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  1. Senior Member

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    AW: Systemsprenger

    Der Film ist nun bei Netflix verfügbar!

  2. Member

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    AW: Systemsprenger

    Danke für den Hinweis! Hab ihn gerade geguckt.

    Ich finde ihn echt krass und hatte mehrfach Tränen in den Augen. Ich arbeite nicht in dem Bereich und das ist auch ganz gut so. Wenn das in seinen Einzelteilen so vorkommt, könnte ich damit nicht leben. Respekt an alle, die das können.

  3. Get a life!

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    AW: Systemsprenger

    Ich habe ihn mir auch gestern Abend angeschaut. Ein Film, der echt weh tut und ich denke, ziemlich realistisch ist. Genau so sind einige Kinder und genauso ist das System. Echt hart.

  4. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Ja, also ich arbeite im System und natürlich ist nicht jedes kind/jugendliche*r so, wenn man in der Jugendhilfe lebt, aber es gibt ganz klar welche, die nirgends rein passen und wo alles sehr schwierig ist. Find den Film sehr realtitätsnah und authentisch.
    neu.gierig.toll.kühn

  5. Foreninventar

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    AW: Systemsprenger

    Ich hab’s jetzt auch geguckt.
    Ich finde die üblichen problematiken gut eingefangen.
    Einzig die Darstellung von Schule deckt sich nicht mit meiner Erfahrung, denn da ist es so dass Kinder und Jugendliche in die Schule gehen, weil Schule oft die einzige verlässliche Konstante ist, wo es oft sich noch verhältnismäßig (!) „gut“ läuft. Aber natürlich gibt es auch Schulverweigerer, wenn auch meiner Erfahrung nach ist nicht schon in diesem Alter.

  6. Enthusiast

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    AW: Systemsprenger

    an die, die in dem Bereich arbeiten: fandet ihr nicht auch, dass das Jugendamt und die ganzen Sozialarbeiter etwas zu schlecht wegkamen? meine schwester arbeitet in ner psychologischen Beratungsstelle und die hat das ein bisschen genervt. dass zb der eine typ sie 3 Wochen mit in den wald nimmt und das so dargestellt wird, das wäre das der erste, der mal ne gute Idee hat und ihr gut tut. in Wirklichkeit ist das halt mega unprofessionell und wenn sie im wald funktioniert, heißt das ja noch lange nicht, dass sie im alltag funktioniert.
    und dass er sie dann mit nach hause nimmt... das wird nicht kritisch genug dargestellt, ich finde eher, dass man als Zuschauer sympathie mit ihm hat.

    also dadurch werden halt die leute, die da "normal" arbeiten, schlechter dargestellt. oder auch diese lästerei, wenn die Kinder nicht dabei sind. sowas finde ich n stück weit normal, also dass man über seine Klientel lästert (um dampf abzulassen) - wir lästern im Lehrerzimmer auch über unsere schüler und deren Eltern... in dem film wird dadurch halt das Klischee bedient, dass das Jugendamt n scheißladen ist. und das ist ja eh schon das bild, das viele leute im kopf haben.


    sorry, ich hab jetzt nicht den ganzen thread gelesen. kann sein, dass das weiter oben schon diskutiert wurde, dann vergesst es

  7. Foreninventar

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    AW: Systemsprenger

    Nö, ich fand gerade dass die Ohnmacht des Systems ganz gut dargestellt wurde. DESHALB passieren die Fehler, obwohl die Profis es besser wissen.
    Es war ja nunmal auch ein Extremfall. Kein einzigartiger, aber extrem.

  8. Member

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    AW: Systemsprenger

    Ich finde eher im Gegenteil, dass die einzelnen Mitarbeiter sehr (!) gut weggekommen sind, aber halt dargestellt wurde, dass es "selbst dann" (wenn alle Mitarbeiter sowas von bemüht, engagiert, empathisch, usw. sind) eben mglw. nicht reicht/genug sein kann... im Grunde kann in diesem System niemand das Loch stopfen, das bei dem Mädchen durch frühe Bindungstraumatisierungen entstanden ist. Insb. die Jugendamtdame, der Schulbegleiter usw. haben sich toll eingesetzt - auch wenn sich gerade letzterer in einem Dilemma befand, das irgendwann nicht mehr gut enden konnte, das war beim Zuschauen auch klar.

