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  1. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Sie holen manchmal das Kind aus Kiga bzw. Schule ab und springen auch mal ein wegen abentlicher Betreuung oder so. Das nutzen wir aber nur selten und nur wenn beide Parteien Lust dazu haben. Ansosnten helfen eigentlich gar nicht so großartig, meine Ma arbeitet im Zentrum und kauft immermal was ein, was ich brauche und schlecht hin komme. Aber das sind meist nur KLeinigkeiten. Wir sind da recht unabhängig und käme mir auch jenseits der 30 komisch vor, wenn ich "Hilfe" bräuchte.

    Bei uns ists eher andersrum, wir reparieren immermal was, springen bei PC Problemen ein. Die Schwiegereltern sind verstorben bzw. in einem Alter wo man sich um Bankgeschäfte und Haushalt und so kümmern muss, das regeln wir (habe Putzhilfe organisiert und so). Also das Blatt wendet sich hier.

  2. Fresher
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Meine Eltern helfen bei Dingen, so wie Freunde es auch tun würden, aber verlässlicher. Zum Beispiel beim Umzug helfen oder Gegenstände ausleihen, Werkzeuge zum Beispiel. Für den Unzug würden meine Eltern zB frei nehmen, während Freunde nur helfen würden wenn sie an dem Tag eh können.
    Recht lange liefen noch Versicherungen über sie, das kam vom Studium her und die wurden lange nicht aktiv gekündigt. Inzwischen laufen aber allle auf mich. Wenn ich meinen Geburtstag feier hilft meine Mam mit dem Essen, macht Kuchen, räumt die Küche auf. Wenn sie das nicht machen würde würden vielleicht andere Gäste mehr helften.
    Ansonsten gibt es großzügige Geschenke.
    Ich habe in den letzten Jahren aktiv probiert mich loszukoppeln und solche Abhängigkeiten zu unterbinden

  3. Alter Hase
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Wir sind da recht unabhängig und käme mir auch jenseits der 30 komisch vor, wenn ich "Hilfe" bräuchte.
    Hm, diese Ansicht scheint hier in vielen Beiträgen durch, finde ich.

    Ich sehe das anders, mahu hat es glaub ich schon beschrieben. Wir brauchen immer mal Hilfe bei diesem und jenem, helfen aber auch anderen genauso, ob nun Eltern, Freunden, Nachbarn (oder Leuten auf der Straße, aber das ist ja ne andere Geschichte). Es müssen auch nicht dieselben Dinge sein, einer hat oder kann dies und der andere jenes.
    Ich sehe es gar nicht als erstrebenswert an, da so unabhängig zu sein, mir ist ein gemeinschaftliches Leben irgendwie lieber, indem man sich einfach selbstverständlich gegenseitig hilft.
    Bzw. ist diese Unabhängigkeit auch nur ein Zeichen großer Privilegiertheit, und die ist keine Frage des Alters.

  4. Junior Member
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Mein Vater beantwortet mir häufiger Fragen zu Geld und recherchiert auch schonmal nach, ab und zu steckt er mir auch etwas Geld zu. Meine Mutter hat mir beim Wohnungskauf eine größere Summe Geld geschenkt und wenn sie in der Stadt ist passt sie mal nen Abend auf die Kleine auf.

    Bzw. ist diese Unabhängigkeit auch nur ein Zeichen großer Privilegiertheit, und die ist keine Frage des Alters.
    Kann man so allgemein auch nicht sagen.

  5. Fresher
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Ich finde es auf keinen Fall verwerflich auf die hier genannten Arten von de Eltern "abhängig" zu sein. Es ist doch nett wenn sich jemand um einen kümmert und hilft.
    Nur ich persönlich ziehe es vor komplett unabhängig zu sein. Ich empfinde es so, dass dadurch auch mehr Einflussnahme und Bevormundung entsteht und mir so das Gefühl gegeben wird die Dinge nicht alleine zu können. Das hängt aber ja von der individuellen Beziehung zu den Eltern ab.

  6. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Ich hatte wirklich bei nichts der genannten Dinge Hilfe von meinen Eltern. Auch nicht von Verwandten oder sonst wem.
    Wer lebt stört.

  7. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Ich weiß, hier ist das sehr verpönt. Aber tatsächlich hilft mir mein Vater jedes Jahr mit der Steuererklärung bzw. macht sie größtenteils. Ich würde alleine tatsächlich durchdrehen.

    Außerdem läuft auch noch die BU- Versicherung über ihn.

    Ansonsten gibt es viele kleine Dinge, bei denen er mir hilft. Mal ne Stunde aufs Baby aufpassen, den Großen von der Kita abholen. Wenn wir krank sind, Medikamente besorgen.

