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  1. Member Avatar von Malaga
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Super, vielen Dank..

  2. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Juhu, ich konnte den Großen von einem neuen Thema überzeugen: Ritter (Endlich mal wieder was anderes als Dinos...)
    Auslöser war, dass wir eigentlich auf ein Mittelalterfest wollten, aber das Wetter war zu mies.

    Jedenfalls zeigt sich: Ich weiß über Ritter und Burgen und das Mittelalter erstaunlich wenig.

    Wir lesen das entsprechende „Was ist was“-Buch und haben den kleinen Ritter Trenk von Kirsten Boie für uns entdeckt. 😍
    Und wir haben schon eine Burg mit Klopapierrollen-Wehrtürmen und einem Katapult aus Löffeln und Gummibändern gebaut.

    Welche Themen sind bei euch gerade aktuell?
    Geändert von cyan (06.05.2019 um 22:10 Uhr)

  3. Enthusiast Avatar von |Penny
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Wir sind auch weiterhin erwartungsgemäß noch einige Zeit vom konkreten Anwendungsfall weg
    Wir haben uns aber vorgenommen, generell mehr mit den Händen zu machen/aktiver mit der Umwelt zu interagieren. Also Heimwerken, Kochen, Gärtnern und so. Ich probiere diese Woche wahrscheinlich mal einen Nähkurs aus. Die Lehrerin tut mir jetzt schon leid

    Gleichzeitig treffe ich Vorbereitungen, ein "analogeres Leben" zu simulieren. Ich habe mein altes Festnetztelefon angeschlossen, eine Uhr hingestellt und Bücher/Zeitschriften für Leerlauf bereitgelegt. Und eine Digicam für Fotos. Jetzt geht nämlich langsam die Phase los, wo sie sich für ihre Umgebung interessiert und feststellt, dass Mama viel am Handy hängt, und genau das will ich nicht. (Auch wenn Foto schicken an Freund und die Großeltern EXTREM praktisch ist...) Whatsapp habe ich auf dem Laptop, ich finde, das ist was anderes als Handy, weil diese Wisch-und-Suchtfaktoren da nicht so vorhanden sind.

    edit: das hat ja nur noch am Rande mit dem Thema zu tun, stelle ich gerade fest aber den Lebensstil zu verändern ist ja auch irgendwie ein Lernprozess...

  4. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Was sind eure Überlegungen bezüglich analogeres Leben simulieren? Warum ist euch das ein Anliegen?


  5. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Hier auch eine Stimme für analoges Leben: Wir gehen neuerdings sehr viel im Wald spazieren, haben hier ein Wäldchen was ein wenig wie ein Urwald ist, wird also sich selbst überlassen, es liegen überall Bäume kreuz und quer, der Boden ist mit Schlingpflanzen überwuchert und da setze ich ihn mit seinem Kumpel gern aus und kucke einfach mal zu was passiert: sie bauen Höhlen, Klettern über die Bäume, stauen den Bach und ehrlich: so können sie tagelang ohne unser Zutun verbummeln. Ich spreche dann mit ihnen darüber, was die ganzen Mikororganismen so mit den umgefallenen Bäumen machen, warum Licht so wichtig ist... Das Handy nutze ich aber auch dort zum Fotos machen. Ich möchte einfach, dass mein Kind nicht so ein Handyspielkind wird. Positiver Nebeneffekt: nach einem Tag im Wald schläft er abends problemlos. Herrlich. Und für meine Psyche ist ein Waldbad auch unfassbar toll.

    Analoges Leben: Man muss seine Hände noch benutzen um Dinge herzustellen, nicht nur um zu "wischen". Mein Kind kann dank Papa mit Säge und Schrauben umgehen, er hat einen eigenen Akkuschrauber und produziert selbst Dinge, das ist mir wichtiger als mit Apps umgehen zu können, denn das lernt man auch noch mit 30. Handwerkliches Geschick eher nicht.

