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  1. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Hier hab ich kürzlich mal was zum Thema staatliche Regulierung vs. Individuelles Engagement gelesen Wer sollte die Verantwortung fur den Klimaschutz tragen?

    Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass Staat ganz massive Maßnahmen ergreifen muss um noch was zu reißen.

  2. Addict Avatar von ningun
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Auch ohne Kinder ist das Thema Klima für mich sehr relevant. Ich hatte auch schon mal einen Thread dazu verfasst, aber nie veröffentlicht. Und ja, es bereitet mir Sorgen. Während andere z.B. über ihre Rente nachdenken, denke ich "Wer weiß, ob wir das überhaupt noch erleben werden?". Die meisten anderen Themen werden irgendwie nahezu irrelavant (AfD, Feminismus usw.) für mich, weil ich immer denke "Watsolls? Bald haben wir ganz andere, schlimmere Probleme!".
    Ich bin da auch nicht sonderlich optmistisch und fürchte, die Kipppunkte werden wir nicht mehr umschiffen können.

    Umweltschutz war mir zwar schon immer wichtig, allerdings ist mir das tatsächliche Ausmaß erst seit diesem Jahr so richtig bewusst. Im Grunde erst durch so Sachen wie Friday for Future. Ich schäme mich, dass ich bislang so blauäugig war, anzunehmen, überwiegend bio, regional und saisonal einzukaufen, kein Auto zu benutzen, Energie zu sparen, Müll zu trennen (), wenig bzw. bewusster zu konsumieren, auf Nachhaltigkeit zu setzen usw. wäre ausreichend. Mir war z.B. lange nicht bewusst, wie klimabelastend der Konsum von Tierprodukten ist (v.a. rotes Fleisch, Milchprodukte) oder Onlinenutzung.
    Schwierig finde ich es nun, dieses Wissen konsequent umzusetzen. Aktuell esse ich z.B. immer noch Tierprodukte (Milchprodukte täglich, Fleisch/Wurst selten), bin auch nicht Mitglied einer Umweltorganisation (weil ich nicht weiß, welche "gut" ist, man liest ja auch über greenpeace oder BUND negatives, was würdet ihr empfehlen?).
    Ich denke dann auch, es müsste eher auf politisch-ökonomischer Ebene sehr viel mehr passieren.
    Geändert von ningun (25.06.2019 um 12:28 Uhr)

  3. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Na Nazis beschäftigen mich schon noch mehr. Nachher knallt mich noch einer ab bevor das Klima zuschlägt....

    Aber das mein ich, lass uns mal die Fleisch Produktion nehmen.
    Es wird immer hingestellt "wir produzieren so viel Billo-Fleisch, weil ihr das kaufen wollt" und das ist schlicht einfach nicht wahr!!
    Es wird gekauft, weil es produziert wird. Früher war es völlig normal weniger Fleisch zu essen, dann wurde das Angebot geschaffen. Jetzt gibts ein Pfund Hack für 2,50 EUR und klar kaufen das die Leute.

    Die Lösung ist nicht, kauft weniger Hack. Die Lösung sollte sein, hört auf Billo-Fleisch zu produzieren.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  4. Senior Member Avatar von p. langstrumpf
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    AW: Klimakrise und Kinder

    .. das meinte ich mit wahren Preisen. Wenn wir Umwelt- und Tierschutz, Klimabelastung, Transportwege und faire Löhne einpreisen würden, gäbe es kein Billigfleisch usw. mehr.

    Edit: Ich finde doch, dass sich die einzelne Verbraucherin da einbringen sollte. Unsere täglichen Konsumentscheidungen tragen sehr wohl zu einem Umsteuern bei, auch wenn das nicht der einzige Lösungsansatz bleiben darf. Das zeigt sich schon im Anstieg im Bio-Segment in den vergangenen Jahren bspw. Es gibt heute viel vielfältigere Produkte als noch vor zehn Jahren.
    Solange wir im Kapitalismus leben, lenkt die Nachfrage auch das Angebot.
    Geändert von p. langstrumpf (25.06.2019 um 12:45 Uhr)

  5. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Genau.