    Ich bin super dankbar für alles und sage ihm das auch ganz oft. Im Gegenzug helfe ich ihm auch, wo ich kann.

    Mein Vater macht das alles wirklich gerne, ist eh der Kümmerer - und Familienmensch. Insofern fühlt sich das für mich auch nicht nach ausnutzen an.

  8. Alter Hase Avatar von jewa
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    Ich hatte wirklich bei nichts der genannten Dinge Hilfe von meinen Eltern. Auch nicht von Verwandten oder sonst wem.
    Das muss hart sein. Ich finde, auch als Erwachsene möchte man gerne mal bemuttert/ bevatert werden.

  9. Regular Client Avatar von shine.on.
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von pilzfee Beitrag anzeigen
    Ich hatte wirklich bei nichts der genannten Dinge Hilfe von meinen Eltern. Auch nicht von Verwandten oder sonst wem.
    ja so ähnlich ist es bei mir auch (auch von verwandten nicht) und anlass des threads war, dass nun andersrum viel hilfe von mir gefordert wird, die ich zeitlich eigentlich gar nicht leisten kann, aber jetzt auch irgendwie gefühle zwischen "warum? du hast mir auch nie geholfen" und "gleiches mit gleichem vergelten?" habe. wir verstehen uns nicht schlecht, haben sogar sehr viel (oberflächlichen) kontakt, aber auf hilfe konnte ich nie zählen. weder war er jemals in einer meiner wohnungen und hat mich besucht, obwohl ich nur ein paar km entfernt wohne, aber in einer anderen stadt, noch gab es jemals finanzielle unterstützung in irgendeiner form. blumen gießen, mich irgendwo hinfahren/abholen, etwas bringen/helfen, wenn ich alleine wohnend krank bin etc. - nie, kaution für die erste wohnung vorstrecken war nicht, den ganzen "erwachsenenkram" (versicherungen wurden für mich nie abgeschlossen, kein geld gespart oder ähnliches) musste ich irgendwie alleine und nebenbei lernen.
    daher fand ich das "geben und nehmen" ganz interessant hier.
    Geändert von shine.on. (10.09.2019 um 21:09 Uhr)

  10. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Das verstehe ich. Würde ich an deiner Stelle definitiv nicht machen. Ich finde das kann auch nur erwartet werden oder gibt man dann gern, wenn man zuvor etwas bekommen hat!
    Wer lebt stört.

  11. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von jewa Beitrag anzeigen
    Das muss hart sein. Ich finde, auch als Erwachsene möchte man gerne mal bemuttert/ bevatert werden.
    Manchmal dachte ich schon ich hatte diesen Wunsch irgendwie vergessen. Habe ich aber nicht, ich denke das ist auch ein Grund weshalb ich mich nie (auch nicht annähernd) von meiner Essstörung (ich bin an Magersucht erkrankt) lösen konnte. Weil da immer eine Leere bleibt, immer etwas fehlt. Mir ist das erst so richtig aufgefallen, als ich doch häufiger mitbekommen hab, wie bei Leuten auch Ü30 noch reger Kontakt zu den Eltern besteht. Und sie an wichtigen Ereignissen dabei sind oder gratulieren. (Mein Mann und ich haben auch allein geheiratet, an Geburtstagen gratuliert niemand, etc.)
    Wer lebt stört.

  12. Senior Member Avatar von Wiggie
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Das tut mir gerade sehr leid zu lesen. Deine Eltern gratulieren dir nicht zum Geburtstag? Ist da was vorgefallen oder sind die einfach so?

  13. Member Avatar von pilzfee
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    nein. Ist jetzt auch nicht verwunderlich, mein Vater ist gestorben als ich 19 war (er hat meinen Geburtstag leider auch als Kind manchmal vergessen) und zu meiner Mutter hab ich mit 17 den Kontakt abgebrochen (den sie dann auch nie gesucht hat). Der Grund hierfür war, dass es einfach gar nicht mehr auszuhalten war. Sie hatte mich während meiner Kindheit und Jugend vernächlässigt und misshandelt. Also nicht es ist mal was vorgefallen, sondern es war immer sehr chaotisch.
    Wer lebt stört.

  14. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Hm, diese Ansicht scheint hier in vielen Beiträgen durch, finde ich.