  9. Enthusiast

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    AW: Systemsprenger

    Ich fand das Jugendamt im Film auch nicht schlecht dargestellt, im Gegenteil, gerade die zuständige Mitarbeiterin (Frau Bafané) fand ich recht sympathisch und, wie ana schon schrieb, in ihrer Ohnmacht und Verzweiflung sehr gut dargestellt. Dass Micha der erste ist, der ne gute Idee hat, kam so meiner Meinung nach auch nicht rüber, es wurde ja recht deutlich gemacht, dass Benni auch einfach vom System (hier in Form der stationären Einrichtungen) abgelehnt wird, egal, wie sehr das Jugendamt sich um einen Platz bemüht.
    Und ja, klar, dass Bennis positives Verhalten im Wald nicht unbedingt Bestand haben muss, wenn sie wieder zurück kommt, ist doch klar, das gilt für die meisten Maßnahmen in dem Bereich. Gerade, wenn sie von so kurzer Dauer sind. Im besten Fall kann sich ein Kind aus so einer Zeit halt ein paar Bewältigungsstrategier mehr mitnehmen, aber das kann keiner garantieren.
    Ladies and gentlemen, take my advice: Pull down your pants and slide on the ice.

  10. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Find auch, dass die Personen nicht schlecht dargestellt sind, auch, dass irgendwie oft jedes System (teilweise) für sich selbst arbeitet und einfach froh ist, das "Problem" einfach mal nicht bei ihnen ist. (Siehe in der Inobhutnahmestelle). Auch, dass der Pädagoge im Wald zu sehr ne Bindung aufbaut ist nicht ungewöhnlich, grade wenn man eher "alleine" arbeitet, kein konstantes Team hat und dadurch nicht (ausreichend) reflektiert wird.
    Und die Massnahme, 3 Wochen im Wald, kenn ich in abgewandelter Form auch (3-6 Wochen "laufen", zb auf m Jakobsweg), aber diese Maßnahmen sind tatsächlich, wie ich es kenne, eine allerletzte Maßnahme, weil man natürlich zuerst versucht, das kind/den Jugendlichen in gegebene Strukturen zu bringen.

    Auch das Jugendamt ist gut dargestellt find ich, sehe also eigentlich echt keine Kritik an den dargestellten Personen.
    neu.gierig.toll.kühn

  11. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Ich hab’s jetzt auch geguckt.
    Ich finde die üblichen problematiken gut eingefangen.
    Einzig die Darstellung von Schule deckt sich nicht mit meiner Erfahrung, denn da ist es so dass Kinder und Jugendliche in die Schule gehen, weil Schule oft die einzige verlässliche Konstante ist, wo es oft sich noch verhältnismäßig (!) „gut“ läuft. Aber natürlich gibt es auch Schulverweigerer, wenn auch meiner Erfahrung nach ist nicht schon in diesem Alter.
    Das deckt sich bei mir zb sehr, auch bei jüngeren (ok, kenn das ab 11,12), also dass da Schule auch schon keine Ressource mehr ist für viele.
    neu.gierig.toll.kühn

  12. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von chauve-souris Beitrag anzeigen
    an die, die in dem Bereich arbeiten: fandet ihr nicht auch, dass das Jugendamt und die ganzen Sozialarbeiter etwas zu schlecht wegkamen? meine schwester arbeitet in ner psychologischen Beratungsstelle und die hat das ein bisschen genervt. dass zb der eine typ sie 3 Wochen mit in den wald nimmt und das so dargestellt wird, das wäre das der erste, der mal ne gute Idee hat und ihr gut tut. in Wirklichkeit ist das halt mega unprofessionell und wenn sie im wald funktioniert, heißt das ja noch lange nicht, dass sie im alltag funktioniert.
    und dass er sie dann mit nach hause nimmt... das wird nicht kritisch genug dargestellt, ich finde eher, dass man als Zuschauer sympathie mit ihm hat.

