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  1. V.I.P.

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Ah, und was mir immer geholfen hat, war, dass es bei uns in der Familie nicht stigmatisiert wurde. Mein Vater hat ganz offen zugegeben, dass er als Kind auch Daumen gelutscht hat, und damit aufgehört hat.
    Dadurch hatte es nichts anrüchiges, sondern war eben unter “kleine Kinder dürfen das, und später hört man auf” abgespeichert. Ich finde diese ganzen Schauergeschichten, über etwas, das für das Kind selbst ja Beruhigung und was schönes darstellt eher semi ideal.

  2. Regular Client

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Ich hab als Kind sofort mit dem Daumenlutschen aufgehört, nachdem meine Cousine eine Zahnspange bekommen hatte und meine Eltern gesagt haben, dass ich auch mal eine kriegen muss, wenn ich nicht mit dem Lutschen aufhöre. Da ich im Kindergartenalter schon mega penibel mit meinen Zähnen war, hat das entsprechend gut gefruchtet.
    (Die Zahnspange war dann aber trotzdem nötig)

    Ich glaube aber, dass ich seitdem einfach schlimme Nägelkauerin bin und das Daumenlutschen einfach nur ersetzt habe

  3. Inaktiver User

    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Zitat Zitat von Liaa Beitrag anzeigen
    Bei unserer tochter ists exakt gleich mit dem schnuffeltuch und dem daumen. Sie wird im februar 4. Ich lese auch mal mit, da ich bis jetzt auch keine lösung weiss
    Hm.
    Ich hätte jetzt eigentlich genau umgekehrt gesagt: Ist ja super, wenn sie noch was zweites haben, mit dem sie sich beruhigen können.

    Ich habe auch laaaange Daumen gelutscht und oft probiert, es mir abzugewöhnen. Ich kann mich da noch sehr gut dran erinnern. Und irgendwann bin ich dann draufgekommen, dass ich beim Lutschen immer die Hand an der Nase habe und dass es mir total hilft, zumindest das noch zu machen.

    Sicher ist es schwierig, das zu entkoppeln, aber ich glaube, es kann auch von Vorteil sein, wenn man einen Teil des Beruhigungsrituals behalten kann.

    Übrigens halte ich mir beim Schlafen auch jetzt noch die Hand vor die Nase. :‘)

  4. V.I.P.

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Also diesen Automatismus, dass das eine auf jeden Fall schädlicher ist als das andere, glaube ich so einfach mal nicht.
    Sicherlich kommt es darauf an, wie der Daumen genutzt wird, aber natürlich übt ein Daumen viel mehr Druck und Kraft aus als ein Schnuller. Ein Schnuller ist starr und hat nur eine mögliche Position, der Daumen kann in allen möglichen Positionen in den Mund gesteckt und eben auch richtig an knöcherne Strukturen gepresst werden und diese so verändern. Ein an den Gaumen gepresster Daumen kann gravierende Fehlstellungen zur Folge haben, da u.a. der Oberkiefer dann nicht mehr normal wachsen kann.
    Das geht dann auch nicht mehr so einfach ohne Hilfe weg, im Gegensatz zum offenen Biss durch den Schnuller, der bis zum Alter von etwa 4 Jahren gut reversibel ist.

    Ich würde tatsächlich versuchen, zusammen mit dem Kind Alternativen zu finden, Nase reiben, Schnuffeltuch etc.
    Für krasse Fälle gibt es die oben verlinkten Platten.

  5. Addict

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Ich selbst habe auch lange Daumen gelutscht bis ins Grundschulalter hinein, allerdings nur nachts. Drohen und gut Zureden hat nichts genutzt.
    Abgewöhnt habe ich es mir dann selbst (so mit 8 oder 9 Jahren) also wir mit anderen Familien zusammen im Urlaub waren. Ich teilte mir dort das Zimmer mit zwei anderen Mädchen und die wussten, dass ich Daumen lutsche. Ich wollte mir aber nicht die Blöße geben und habe es geleugnet. In diesem Urlaub konnte ich dann ja nicht lutschen und so war es durch.
    Spange habe ich keine bekommen.

  6. Junior Member

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Ich habe ewig am Daumen gelutscht. Immer nachts, ohne es selbst zu merken. Bin dann einfach immer mit Daumen im Mund aufgewacht.
    Meine Eltern haben lange nichts unternommen. Ich hatte sehr schiefe Zähne und habe immer noch einen deutlichen Überbiss. Meine Schneidezähne guckten auch bei geschlossenem Mund leicht raus, ich habe mich nie getraut beim Lachen meine Zähne zu zeigen. Der Kieferorthopäde nannte mich zur Begrüssung "Bugs Bunny". Das ist auch im Nachhinein noch sehr weird.

    Das Problem liess sich dann sehr schnell lösen. Wir hatten ein Präperat aus der Apotheke, das man wie Nagellack auf den Daumennagel gemacht hat. Das hat furchtbar geschmeckt und sofort geholfen. Ich hab eine Nacht noch den Daumen in den Mund gesteckt und dann nie wieder. Ich ärgere mich heute noch, dass meine Eltern nicht wesentlich früher auf die Idee gekommen sind.

  7. Foreninventar

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Mir wurde das auch mit dem „Nagellack“ abgewöhnt...

  8. Inaktiver User

    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Meine Nichte hat immer ein Pflaster verlangt, weil sie es anders nicht geschafft hat (mit 5/6).

  9. Senior Member

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    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Meine Eltern haben damals Daum-exol besorgt. Meine Schwester hat das einfach abgelutscht und ich musste immer ganz oft aus Klo, damit ich danach Hände waschen konnte.

  10. Inaktiver User

    AW: Daumenlutschen 'abgewöhnen'

    Stimmt, das mit dem Nagellack haben meine Eltern auch versucht... 🙈

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