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  1. V.I.P.

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    Pränatale Diagnostik

    Mögt ihr erzählen, was ihr gemacht habt oder machen würdet/werdet? Wer mag, auch gerne mit Begründung oder auch Gedanken zu möglichen Folgen und Entscheidungen nach dem Ergebnis. Aber muss natürlich nicht..

    Wir stehen grad vor der Entscheidung, was wir beim Bluttest alles wissen wollen und scheitern schon genau daran Wir möchten ihn auf jeden Fall machen und im Falle einer Trisomie Bescheid wissen. Aber man kann ja auch solche Mikrodeletionen untersuchen, von denen manche ja sogar deutlich wahrscheinlicher sind als manche Trisomien und fragen uns, ob wir das alles wissen wollen... oder eher, warum nicht, wenn wir doch auch eine Trisomie wissen wollen würden... Alles nicht einfach... Das Ersttrimesterscreening machen wir auf jeden Fall auch...

    Eine Bitte noch: Bitte keine Verurteilungen für persönliche Entscheidungen Jeder entscheidet aus seiner Lage heraus und das muss nicht für alle die richtige Lösung sein <3

  2. Enthusiast

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Wir haben gar nichts gemacht. Beim ersten Kind vor 11 Jahren hat mich keiner angesprochen und bei allen anderen Kindern haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Später hatte ich dann mit jemandem Kontakt, dessen Kind eine Trisomie 18 hatte. In dem Fall haben sie den palliativen Weg gewählt (wollten ihn wählen) und das war von außen betrachtet sehr beeindruckend und hat "Sinn ergeben". Ich finde kein richtiges Wort dafür, ich hoffe man versteht was ich meine.

    Irgendwann war der vorherrschende Gedanke, dass wir den Geschwistern nicht vermitteln wollen, dass wenn sie krank/behindert gewesen wären, wir sie nicht bekommen hätten. Deshalb haben wir nichts an Diagnostik unternommen. Dazu muss man natürlich sagen, dass wir in der privilegierten Situation waren, dass wir nie mit ernsthaften Sorgen um die Babys selbst konfrontiert worden sind. Theoretisch kann man viel denken, vielleicht hätte das praktisch anders ausgesehen.

    Was aber notwendig war, waren sehr engmaschige Ultraschallkontrollen aufgrund von Vorerkrankungen, die Auswirkungen auf Schwangerschaft und Kind haben können.

  3. Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Ich bin fast 40 und wir haben neben Organscreening und Nackenfaltentest einen Harmonytest machen lassen, mit allen drei Optionen. Wie beim ersten Kind auch.

    Wir waren uns einig, dass wir gern wissen wollen, wenn was ist. Nicht unbedingt um dann abzutreiben, sondern auch um ggf. dann bei / vor der Geburt Maßnahmen zu ergreifen, wenn nötig. (Manchmal liegen ja gleichzeitig noch andere Gesundheitsprobleme vor, z.B. Herzprobleme gehäuft im Zusammenhang mit Trisomien.)

    Entscheidungen haben wir bewusst auf das Vorliegen von mehr Infos vertagt und es war zum Glück bisher auch keine Entscheidung notwendig.

  4. Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Wir haben das Ersttrimesterscreening nicht gemacht, weil ich diese Wahrscheinlichkeit, die man da genannt kriegt, zu ungenau finde. Diese Ungewissheit wollte ich nicht.

    Wir haben den Harmony Test machen lassen. Da wird auf Trisomie 21,13 und 18 getestet, das sind wohl die häufigsten. Wir hatten vorher darüber gesprochen, wie wir mit dem Ergebnis umgehen und bei T21 haben wir beide gesagt, wir würden das Kind kriegen. Bei T13 und T18 sind die Kinder leider kaum lebensfähig, da hätten wir die Schwangerschaft wohl beendet.

    Den Test haben wir gemacht, weil wir es vor allem bei T21 vorher hätten wissen wollen, um uns darauf einzustellen.

    Nach dem Harmony Test haben wir dann noch die Feindiagnostik in der 23. Woche (?) gemacht und das wars.

  5. Senior Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    ETS und Organultraschall.

    Wir hätten wissen wollen, was auf uns zukommt. Da wir dann nach der Geburt tatsächlich in der Situation waren, war dieser Gedanke genau richtig. Mehr mag ich hier nicht erzählen (aber gern per Pn).

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Kein Ersttrimesterscreening, aber Organultraschall.