    also dadurch werden halt die leute, die da "normal" arbeiten, schlechter dargestellt. oder auch diese lästerei, wenn die Kinder nicht dabei sind. sowas finde ich n stück weit normal, also dass man über seine Klientel lästert (um dampf abzulassen) - wir lästern im Lehrerzimmer auch über unsere schüler und deren Eltern... in dem film wird dadurch halt das Klischee bedient, dass das Jugendamt n scheißladen ist. und das ist ja eh schon das bild, das viele leute im kopf haben.

    sorry, ich hab jetzt nicht den ganzen thread gelesen. kann sein, dass das weiter oben schon diskutiert wurde, dann vergesst es
    Was meinst du mit total unprofessionell?

    Also klar ist das kritisch anzusehen, aber genau das ist halt die realtittöt auch, also dass es immer eine gradwanderung in der Intensität der Bindung ist, so was immer mal vorkommen kann und oftmals Eben ein Team da ist, das dann eher objektiv hin schaut und aufmerksam macht. Aber das eben nicht immer gegeben ist.

    Finde einfach, dass es sehr real dargestellt ist, auch mit den Schwierigkeiten, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, weil die Kinder ja schon auch Nähe und Beziehung brauchen. Also Wieivel Bindung und Beziehung ist ok, wann überschreitet es eine Grenze, wer merkt dies und wie Steuer ich dagegen? Das sind alles Themen, mit der sich die arbeitenden im kinder-und JugendBereich beschäftigen und das immer wieder schwierig ist. Gerade bei solchen Fällen, die eben sehr emotional sind.
    Geändert von Maritty (23.02.2020 um 13:19 Uhr)

  13. Member

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von Maritty Beitrag anzeigen
    Ja, also ich arbeite im System und natürlich ist nicht jedes kind/jugendliche*r so, wenn man in der Jugendhilfe lebt, aber es gibt ganz klar welche, die nirgends rein passen und wo alles sehr schwierig ist. Find den Film sehr realtitätsnah und authentisch.
    Ich fühl mich genau so
    Wer lebt stört.

  14. Addict

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    AW: Systemsprenger

    Also ich fand den Film insgesamt auch relastisch und bedrückend, allerdings glaube ich schon, dass sowas wie das übernachten nicht vorkommt. Also das jemand die Professionalität verliert und vllt. auch Grenzen überschreitet, weil es ihm/ihr zu nah geht das schon, aber dass man einen Klienten bei sich übernachten lässt glaube ich ist nicht so realistisch. Ich arbeite in ner Kinder- und Jugendpsychiatrie, also das ist sicher nochmal anders als Jugendhilfe, aber solche Projekte kenne ich auch, wobei meist in Kleingruppen, selten 1:1. Das JA fand ich sehr positiv dargestellt, das deckt sich in Teilen nicht mit meiner Realität, ich fand die Mitarbeiterin sehr engagiert, klar tlw. auch zu nah dran, aber das fand ich realistisch. Hier hängen von uns empfohlene Hilfen so oft an dem/der zuständigen Mitarbeiter/in, das kann total gut sein, es gibt aber auch echt die, die es trotz totaler Notwendigkeit echt aussitzen und die Psychiatrie muss es dann auffangen (und das ist ja wirklich keine Perspektive, denn ein stationärer Aufenthalt ist ja immer zeitlich begrenzt).

  15. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von Schokofondue Beitrag anzeigen
    Also ich fand den Film insgesamt auch relastisch und bedrückend, allerdings glaube ich schon, dass sowas wie das übernachten nicht vorkommt. Also das jemand die Professionalität verliert und vllt. auch Grenzen überschreitet, weil es ihm/ihr zu nah geht das schon, aber dass man einen Klienten bei sich übernachten lässt glaube ich ist nicht so realistisch. Ich arbeite in ner Kinder- und Jugendpsychiatrie, also das ist sicher nochmal anders als Jugendhilfe, aber solche Projekte kenne ich auch, wobei meist in Kleingruppen, selten 1:1. Das JA fand ich sehr positiv dargestellt, das deckt sich in Teilen nicht mit meiner Realität, ich fand die Mitarbeiterin sehr engagiert, klar tlw. auch zu nah dran, aber das fand ich realistisch. Hier hängen von uns empfohlene Hilfen so oft an dem/der zuständigen Mitarbeiter/in, das kann total gut sein, es gibt aber auch echt die, die es trotz totaler Notwendigkeit echt aussitzen und die Psychiatrie muss es dann auffangen (und das ist ja wirklich keine Perspektive, denn ein stationärer Aufenthalt ist ja immer zeitlich begrenzt).
    Also ich kenne einen Fall aus dem weiteren arbeitskontext, wo das mit dem übernachten so ähnlich ablief, also doch, das gibt es auf jeden Fall. Nicht häufig, hoffe ich, aber hab es schonmal mitbekommen.
    Und es ist halt immer noch ein Unterschied meiner Meinung nach, ob man im Team, also mit "Kontrollfunktion" arbeitet oder als Einzelkämpfer*In (natürlich nicht nur).
    Und ja, besser macht es das nicht, aber dass man, vor allem gerade bei Kindern, da manchmal eine Grenze überschreitet finde ich jetzt nicht total utopisch. (Womit ich es nicht rechtfertigen will)..
    Aber grundsätzlich habe ich das Gefühl wir bewegen uns in kleinen Nuancen, der Großteil hier sagt ja schon, dass es sehr realtitätsnah und realistisch dargestellt ist.
    neu.gierig.toll.kühn

  16. Addict

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    AW: Systemsprenger

    Schokofondue, umgekehrt ist es leider auch oft müßig mit der KJP. Es ist oft so ein Gegeneinander. Nicht selten entsteht das Gefühl, der KJP jedesmal aufs Neue die Grenzen der Jugendhilfe aufzeigen zu müssen und klarzumachen, dass es eben nicht dem einzelnen Jugendamtsmitarbeiter obliegt, Hilfen einzusetzen, geeignete Maßnahmen nicht von heute auf morgen zu finden sind, diese kaum gegen den Willen von Jugendlichen umsetzbar sind und so weiter.
    Aussitzen und Engstirnigkeit gibt's da denk ich auf beiden Seiten gleichermaßen. Was es für die betroffenen Kinder und Jugendlichen umso schwerer macht, auch noch in so ein Gerangel zu geraten.


    Zitat Zitat von Schokofondue Beitrag anzeigen
    Also ich fand den Film insgesamt auch relastisch und bedrückend, allerdings glaube ich schon, dass sowas wie das übernachten nicht vorkommt. Also das jemand die Professionalität verliert und vllt. auch Grenzen überschreitet, weil es ihm/ihr zu nah geht das schon, aber dass man einen Klienten bei sich übernachten lässt glaube ich ist nicht so realistisch. Ich arbeite in ner Kinder- und Jugendpsychiatrie, also das ist sicher nochmal anders als Jugendhilfe, aber solche Projekte kenne ich auch, wobei meist in Kleingruppen, selten 1:1. Das JA fand ich sehr positiv dargestellt, das deckt sich in Teilen nicht mit meiner Realität, ich fand die Mitarbeiterin sehr engagiert, klar tlw. auch zu nah dran, aber das fand ich realistisch. Hier hängen von uns empfohlene Hilfen so oft an dem/der zuständigen Mitarbeiter/in, das kann total gut sein, es gibt aber auch echt die, die es trotz totaler Notwendigkeit echt aussitzen und die Psychiatrie muss es dann auffangen (und das ist ja wirklich keine Perspektive, denn ein stationärer Aufenthalt ist ja immer zeitlich begrenzt).

  17. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von Fr.Scheibe Beitrag anzeigen
    Schokofondue, umgekehrt ist es leider auch oft müßig mit der KJP. Es ist oft so ein Gegeneinander. Nicht selten entsteht das Gefühl, der KJP jedesmal aufs Neue die Grenzen der Jugendhilfe aufzeigen zu müssen und klarzumachen, dass es eben nicht dem einzelnen Jugendamtsmitarbeiter obliegt, Hilfen einzusetzen, geeignete Maßnahmen nicht von heute auf morgen zu finden sind, diese kaum gegen den Willen von Jugendlichen umsetzbar sind und so weiter.
    Aussitzen und Engstirnigkeit gibt's da denk ich auf beiden Seiten gleichermaßen. Was es für die betroffenen Kinder und Jugendlichen umso schwerer macht, auch noch in so ein Gerangel zu geraten.
    Das glaube ich auch und es hängt natürlich auch einfach von der*vom einzelnen Mitarbeitenden ab, ich erlebe das als die, die entscheidet über Aufnahme oder nicht Aufnahme und über Entlassungen, sehr sehr unterschiedlich. Es gibt sehr engagierte, nicht engagierte, es gibt Fälle da gibt es genug Platz (weil die Jugendlichen gern genommen wird überall) und Fälle, in denen 2-3 Monate nicht ein Platz zur Verfügung steht, es gibt Ämter, die haben Notfallpläne und können reagieren, auch kurzfristig, ebenso welche, da geht halt am WE gar nichts...(ich arbeite jetzt in der Schweiz, aber kenn das aus deutschland noch von früher).
    Grundsätzlich würde ich aber behaupten, dass bei uns die meisten engagiert sind und ihren Job ernst nehmen, manchmal gibt es aber zb auch einfach keine Plätze, es braucht noch ander3 Gutachten, es muss vor Gericht weil die Eltern sich quer stellen... da gibt's einfach so viele verschiedene Faktoren die mit rein spielen.

    Übrigens fand ich das die einzige nicht ganz gelungene, aber bestimmt auch realtitätsnahe szene, also die JA-Mitarbeitende in Tränen ausbricht und Benni sie tröstet, voll verständlich, aber in echt wäre vielleicht jemand anders, der auch dort war (Also im Fall steckt) hin, hätte sie getröstet und Benni wo anders hin gebracht (oder anders rum). Aber da sieht man ja schon auch, dass alle irgendwie allein sind mit dem Fall, überfordert sind, nicht wissen, wie reagieren, was das vermeintlich richtige ist...
    neu.gierig.toll.kühn

  18. Foreninventar

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    AW: Systemsprenger

    Genau, die Szene fand ich auch nicht realistisch. Für leute die nicht so im System sind fand ich es aber gut, um den Zwiespalt und die Verzweiflung darzustellen die man als Mitarbeiter gelegentlich empfindet.

  19. Fresher

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    AW: Systemsprenger

    Ich fand die Idee sehr abwegig, dass man Benni für viele Stunden in ein Flugzeug setzt, wenn allen Beteiligten bewusst ist, was abgeht, wenn sie austickt.
    Das Risiko würde in Wirklichkeit doch niemand eingehen?! Ich hätte erwartet, dass man sie dafür sediert oder wenigstens jemanden mitschickt, der sie besser kennt.

  20. Alter Hase

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    AW: Systemsprenger

    Zitat Zitat von kamikazekatze Beitrag anzeigen
    Ich fand die Idee sehr abwegig, dass man Benni für viele Stunden in ein Flugzeug setzt, wenn allen Beteiligten bewusst ist, was abgeht, wenn sie austickt.
    Das Risiko würde in Wirklichkeit doch niemand eingehen?! Ich hätte erwartet, dass man sie dafür sediert oder wenigstens jemanden mitschickt, der sie besser kennt.
    Naja, du kannst sie deswegen doch nicht vorsorglich sedieren? Und ja, normal sind so AuslandsProjekte nur mit Motivation der Kinder/Jugendlichen, wahrscheinlich hätte man die Menschen qm Flughafen vorwarnen können, aber grundsätzlich läuft das dann schon so ab, dass jmd der Organisation, der das kind/die*den Jugendlichen ein paar mal getroffen hat, mit ihm* ihr fliegt. Grundsätzlich fand ich aber die Intervention dort für n 9 jähriges Mädchen sowieso nicht geeignet und wohl eher eine Notlösung, weil niemand mehr wusste, was man sonst noch tun kann. Die zwei Stellen im Ausland mit denen wir arbeiten würden so jmd junges wohl auch nicht nehmen. Da ist glaub das mindestalter 13 oder 14. Und zudem "nur" ca. 2,5 flugstunden weg beide.
    neu.gierig.toll.kühn

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