    Und ich will auch nicht mehr hören "ooh die Vorort-Fuzzis haben einen SUV gekauft, wie gewissenlos" - ich will, dass die Automobilkonzerne aufhören, uns für dumm zu verkaufen.
    Es wird mehr Energie und Geld reingesteckt, Abgasfilter zu bauen,d ie die Messwerte manipulieren, als einfach alternative Fahrzeuge zu entwickeln.
    Der Elektromotor ist über 100 Jahre alt... es kann doch nicht wahr sein, dass das immer noch so murksig ist.
    Und und und, die Liste ist ewig lang.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  6. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von p. langstrumpf Beitrag anzeigen
    Solange wir im Kapitalismus leben, lenkt die Nachfrage auch das Angebot.
    Das ist so nicht richtig. Angebot schafft Nachfrage.
    Beispiel Ford. Ich baue ein Auto, dass sich meine Mitarbeiter von ihrem Gehalt leisten können. Also kaufen sie das Auto.

    Wie gesagt, "ihr seid selber schuld als Endverbraucher, ihr wollt das ja kaufen" ist ein Märchen, das prima in unseren Köpfen sitzt.

    Ich will nicht sagen, dass man nichts tun sollte, weil das eh nichts wäre.
    Natürlich ist ein gewisser Aktionismus wichtig. Und führt zu Veränderungen. Aber es bringt nichts, wenn eine Gesellschaft das auf den Schultern der Privathaushalte abstellt und sich aus der Verantwortung stiehlt.

    Sieht man auch schön am Land NRW, RWE und Armin Laschet. Pausenlos wird suggeriert, wer für den Braunkohleabbau-Stop ist, ist verantwortlich für "keinen Strom (was an Lüge nicht zu überbieten ist)" und "an tausendfach wegfallenden Arbeitsplätzen" (was nur am Versagen des Konzernes RWE liegt, sicher nicht am Endverbraucher).
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  7. Senior Member Avatar von p. langstrumpf
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zu letzterem: Ich glaube, wir sind uns im Grunde genommen einig.

    Dennoch bin ich überzeugt, dass die reflektierte Entscheidung von Verbraucherinnen notwendig ist, um zu zeigen, dass es Märkte gibt, die Unternehmen bespielen können (bio, fair trade, vegan, Ökostrom, Carsharing usw.) und die durch ihre individuelle Konsumentscheidung diese Märkte mit gestalten. Die Marktmacht der Verbraucherinnen zeigt sich ja u.a. auch in erfolgreichen (und viel zu seltenen) Boykotten.
    Mehr Einfluss hätte es allerdings, wenn die Politik dies mit konkreten und strikten Maßnahmen unterfüttern würde. Auch klar.

    Wie gesagt, ich möchte nicht als Verfechterin des Kapitalismus rüberkommen (bin ich ganz und gar nicht), aber solange wir in diesem Wirtschaftssystem leben, wäre es schon hilfreich, wenn wir unsere Rollen und den damit verbundenen (kleinen) Einfluss wahrnehmen würden. Das ist für mich kein 'Märchen'.
    less stress and more ice cream.

  8. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Klar sind wir uns einig
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  9. Alter Hase
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von p. langstrumpf Beitrag anzeigen
    P.S. Weil es hier gerade um die individuelle Ebene ging: Ich glaube, dass jede ihren Beitrag leisten sollte. Schon allein, um zu beweisen, dass man weniger verbrauchen kann und trotzdem kein schlechtes Leben hat. Dennoch braucht es große, politisch gesteuerte gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen.
    Ich glaube, das hier ist der Knackpunkt. Viele Leute finden Umwelt- und Klimaschutz ganz gut, solange sich für sie nicht groß was ändert, solange es uns nicht wirklich was "kostet". Ich will mich da auch gar nicht ausnehmen. Aber das wird langfristig nicht möglich sein.
    Beispiel: Der Mensch in Europa will und "muß" sehr sehr mobil sein. Klar kann und sollte man an besseren Mobilitätskonzepten basteln. Aber wenn alle Menschen auf der ganzen Welt uneingeschränkt mobil sein muß, beruflich und privat, wird´s trotzdem schwierig.

    Um es wieder auf die Familienebene runterzubrechen: Wir haben dieser Tage andauernd Besuch von unseren Familien (Eltern, Geschwister), die weit weg wohnen. Die reisen an, mit dem Auto, mit der Bahn, mit dem Reisebus. Wenn Familien weit auseinander wohnen und den Anspruch haben, sich regelmäßig zu sehen, ist das halt so. Die klimaschonende Alternative wäre wohl, sich nicht so oft zu sehen, und das ist dann schon ein Einschnitt, der Lebensqualität kostet.
    Wie gesagt: wenn das alle Menschen auf der Welt so machen würden...

