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  1. Member Avatar von Mira00
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    Babys und Schlafen

    Hallo zusammen,

    ist wahrscheinlich nicht der erste Thread zum Thema Schlafen, aber ich bin gerade etwas leidgeplagt... Unsere Tochter ist jetzt 8 Monate alt und schläft leider nicht nur nicht durch, sondern hat auch sonst noch ein paar Schlafprobleme, daher meine Fragen:

    - Sie kann aktuell tagsüber nur bei Bewegung einschlafen - ich trage sie immer in den Schlaf, alternativ schläft sie auch im Kinderwagen oder manchmal im Auto. Aber einfach so ins Bett legen und einschlafen ist bei ihr nicht, Sachen wie singen, kuscheln oder Spieluhr helfen nicht. Wie könnte man ihr das beibringen, dass sie auch nicht bei Bewegung einschläft? Bzw. ihr das abgewöhnen - wahrscheinlich hat sie sich zu sehr daran gewöhnt? Kenne einige Kinder in dem Alter, die "selbstständig" (Mama sitzt daneben) einschlafen können

    - Abends trage ich sie ausnahmsweise nicht in den Schlaf, sondern versuche ihr beizubringen, anders einzuschlafen. Hier hat sie viele Monate an meinem Finger genuckelt und ist dann manchmal - nach einem langen Kampf - dabei eingeschlafen, das klappt aber auch nicht mehr. Den Finger nimmt sie gar nicht mehr, in den Schlaf lässt sie sich nicht wiegen, sondern dabei schreit sie, auch alles andere geht nicht. Das einzige das aktuell klappt - wenn sie zuvor deutlich genug geschrien hat - ist in den Schlaf stillen - dabei hatte ich das eigentlich bereits ca. drei Monate lang nicht mehr gemacht. Und es klappt auch nicht immer beim ersten Versuch. Eigentlich wollte ich langsam mal abstillen... Irgendwelche Tipps, wie man ihr hier etwas anderes beibringen kann? Achja, Schnuller nimmt sie keinen - alle versucht.

    - Nachts wacht sie wie erwähnt weiterhin mehrfach auf, ca. 3-5x, und lässt sich auch hier nur durch Stillen beruhigen - wie bringe ich ihr bei, sich anderweitig zu beruhigen? Der Hunger wird es kaum sein, nachdem ich nur noch nachts stille, kommt eh nicht mehr viel.

    - Tagsüber schläft sie fast immer nur 30 Minuten - manchmal wacht sie dann auf und schreit noch vor Müdigkeit, so dass ich sie nochmal in den Schlaf trage. Aber meistens findet sie einfach den Übergang in die nächste Schlafphase nicht. Hat hierzu jemand irgendwelche Tipps?

    Ihr seht - das mit dem Schlafen ist leider gerade sehr schwierig

  2. Regular Client
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    AW: Babys und Schlafen

    Uns ging es lange sehr ähnlich und leider hilft dir das jetzt nicht, aber wir haben geduldig weiterhin alles so gemacht, wie es unser Kind wollte.
    Es ist jetzt 14 Monate und seit 1,5 Wochen funktioniert es (ohne erkennbaren Grund), dass wir nicht mehr zum Tagesschlaf Spazieren gehen müssen. Es funktioniert aber auch nicht, es einfach abzulegen, aber ein bisschen Gehen oder Wiegen reichen nun zum Einschlafen aus und es kann in seinem Bett schlafen.
    Unsere Nächte sind weiterhin Mist, auch wenn ich seit gut zwei Monaten nicht mehr stille (was dann auch plötzlich funktioniert hat). Zum Wiedereinschlafen muss das Kind auf meinem Arm gewiegt werden und ich kann es erst ablegen, wenn es wirklich tief schläft. Das machen wir ca. drei Mal pro Nacht und um 5 Uhr ist die Nacht vorbei.
    Ich hab keinen Plan, wie/was wir da ändern sollen und warten einfach, dass es irgendwann etwas besser wird.

    A toi l'enfant qui vient [...]
    Je murmure ton nom dans le souffle de ma voix
    Je t'offrirai le monde, toi que je ne connais pas
    Je t'ouvre grand mon coeur comme on ouvre ses mains
    Je t'espère des bonheurs aussi grands que les miens
    Demain c'est toi

  3. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich kann nicht helfen, aber hier (6 Monate) ist es ähnlich. Einschlafstillen geht allerdings auch tagsüber und sie schläft (wenn sie geschuckelt wird oder nuckeln darf) auch mal deutlich länger als 30 Minuten bzw wieder ein, abgelegt aber nie. Ich habe überlegt doch noch mal mehr Energie in Schnuller-Gewöhnung zu stecken, auch weil sie anfängt am Daumen zu lutschen...

  4. Member Avatar von Schokofondue
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich hab 2 Kinder und mache schlaftechnisch alles ähnlich/gleich. Trotzdem hab ich einen der innerhalb 5-10 Minuten ohne Hilfe selbstständig schon sehr früh (mit wenigen Monaten) eingeschlafen ist und einen, wo es nur mit stillen oder Bewegung geht - von den ganz ersten Wochen mal abgesehen - eigentlich von Beginn an und er ist jetzt fast 10 Monate. Nur so für dich als Entlastung (wegen der Gewöhnungsgeschichte). Ich glaube Babys haben einfach unterschiedliche Bedürfnisse. Was nicht heißen soll, dass man es nicht versuchen kann zu ändern bei (großem) Leidensdruck. Ich habe keinen mich stört es bisher nicht, er schläft tagsüber im Kinderwagen (allerdings auch länger als 30 Minuten) und abends stille ich ihn noch. Er tut mir manchmal leid, weil er schlecht runter fahren kann und die Nächte sind halt viel schlechter, das schlaucht natürlich schon und ich habe zugegeben etwas Angst davor wie es in 2 Monaten bei der Tagesmutter wird, wenn er da mittags schläft, aber das werden wir dann sehen.
    Nimmt dein Baby denn eine Flasche? Wenn du abstillen möchtest, aber das Nuckeln beruhigt könntest du das mal probieren. Das geht hier tatsächlich auch (was sehr entlastend für Freiräume/abendliche Verabredungen od. ähnliches ist) und mein Mann kann das auch problemlos übernehmen. Mein Sohn nimmt allerdings auch einen Schnuller, aber vllt. würde es ja trotz Schnullerverweigerung mit ner Flasche funktionieren (ist natürlich auch nur ein Ersatz und müsste man halt auch irgendwann wieder abgewöhnen, da bin ich aber generell eher pragmatisch eingestellt).
    Geändert von Schokofondue (05.09.2019 um 21:14 Uhr)

  5. Foreninventar Avatar von cyan
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    AW: Babys und Schlafen

    Wieso sollte beim stillen nur mehr wenig kommen, weil du nur mehr nachts stillst?

    Und ich würde schon sagen, dass ein Baby in dem Alter nachts einfach Hunger haben kann. Das finde ich jetzt nicht so abwegig.

    Hier gibt es ein 10-Nächte-Programm für besseres schlafen, allerdings wird das erst ab 12 Monaten empfohlen.

    Das 10-Nachte-Programm fur besseres Schlafen im Familienbett


    Und auch das mit den 30 Minuten untertags ist für mein Empfinden total normal. Wenn sie meistens nach 30 min aufwacht, könntest du dich vielleicht um diese Zeit herum kurz zu ihr legen und dem kompletten aufwachen zuvorkommen?

    Meine Tochter ist 6,5 Monate und schläft untertags auch meistens nur 30 Minuten. Und bei meinem älteren Sohn war das gleich und hat sich irgendwann Stück für Stück von selber verlängert.

  6. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich kenne das sehr ähnlich bei meinen Kindern. Und ja, wenn man will, kann man das umgewöhnen, allerdings glaube ich nicht friedlich. Ich hab meiner großen Tochter mit 8 Monaten beigebracht, im Bett tagsüber zu schlafen - hat so eine Woche gedauert, anfangs pro einschlafen bis zu 90 min gebrüll (ich hab alles mögliche zur Beruhigung versucht, was im Bett ging, schnell streichelnkuschelnsingenredenschschschspieluhr...) . Die schreidauer wurde so nach 2-3 Tagen deutlich kürzer und undramatischer und nach einer Woche konnte man sie, wenn sie müde war, ins Bett legen, kuscheln/Händchen halten und innerhalb von 5 min n hat sie (völlig schreifrei) geschlafen. Aber die ersten Tage waren schon krass. (Davor hat sie ausschließlich tagsüber geschlafen, wenn man mit ihr im stechschritt draußen in der trage rumgerannt ist. )

  7. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Babys und Schlafen

    Für bessere Nächte nachts finde ich übrigens die nächtliche brustentwöhnung nach dr. Posth logischer/"besser" als das gordon-vorgehen. Das Prinzip davon ist, 7 bis 8 Stunden ab Einschlafen nicht zu stillen, sondern irgendwie anders zu beruhigen (wasserfläschchen anbieten, kuscheln, schunkeln, singen/reden, notfalls tragen,...). Nach den 7-8h ist auch wieder (beliebig oft) stillen erlaubt. Dr. Posth empfiehlt als Zeitpunkt, wenn das Baby 9-12 Monate alt ist (weil es dann sicher keine nächtliche Energiezufuhr mehr braucht, um den blutzuckerspiegel konstant zu halten, und stillen noch "nur" Gewohnheit und weniger bewusst als bei älteren Kindern ist, die dann mehr darum kämpfen).

    Das hat bei meinen 2 großen Kindern bei beiden innerhalb von 3 Nächten die nachtqualität unglaublich verbessert (bei Kind 1 hab ich es mit 11 Monaten, bei Kind 2 mit 14,5 Monaten gemacht). Die Aussicht darauf, so in relativ kurzer Zeit ziemlich gute Nächte hinbekommen zu können, hat mir bei Kind 3 oft über Phasen mit sehr schlechtem Schlaf psychisch hinweg geholfen, weil es eher ein bewusstes "okay, du darfst jetzt noch anderthalb Monate 4-8x pro Nacht trinken und dann ist es aus damit" ist und ich mich nicht mehr so ausgeliefert fühle, wie das bei Baby 1 mit 60- bis 90-min-stillanständen nachts war.

    (Die ersten 2 Nächte waren aber auch da sehr sehr hart und mit viel Geschrei. Aber schon die dritte Nacht war deutlich besser, die schnelle Steigerung war beide male echt erstaunlich!)

  8. Regular Client Avatar von LaNuit
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    AW: Babys und Schlafen

    Einen Tipp habe ich nicht. Ich habe es eine zeitlang immer mal wieder probiert zu ändern aber sobald sie geschrien hat wieder zum gewohnten zurück.

    Meine Tochter ist 13 Monate alt und schläft tagsüber im Kinderwagen, im Tragetuch oder am Arm ein. Mittlerweile kann ich sie ablegen und sie schläft oft dann eine Stunde. Früher hat sie sich entweder gar nicht ablegen lassen oder ist nach genau 30 Minuten aufgewacht.
    Ich habe es einmal geschafft sie wach hinzulegen letzte Woche und sie in den Schlaf gestreichelt weil ich es mal wieder versuchen wollte.

    Nachts bekommt sie zum Einschlafen eine (verdünnte Flasche). Da haben wir lange versucht es immer weiter zu verdünnen aber entweder sie hatte gleich noch Hunger oder ist nach einer Stunde wieder aufgewacht.
    Jetzt bekommt sie meist gegen 23 Uhr nochmal eine Flasche und bei zahnen oder Schub nochmal um 3. Vor allem bei der 23 Uhr Flasche bin ich mir sicher dass sie wirklich Hunger hat. Da habe ich es öfter mit Tragen probiert aber sie wurde dann richtig wach bis sie getrunken hatte.

  9. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Babys und Schlafen

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Für bessere Nächte nachts finde ich übrigens die nächtliche brustentwöhnung nach dr. Posth logischer/"besser" als das gordon-vorgehen. Das Prinzip davon ist, 7 bis 8 Stunden ab Einschlafen nicht zu stillen, sondern irgendwie anders zu beruhigen (wasserfläschchen anbieten, kuscheln, schunkeln, singen/reden, notfalls tragen,...). Nach den 7-8h ist auch wieder (beliebig oft) stillen erlaubt. Dr. Posth empfiehlt als Zeitpunkt, wenn das Baby 9-12 Monate alt ist (weil es dann sicher keine nächtliche Energiezufuhr mehr braucht, um den blutzuckerspiegel konstant zu halten, und stillen noch "nur" Gewohnheit und weniger bewusst als bei älteren Kindern ist, die dann mehr darum kämpfen).
    Hast du dazu zufällig einen Link oder gibt es nur die einzelnen Forenbeiträge im ruB?

  10. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich habe gerade zum Thema "Schlaf gut, Baby" von Renz-Polster/Imlau gelesen und kann es nur empfehlen, was die Frage "Warum kann mein Baby nicht..." angeht.

  11. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich hab mal was längeres dazu in der schwanger-2018-gruppe geschrieben, ich find es leider nicht mehr, aber ich glaube mich zu erinnern, dass paar bymsen es sich abspeichern wollten - falls das jemand getan hat und hier mitliest, gerne reinkopieren...
    Einen richtigen Text von dr. Posth gibts leider nicht dazu bzw hab ich auch nie gefunden, nur x antworten von ihm in dem Forum, das ist schon unpraktisch so zu lesen.

  12. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Babys und Schlafen

    Ok, danke! Vielleicht hat ja jemand noch was gespeichert, durch das ruB Forum wühle ich mich nur ungern ; )

    ‚Schlaf gut, Baby!‘ fand ich auch super zu lesen, oder ‚Schlafen statt weinen‘

  13. V.I.P. Avatar von wieauchimmer
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich hab’s

    Trinkpause

    Leider nicht so richtig - es gibt bei rund-ums-baby.de ein (inzwischen geschlossenes, aber noch lesbares) expertenforum mit dr. Posth, der das empfiehlt, aber leider gibts da nicht so einen richtigen basistext, sondern man muss in den beantworteten Fragen zum Thema "nächtliche brustentwöhnung" rumlesen. Das Prinzip ist aber eigentlich simpel:

    Optimaler Zeitpunkt so 10-12 Monate (weil das Baby sich da noch nicht bewusst gegen das abstillen wehrt, sondern nur die einschlafgewohnheit geändert werden muss; und weil Babys in dem Alter keine Energiezufuhr nachts brauchen (wobei er betont, dass sich das eben auf 8h und nicht auf die ganze Nacht bezieht).
    Von der Umsetzung her bedeutet es faktisch, man kann das Baby, wenn man möchte, noch einschlafstillen, und dann stillt man es (7-)8h nicht mehr, sondern versucht, es anders zu beruhigen (wasserfläschchen anbieten, streicheln, ggf anfangs auch tragen, auf dem Schoß wiegen, singen, Schnuller, was auch immer funktioniert (aber kein essen/keine milch)). Anschließend an die 8h wird das Baby wieder ganz normal gestillt (auch wenn das dann schon um 4 Uhr oder so ist, und auch mehrmals bei bedarf).
    In der Regel sind das ca. 3 harte Nächte mit viel weinen/schreien, wobei die 3. Nacht oft schon deutlich besser funktioniert, und dann hat das Baby so gut "geübt", ohne stillen wieder einzuschlafen, dass es das kann.

    Was ich daran gut finde: für das Baby logischer als die gordonmethode, wo das Zeitfenster willkürlich irgendwo in die Nacht gelegt wird - hier ist es einfach ab einschlafen, das ist glaub ich viel sinnvoller als das Baby noch von 20-24 Uhr 3x zu stillen und dann plötzlich nicht mehr und dann irgendwann doch wieder. Dem Baby wird nur das Stillen, aber nicht die bisher nachts engste Bezugsperson genommen wie bei so Ansätzen, wo die Mutter einfach paar Tage woanders schläft und der Vater fürs abstillen zuständig ist (wobei der Vater durchaus miteinbezogen werden kann in die Beruhigung, für nachts tragen ist zb bei uns immer mein Mann zuständig).

    Ich hab bei meinen zwei großen Kindern einmal mit 11 und einmal mit 14 Monaten so erstaunlich schnell und mit verblüffend wenig Protest sehr gute Nächte hinbekommen - also die ersten Nächte waren wirklich hart, aber gerade bei meiner Tochter hab ich mit mindestens 2 Wochen Drama gerechnet und war sehr erstaunt, dass es so schnell kein Problem mehr war.
    Die 8h haben sich mit der Zeit von alleine ausgedehnt, irgendwann haben wir das Stillen nachts dann auch durch Fläschchen ersetzt und nach schätzungsweise 3 Monaten ist es bei beiden komplett weggefallen (und Standardweiterschlafmethode war/ist seitdem paar Schluck Wasser).

    Für mich interessant und bestärken war auch noch die Info, dass Stillen auf gewisse Weise Hunger erzeugt und eine Ursache des oft sehr häufigen aufwachens älterer Babys ist: Milch enthält ja Zucker, die den blutzuckerspiegel hochtreiben. Wenn der blutzuckerspiegel wieder sinkt, wird das als Hungergefühl weitergegeben und das Baby will wieder trinken. Da so oft-stillende babys ja oft dann nur kurz/wenig trinken und zudem die milch schon sehr schnell verdauen, tritt dieser Effekt dann zunehmend häufig auf. Ohne milchzufuhr bleibt der blutzuckerspiegel konstant (bei kleinen Babys nicht, aber so ab 6-9 Monaten kann man wohl davon ausgehen, dass der Körper das hinkriegt) und es tritt auch kein hungersignal auf.

    Das Baby kann dann also a) einschlafen durch neue, geübte einschlafmethoden und hat b) auch keinen Hunger mehr. 💪

  14. Addict Avatar von Jazzy Belle
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    AW: Babys und Schlafen

    Ach super, danke dir!

  15. Alter Hase Avatar von narzisse
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    AW: Babys und Schlafen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Wieso sollte beim stillen nur mehr wenig kommen, weil du nur mehr nachts stillst?
    das ist nicht automatisch so, kann aber schon so sein, man merkt ja, ob milchspendereflexe ausgelöst werden. bei mir war der wechsel immer, als ich nur noch abends und frühmorgens gestillt habe, da hab ich links meistens gar keine MSR mehr bekommen und rechts erst so nach 3-5 minuten (oft hatte das baby gar nicht so lange durchgehalten und davor schon wieder geschlafen, nachts ist es bei uns auch eher kurz beruhigen und fast nie lange/viel trinken).

  16. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich merke keinen MSR (und hab den auch nur die ersten Monate wirklich gemerkt). Davon würde ich es also nicht abhängig machen.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  17. Member Avatar von Mira00
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    AW: Babys und Schlafen

    Hmm ok, die Methode werde ich wohl wirklich mal versuchen. Meine Hebamme meinte ja schon, dass es ab dem Zeitpunkt, aber dem der Abendbrei mehr oder weniger vollständig gegessen wird, zumindest für 8-10 Stunden nur mit Wasser gehen sollte. Und auch sie sprach von drei Tagen Geschrei und dann wird es besser. Ich habe mich bisher ehrlich gesagt etwas davor gedrückt, auch weil ich sie eben kaum ohne Stillen beruhigt kriege. Habt ihr sie dann nachts auch getragen? Das würde bei ihr dann wohl funktionieren, aber eigentlich will ich mich weigern nachts aufzustehen... wobei ich dann ja bei einer Stunde Geschrei eh wach bin...

    Milch kommt bei mir übrigens tatsächlich weniger, das merke ich allein daran, dass sie kürzer schluckt und den längeren Teil der Zeit nur noch nuckelt. MSR dauert auch länger bis er kommt - und den merke ich dann immer auch. Auch habe ich sie z.B. heute morgens noch gestillt (in der Hoffnung sie würde länger schlafen), dann habe ich ihr aber eine halbe Stunde später noch eine Flasche gegeben und da hat sie mal eben 150ml getrunken.

    Wie macht ihr das eigentlich mit dem Schlafort - schläft das Kind bei euch im Familienbett? Wenn ja, wie verhindert ihr das rausfallen? Bzw. habt ihr dann noch Platz? Oder im Kinderbett? Wenn letzteres, wird das Kind dann nicht nach dem Stillen immer vom Rüberheben wach? Fürs Beistellbett ist sie ja schon zu groß.

  18. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Babys und Schlafen

    Ich merke gelegentlich, dass das Baby plötzlich wieder diesen Schlucken-Atmen-Schlucken-Atmen-Rhythmus hat, obwohl ich keinen erneuten MSR gespürt habe.

    Beim ersten Kind habe ich den MSR erst nach ein paar Monaten gespürt (und dachte eine Weile, es stimmt irgendwas nicht, wenn ich bei jedem Stillen plötzlich diesen leichten Schmerz spüre ).

    Aber Narzisse wird ja selbst wissen, wie es bei ihr ist.

  19. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Babys und Schlafen

    Mira, zur Frage an sich: ich finde, das klingt alles nach einem völlig normalen Schlafverhalten für ein 8 Monate altes Baby. Manche Babys schlafen vielleicht alleine ein, andere wirklich durch und die nächsten machen etwas völlig anderes...oder auch gar nichts davon.

    Stört es dich, weil du denkst, dein Baby „muss“ das langsam können oder weil du zB den Schlaf brauchst? Je nachdem gibt es nämlich verschiedene Lösungen
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  20. Member Avatar von Mira00
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    AW: Babys und Schlafen

    Ja ich weiß, das machen leider viele Babys in dem Alter noch... aber mich stört es eben schlichtweg, weil ich nicht genug Schlaf kriege und ständig müde bin. 4-6 Stunden sind für mich auf Dauer eben nicht genug. Daher meine Hoffnung, dass ich sie z.B. nachts auch irgendwie anders beruhigen könnte und eben nicht mehr stillen muss. Aber auch der Tagschlaf wäre z.B. entspannter, wenn sie länger am Stück schlafen würde.

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