+ Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 41
  1. Enthusiast Avatar von |Penny
    Registriert seit
    10.04.2010
    Beiträge
    748

    Zeit vs. materieller Wohlstand

    Der Titel trifft es nicht ganz. Ich habe neulich einen Artikel gelesen, wo es darum ging, dass eigentlich gutsituierte Eltern es sich finanziell nicht leisten konnten, ihr Kind aus der Kita zu nehmen, als es dort ernste Probleme gab. Das hat mich ein bisschen zu dieser Frage nach dem Lifestyle creep gebracht (je mehr Geld man hat, desto höher "muss" auch der Lebensstandard sein, so dass die Sparrate nicht wächst). Also der Punkt, dass man irgendwie trotzdem noch Geldsorgen hat bzw. dass alle Familienmitglieder "funktionieren" müssen, obwohl man theoretisch auch mit weniger über die Runden käme.

    Mich würde interessieren, wo bei Euch die goldene Mitte liegt zwischen Konsum und Geld als Freiheit, etwas eben nicht zu tun (z.B. Teilzeit arbeiten, unbezahlte Elternzeit nehmen etc.). War das bei Euch eine bewusste Entscheidung oder hat es sich so ergeben? Bzw. oft kann man ja nicht frei entscheiden und ist an äußere Umstände gebunden, es gehen ja auch nicht alle Jobs ohne weiteres in Teilzeit.

    (Der Lifestyle creep knüpft auch ein bisschen an die Klima-/Konsumfragen an, denn nichts zu konsumieren bzw. nicht in Urlaub zu fliegen ist natürlich auch fürs Klima besser.)
    We all change, when you think about it. We are all different people, all through our lives. And that's OK, that's good, you gotta keep moving so long as you remember all the people that you used to be.

  2. Urgestein
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    9.039

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    meine kinder müssen glücklich sein und ich muss glücklich sein. zu meinem glück gehört auch meine arbeit. und zwar in vollzeit. mehr zeit zu hause bedeutet doch nicht automatisch, dass es den kindern besser geht.

  3. V.I.P. Avatar von Mohrrübe
    Registriert seit
    10.07.2001
    Beiträge
    10.359

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Sehe ich auch so, ich wäre ohne Arbeit dermaßen unzufrieden, dass es dann daheim erste Probleme gäbe. Prinzipiell würden wir aber auch mit nur einem Gehalt oder 2 halben auskommen, das haben wir bewusst so gemacht. Ich mag nicht arbeiten müssen um ein riesiges Haus zu Demonstrationszwecken unterhalten zu können. Wir leben wohl etwas unter unseren finanziellen Möglichkeiten, halten die Fixkosten sehr gering und freuen uns, dass genug Geld da ist. Die Arbeit machen wir, weil wir es mögen und weil sie zu uns gehört. Wenn es meinem Kind schlecht ginge, würde ich handeln. Ob es aber ohne Arbeit dem Kind besser ginge, wage ich zu bezweifeln. Da hätte ich wohl eher einen Kita-Wechsel gemacht, jetzt mit der Schule bring die Diskussion eh nix, Schulpflicht besteht und gut.
    Aber ja, auch "reiche" Leute müssen ihre Fixkosten finanzieren und oft sind diese eben deutlich höher als normalerweise. Da kann man sich sowas dann auch nicht einfach mal so leisten.

  4. Alter Hase Avatar von narzisse
    Registriert seit
    13.03.2006
    Beiträge
    7.531

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Wir haben sehr bewusst unsere hauskreditraten (bzw den Finanzrahmen fürs wohneigentum) so gewählt, dass wir nicht besonders viel arbeiten müssen, um sie problemlos bedienen zu können (ein vollzeitgehalt reicht locker, ein 75%-gehalt wäre auch noch gut machbar, 2x 50% o.ä. Aufteilungen gingen natürlich genauso). Mittelfristiges Ziel ist beide teilzeit ca. 60-80%, mehr würden wir auch ohne Kinder nicht arbeiten wollen, wenn es nicht nötig ist (ich würde auch mein liebstes Hobby nicht 40h/Woche machen wollen, Abwechslung zwischen Job, familienzeit, Musik, Sport, Garten, Handarbeiten gibt mir viel mehr). kinderbetreuung wollen wir vor Schulbeginn bis 13.30 Uhr, danach max. bis 15 Uhr.