  10. Junior Member Avatar von trip.fontaine
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich habe noch eine Frage, die hoffentlich OK ist im Sinne der Weiterführung des Hauptthemas:

    Wie geht Ihr mit Menschen in eurem näheren und nicht ganz so nahen Lebensumfeld um, die alle diese Tatsachen ignorieren oder sich schönreden, von blöden Sprüche a la "bei mir kommt nur ein echtes Tier auf den Grill" über völlig unkontrollierten Konsum von so ziemlich allem bis hin zu "bekennenden Kapitalisten", die da auch noch stolz drauf sind?! Duldet ihr die in Eurem Umfeld als mögliche Einflussnehmer auf eure Kinder?

    Ich klar, dass das schwierig pauschal zu beantworten ist.
    Ich weiss inzwischen schon gar nicht mehr, was mich am meisten aufregt und wenn es so weitergeht, hab ich bald keine Freunde mehr
    Ich habe zb einem wirklich langjährigen Freund die Freundschaft gekündigt, weil er nach etlichen Diskussionen einfach Null Einsicht zu irgendwas zeigte, weiterhin darauf bestand, dass Kapitalismus und immer weiteres Wachstum der Sinn des Lebens sind, ein Auto ein Grundrecht des Menschen ist und noch andere Abstrusitäten..bei sowas extremem ist der Fall ja dann klar.
    Aber was mache ich mit Bekannten, die stolz ihr Grillsteak bei Instagram posten oder meiner Schwiegermutter, die nicht nur drei grosse Autos besitzt und jedem ihrer vier Kinder auch noch eins geschenkt hat, sondern auch alles kauft, was nicht niet und nagelfest ist und ständig um die Welt fliegt?
    Oder meinen eigenen Eltern, die immer mit so heuchlerischem "jeder tut, was ihm möglich ist" kommen, eigentlich aber gar nichts machen (oder eben sein lassen)? Die kann man ja nicht alle aus seinem Leben verbannen und den Kontakt zu den Kindern verbieten. Wie handhabt ihr sowas?

  11. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Also ich bin ja selber nicht so aktiv, aber ich finde es kein Problem, wenn mein Kind Leute im Umfeld hat, die anders denken. Finde ich sogar gut, denn dann kann man drüber reden und erklären, warum und wieso wir anders leben (sollten). Würde ich jeden aussortieren, der nicht in allem mit mir übereinstimmt, wär niemand übrig.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  12. Enthusiast
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich finds auch nicht toll aber man kann nicht nur in einer Bubble leben.

    Ok man kann möglicherweise schon, ist dann aber regelmäßig bei Demokratischen Prozessen geschockt und monatelang depri, wen die Mitte der Gesellschaft zwecks Sicherung der eigenen (und nur dieser) Privilegien wählt.

    Ist ja nicht alles so nett verlaufen wie der Bürgerentscheid bzgl des Artenschutzes bei uns...

    In Kontakt bleiben ist schon besser. Ich weiß schon bzgl der Nazis denken einige hier es sei völlig vergebene Liebesmüh, aber bei dem Autofans und den Grillfans kann man z.B. noch reden. Es muss ja nicht von oben herab sein. So ein I8 z.B. lässt jeden Verbrenner an der Ampel stehen und Wassermelone gegrillt ist superlecker.
    Geändert von Pinkmelon (25.06.2019 um 18:10 Uhr)

  13. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Klimakrise und Kinder

    In der letzten ZEIT war übrigens ein ganz gutes Dossier zur Klimakrise („Bis sie versinken“)

  14. Enthusiast
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Bzgl Elektroautos:

    Elektroauto-Preise › Preise fur Elektroautos im Uberblick | Elektroauto-News.net
    Bei den Preisen für die E Kleinwagen findet inzwischen schon eine Annäherung statt, so dass sich nicht nur Besserverdiener einen leisten können.

    Günstiger wird’s vermutlich, wenn der Staat ggü. Verbrenner (und Hybrid, Hybrid hat in der Herstellung keine gute Ökobilanz außerdem ist er schwer und benötigt in Betrieb mehr Energie) fördert (tun ja einige Staaten, China z.B.), mit gutem Beispiel z.B. bei der Anschaffung Dienstwagen vorangeht, die privaten Verbraucher größere Stückzahlen kaufen.

    Weil die beim Elektromotor von Dritten (z.B. Panasonic etc) eingekauften Komponenten / die Batteriezellen in der geringen Stückzahl teuer sind. Ich habe gelesen dass in der Batterie 40% des Gesamtwerts des E-Autos steckt. In der Automobilindustrie ist Standardisierung und dann Einkauf großer Mengen am Besten noch in Kooperation ein großer Hebel.
    Geändert von Pinkmelon (25.06.2019 um 18:31 Uhr)

  15. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    In der letzten ZEIT war übrigens ein ganz gutes Dossier zur Klimakrise („Bis sie versinken“)
    Gibt's das online zu lesen?
    Mom! Theron's dried his bed again!

  16. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Anscheinend nicht kostenlos:
    Klimawandel: Bis sie versinken | ZEIT ONLINE
    Aber man kann kostenlos testen bzw ich glaube man bekam auch eine Ausgabe kostenlos wenn man sich die App runterlädt.

  17. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    OK, danke!
    Mom! Theron's dried his bed again!

  18. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Manche worst-case Szenarien sind ja auch erst wenige Monate alt. Was würde es denn ändern, wenn Du 2010 angefangen hättest, Dich detailliert einzuarbeiten? Was würdest Du dann praktisch seit 9 Jahren anders machen? Hättest Du dann ein anderes, weniger ohnmächtiges Gefühl, weil Du weniger „Schuld“ wärst?
    Ich meinte damit nicht, dass es etwas ändern würde, hätte ich früher ein tiefgreifenderes Bewusstsein entwickelt, sondern, dass der Unterschied in der emotionalen Betroffenheit zwischen meinem Mann und mir erst seit kurzem besteht, da ich noch vor ein paar Monaten auch nicht wirklich Sorge verspürt habe in meinem Alltag.

    Abgesehen davon finde ich deine Beiträge nicht "für die Tonne", ich glaube nur, dass sie dem Ausmaß der Katastrophe, die längst begonnen hat, nicht im Ansatz gerecht werden. Das, was da grade passiert ubd weiter passieren wird, wird meiner Auffassung nach zu so radikalen Brüchen führen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass sich einfach alles linear so weiterentwickelt wie bisher und dass Diktaturen durch "gute Gedanken" wieder beendet werden usw. Ich glaube unser Leben wie wir es bisher kennen und unsere Annahmen über gesellschaftliches Zusammenleben werden einfach radikal zusammenbrechen.

    Dieser Artikel verdeutlicht gut, was ich meine:
    Die letzten Menschen | Internationale Politik und Gesellschaft - IPG


    Abgesehen davon freue ich mich darüber, dass doch noch etwas Leben in den Thread gekommen ist.

    Wieauchimmer, das ZEIT Dossier fand ich auch gut, aber auch recht niederschmetternd, da es ja deutlich macht, dass das 1.5 Grad Ziel im Grunde gar nicht einzuhalten ist abseits völlig unrealistischer Maßnahmen wie Berge zu zerkloppen und auszubreiten.
    and maybe it's time to live

  19. Fresher
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Glaubt Ihr eigentlich, dass solche Onlinepetitionen etwas bringen? Wie aktuell z. B. diese hier: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_05/_02/Petition_94357.nc.html

    Vielleicht einfach, um der Politik immer wieder vor Augen zu führen, dass das Thema weiter im Volk präsent ist? Auf der anderen Seite denke ich mir immer: Da unterzeichnest du nur, weil du zu faul bist zum Demonstrieren...

  20. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Auch ohne Kinder ist das Thema Klima für mich sehr relevant.
    Ich wollte übrigens durch den Titel niemanden ohne Kinder ausschließen und bin froh, dass du trotzdem geantwortet hast.
    Für mich persönlich fühlt sich alles nochmal viel krasser an, seit meine Tochter da ist und ich habe den Thread bewusst im Familienforum aufgemacht, weil ich es im Real Life und hier bei Bym einfach so krass finde, wie wenig sich mit dem Thema befasst wird (obwohl Zeit, Geld, Ressourcen da wären - wie gesagt, Recherchen für die besten Feuchttücher, der beste Urlaub, ein Hausbau o.ä. werden aufwändigst durchgeführt), wo es doch grade Eltern eigentlich interessieren sollte, welchen Planeten sie ihren Kindern hinterlassen.
    Aber klar ist die Lage auch ohne Kinder bedrohlich und besorgniserregend, denn sicher werden wir alle, die wir um die 30 sind, auch weiterhin genug Einschnitte und Krisen live miterleben.
    and maybe it's time to live

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