+ Antworten
Seite 5 von 7 ErsteErste ... 34567 LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 100 von 126
  1. Enthusiast Avatar von warwithwalls
    Registriert seit
    07.02.2010
    Beiträge
    733

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Fenia Beitrag anzeigen
    Glaubt Ihr eigentlich, dass solche Onlinepetitionen etwas bringen? Wie aktuell z. B. diese hier: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_05/_02/Petition_94357.nc.html

    Vielleicht einfach, um der Politik immer wieder vor Augen zu führen, dass das Thema weiter im Volk präsent ist? Auf der anderen Seite denke ich mir immer: Da unterzeichnest du nur, weil du zu faul bist zum Demonstrieren...
    Ich glaube, es ist besser als nix, aber der Druck müsste schon deutlich höher werden.
    Das mit dem "Klimanotstand" ist eh so eine Sache, da es oft bei Symbolpolitik mit leeren Begriffen bleibt, wichtiger wäre meiner Meinung nach, konkrete Maßnahmen verbindlich festzulegen.
    and maybe it's time to live

  2. Enthusiast
    Registriert seit
    06.07.2016
    Beiträge
    950

    AW: Klimakrise und Kinder

    Warwithwalls:

    Ich denke gar nicht, dass unsere Positionen, was wir von der Zukunft erwarten, so wahnsinnig weit auseinander liegen.

    Aber ich zitiere mal Deinen Artikel:

    „Wir werden uns an jeden neuen Schock, jede neue Brutalität und jede „neue Normalität“ gewöhnen, bis wir eines Tages von unseren Bildschirmen aufschauen und uns in einem neuen dunklen Zeitalter wiederfinden – vorausgesetzt natürlich, dass wir nicht bereits dort sind.“

    Die menschliche Psyche ist so.

    Vermutlich bin ich von den Panikmeldungen schon abgestumpft.

    Und ich will auch überhaupt nicht paniken, denn ich bin handlungsfähiger, wenn ich mich emotional distanziere. Dazu benötigt man natürlich Hoffnung, dass man überhaupt etwas tun kann.

  3. Enthusiast Avatar von warwithwalls
    Registriert seit
    07.02.2010
    Beiträge
    733

    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich stimme dir zu, dass reine Panik nix bringt. Aber etwas braucht es davon, um genug Druck zu spüren, um aktiv zu werden und nicht länger gechillt "weiter so" zu machen und sich bei der nächsten Hitzewelle halt einfach noch ne Klimaanlage einbauen zu lassen, man hat's ja, und gut ist.
    In meinem privaten Umfeld würde ich mir jedenfalls etwas mehr Panik wünschen.

    Aber es ist glaube ich auf jeden Fall ein schmaler Grat zwischen Besorgnis, Panik und Bewusstheit und einem völligen Ohnmachts-/Verzweiflungsgefühl. Hoffnung muss man sich bewahren, da stimme ich dir zu. Aber so endet ja auch der Artikel - weitermachen i.S. von weiterkämpfen müssen wir eh, eine Alternative gibt es ja nicht.

  4. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
    Registriert seit
    02.08.2006
    Beiträge
    9.431

    AW: Klimakrise und Kinder

    ich bin da hin und hergerissen. bei mir hat auch erst kürzlich die panik eingesetzt und ich verstehe, dass man am liebsten alle anderen rütteln möchte und es ganz schwer zu ertragen ist, dass alle um einen rum ganz gechillt so weiter machen wie bisher. andererseits haben wir beide ja nun auch "eben erst" begriffen, wie die lage eigentlich ist. da ist es schon auch sehr vermessen, jetzt in diesem Augenblick zu erwarten, dass es auch alle anderen raffen müssen. natürlich muss die WELT JETZT aufwachen und Grundlegendes ändern. aber können wir unseren Partnern, freunden und Nachbarn wirklich vorwerfen, dass sie es jetzt gerade nicht realisieren/lieber verdrängen, genau so wie wir es die letzten Jahrzehnte selbst gehandhabt haben?
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  5. Enthusiast
    Registriert seit
    06.07.2016
    Beiträge
    950

    AW: Klimakrise und Kinder

    Das oder sie haben bestimmte gesellschaftliche Beisshemmungen nicht, die uns (ich schreib jetzt anmaßend uns, aufgrund der Tendenz des Strangs, ich kann mich aber auch irren und einige haben heimlich schon ein paar Waffen versteckt) in einer Anarchie (eher, nicht zwangsläufig) zum Opfer machen würden.