  7. Urgestein

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    AW: Pränatale Diagnostik

    ETS mit Wahrscheinlichkeiten hätte mich nur verrückt gemacht, davon hat man ja nix...
    Geändert von narzisse (27.11.2019 um 17:18 Uhr)

  8. Junior Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Wir haben das Ersttrimesterscreening gemacht und werden auch den Organultraschall machen. Das Ersttrimesterscreening wollte ich ursprünglich eigentlich nicht machen und wäre beim Organultraschall unentschlossen. [...]

    Das Problem finde ich insbesondere, dass in den wenigsten Fällen die Wahrscheinlichkeit 100% ist. Auch bei vielen Erkrankungen gibt es ja unterschiedlich starke Ausprägungen etc, so dass man sich selten sicher sein kann, dass es SICHER so laufen wird. Das muss man sich schon bewusst machen, dass da auch so ein "vielleicht"/"wahrscheinlich" rauskommen kann.
    Geändert von Kokosring (11.07.2019 um 06:03 Uhr) Grund: Zu persönlich

  9. Regular Client

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Kein Ersttrimesterscreening, aber Organultraschall.
    So.
    Bei einem potentiellen 3. Kind würde ich aber vermutlich auch Harmony oä machen, da wir auch für die beiden vorhandenen Kinder eine Verantwortung tragen.
    Ich weiß nicht, ob ich in jedem Fall ein Kind austragen würde, für das das Leben uU mit viel Qual verbunden wäre.

  10. Senior Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Kein Ersttrimesterscreening, aber Organultraschall.
    Ja, hier auch.

  11. Senior Member

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    AW: Pränatale Diagnostik

    1. Schwangerschaft: nur Organultraschall (bei dem eine Fehlbildung diagnostiziert wurde)
    Letzte (3.) Schwangerschaft: früher Fehlbildungs-US bei 12+0 wie im Rahmen des ETS, aber ohne Biochemie. Aufgrund der Vorgeschichte aus der 2.Schwangerschaft musste ein operativer Eingriff durchgeführt werden, um die Chance zu erhöhen, die Schwangerschaft auszutragen. Dafür wollte ich vor dem Eingriff wissen, ob das Kind lebensfähig ist. Falls nicht, hätte ich auf den Eingriff verzichtet (die Schwangerschaft aber ausgetragen, nur nicht "künstlich" verlängert).
    Danach noch ein Differential-US in der 23. SSW.

    Einen NIPT oder invasive Diagnostik haben wir in keiner der drei Schwangerschaften machen lassen.

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Kein Ersttrimesterscreening, aber Organultraschall.
    So.
    and to the beat of my automatic heart
    you sing a song of life

  13. Fresher

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Wir haben gar keinen Test gemacht, auch keine Nackenfaltenmessung.

    Ein bißchen schwierig die Begründung auszudrücken.... Ich hätte es gerne gewusst wenn das Kind Trisomie hat und es dann auch lieber nicht bekommen. Allerdings finde ich, dass die Babys in Woche 12-15 schon so weit entwickelt sind, dass ich es nicht ertragen könnte dann abzutreiben. Eines meiner Kinder habe ich in Woche 15 schon gespürt! Ich bin überzeugt davon, dass mir das ein Leben nach nachhängen würde und ich es wirklich so sehen würde als hätte ich mein Kind getötet. Da habe ich dann das "kleinere Übel" in Kauf genommen (die Möglichkeit, dass das Kind Trisomie hat).
    Auch mit dem Wissen, dass man das einfach als Herausforderung annimmt. Es kann ja immer irgendwas sein und es gibt noch viel schlimmere Sachen. Ich habe aber auch mal eine Doku gesehen, wo die Geschwister eines Kindes mit Trisomie sehr gelitten haben.
    Schwieriges Thema. Aber solange man nicht eher eine Trisomie feststellen kann (sagen wir in Woche 5-7) würde ich es nicht testen.

  14. Alter Hase

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Feinultraschall in der 14. SWS und 22. SWS, aber kein Bluttest/NIPT.

    Ich wollte möglichst früh über größere Fehlbildungen Bescheid wissen. Die Ultraschalle waren im Prinzip unauffällig, so dass ich da nicht weiter geforscht habe.

    Allerdings hatten beide Kinder eine erhöhte Nackenfalte, was ja u.a. auf Downsyndrom hinweist. Das hab ich dann irgendwie ausgesessen, musste öfter mal dran denken, wollte es aber auch gar nicht so genau wissen, aus Angst mich im Fall der Fälle doch gegen das Kind zu entscheiden.

  15. Urgestein

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Wir haben beim ersten Kind nichts testen lassen (außer diesen ausführlichen US Anfang der 20er Wochen bei meiner normalen FÄ mit sehr gutem US-Gerät). Beim zweiten Kind haben wir zusätzlich einen Praenatest machen lassen. Da war ich letztlich bis zu Zeitpunkt der Blutentnahme hin- und hergerissen, aber im Endeffekt dann doch froh, dass wir uns dafür entschieden haben.
    Bei einem potentiellen dritten Kind würden wir es wohl wieder machen wir bei Kind 2.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥

  16. V.I.P.

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Beim ersten Kind haben wir nichts testen lassen. Beim zweiten Kind habe ich mich jetzt aber für den Organultraschall entschieden, da ich in einem Krankenhaus ohne angeschlossene Kinderstation entbinden möchte.

  17. Urgestein

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    AW: Pränatale Diagnostik

    In meiner ersten Schwangerschaft gab es den Harmony zwar schon, er war aber noch wahnsinnig teuer. Da haben wir das ETS gemacht und einen ausführlichen US in der 20. Woche.
    In meinen beiden Folgeschwangerschaften habe ich so früh wie möglich den Harmony machen lassen. Mein Gyn empfiehlt trotzdem den ausführlichen US in der 13. Woche, weil sie da viele schwere Fehlbildungen schon erkennen können. Haben wir dann auch durchgeführt. „Dank“ der Tatsache, dass ich mit meinem Sohn dann früh im KH war, wurde da auch noch mal sehr intensiv geschallt.

    Die Option des Testes auf Mikrodeletionen gab es damals noch nicht. Wir haben T21,13 und 18 testen lassen plus die Geschlechtschromosomen. Wenn man T21 nicht wissen will, kann man den NIPT eher lassen, für 13/18 ist er weniger zuverlässig wenn ich mich recht erinnere und man erkennt die wohl ziemlich gut im US.

  18. Ureinwohnerin

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Ich will nix beitragen außer: Glückwunsch!Ich wünsche euch alles Gute!
    och... nö.

  19. V.I.P.

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    AW: Pränatale Diagnostik

    Lucina, warum ETS zusätzlich zum Harmony? Quasi als frühe Feindiagnostik (reicht da nicht die „normale“)?

    Zitat Zitat von blauer_Engel Beitrag anzeigen
    So.
    Bei einem potentiellen 3. Kind würde ich aber vermutlich auch Harmony oä machen, da wir auch für die beiden vorhandenen Kinder eine Verantwortung tragen.
    Ich weiß nicht, ob ich in jedem Fall ein Kind austragen würde, für das das Leben uU mit viel Qual verbunden wäre.
    Ja, beim zweiten Kind würde ich evtl. einen NIPT machen lassen.

    Ich bin aber nicht sicher, die Gründe warum ich keinen habe machen lassen bestehen eigentlich weiter. Unter anderem weil wir nicht genau wissen wie wir mit einem negativen (bzw. positiven, ihr wisst was ich meine) Ergebnis umgehen würden... Eine Abtreibung konnte ich mir nach der Fehlgeburt gar nicht vorstellen und das ist jetzt mit Baby eigentlich auch nicht anders. Um wegen möglicher Organschäden vorbereitet zu sein reicht auch die Feindiagnostik/der Organschall, den haben wir als einziges machen lassen (wegen Medikamenten die ich nehmen musste wurde ich auch eh von meiner Gyn überwiesen).

    Irgendwie widerstrebt es mir auch dass Babys mit T21 durch diese Tests quasi „aussortiert“ werden (laut Statistik treiben die meisten ja doch ab). Ich verstehe natürlich trotzdem Eltern die sich das nicht zutrauen sehr gut. Andererseits gibt es soo viele Behinderungen, es kann unter der Geburt was passieren, später, ...ein behindertes oder krankes Kind zu haben ist ein Risiko das man mit dem Kinderkriegen eingeht. Ich finde es schwierig.
    Geändert von wieauchimmer (09.07.2019 um 17:13 Uhr)

  20. Ureinwohnerin

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    AW: Pränatale Diagnostik

    ich habe nur die nackenfaltenmessungen machen lassen lassen und auch nur, weil mein mann mich gebeten hat. das war total unauffällig, also haben wir es dabei belassen. den großen ultraschal um die 20. woche rum haben wir natürlich auch machen lassen. aber nur beim guten us-gerät meiner gynpraxis.
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