    Ich sehe das anders, mahu hat es glaub ich schon beschrieben. Wir brauchen immer mal Hilfe bei diesem und jenem, helfen aber auch anderen genauso, ob nun Eltern, Freunden, Nachbarn (oder Leuten auf der Straße, aber das ist ja ne andere Geschichte). Es müssen auch nicht dieselben Dinge sein, einer hat oder kann dies und der andere jenes.
    Ich sehe es gar nicht als erstrebenswert an, da so unabhängig zu sein, mir ist ein gemeinschaftliches Leben irgendwie lieber, indem man sich einfach selbstverständlich gegenseitig hilft.
    Bzw. ist diese Unabhängigkeit auch nur ein Zeichen großer Privilegiertheit, und die ist keine Frage des Alters.
    Das ist ja in Ordnung, aber ich kenne eben viele die Ihre Eltern richtig einplanen in die Familien-Orga und dann aber aus der Wäsche kucken, wenn Oma mal nicht kann. Also ich freue mich, wenn meine Mutti mal Zeit hat und was mit dem Kind macht, aber darauf baue ich einfach nicht. Ich muss mich doch selbst um mich kümmern können ohne immerzu irgendwen als Hinterhalt zu haben? Was ist wenn da mal jemand krank wird/stirbt/verarmt?

  15. Alter Hase
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Hm, ich habe da keine konkreten Fälle im Hintergrund. Aber ich finde nicht, dass man immer alles alleine schaffen muss. Bzw. muss man vielleicht schon, siehe pilzfee (mir tut es auch sehr leid, das zu lesen ), aber es ist schön, wenn man das nicht muss.

    Meine Oma hat z.B. erzählt, dass sie als junge Familie schon mehr oder weniger darauf angewiesen war, dass ihnen die Eltern immer mal wieder einen Geldschein in die Hand gedrückt haben, damit sie über die Runden kamen. Und dass ihre Kinder immer zu ihrer Mutter konnten, weil sie einfach so unglaublich viel zu tun hatte (in Zeiten vor Einführung der Waschmaschine und der Zentalheizung etc.). Genauso hat sie später ihre Kinder unterstützt, wo es ging. In ihrer Welt war Geben und Nehmen ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Nicht nur zwischen Kindern und Eltern, auch innerhalb der Dorfgemeinschaft.
    Das ist mir viel sympathischer, als die Einstellung, dass Hilfe annehmen verpönt ist.

  16. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Ich denke das ist eine leichte Verklärung früherer Zeiten.
    Fakt war doch, Frauen mussten sich gegenseitig helfen, weil sie abhängig und unselbstständig gemacht wurden.

    Es ist ja nun nicht so als wäre ein Dorf eine ständige Freiluft Kita gewesen, die Kinder waren halt sich selber überlassen.

    Mir gefällt eigentlich eine Gesellschaft lieber, in der ich nicht auf Hilfe angewiesen sein muss, weil ich als Frau so selbstständig existieren KANN.

  17. Urgestein Avatar von Ion
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Wenn man sich die Geschichten aus dieser Generation anhört, was das Wäsche kochen, schleudern, plätten, Kohlen schleppen usw anhört, hat das mit verklären nicht viel zu tun. Ich denk, damals hat es im Grunde niemand, egal ob Mann oder Frau, geschafft, alleine klar zu kommen, dazu war das Leben einfach zu hart und zu viel Arbeit.

  18. Ureinwohnerin Avatar von luxuspanda
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Im Alltag gar nicht. Mein Vater gibt uns Geld, aber das kommt quasi ungesehen aufs Sparkonto, weil ich meinen Alltag gerne von meinem Gehalt bestreiten möchte. Wit benötigen das nicht, aber er überweist es ungefragt.
    "Ich verlange nicht nach einem Leben ohne Schwierigkeiten,
    aber ich will auf seiner Höhe sein können, wenn es schwierig wird." (Camus)


    Klamotten || Bücher

    wubbalubbadubdub.
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  19. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Ich muss mich doch selbst um mich kümmern können ohne immerzu irgendwen als Hinterhalt zu haben? Was ist wenn da mal jemand krank wird/stirbt/verarmt?
    Wenn man selbst krank werden sollte, einen Schicksalsschlag erleidet oder -was ja sehr wahrscheinlich auf viele zutrifft- im Alter auf Hilfe angewiesen ist, dann braucht man ja eh auch wieder Unterstützung. Ich finde es gar nicht so dumm, in allen Lebensphasen gegenseitige Unterstützung zu leben, wenns gut läuft, ist das ja ein Geben und Nehmen. Also ja, man kann komplett unabhängig sein wollen, aber das ist kein MUSS, finde ich.

  20. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Wo helfen euch eure Eltern (noch) im Alltag?

    Nun gut, Eltern sind jetzt nicht unbedingt die man als Unterstützung fürs Alter einplant.

    Bis dahin werde ich von Robotern versorgt
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

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