  5. Senior Member Avatar von Stina
    Registriert seit
    03.03.2012
    Beiträge
    5.311

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    kinderbetreuung wollen wir vor Schulbeginn bis 13.30 Uhr, danach max. bis 15 Uhr.
    Etwas OT, aber passt 13:30 in eurer Betreuung für dortigen Mittagschlaf? Ich fand das sehr praktische an U3 Betreuung auch den ausgelagerten Mittagschlaf, das hat bei uns immer gut mit 14:30 funktioniert.

  6. Alter Hase Avatar von narzisse
    Registriert seit
    13.03.2006
    Beiträge
    7.531

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Die 13.30 Uhr sind ohne mittagschlaf, aber meine Kinder haben eh mit knapp 2 Jahren regelmäßigen Mittagsschlaf abgeschafft. Noch praktischer fände ich 14 Uhr, aber das geht bei uns leider nicht, entweder 13.30 Uhr oder dann 16 Uhr als nächste Möglichkeit.

  7. Alter Hase Avatar von Bibliophilia
    Registriert seit
    04.07.2011
    Ort
    Ruhrgebiet
    Beiträge
    7.206

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Äußere Umstände sind bei uns die laufenden hohen Kosten fürs Haus.
    Also spontan zuhause bleiben für x Monate, bis ein neuer Kitaplatz da ist, wäre bei uns defintiv auch nicht drin, obwohl wir gut verdienen.

    Wir müssen alle glücklich sein.
    Ich bin das in meinem Job und habe vor kurzem wieder auf Vollzeit erhöht. Mein Mann arbeitet gerne Teilzeit und braucht viel Zeit für sich, bevor einer von uns anderen nach Hause kommt. Die Kinder lassen wir auch mal phasenweise unterschiedlich lang in der Kita. Also holen eins um 13 Uhr ab, das andere erst um kurz vor 4.

    beide in Teilzeit war finanziell drin, aber nicht ganz so locker. Da sind dann zum Beispiel Urlaube komplett hinten rüber gefallen. War okay für uns und auch jetzt werden wir keine riesen Urlaube machen (tatsächlich auch für die Umwelt)

    Der größte Faktor ist bei uns eben echt das Wohnen, aber das trägt so sehr zu unser aller Wohlbefinden bei, dass die 1500€ im Monat für uns wichtig investiert sind.
    Auf die 700€ Kitagebühren könnte ich ganz gut verzichten, aber man kann halt hier nicht alles haben.

  8. Urgestein Avatar von Sternenkind
    Registriert seit
    31.01.2004
    Beiträge
    9.839

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    bei uns ist es tatsächlich exakt wie bei narzisse (wobei wir bislang noch keine eigene immobilie haben).

  9. Alter Hase Avatar von *Flower*Power*
    Registriert seit
    21.02.2009
    Beiträge
    7.364

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Wir verdienen beide ganz gut, mein Freund aber nochmal deutlich mehr als ich, zudem arbeitet er 40 und ich nur 35h. Wir zahlen allerdings eine Immobilie ab (der Kredit ist so hoch angesetzt, dass die Mieteinnahmen den bei weitem nicht abdecken, dafür sind wir relativ zügig durch) und wohnen in einer eher teuren Stadt in ziemlich guter Lage, wir haben also neben dem Immobilienkredite noch eine hohe Mietbelastung, alleine dafür geht quasi soviel wie mein Nettogehalt drauf.