    Also ich hab einen Freund, der bei der Bundeswehr war, der sagt „Wenn’s hart auf hart kommt, dann kann ich eine Waffe verwenden (auch nicht schlechter als die anderen) und bin bereit.“

    Thema Anarchie-Angst oder vor wachsender Brutalität ist für ihn, einfach weil er sich selbst nie als Opfer sehen würde, gegessen.

    Ich glaube das ist bei vielen Männern so. Die gucken walking dead oder irgendwelche anderen Endzeitszenarien, spielen Ballerspiele und identifizieren sich automatisch mit den (guten) Gewaltausübenden.

  6. Enthusiast Avatar von warwithwalls
    Registriert seit
    07.02.2010
    Beiträge
    733

    AW: Klimakrise und Kinder

    Nee, ich möchte eigentlich gar niemandem etwas vorwerfen, so war es nicht gemeint. Wie du richtig sagst, selbst engagiere ich mich auch erst seit kurzem und ich lebe natürlich auch längst nicht mal annähernd CO2-neutral.
    Eben deswegen bräuchte es meiner Ansicht nach eine bessere und deutlich radikalere Politik, damit die Kämpfe unter Einzelnen (Du fährst aber Auto, du machst auch erst seit Kurzem...) nicht aufkommen. Eine gute Politik würde uns die moralischen Entscheidungen, wie wir so leben, dass wir möglichst wenig Schaden anrichten, ein Stück weit abnehmen.

    edit: bezog sich auf Sternenratte

  7. Urgestein Avatar von Sternenratte.1
    Registriert seit
    02.08.2006
    Beiträge
    9.431

    AW: Klimakrise und Kinder

    ja das seh ich auch so
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  8. Urgestein Avatar von durga
    Registriert seit
    01.01.2004
    Beiträge
    9.510

    AW: Klimakrise und Kinder

    Also abgesehen davon, dass ich das Argument "Ich bin selber auch nicht perfekt"/"Ich seh das auch erst kurz so" gegen Vorwürfe immer extrem merkwürdig finde, man kann sich ja auch selbst was vorwerfen und nur weil man selbst auch falsch handelt, wird es ja nicht weniger falsch, sehe ich die größere Verantwortung auch bei der Politik.
    Aber wer oder was ist "die Politik"? Das sind ja keine Aliens, die über uns gekommen sind. Wobei natürlich Profit einfach immer das beste Argument ist.
    Sie rennt also weiter treu in die absolut falsche Richtung, gerade etwa die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Mercosur, zu der u.a. auch das faschistisch geführte Brasilien gehört, so toll, dass für Zollerleichterungen für die EU jetzt endlich noch mehr Amazonasurwald gerodet und Indigene ermordet oder vertrieben werden, damit NOCH mehr Rinder aufgezogen und das Fleisch nach Europa exportiert werden kann...

  9. Member Avatar von sommerlinde
    Registriert seit
    29.03.2016
    Beiträge
    1.715

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von warwithwalls Beitrag anzeigen
    Dieser Artikel verdeutlicht gut, was ich meine:
    Die letzten Menschen | Internationale Politik und Gesellschaft - IPG
    Diesen Artikel sortiere ich unter Clickbaiting ein. Davon zu reden, dass alle Menschen aussterben, soll krasse Bilder erzeugen, ist allerdings m.E. extrem unwahrscheinlich. Das statt aktuell 7,7 Milliarden Menschen vielleicht in 30/50/100 Jahren nur noch 0,5 - 1 Milliarde Menschen leben, ist für mich ein denkbares Szenario. Ob diese Menschen an Orten wie Vikoria-See, Baikalsee etc. oder in Alaska und Patagonien leben ist unklar, aber die Null-Lösung ist unrealistisch.

    Zitat Zitat von warwithwalls Beitrag anzeigen
    Das, was da grade passiert und weiter passieren wird, wird meiner Auffassung nach zu so radikalen Brüchen führen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass sich einfach alles linear so weiterentwickelt wie bisher und dass Diktaturen durch "gute Gedanken" wieder beendet werden usw. Ich glaube unser Leben wie wir es bisher kennen und unsere Annahmen über gesellschaftliches Zusammenleben werden einfach radikal zusammenbrechen.
    Wenn die Negativ-Szenarien Realität werden, dann wird dies so sein. Sich darauf vorzubereiten ist ein Glückspiel, da die ganzen Kopplungsmechanismen so komplex sind, dass niemand seriös ein wahrscheinliches Szenario herausarbeiten kann. Es gibt mehrere verschiedene Szenarien, für die teilweise konträre Gegenstrategien hilfreich wären.

    Ich persönlich sehe es fatalistisch. Mein aktueller Lebensstil ist etwas ressourcenschonender als der dt. Durchschnitt. Für meine Konsumentscheidungen ist der Klimaschutz nur einer von mehreren Faktoren. Es ist z.B. nicht ausgeschlossen, dass ich in absehbarer Zeit eine Fernreise per Flugzeug antrete.
    Zitat Zitat von Thomas de Maiziere
    Wenn wir wollen, dass Extremismusbekämpfung auch bei denen stattfindet, die schon gefährdet sind, oder halb abgerutscht sind, oder wenn es um Deradikalisierung geht, dann muss man auch mal den schwierigeren Weg probieren, und das heißt, dass man mit Menschen redet, mit denen man sonst vielleicht nicht so gerne reden würde, um eines höheren Ziels willen. Und wo da die Grenze zur Förderung ist, das ist nicht leicht zu bestimmen.

  10. Enthusiast Avatar von |Penny
    Registriert seit
    11.04.2010
    Beiträge
    723

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    Sie rennt also weiter treu in die absolut falsche Richtung, gerade etwa die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Mercosur, zu der u.a. auch das faschistisch geführte Brasilien gehört, so toll, dass für Zollerleichterungen für die EU jetzt endlich noch mehr Amazonasurwald gerodet und Indigene ermordet oder vertrieben werden, damit NOCH mehr Rinder aufgezogen und das Fleisch nach Europa exportiert werden kann...
    Da frage ich mich auch manchmal, ob Trump mit seiner Isolationspolitik und der Brexit nicht umweltpolitische einige der besseren Dinge sind, die in den letzten Jahren passiert sind

    Ich lese mich gerade ein bisschen ein, wie man als Einzelner möglichst gut größere Menschenmengen in die "richtige" oder zumindest die richtigere Richtung bewegen kann. Also sowas wie beim Arbeitgeber auf CO2-Kompensationen für Dienstreisen hinwirken, Beyond Meat in der Kantine fordern etc. Ich kann mir schon vorstellen, dass da derzeit im PR-Budget ein bisschen Geld dafür übrig wäre, wenn man mit Klimaneutralität werben kann.

    Außerdem frage ich mich auch, wieviel es konkret bringt, an Umweltorganisationen zu spenden bzw. wie das den Klimawandel konkret verändern oder aufhalten kann. Würde es was bringen, wenn sich alle Bymsen zum Geburtstag eine Spende an sagen wir Cool Earth oder AtmosFair wünschen würden?
    We all change, when you think about it. We are all different people, all through our lives. And that's OK, that's good, you gotta keep moving so long as you remember all the people that you used to be.

  11. Addict Avatar von ningun
    Registriert seit
    04.01.2011
    Beiträge
    2.408

    AW: Klimakrise und Kinder

    Ja, ich frage mich auch, was man als Einzelne tun kann. Hat da jemand Antworten?
    Ich überlegte, mich einer Umweltorganisation anzuschließen, es scheitert aber schon daran, dass ich nicht weiß, welcher
    Und wie lässt sich mehr (sehr viel mehr) Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben?

  12. Enthusiast Avatar von |Penny
    Registriert seit
    11.04.2010
    Beiträge
    723

    AW: Klimakrise und Kinder

    Noch mal konkreter: Jeder von uns kann bei allen größeren Organisationen, mit denen wir in Berührung kommen (Arbeitgeber, Vereine, Kitas, Schulen...) die Klimaneutralität ansprechen und dafür werben, dass soviel wie möglich klimaneutral gestaltet wird bzw. dass soweit möglich die Belastungen kompensiert werden. Die Spenden sind auch steuerlich absetzbar! Und je nachdem kommt die Kompensation auch gar nicht so teuer (z.B. kosten laut AtmosFair 50 Mal Hin-und Rückflug Hamburg-München 500 Euro), aber es hat eine Signalwirkung und, wenn genug Einzelne mitmachen, macht es auch einen tatsächlichen Unterschied.

    Über das Druck ausüben mache ich mir auch gerade Gedanken... hinsichtlich der politischen Parteien ist die SPD ja fest entschlossen, mit ihrer Klimapolitik unwählbar zu werden wahrscheinlich wäre es das Beste, wenn man russische Minijobber im großen Stil dafür bezahlt, Facebookdiskussionen und Twitter mit pro-Klima-Kommentaren zu fluten, quasi Trump-Niveau für einen guten Zweck Ob das sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage.
    We all change, when you think about it. We are all different people, all through our lives. And that's OK, that's good, you gotta keep moving so long as you remember all the people that you used to be.

  13. Member Avatar von lunacy84
    Registriert seit
    19.04.2005
    Beiträge
    1.909

    AW: Klimakrise und Kinder

    Hat mir gerade ein Bekannter geschickt:
    Weltklima auf der Kippe | Telepolis

    Das ganze Thema stresst mich schon sehr. Gerade wenn man solche Artikel liest. Vor allem die Methan Geschichte ist echt gruselig...
    Gestern wurde ja eine Studie veröffentlicht, in der die Bedeutung von Bäumen für die Bindung von CO2 hervorgehoben wurde. Ich fuer meinen Teil werde ein paar Bäume auf unserem Grundstueck pflanzen. Ich hatte eh schon mit ein paar Bäumen geplant, jetzt pflanz ich noch ein paar. Ich denke mir zwar schon ob ich mit meinen wenigen Bäumchen was bewirken kann, aber nichts zu tun (obwohl ich es kann) finde ich auch nicht toll.

  14. V.I.P. Avatar von hui
    Registriert seit
    27.05.2009
    Beiträge
    10.195

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Ja, ich frage mich auch, was man als Einzelne tun kann. Hat da jemand Antworten?
    Ich überlegte, mich einer Umweltorganisation anzuschließen, es scheitert aber schon daran, dass ich nicht weiß, welcher
    Und wie lässt sich mehr (sehr viel mehr) Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben?
    Du kannst auch gucken, ob es lokale Einzelgruppen gibt, die in der Richtung aktiv sind. Die haben dann zwar keinen Kontakt in die höchsten politikriegen, aber wenn sie Lokal was bewegen können ist das ja auch sehr wichtig.
    Ansonsten geh zu den Ortsgruppen der Organisationen, guck sie dir an, wie du die Menschen findest und welche Projekte sie Lokal bearbeiten.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  15. Alter Hase Avatar von jewa
    Registriert seit
    07.07.2008
    Beiträge
    7.327

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    Da frage ich mich auch manchmal, ob Trump mit seiner Isolationspolitik und der Brexit nicht umweltpolitische einige der besseren Dinge sind, die in den letzten Jahren passiert sind

    Ich lese mich gerade ein bisschen ein, wie man als Einzelner möglichst gut größere Menschenmengen in die "richtige" oder zumindest die richtigere Richtung bewegen kann. Also sowas wie beim Arbeitgeber auf CO2-Kompensationen für Dienstreisen hinwirken, Beyond Meat in der Kantine fordern etc. Ich kann mir schon vorstellen, dass da derzeit im PR-Budget ein bisschen Geld dafür übrig wäre, wenn man mit Klimaneutralität werben kann.

    Außerdem frage ich mich auch, wieviel es konkret bringt, an Umweltorganisationen zu spenden bzw. wie das den Klimawandel konkret verändern oder aufhalten kann. Würde es was bringen, wenn sich alle Bymsen zum Geburtstag eine Spende an sagen wir Cool Earth oder AtmosFair wünschen würden?
    Penny, danke für den Anstoß, größere Gruppen wie den Arbeitgeber zu motivieren.

    Mir wird bei dem Thema einfach nur schlecht und ich habe ganz große Angst.

    Ich möchte gerne etwas tun, was über - ich ess jetzt kein Fleisch mehr - hinausgeht. Oder meinetwegen auch das.

    Wollen wir vielleicht eine Gruppe bilden, in der wir gegenseitig von unseren Bemühungen/Erfolgen -egal wie groß oder klein- berichten wollen? Ich brauch das irgendwie gegen diese Scheissangst.

  16. Enthusiast Avatar von warwithwalls
    Registriert seit
    07.02.2010
    Beiträge
    733

    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von ningun Beitrag anzeigen
    Ja, ich frage mich auch, was man als Einzelne tun kann. Hat da jemand Antworten?
    Ich überlegte, mich einer Umweltorganisation anzuschließen, es scheitert aber schon daran, dass ich nicht weiß, welcher
    Und wie lässt sich mehr (sehr viel mehr) Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben?

    Ich glaube es ist am Ende nicht so wichtig, welcher Umweltorganisation du dich anschließt, Hauptsache du tust es... (:
    Ich glaube, wenn wir eine Chance haben, dass es doch noch die Revolution gibt, die es braucht, wird das eh eine sein, die sich aus ganz vielen verhältnismäßig kleinen Bewegungen/Bündnissen zusammensetzt.
    Und das Gute ist, dass Engagement schnell eine Eigendynamik entwickelt. Wenn du mal bei einem Ortsgruppentreffen eine Umweltorganisation warst, lernst du Leute kennen, wirst angesprochen/eingeladen, gehst nochmal hin und schon bist du aktiv.

    Auch die ForFuture-Bewegung eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für bislang nicht Aktive, sich zu engagieren. Parents4Future für alle Erwachsenen oder vielleicht gibt es auch deine Berufsgruppe For Future? Viele dieser Gruppen arbeiten auf wechange.org - einfach mal gucken oder googeln


    Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben können wir meiner Meinung nach nur so - uns in zivilgesellschaflichen Bündnissen zusammentun, demonstrieren, twittern, streiken (am 20.9. ist der erste globale Streik auch für Erwachsene - am besten jetzt schon freinehmen oder noch besser: den Arbeitgeben ansprechen, ob er sich beteiligt und an dem Tag alle einen Betriebsausflug zur Demo machen/freigestellt werden).
    and maybe it's time to live

  17. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
    Registriert seit
    21.02.2009
    Beiträge
    7.233

  18. Member Avatar von Imogen
    Registriert seit
    26.03.2013
    Beiträge
    1.830

    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich bin bestimmt niemand, den der Klimawandel kalt lässt (haha) - im Gegenteil, ich bin sehr beunruhigt und möchte mich gerne diesbezüglich weiterbilden und versuchen, meinen kleinen Beitrag gegen die globale Erwärmung zu leisten.
    ABER ich kann irgendwie nicht glauben, dass jemand, der einen starken emotionalen Kinderwunsch hat, sich dadurch davon abhalten lassen würde, Kinder zu bekommen. Mir drängt sich immer der Gedanke auf, dass ganz viele Menschen, die ohnehin keine Kinder wollen (was ja absolut legitim ist!), nun das Klima bzw. die Umwelt als Grund vorschieben. Ja, das ist anmaßend, aber ich kann mir diese Denkweise einfach gar nicht vorstellen.
    Geändert von Imogen (12.07.2019 um 22:17 Uhr)

  19. V.I.P. Avatar von finessa
    Registriert seit
    30.07.2001
    Beiträge
    15.682

    AW: Klimakrise und Kinder

    Was hätte jemand ohne Kinderwunsch denn davon die Klimakrise als Grund "vorzuschieben"? Davon abgesehen liegt noch einiges zwischem einem sehr starken und überhaupt nicht vorhandenen Kinderwunsch.
    "Das Verliebtsein ist ja nicht mehr als ein psychiatrisches Durchgangsstadium und die zwanghafte Besessenheit von einem Menschen auf Dauer so ungesund wie Kokainkonsum." Um etwas Pepp in Vernunftbeziehungen zu bringen, empfiehlt der deutsche Paartherapeut Arno Retzer den gelegentlichen Einsatz von Wasserpistolen.

  20. Member Avatar von Imogen
    Registriert seit
    26.03.2013
    Beiträge
    1.830

    AW: Klimakrise und Kinder

    Ja und ja. Natürlich braucht eigentlich niemand einen Grund vorzuschieben, warum auch? Und auch ich war mir lange Zeit unsicher, ob ich überhaupt Kinder will, aber da haben ganz andere Überlegungen reingespielt: will ich meine Freiheit aufgeben? Will ich die Verantwortung übernehmen? etc. Aber das Klima als Grund? Gibt das echt bei irgend jemandem den Ausschlag für die Entscheidung?

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •