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  1. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    Klimakrise und Kinder

    Wie geht ihr als Eltern mit der immer akuter werdenden Bedrohung durch die Klimakrise um und mit den Auswirkungen, die sie auf das Leben eurer Kinder haben wird?

    Ich frage, weil mich das Thema immer wieder extrem runterzieht und ich es manchmal echt schlecht aushalten kann mir klarzumachen wie drastisch die Folgen für mein Baby wahrscheinlich sein werden und in welchem Alter sie möglicherweise schon ein ganz anderes Leben führen muss als wir es heute kennen.

    Ich fühle mich dann je nach Tagesform extrem ohnmächtig, oft fühle ich auch Scham und Schuld bzgl meines eigenen bisherigen ausbeuterischen und darin lange völlig unbeschwerten Lebensstils (bis hin zu der den Zustand unserer Erde betreffend völlig unreflektierteb Entscheidung ein Kind zu kriegen), dann wieder bin ich wahnsinnig wütend über das Nichtstun der Regierungen, die Ignoranz gegenüber bestehenden radikalen Ideen, die noch was reißen könnten, die aber niemand umzusetzen gedenkt...

    In meinem privaten Umfeld treffe ich auf so viel Resignation und Verdrängung und bin dann immer die Miesepetrige, die ständig davon anfängt. In den Gruppen, in denen ich mich fürs Klima engagiere, ist das natürlich anders, aber hier schlägt es durch das immer präsente Bewusstsein der Lage dann bei mir auch manchmal auf die Stimmung und fühlt sich doch wieder auswegslos an.

    Wie geht es euch damit?
    Verdrängt ihr das Thema?
    Glaubt oder hofft ihr an/auf ein Wunder, durch das sich die Bedrohung mehr oder weniger in Luft auflösen wird?
    Glaubt oder hofft ihr an/auf einen radikalen Wandel, mit dem Politik und Menschheit doch noch in die Lage kommen, das Notwendige zu tun?
    Engagiert ihr euch? Tauscht ihr euch aus?
    and maybe it's time to live

  2. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Puh, schwierig. Ich hab auch schon drüber nachgedacht. Bei mir ists eine Mischung aus Verdrängung und den Glauben an die Menschheit, dass wir es doch noch irgendwie hinkriegen. Engagieren tu ich mich nicht, ich versuche nur im Privaten meinen Beitrag zu leisten.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  3. Fresher Avatar von kamikazekatze
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Solche Gedanken und Sorgen wie du sie hast, kommen mir auch oft.
    Ich habe mein Konsumverhalten umgestellt und erlebe das bei vielen Gleichaltrigen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis genauso.
    Und nenn mich naiv- aber es stimmt mich etwas hoffnungsvoll, dass die Grünen bei den Europawahlen so gut abgeschnitten haben und in den Prognosen gerade vorne liegen.
    Davon abgesehen, bepflanze ich meinen Balkon Insekten freundlich und hoffe, das Interesse dafür und Liebe/ Bewusstsein für die Natur an meine Kinder weiterzugeben. Das ändert nichts an der Entwicklung des Klimas. Aber "man schützt was man kennt und liebt" (keine Ahnung, von wem das Zitat stammt).
    Die Zeit zurückdrehen wird aber niemand von uns können. Daran, dass für kommende Generationen vieles anders und schwerer wird, besteht für mich kein Zweifel. Aber wenn wir und unsere Kinder lernen anders zu denken und zu handeln, besteht vielleicht die Hoffnung, dass die Konsequenzen der bisherigen Fehlentwicklung schlimm, aber nicht verheerend werden.
    Zu mindest will ich mir das einreden.

  4. Urgestein Avatar von Jimi
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Sublus Beitrag anzeigen
    Puh, schwierig. Ich hab auch schon drüber nachgedacht. Bei mir ists eine Mischung aus Verdrängung und den Glauben an die Menschheit, dass wir es doch noch irgendwie hinkriegen. Engagieren tu ich mich nicht, ich versuche nur im Privaten meinen Beitrag zu leisten.
    Ja, so ähnlich. Mich beschäftigt das auch und ich finde es erschreckend, wie viele in meinem direkten Umfeld und aus meiner Generation nichts an ihrem Verhalten ändern und scheinbar das alles verdrängen.
    Ich habe mein Verhalten in vielen Dingen umgestellt, auch wenn ich mich oft frage, ob das überhaupt was bewirkt. Aber ich möchte eben, dass meine Kinder mit gewissen Dingen und Werten aufwachsen oder eben nicht aufwachsen. Natürlich ist auch da noch viel Luft nach oben, es ist ein Prozess.
    Ich denke, es braucht vor allem politische Entscheidungen, um große Dinge ändern zu können.
    Ansonsten stimme ich kamikazekatze zu.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥

  5. Get a life! Avatar von Cinnamon
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von warwithwalls Beitrag anzeigen
    wie drastisch die Folgen für mein Baby wahrscheinlich sein werden und in welchem Alter sie möglicherweise schon ein ganz anderes Leben führen muss als wir es heute kennen.
    Wie würde ihr Leben dann aussehen? Was denkst du?


  6. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Jimi Beitrag anzeigen
    Natürlich ist auch da noch viel Luft nach oben, es ist ein Prozess.
    ich glaube das ist ganz wichtig. man muss einfach die leute dazu bringen damit anzufangen. wenn man mal damit angefangen hat, get man immer einen schritt weiter (ist zumindest in meinem umfeld so)

  7. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Cinnamon Beitrag anzeigen
    Wie würde ihr Leben dann aussehen? Was denkst du?
    Na ja, je nach Szenario und je nachdem, was noch getan wird, wird sie vermutlich in meinem Alter schon einen völlig veränderten Planeten vorfinden mit vielen unbewohnbar gewordenen Gebieten und Städten, mehr Naturkatastrophen, mehr Krankheiten, vielen ausgestorbenen Arten, einer massiven Anzahl von Klimaflüchtlingen, Wasserknappheit. Am meisten sorge ich mich vor den daraus resultierenden Verteilungskämpfen und vor Bürgerkriegen, ich glaube kaum dass der hier weitgehend vorherrschende soziale Frieden sowas aushält. Und wenn die Kipppunkte mal gefallen sind und man sich dann definitiv und ohne jede Hoffnung ausrechnen kann wie viele Jahre es noch dauert bis die Erde wirklich unbewohnbar wird, ist bestimmt auch ein richtiges Scheißlebensgefühl. Wir können wenigstens noch hoffen, dass wir die Kurve noch kriegen und es schlimm, aber nicht verheerend wird, wie oben jemand schrieb.

    Die Frage, ob sie selbst noch Kinder bekommen kann oder will, wird sich ihr vermutlich gar nicht stellen, wenn es so weitergeht wie grade.

    Und nach den schlimmsten aktuellen wissenschaftlich fundierten Szenarien könnte es ja schon um die Mitte des Jahrhunderts vorbei sein mit der menschlichen Zivilisation. Das ist jenseits meiner Vorstellungskraft, aber dass sie sowas erleben könnte und alles, was dem vorhergeht, also einen richtigen Überlebenskampf, puh, da wird mir ganz schlecht.
    and maybe it's time to live

  8. Enthusiast Avatar von warwithwalls
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    ich glaube das ist ganz wichtig. man muss einfach die leute dazu bringen damit anzufangen. wenn man mal damit angefangen hat, get man immer einen schritt weiter (ist zumindest in meinem umfeld so)
    Ja, das erlebe ich schon auch und es gibt auch Tage, an denen ich viel Hoffnung habe.
    Aber manchmal kommen mir das Ausmaß des Problems und der notwendigen Maßnahmen dann auch wieder völlig unbeherrschbar vor und unsere kleinen Schritte hier lächerlich wirkungslos...
    and maybe it's time to live

  9. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: Klimakrise und Kinder

    ja, das schwierige ist ja, dass man anfäängt nachzudenken. aber wenn man mal aufgewacht ist, dann ist schon ein prozess in gange, der immer weiter

  10. V.I.P. Avatar von GuteMiene
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Krasse Ängste habe ich nicht deshalb, aber nicht weil die Gefahr nicht real wäre, sondern weil ich das ganz gut wegschieben kann. Ich gehe das eher pragmatisch an und thematisiere die Problematik mit meinem Kind. Anhand konkreter Dinge im Alltag, und dann erläutere ich den größeren Zusammenhang. Versuche ihm ein Bewusstsein für das Problem zu vermittlen, und was wir tun können um zu helfen.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  11. Fresher
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich habe vor dem Kinderkriegen schon eine zeitlang nachgedacht ob man überhaupt noch Kinder kriegen sollte. Also ob man der Welt Gutes tut damit und vorallem auch den Kindern selbst.

    In letzter Zeit denke ich vermehr darüber nach, wie es sein wird wenn meine Kinder später fragen "Mama, warum hat denn keiner was unternommen?". Manchmal denke ich, dass ich selber mehr als der Durchschnitt "für das Klima" tue, aber auch das ist noch lange lange lange nicht genug. Eigentlich ist jede nicht absolut notwendige Autofahrt eine zuviel, jedes in Plastik gekaufte Produkt, etc.

    Ich denke auch schon lange, dass die Menschheit dabei ist sich selber zu Grunde zu richten. Jeder starrt nur noch ins Smartphone und ist sich selbst am nächsten. Irgendwie wäre es da besser keine Kinder zu kriegen, aber das war irgendwie auch keine Option. Schwieriges Thema finde ich.

  12. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich denk nicht, dass man als Individuum die volle Verantwortung so auf sich ziehen muss. Auf höherer Ebene muss was passieren. Dafür sollte man sich engagieren (tue ich selber nicht, ich will aber schauen, was geht).

    Dass die Menschheit früher besser gewesen wäre im Sinne von "jeder ist sich selbst nicht am nächsten", glaube ich aber nicht. Das waren doch genauso normale Menschen.

    Keine Kinder kriegen wär generell natürlich die beste Option. Oder immerhin höchstens zwei. Aber wir können das Bevölkerungswachstum ja auch insofern versuchen zu verringern, indem wir dafür sorgen, dass alle Frauen weltweit möglichst kostenlos Zugang zu Verhütungsmitteln und Bildung bekommen. Damit wär ja schon viel geholfen.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  13. Fresher
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich bin zwar keine Mutter, beschäftige mich jedoch ernsthaft mit der Frage, ob ich überhaupt Kinder kriegen möchte bzw. ob ich zum Wohle der Welt darauf verzichte. Für mich fühlt sich das wie ein zweischneidiges Schwert an: auf der einen Seite gibt es schon genug Menschen, auf der anderen Seite werden durch ein Verzicht die eigenen Werte "aussterben" und nicht weitergegeben.

  14. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Insofern wäre vielleicht Adoption eine Möglichkeit? Kinder, die eh schon da sind, aufnehmen und denen die Werte vermitteln?
    Mom! Theron's dried his bed again!

  15. Regular Client Avatar von Hippiekind
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar keine Mutter, beschäftige mich jedoch ernsthaft mit der Frage, ob ich überhaupt Kinder kriegen möchte bzw. ob ich zum Wohle der Welt darauf verzichte. Für mich fühlt sich das wie ein zweischneidiges Schwert an: auf der einen Seite gibt es schon genug Menschen, auf der anderen Seite werden durch ein Verzicht die eigenen Werte "aussterben" und nicht weitergegeben.
    Zitat Zitat von Sublus Beitrag anzeigen
    Insofern wäre vielleicht Adoption eine Möglichkeit? Kinder, die eh schon da sind, aufnehmen und denen die Werte vermitteln?
    Das überlege ich tatsächlich inzwischen sehr ernsthaft. Also zu adoptieren. (Mal abgesehen von dem Klimathema, ich bin auch irgendwie nicht bereit, meinen Körper für Reproduktion bereitzustellen. Ich möchte gerne ein Kind, aber wenn man es durchdenkt, wäre es schädlich fürs Klima, für mich und meinen Körper (ich habe v.a. Angst vor den körperlichen, hormonellen Veränderungen und die möglichen Auswirkungen auf die Psyche), also bleibt eigentlich nur Adoption als sinnvolle Möglichkeit.)
    "Wäre es nicht schön, wenn der Frankfurter Zoo ein Wombat-Pärchen erwerben könnte?
    Ich kann mich an diese freundlichen und rundlichen Tiere mit viel Identifikation aus meiner Kindheit
    erinnern und wäre sehr froh, wenn ich sie wiedersehen dürfte. [...]
    Und schließlich, wie steht es mit den Zwergnilpferden, die es einmal in Berlin gab?"

    (T. W. Adorno, Brief an den Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek vom 23.04.1965)

  16. Fresher
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Sublus Beitrag anzeigen
    Insofern wäre vielleicht Adoption eine Möglichkeit? Kinder, die eh schon da sind, aufnehmen und denen die Werte vermitteln?
    Darüber hab ich auch nachgedacht. Allerdings ist mein Partner dagegen. Seine Begründung: Er möchte schon ein eigenes Kind haben.
    Ich kann das schon irgendwie verstehen. Allerdings sind diese Punkte:

    Zitat Zitat von Hippiekind Beitrag anzeigen
    [...] Ich möchte gerne ein Kind, aber wenn man es durchdenkt, wäre es schädlich fürs Klima, für mich und meinen Körper (ich habe v.a. Angst vor den körperlichen, hormonellen Veränderungen und die möglichen Auswirkungen auf die Psyche) [...]
    Für mich auch wichtig.
    Da auf einen Nenner zu kommen, empfinde ich als sehr schwer.

  17. Regular Client Avatar von Hippiekind
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Selbiger "Konflikt" hier. Es ist noch nicht wirklich spruchreif, aber blabla man wird nicht jünger und so, da macht man sich auch schon nach noch nicht soo langer Beziehungsdauer Gedanken. Zumal eine Adoption recht langwierig ist (wobei, eine Schwangerschaft ja auch).
    "Wäre es nicht schön, wenn der Frankfurter Zoo ein Wombat-Pärchen erwerben könnte?
    Ich kann mich an diese freundlichen und rundlichen Tiere mit viel Identifikation aus meiner Kindheit
    erinnern und wäre sehr froh, wenn ich sie wiedersehen dürfte. [...]
    Und schließlich, wie steht es mit den Zwergnilpferden, die es einmal in Berlin gab?"

    (T. W. Adorno, Brief an den Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek vom 23.04.1965)

  18. Member Avatar von Sublus
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    Darüber hab ich auch nachgedacht. Allerdings ist mein Partner dagegen. Seine Begründung: Er möchte schon ein eigenes Kind haben.
    Ich kann das schon irgendwie verstehen.
    Ich kann es von seiner Seite her auch verstehen, halte es aber für keine gute Idee, sich als Frau dazu überreden zu lassen. Immerhin trägt frau ja all die genannten Risiken, körperlich und mental, allein. Das ist auf jeden Fall schwierig für ein Paar, versteh ich total.

    Und Hippie, stimmt, Adoption dauert und ist wohl auch nicht mehr so einfach wie früher.
    Mom! Theron's dried his bed again!

  19. Regular Client Avatar von Hippiekind
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Es kostet nicht mal besonders viel Geld. Aber als Voraussetzung hab ich ganz häufig gelesen, dass verlangt wird, dass ein adoptierendes Elternteil sich beruflich sehr zurücknehmen soll, um für das Kind da zu sein. Ist schon nachvollziehbar, weil klar, Adoption ist 'ne besondere Situation für alle Beteiligten und auf "natürliche Bindung" kann man sich da nicht verlassen, aber trotzdem, hm. Ich müsste nicht mal diejenige sein, die zurücksteckt, aber bei dem Bild von konservativen Geschlechterrrollen in Deutschland im 21. Jahrhundert könnte ich mir vorstellen, dass das ein oder andere zuständige Jugendamt das nicht so toll findet und 'ne Adoption erschwert. Am besten ist man nämlich auch verheiratet, sonst kann man nicht gemeinsam adoptieren. Natürlich wird auch geschaut, dass man finanziell und räumlich gut aufgestellt ist. Für all das würde sich keine Sau interessieren, würde ich auf natürlichem Wege ein Kind haben wollen. Irgendwie regt mich das auf. Also ich glaube, so' ne Adoption braucht schon Nerven. Manchmal wünschte ich mir, wir hätten beide keinen Kinderwunsch.

    Sorry fürs OT.

  20. Member Avatar von Schokofondue
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    AW: Klimakrise und Kinder

    Ich hab das früher auch so gesehen. Also bei anderen fragt keiner nach wie tauglich du als Eltern bist etc. aber wenn man genauer darüber nachdenkt finde ich es gut und richtig vom JA genau zu prüfen, denn diese Kinder hatten ja oft schon einmal "Pech" mit ihren Herkunftsfamilien gehabt und da finde ich es schon gut wenn genau(er) geprüft wird vom JA um das Risiko zumindest zu vermindern, dass es nochmal zu einem Bruch kommt (klar nicht jedes Kind was zur Adoption/Pflege frei gegeben wird hatte schon Pech, aber zumindestens einen Beziehungsabbruch zu den leibl. Eltern ja schon).

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