    Unbezahlte Elternzeit, mehrere Monate ohne Job oder sonstige Späße könnten wir uns trotz des guten Einkommens also nicht leisten (Klar gibt es günstigere Wohnungen, aber man zieht ja nicht ein paar Monate zur finanziellen Überbrückung um..).

  10. Regular Client Avatar von Jatzi
    Registriert seit
    02.04.2007
    Beiträge
    4.903

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Wir hatten bewusst entschieden, dass wir N. die ersten zwei Jahre etwa zuhause betreuen und das Elterngeld entsprechend auf beide mit den finanziellen Einbußen verteilt. Mittlerweile würde ich es wieder so machen
    .
    stop making stupid people famous.

  11. Junior Member
    Registriert seit
    21.02.2017
    Beiträge
    607

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Freiheit mit Geld kann man ja auch anders schaffen als durch weniger Arbeit. Als ich noch kinderloser Single war, war ich ganz gut auf Kurs, um mit Anfang 50 nicht mehr arbeiten zu müssen oder wenigstens meine Arbeit sehr einschränken zu können. Jetzt kommt das alles nicht mehr hin, aber wir versuchen trotzdem, eine gute Mischung zwischen Rücklagen schaffen und Geld ausgeben zu finden. Ich überlege immer, etwas mit meinen Stunden runterzugehen, aber wenn ich dann darüber nachdenke, wie viel Geld ich dadurch auf dem Tisch liegen lassen würde, das ich anlegen könnte, mache ich es doch nicht. Das Kind nicht in die Kita zu schicken könnten wir uns schon eine ganze Weile lang leisten, aber die Opportunitätskosten wären halt groß.

  12. Foreninventar Avatar von schnaengs
    Registriert seit
    24.10.2002
    Beiträge
    40.755

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Wir haben sehr bewusst unsere hauskreditraten (bzw den Finanzrahmen fürs wohneigentum) so gewählt, dass wir nicht besonders viel arbeiten müssen, um sie problemlos bedienen zu können
    da könnten wir hier in der gegend vielleicht ne 50qm-wohnung kaufen.
    sollten wir wohneigentum kaufen (kleines reihenhaus mit öpnv-anbindung oder so), kämen wir mit einem gehalt nicht hin.

    If Plan A doesn't work the alphabet has 25 more letters.


  13. V.I.P. Avatar von GuteMiene
    Registriert seit
    29.12.2013
    Ort
    Vancouver
    Beiträge
    16.482

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so, ich wäre ohne Arbeit dermaßen unzufrieden, dass es dann daheim erste Probleme gäbe. Prinzipiell würden wir aber auch mit nur einem Gehalt oder 2 halben auskommen, das haben wir bewusst so gemacht. Ich mag nicht arbeiten müssen um ein riesiges Haus zu Demonstrationszwecken unterhalten zu können. Wir leben wohl etwas unter unseren finanziellen Möglichkeiten, halten die Fixkosten sehr gering und freuen uns, dass genug Geld da ist. Die Arbeit machen wir, weil wir es mögen und weil sie zu uns gehört. Wenn es meinem Kind schlecht ginge, würde ich handeln. Ob es aber ohne Arbeit dem Kind besser ginge, wage ich zu bezweifeln. Da hätte ich wohl eher einen Kita-Wechsel gemacht, jetzt mit der Schule bring die Diskussion eh nix, Schulpflicht besteht und gut.
    Aber ja, auch "reiche" Leute müssen ihre Fixkosten finanzieren und oft sind diese eben deutlich höher als normalerweise. Da kann man sich sowas dann auch nicht einfach mal so leisten.
    .
    Ich kann mir auch nicht vorstellen daheim zu bleiben, obwohl es sicher irgendwie ginge. Das würde aber keinen froh machen, wirklich niemandem. Ich bin ja jetzt für ein paar Wochen daheim- es ist der dritte Wochentag und ich halte es daheim nicht aus. Und das Kind ist eh in der Schule, und die 100qm müssen nicht jeden Tag stundenlang geputzt werden.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  14. Alter Hase Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    7.121

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Das ist bei uns wie bei Schnaengs. Ein RMH mit ÖPNV-Anschluss kostete vor 2 Jahren 500.000€, mittlerweile sind es 640.000 €. Selbst mit guten Gehältern zahlt man entweder 30 Jahre ab (dafür sind wir zu alt), hat geerbt oder man arbeitet eben. Wir haben unter der alten Wohnsituation echt gelitten, die Kinder haben viel gestritten, ich brauche auch Rückzugsmöglichkeiten. Jetzt leben wir auch „nur“ auf 134 qm, aber das ist mir das Arbeiten echt wert. Ich arbeite schon in erster Linie für das Geld und nicht, weil mich der Job so erfüllt. Er macht mir meistens Spaß, aber mehr Zeit für Sport und Hobbies wären auch toll.

    Andererseits hat mein Mann vor einigen Jahren einen Job aufgegeben, in dem er sehr viel verdient hat, er aber die Kinder nur an einem Tag in der Woche überhaupt zu sehen bekam. Das war es uns auch nicht wert.

    Die Kinder gehen meistens bis 15 Uhr in die Kita/Hort, die Kleine wird um 9 Uhr gebracht, der Große muss natürlich schon früher los zur Schule. Ich finde das so eigentlich ganz gut und hole sie auch an meinen freien Tagen so ab. Komme ich früher, wollen sie gar nicht so gerne mit. Nur zum Abendessen und Einschlafen wäre mir zu wenig Zeit mit ihnen. Sie würden das aber auch nicht gut mitmachen, die Kleine ist nach 6 Stunden Kita schon ziemlich durch und braucht erstmal eine Pause.

  15. Alter Hase Avatar von stöckchen
    Registriert seit
    17.12.2007
    Beiträge
    7.121

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Zitat Zitat von GuteMiene Beitrag anzeigen
    .
    Ich kann mir auch nicht vorstellen daheim zu bleiben, obwohl es sicher irgendwie ginge. Das würde aber keinen froh machen, wirklich niemandem. Ich bin ja jetzt für ein paar Wochen daheim- es ist der dritte Wochentag und ich halte es daheim nicht aus. Und das Kind ist eh in der Schule, und die 100qm müssen nicht jeden Tag stundenlang geputzt werden.
    Oooch, mir fällt nicht nur Putzen ein, wenn ich überlege, was ich tun könnte zu Hause. Allerdings habe ich die Tendenz, bei bym zu versumpfen. Das ist es mir auch nicht wert, dafür auf so viel Geld zu verzichten.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  16. V.I.P. Avatar von GuteMiene
    Registriert seit
    29.12.2013
    Ort
    Vancouver
    Beiträge
    16.482

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    Oooch, mir fällt nicht nur Putzen ein, wenn ich überlege, was ich tun könnte zu Hause. Allerdings habe ich die Tendenz, bei bym zu versumpfen. Das ist es mir auch nicht wert, dafür auf so viel Geld zu verzichten.
    Ja eben- ich könnte den ganzen Tag radfahren oder malen oder Yoga machen oder bymen... Aber wenn ich dafür Zeit hab, kann ich ja genauso gut arbeiten gehen.
    The true north

    Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
    mit der ich euch gegenüberstehe.

    You're not going to hotbox my office, no way!

  17. Junior Member
    Registriert seit
    21.02.2017
    Beiträge
    607

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Ach, das finde ich überhaupt nicht schwer, ich hätte kein Problem damit, die Arbeitszeit stattdessen mit Sport, Aktivismus, Kunst, Freunden zu füllen
    Geändert von moth (04.11.2019 um 23:06 Uhr)

  18. Alter Hase
    Registriert seit
    10.04.2009
    Beiträge
    7.566

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Ich glaube, das Problem dabei, das Kind spontan aus der Kita zu nehmen, ist doch auch, dass man das in den allerwenigsten Jobs überhaupt kann. Man kann ja nicht sagen "Ich bin dann ab nächstem Monat für längere unbestimmte Zeit daheim, und danach möchte ich bitte meinen alten Job wieder". Man müßte kündigen und dann schauen, wo man bleibt. Ich kann schon verstehen, dass man auch unabhängig vom Geld nicht einen guten Job, in dem sonst das meiste paßt, "einfach so" aufgibt.

    Die Frage, wo die Grenze ist, kann ich gar nicht so leicht beantworten, weil ja alles keine rein finanzielle Entscheidung ist. Ich war lange hauptsächlich daheim, mein Mann hat auch länger TZ gearbeitet, es gab viel unbezahlte Elternzeit. Das war z.T. nicht unbedingt so geplant. Ich hätte gern früher wieder gearbeitet, am liebsten wäre uns "hochprozentige" TZ für beide, aber das hat sich bisher nicht verwirklichen lassen.
    Aber insgesamt ist uns schon wichtig, dass die Kinder auch relativ viel Zeit in der Familie verbringen.

    Natürlich gibt einem Arbeit auch unabhängig vom Geld so einiges, und andererseits kostet das Leben eben auch Geld.
    Wir zahlen jetzt auch viel Geld für die "perfekte" Wohnung, die Miete kann man jetzt nicht frei wählen, sondern die ist einfach so. Wir haben bisher von einem mittleren Gehalt gelebt, das geht jetzt nicht mehr. Das fände ich aber langsam auch etwas viel verlangt mit mehreren größer werdenden Kindern. Wir versuchen schon, den Lebensstandard abgesehen vom Wohnen eher gering zu halten, um sparen zu können. Ich würde sagen, wir konsumieren eher wenig. Auch das hat aber nicht nur finanzielle Gründe, sondern hängt auch mit Umwelt, Klima und so zusammen.

  19. V.I.P. Avatar von GuteMiene
    Registriert seit
    29.12.2013
    Ort
    Vancouver
    Beiträge
    16.482

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Egal
    Geändert von GuteMiene (05.11.2019 um 04:03 Uhr)

  20. Regular Client Avatar von blauer_Engel
    Registriert seit
    10.03.2013
    Beiträge
    3.553

    AW: Zeit vs. materieller Wohlstand

    Ich kann mir, unabhängig von Arbeit oder nicht, überhaupt nicht vorstellen, ein rund um die Uhr mit den Kindern zuhause zu sein
    Bin schon immer völlig fertig, wenn die Kita mal zu hat.
    Mittlerweile ist es auch so, dass der Große ziemlich sauer ist, wenn ich ihn vor 15 Uhr abhole. Kita ist doch auch keine Strafe, er hat da seine Freunde und es wird viel mehr geboten als mit Mutti daheim.
    Aktuell sind die Kids meistens bis 15:30 Uhr in der Kita (ab7:30/8 Uhr) und ich glaube, das geht für alle ganz gut klar.
    Wenn sie in der Kita sehr unglücklich wären, würde ich wohl einen Wechsel anstreben (ist aber nicht einfach hier), weil keiner von uns Eltern den ganzen Tag daheim bleiben möchte.
    Wir haben aktuell nicht so richtig viel Kohle weil ich wieder studiere. Das geht schon ganz gut (va auch, weil die Kinder noch klein sind), dauerhaft hätte ich dazu keine Lust. Auch ohne übermäßiges Konsumverhalten ist zb nachhaltig/bio sehr viel teurer als konventionell.
    Langfristig streben wir beide ca 30h Arbeit/Woche an, das ist für uns eine ganz gute Balance zwischen Zeit und Arbeit.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •