durch die Kita haben.

  20. Senior Member Avatar von Pepparmint
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    AW: Kinderplanung und Karriere

    Zitat Zitat von Brunnenkresse Beitrag anzeigen
    Das heißt, du hast erst ein paar Jahre gearbeitet und dann nochmal studiert?
    Ich hab neben dem Studium gearbeitet.
    Zitat Zitat von Brunnenkresse Beitrag anzeigen
    (Lehramt z. B., wobei ich nach wie vor eigentlich auch nicht finde, dass ich für den Lehrerberuf sonderlich gut geeignet wäre). Es scheint mir manchmal fast so als wäre nun für die nächsten Jahre einfach besiegelt, dass ich in einer Position verharren muss, die irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes ist (vom Gehalt auf jeden Fall höchstens was Halbes ;(...)
    Was man hier teilweise von den Lehrerinnen so hört, ist das ja auch nicht immer so familienfreundlich, wie man sich das vorstellt. Nachmitags/Abends Konferenzen, an einigen Schulformen auch Samstags mal Blockunterricht oder zumindest Klausuren, oder Dienstpläne gespickt mit Freistunden...

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