  6. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Hm, aber Sachen, die man mit Säge, Bohrer, ixo, dremel etc herstellt, kann man doch eh nicht per app am Smartphone herstellen? Also meine Kinder können/sehen das auch, weil wir diverse betten und kürzlich eine Kletterwand selbst gebaut haben, aber das ist für mich gar kein analog/digital-berührungspunkt, genauso wie Wald - das hat ja einfach mit Kommunikationsmethoden nix zu tun. (Und Spiele am Handy sind in dem Alter ja eh nichts, was man als nachmittagsfüllendes Programm planen würde, sondern eher was fürs Wartezimmer beim Arzt o.ä., wo Wald oder Bohrmaschine keine Alternative ist.)

  7. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Klar, in irgendwelchen Spielen wie Siedler und so, baut man ja alles virtuell. Viele Kinder daddeln sowas nachmittageweise. Wir haben eben so einen kleinen Spielkumpel, der auf dem Dorf wohnt und leider dort keine Freunde hat. Er verbringt den ganzen Tag vor TV und Spieleconsole und kann da echt alles erfinden, aber mal mit ner Säge und so... Nee... Deshalb nehme ich die beiden einfach mit in den Wald und wir bauen was mit unseren Händen.
    Im Auto oder beim Warten auf den Arzt kann man freilich mal spielen am Handy, aber das darf mMn nicht tagesfüllendes Programm sein und das ist es leider bei vielen wie ich finde.

  8. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Also das Telefon stelle ich jetzt nicht auf Wählscheibe um, das ist wie es ist und gut. Man geht schon mit der Zeit.

  9. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Ja, ich finde Wald und was du erzählst super und stimme dir auch ansonsten voll zu. So Computerspiele als Freizeitbeschäftigung hätte ich intuitiv so eher ab Klasse 8 ist so vermutet, aber mein ältestes Kind ist ja auch erst 5, ich hab da keine wirkliche Ahnung ist das echt schon in der Grundschule aktuell??

  10. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Ja. Und zum Teil Spiele, bei denen ICH mich vermutlich gruseln würde.

  11. Senior Member
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Und wir haben schon eine Burg mit Klopapierrollen-Wehrtürmen und einem Katapult aus Löffeln und Gummibändern gebaut.
    Cyan, ich bin total fasziniert, was du da immer alles mit deinem Sohn machst. Ich mache sowas eher selten (also schon mal Bastelprojekte, aber nie sowas Cooles) und habe jetzt ein bisschen ein schlechtes Gewissen.
    Die Geolinoseite habe ich mir direkt mal gespeichert und den Vulkan haben wir auch ausprobiert.
    Hast du noch mehr so tolle Tipps und magst vielleicht verraten, woher du die Ideen holst?
    Ich bin leider nicht besonders kreativ.

  12. Addict
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    ja, in den klassen meiner kinder haben die kinder bereits ab der 2. oder 3. klasse sich darüber ausgetauscht, was sie nachmittags so "zocken".

  13. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    ja ich habe total Spaß daran, sowas (mit den kindern) zu machen, aber nie tolle Ideen. immer her mit den tipps, bitte!
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  14. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Sophie
    Danke, das ist lieb. Da muss man aber sicher kein schlechtes Gewissen haben! Ich mache dafür andere Sachen nicht gern - zb Rollenspiele mit Dinos oder Ball spielen oder gemeinsam backen. Ich denke, da hat einfach jeder Vorlieben und Stärken und ich bastle, male und experimentiere halt gerne.

    Ideen... Hm.
    Für Experimente eben Geolino oder das Buch hier:
    Experimentieren und Entdecken (Wieso? Weshalb? Warum?, Band 29) https://www.amazon.de/dp/3473333026/..._FfS0Cb4BTZQB4

    Mein Freund hat auch mal das hier mit unserem Sohn gemacht:
    Kosmos 659028 - Experimentierset Kristall-Zucht https://www.amazon.de/dp/B0007VDO64/..._EgS0CbKXVSD8C

    Von Kosmos gibt es ganz viele verschiedene Experiment-Sets. Für das Alter meines Sohns weniger, aber deiner ist ja schon älter.

    Sonst befrage ich auch gerne mal Pinterest. Zb „basteln Kinder Katapult“ hat mir Vorlagen geliefert (und ich habe abgewandelt).


  15. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Und zum Basteln kann ich eigentlich nur sagen, dass mich Müll inschpirierrrrt.

    Bevor ich was wegschmeiße, frage ich mich oft, ob man daraus vielleicht was basteln kann. Zb ein Haus aus zwei Umzugskartons oder ein Becher-Telefon aus Joghurtbechern oder eine Garage aus Schuhschachteln oder ein Insekt mit Klarsichtfolien-Flügeln oder ein Tier aus Korken und Zahnstochern.

    Und manchmal hat mein Kind dann gar keine Lust drauf und ich schmeiße es enttäuscht weg. :‘)

  16. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Zum analogen Leben: A Magazine is an Ipad That Doesn't Work Das find ich schon krass und nicht umsonst empfiehlt die WHO für unter Einjährige null Bildschirmzeit und für Kleinkinder nur gelegentlichen Kontakt damit...

  17. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Zum analogen Leben: A Magazine is an Ipad That Doesn't Work Das find ich schon krass und nicht umsonst empfiehlt die WHO für unter Einjährige null Bildschirmzeit und für Kleinkinder nur gelegentlichen Kontakt damit...
    Blättern Kinder dem Alter des Videos üblicherweise Magazine durch - also verstehen/können die das motorisch schon? Ich habe mit Kindern keine Erfahrung, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Touchscreen schneller scheinbar verstanden wird, da bereits eine Berührung ohne Intention einen Effekt provoziert, wohingegen das Umblättern etwas ist, das man erst lernen muss?
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  18. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Ich bin jetzt evt auch missverstanden worden: ich bin auch absolut kein Verfechter von Handyspielen usw. für Kinder. Aber ich wäre schlichtweg noch nicht auf die Idee gekommen, mir ein Festnetztelefon oder eine Kamera zu besorgen, damit mein Kind mich nicht mit dem Handy hantieren sieht.

    Aber das soll jetzt bitte auch kein Handy-Thread werden (ich weiß eh: ich bin selber schuld, weil ich ja nachgefragt habe ).

    Widmen wir uns wieder Büchern und Experimenten und Basteleien?


  19. Urgestein Avatar von durga
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    finessa,
    sicher. Das bzw. ein Problem ist halt, dass etwas, was nicht auf simpelstes Gewische reagiert, die Beschäftigung nicht wert ist, wenn etwas anderes schneller Gratifikation bringt. Und wenn es exzessiv genutzt wird (WIE viel Kontakt nötig ist, damit ein Kleinkind denkt, dass alle Bilder so funktionieren müssten, weiß ich nicht), fehlt halt einfach auch Zeit für Anderes. Schon in der Fernsehgeneration haben Lehrer_innen beobachtet, dass Erstklässler tw. nicht mit Stiften, geschweige denn Scheren umgehen können.

    cyan,
    hatte ich auch nicht so verstanden bei Dir.
    Was für Experimente macht Ihr denn?

    Eine Kombination aus analog und Experiment, die mir gerade einfällt: In der dritten Klasse mussten wir im Sachunterricht jeder ein Poster über eine Hunderasse machen. Ich wollte ein Bild aus einem Buch übernehmen, hab es abgepaust, aber wollte es größer haben. Es gab wirklich keine andere gangbare Möglichkeit an einem Sonntag, wo die Bücherei mit öffentlichem Kopierer zu hatte, mein Vater meinte also, ich kann das ja aus Pappe ausschneiden und auf eine Glasplatte legen und von oben anleuchten und dann dadrunter die vergrößerten Umrisse aufmalen. Hat so leidlich funktioniert, aber ich fand (und find) es cool.
    Geändert von durga (08.05.2019 um 14:35 Uhr)

  20. V.I.P. Avatar von finessa
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    AW: Lernen, um den Kindern was erklären zu können

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Sicher. Das bzw. ein Problem ist halt, dass etwas, was nicht auf simpelstes Gewische reagiert, die Beschäftigung nicht wert ist, wenn etwas anderes schneller Gratifikation bringt. Und wenn es exzessiv genutzt wird (WIE viel Kontakt nötig ist, damit ein Kleinkind denkt, dass alle Bilder so funktionieren müssten, weiß ich nicht), fehlt halt einfach auch Zeit für Anderes. Schon in der Fernsehgeneration haben Lehrer_innen beobachtet, dass Erstklässler tw. nicht mit Stiften, geschweige denn Scheren umgehen können.
    Danke für die Erklärung, das macht Sinn.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

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