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  1. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von Imogen Beitrag anzeigen
    Danke! Ja, ich hab mir schon gedacht, dass es wohl nicht ganz so sein wird, wie es mir hier scheint. Aber vielleicht melden sich hier auch eher die Userinnen zu Wort, die ihren Namen nicht geändert haben. Bei einer anonymen Umfrage mag das anders sein.
    Ich denke mal das liegt eher an der Frage des Threads. Es geht ja oft explizit um Paare, bei denen eben nicht die Frau ihren Namen abgegeben hat, da werden vermutlich dann auch vor allem diejenigen schreiben, die das betrifft und dann bekommt man den Eindruck, dass das halb Bym betrifft, obwohl es nicht so ist. In einem Thread, in dem es darum geht, wie man sich mit dem neu angenommenen Namen fühlt oder was man da alles organisieren muss, schreibe ich ja auch nicht, wenn ich meinen Namen behalten hab.

    Es wird ja zB auch immer wieder behauptet, dass anscheinend halb Bym in der Schule gemobbt wurde oder jünger geschätzt wird und dass das ein Beweis dafür ist, dass sich alle Bymsen irgendwas einbilden oder so, dabei kommt einem das glaub ich nur so vor, weil in den Threads dann eben nur diejenigen schreiben, die das betrifft.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  2. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von Battlestar Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich ja schon neugierig wie der schöne Name lautet
    ich auch
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  3. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Nachname Heiraten

    Zum Thema: ich gehört wohl nur so halb hierher, weil wir beide unsere Namen behalten haben, aber wenn wir einen gemeinsamen Namen gewählt hätten, hätte vermutlich er eher meinen Namen genommen als andersrum und Kinder würden auch meinen Namen bekommen.

    Die Reaktionen darauf waren durchmischt. Interessanterweise kamen die entspanntesten Reaktionen aus unserer Elterngeneration (die haben das überwiegend kommentarlos hingenommen, nur meine Mutter wollte mich zu einem Doppelnamen überreden ), komische Reaktionen kamen eher aus unserer Generation, sowas wie "Ach, ist ja heute nicht mehr so schlimm, wenn die Kinder anders heißen als die Mutter!" (ob wir überhaupt welche wollen oder dass die auch meinen Namen bekommen könnten stand offensichtlich nicht zur Debatte) oder "Warum ist das denn alles so kompliziert?" (find ich halt gar nicht, alles bleibt so wie es ist). Auf einer Hochzeit in meinem alten Freundeskreis hab ich sogar mal erlebt, wie dem Bräutigam dafür auf die Schulter geklopft wurde, als er sagte, dass seine Frau SELBSTVERSTÄNDLICH seinen Namen angenommen hat und ein Freund sagte dann: "Schön, dass manche Dinge noch so bleiben, wie sie immer waren!" Da wusste ich echt nicht, ob ich kotzen, schreien oder wegrennen soll.

    In meinem Umfeld haben aber tatsächlich auch alle Frauen den Namen des Mannes oder zumindest nen Doppelnamen angenommen und auch bei unverheirateten Paaren haben fast alle Kinder des Namen des Vaters. Wir sind da schon nach wie vor eine sehr große Ausnahme und ich hätte das so nicht erwartet.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  4. Newbie
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von poppyred Beitrag anzeigen

    "Ach, ist ja heute nicht mehr so schlimm, wenn die Kinder anders heißen als die Mutter!" (ob wir überhaupt welche wollen oder dass die auch meinen Namen bekommen könnten stand offensichtlich nicht zur Debatte) oder "Warum ist das denn alles so kompliziert?" (find ich halt gar nicht, alles bleibt so wie es ist). Auf einer Hochzeit in meinem alten Freundeskreis hab ich sogar mal erlebt, wie dem Bräutigam dafür auf die Schulter geklopft wurde, als er sagte, dass seine Frau SELBSTVERSTÄNDLICH seinen Namen angenommen hat und ein Freund sagte dann: "Schön, dass manche Dinge noch so bleiben, wie sie immer waren!" Da wusste ich echt nicht, ob ich kotzen, schreien oder wegrennen soll.
    WTF?!

  5. Newbie Avatar von Kokosring
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    AW: Nachname Heiraten

    Ich habe schon so schlimme Geschichten von Bekannten gehört, wie die Namensdiskussion ablief. Die Männer, die auf jeden Fall ihren Namen behalten wollten (mit Argumenten wie: was sollen die Kollegen sagen?), gleichzeitig aber unbedingt einen Familiennamen wollten und die Argumente und Gefühle der Frau nichtig waren. Irgendwann haben die Frauen nachgegeben.
    Ich weiß nicht, ob ich die Hochzeit nicht abgesagt hätte unter diesen Umständen. Ich war regelrecht schockiert und hat mir die entsprechenden Männer dauerhaft unsympatisch gemacht.

  6. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von Battlestar Beitrag anzeigen
    WTF?!
    Jap, genau das hab ich auch gedacht. Die waren da alle so Anfang bis Mitte 30 und eigentlich auch alle mal eher links. Die Freundschaften sind inzwischen alle im Sand verlaufen, auch aus anderen Gründen, aber diese Einstellungen waren ein Teil davon. Das ging für mich echt gar nicht mehr.
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  7. Newbie
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    AW: Nachname Heiraten

    Ein Kollege hat mir mal erzählt, dass es auf seinem Klassentreffen quasi darum ging, dass man als Frau unbedingt einen anderen Nachnamen haben musste als zu Schulzeiten, weil sonst würden ja alle glauben, man hätte keinen Mann abgekriegt. Und für ihn war es auch ganz klar, dass seine Frau auf jeden Fall seinen Namen annehmen "muss". Also er ist Ende 40 und eine andere Generation als ich, aber ich war trotzdem so fassungslos und hab ihm erstmal einen Vortrag gehalten.

  8. Enthusiast Avatar von WisePumpkin
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    AW: Nachname Heiraten

    Mein Mann hat meinen Nachnamen angenommen. Ich wollte meinen gern behalten, auch wenn er nicht unbedingt schön ist. Meinem Mann war‘s wichtiger, dass wir als Familie alle denselben Namen haben. Er hat sich sehr schnell daran gewöhnt. Komische Reaktionen von Freunden gab‘s nicht. Da ist auch alles bunt gemischt, wer wessen Namen angenommen hat, teilweise Doppelname, und immer mehr behalten ihre jeweiligen Namen einfach.
    Meine Schwiegereltern hatten, nein haben (unsere Hochzeit ist 7 Jahre her) ein großes Problem damit. Sie haben diese Entscheidung so gewertet, dass sich mein Mann von seiner Ursprungsfamilie lossagt und lieber zu meinem Clan gehören will. Post an ihn adressieren sie zB. immer mit Vorname alter Nachname-neuer Nachname (gern absichtlich falsch geschrieben). Als der Bruder meines Mannes geheiratet hat, wurde seine Frau dafür gelobt, dass sie so viel Anstand hat, seinen Namen anzunehmen. „Du weißt eben, was sich gehört!“ Ich stand daneben.
    "Aspirin gab´s nicht, da hab ich dir Zigaretten mitgebracht."

  9. Fresher
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    AW: Nachname Heiraten

    Ich habe den Namen meines Mannes angenommen. Ich wollte damals nicht mehr meinen Herkunftsnamen tragen. Und ja, ich bin da auch ein wenig stolz drauf, dass dieser Name dann wohl aussterben wird. In dieser Familie ist so viel Hass und Zorn.
    Mein Mann hätte auch meinen Namen angenommen. Uns ist ein gemeinsamer Name wichtig. Er hat mir die Entscheidung überlassen, weil ich mir in der Sache damals sehr unsicher war und er sehr klar.

    Bei einer Bekannten war es etwas anders. Ihr Mann möchte nichts mit Religionen zu tun haben. Ihr Herkunftsname kann mit Religion in Verbindung gebracht werden. Sie hat dann extra das Gespräch mit ihrem Vater gesucht, um diese Entscheidung zu erklären und sich dafür entschuldigt.

  10. Ureinwohnerin Avatar von Tinelli
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    AW: Nachname Heiraten

    Bei einer Freundin von mir ging die Diskussion darum, wer von beiden den Namen ablegen „darf“ - er hat letztlich gewonnen und es wurde der Name der Frau.

    Ich finde bei diesen Diskussionen, dass ein Elternteil anders als die Kinder heißt, schwingt immer sowas von „und es soll ja keiner denken, es sind uneheliche Kinder“ mit. Nachdem ein Drittel der Kinder außerhalb einer Ehe geboren werden, finde ich das Argument, dass man sich da dann erklären muss, etwas müßig. Wenn die Ärztinnen, Behördenmitarbeiter, Erzieherinnen, Zollmitarbeiter, etc. damit ein Problem haben, dann machen sie sich nur selber die Arbeit schwer, weil das einfach völlig normal ist mittlerweile.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  11. Addict
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Bei einer Freundin von mir ging die Diskussion darum, wer von beiden den Namen ablegen „darf“ - er hat letztlich gewonnen und es wurde der Name der Frau.

    Ich finde bei diesen Diskussionen, dass ein Elternteil anders als die Kinder heißt, schwingt immer sowas von „und es soll ja keiner denken, es sind uneheliche Kinder“ mit. Nachdem ein Drittel der Kinder außerhalb einer Ehe geboren werden, finde ich das Argument, dass man sich da dann erklären muss, etwas müßig. Wenn die Ärztinnen, Behördenmitarbeiter, Erzieherinnen, Zollmitarbeiter, etc. damit ein Problem haben, dann machen sie sich nur selber die Arbeit schwer, weil das einfach völlig normal ist mittlerweile.
    ja.
    aber es ist schlicht und ergreifend auch einfach unpraktisch, wenn der elternteil, der mehr mit den kindern macht (ärzte, kiga- und schultermine etc.), anders heißt als die kinder. ich werde seit ich kinder haben in den meisten institutionen mit dem nachnamen meiner kinder angesprochne udn es hat mich von anfang an gestört und jetzt (geschieden..) stört es mich richtig.
    in familien, die alles 50 50 machen ist das dann halt so, aber ansonsten kann man das zumindest in die überlegungen mit einbeziehen.

    ich dachte auch immer, dass es mir egal ist, wenn meine kinder anders heißen als ich. aber das ist es nicht :/

  12. V.I.P. Avatar von poppyred
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von Kokosring Beitrag anzeigen
    Ich habe schon so schlimme Geschichten von Bekannten gehört, wie die Namensdiskussion ablief. Die Männer, die auf jeden Fall ihren Namen behalten wollten (mit Argumenten wie: was sollen die Kollegen sagen?), gleichzeitig aber unbedingt einen Familiennamen wollten und die Argumente und Gefühle der Frau nichtig waren. Irgendwann haben die Frauen nachgegeben.
    Ich weiß nicht, ob ich die Hochzeit nicht abgesagt hätte unter diesen Umständen. Ich war regelrecht schockiert und hat mir die entsprechenden Männer dauerhaft unsympatisch gemacht.
    Ja, für mich wär das auch ein Trennungsgrund. Ein Ex von mir hatte auch so Anwandlungen, da war dann auch irgendwie schon klar, dass wir keine Zukunft haben, obwohl wir erst um die 20 waren und heiraten noch in weiter Ferne lag.

    Mir gehts nicht mal darum, auf Biegen und Brechen meinen Namen zu behalten (es kann ja abseits von "Das macht man so!" individuell tausend gute Gründe für den Namen des Mannes geben, genau wie für den Namen der Frau), aber mit jemandem, für den das eine so klare Sache ist, hätte ich wohl auch in anderen Bereichen große Differenzen.

    Zitat Zitat von Battlestar Beitrag anzeigen
    Ein Kollege hat mir mal erzählt, dass es auf seinem Klassentreffen quasi darum ging, dass man als Frau unbedingt einen anderen Nachnamen haben musste als zu Schulzeiten, weil sonst würden ja alle glauben, man hätte keinen Mann abgekriegt. Und für ihn war es auch ganz klar, dass seine Frau auf jeden Fall seinen Namen annehmen "muss". Also er ist Ende 40 und eine andere Generation als ich, aber ich war trotzdem so fassungslos und hab ihm erstmal einen Vortrag gehalten.
    Das ist echt auf so vielen Ebenen wtf-würdig!

    Aber gut, dass Du was gesagt hast! Mich hat die Situation auf der Hochzeit damals leider komplett sprachlos gemacht. Das waren immerhin mal meine besten Freunde.

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Ich finde bei diesen Diskussionen, dass ein Elternteil anders als die Kinder heißt, schwingt immer sowas von „und es soll ja keiner denken, es sind uneheliche Kinder“ mit.
    Ja, irgendwie schon.

    Also ich verstehe, dass das manchmal nervig sein kann, aber ich glaub da steckt schon oft noch was anderes dahinter, auch so Richtung "Dann ist man ja keine richtige Familie!" (auch durchaus schon öfter gelesen und gehört).
    Okay, I can’t remember what it feels like to be astonished.

  13. Addict Avatar von fliegen_lernen
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    AW: Nachname Heiraten

    Ich werde morgen geschieden und möchte gern meinen alten Namen wieder annehmen und bisher dachte ich auch, dass es mich nicht groß stören würde, anders als meine Kinder zu heißen - aber so nach und nach fallen mir immer mehr Situationen ein, wo das wohl noch echt nervig werden wird, schon angefangen bei Schulangelegenheiten. Mich stört da nicht das formale, sondern dass da evtl oft neugierig nachgefragt werden könnte, auch von anderen Eltern etc.
    Ich hab jetzt schon keinen Bock ständig irgendwelchen neugierigen Muttis die Familiensituation zu erläutern.
    Bin gerade gefrustet, sorry.
    let the good times roll.

  14. Newbie Avatar von Kokosring
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    AW: Nachname Heiraten

    Alles Gute für morgen, fliegen!

  15. Newbie Avatar von Snufkin
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    AW: Nachname Heiraten

    Kleine Anekdote am Rande:

    Meine Eltern haben 1980 geheiratet, mein Vater hat damals den Nachnamen meiner Mutter angenommen. 2015 (!) habe ich einen Arbeitsvertrag (ÖD) unterschrieben und musste dafür im Personalfragebogen auch die Namen meiner Eltern angeben.

    Das Gespräch mit der Personalfrau, die den Bogen für mich ausgefüllt hat, lief wie folgt ab (Namen erfunden):

    Personalfrau: "Name Ihrer Mutter?"
    Ich: "Ulla Müller"
    Personalfrau: "Mädchenname Ihrer Mutter?"
    Ich: " Ist derselbe. Ulla Müller."
    Personalfrau (ganz langsam, so als wenn ich schwer von Begriff wäre): "Ich brauche den Mädchennamen Ihrer Mutter. Den Geburtsnamen. Das ist der Name, mit dem sie zur Welt gekommen ist."
    Ich: "Müller."
    Personalfrau: "..."
    Ich: "Ich kann Ihnen den Geburtsnamen meines Vaters geben. Der hat bei der Hochzeit den von meiner Mutter angenommen."
    Personalfrau: "Unter Angaben zu Vater gibt es hier kein Feld für Geburtsname. Dann überspringen wir das einfach."

    Das war schon alles sehr wtf. Keine Ahnung, wann die ihre Formulare das letzte Mal auf Aktualität überprüft haben.
    Geändert von Snufkin (19.09.2019 um 19:42 Uhr)

  16. Senior Member Avatar von Maritty
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    AW: Nachname Heiraten

    Wer mir ne pm schickt bekommt meinem Nachnamen (Also zugesandt, nicht geschenkt, dem geb ich nicht her , kann nur am Handy keine pms selbst schicken
    neu.gierig.toll.kühn

  17. Ureinwohnerin Avatar von luxuspanda
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    AW: Nachname Heiraten

    Wir haben unsere Namen beide behalten und das wurde kaum kommentiert. Und es ist selbstverständlich viel unkomplizierter, wir brauchen keine neuen Krankenlassenkarten, müssen keiner Bank Bescheid sagen, ist doch super!
    Gäbe es Kinder, würde ich aber lieber seinen deutschen Nachnamen weitergeben und selbst einen Doppelnamen annehmen, weil es sonst doof klänge (mein Vorname ist da auch höchst undankbar).

    Im Umfeld kenne ich 3 Paare, wo er den Nachnamen geändert hat, bei zweien war es kein Problem, bei einem war es ähnlich, dass ohm vorgeworfen wurde, sich damit von der Familie loszusagen usw. Allerdings war das auch tatsächlich einer der Gründe...
    Geändert von luxuspanda (19.09.2019 um 21:19 Uhr)

  18. Ureinwohnerin Avatar von luxuspanda
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    AW: Nachname Heiraten

    Mindestens 1 Kollege hat auch den Namen seiner Frau angenommen, da weiß ich aber nicht, wie die Familie ln dazu stehen

  19. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Nachname Heiraten

    Ich habe den Namen meines Mannes angenommen und v.a. gegenüber meinen alten Freundinnen sehr das Gefühl gehabt, dass die alle innerlich mit den Augen gerollt haben. (Die sind fast alle nicht verheiratet.)

    Ich kenne schon Paare, wo Männer den Namen der Frau angenommen haben, aber viele sind das nicht.

  20. Member Avatar von orako
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    AW: Nachname Heiraten

    Zitat Zitat von fliegen_lernen Beitrag anzeigen
    Ich werde morgen geschieden und möchte gern meinen alten Namen wieder annehmen und bisher dachte ich auch, dass es mich nicht groß stören würde, anders als meine Kinder zu heißen - aber so nach und nach fallen mir immer mehr Situationen ein, wo das wohl noch echt nervig werden wird, schon angefangen bei Schulangelegenheiten. Mich stört da nicht das formale, sondern dass da evtl oft neugierig nachgefragt werden könnte, auch von anderen Eltern etc.
    Ich hab jetzt schon keinen Bock ständig irgendwelchen neugierigen Muttis die Familiensituation zu erläutern.
    Bin gerade gefrustet, sorry.
    Ich will gar nicht ausschließen, dass es solche Situationen gibt...aber ich würde da an deiner Stelle nochmal ruhig drüber nachdenken. Ich kann mir gerade gar nicht so richtig vorstellen, wo in Schule oder bei Hobbies andere Eltern da bei mir irgendetwas kommentieren könnten. Sooft kommt man außerhalb von offiziellen Anmeldungen und Behörden ja gar nicht in die Lage, beide Namen zu nennen. Ich habe meinen Namen behalten und heiße anders als meine beiden Söhne. Außer, dass ich bei Kinderärzten oder ähnlichem halt öfter mit "Frau Nachname des Sohnes" angesprochen werde, ist mir da eigentlich nichts passiert die letzten fast 4 Jahre. Je nach Bedarf stelle ich das dann halt richtig und sage wie ich richtig heiße oder belasse es dabei.

    Ich schreibe das nur, weil ich vorab auch gedacht hab, das könne nerviger sein. Aber ehrlich gesagt ist es total egal und mir kam es noch nie umständlich vor.

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