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  1. Foreninventar Avatar von ana.
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Wegen zucker/ süssigkeiten...
    Kannst du nicht erfinden dass der zahnarzt sich bezüglich der zähne besorgt gezeigt hat und deshalb regel x/y (1x was süsses am tag oder sowas) gelten muss?

    Würde ich völlig schmerzfrei erzählen.

  2. Fresher
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Mich würde das auch wahnsinnig machen. Solche großen Probleme habe ich da mit meinen Eltern nicht, kann es aber durchaus nachvollziehen.

    Dieses Ausspielen gegen dich a la "Die Mama erlaubt dir ja nie was" finde ich unmöglich. Ich würde da nochmal ganz ganz deutlich sagen, dass das nicht geht und ansonsten einfach mal ne zeitlang nicht mehr hinfahren, bzw, sie nicht mehr aufs Kind aufpassen lassen.
    Und ich finde es auch problematisch wenn sie sie nicht weinen sehen kann. Wer regelmäßig auf ein Kind aufpasst müsste das schon mal abkönnen. Ich sehe aber auch bei meinen Eltern, dass sie es nicht gut ertragen.

    Wegen dem Zeugs kaufen: An sich kann man schon mal sagen ok, dann kaufen sie halt Zeugs. Das Problem ist aber, dass ich als Mutter/Eltern damit belastet werde. Ich muss hinterher jeden Abend das Wohnzimmer aufräumen (je mehr Krams umso mehr Arbeit) und muss schneller wieder Aussortieren und mich dabei beim Kind höchst unbeliebt machen. Dann bin ich die Blöde die die Sachen wegräumen oder aussortieren will. Außerdem kann ein Ziel meiner Erziehung sein, nicht so viel zu konsumieren und dann untergräbt es meine Mühen (zumindest wenn es extreme Formen annimmt). Mich würde das auch echt total stören.

    Und auch mit den Süßigkeiten: Je mehr Süßigkeiten Kinder in jungen Jahren konsumieren, umso mehr Verlangen haben sie auch im Erwachsenenalter (laut Studien). Ich kämpfe damit quasi täglich und wünschte mir wäre das als Kind auch mal verwehrt worden. Man schadet damit also ganz klar dem Kind damit.

  3. V.I.P. Avatar von granny
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Ich finde dieses Verschwören gegen dich nicht gut.

    Würde dir dahingehend noch als Denkanstoß mitgeben:

    Was sagt das über deine Mutter aus, was steckt dahinter? Vielleicht Angst als Oma nicht heiß und innig geliebt zu werden? Fühlt sie sich zu wenig in das Leben der Enkelin involviert?
    Eventuell kannst du auch eher darüber mit ihr reden.

    Ich hatte auch so meine Probleme v. a. mit rabiaten Reaktionen meines Vaters auf bockige Trotzalter-Wutanfälle und muss sagen:
    Bei sämtlichen Großeltern und deren fragwürdigem Aktionen hat fast nichts davon mit mir/uns zu tun, sondern quasi immer mit deren eigenen Erziehungs-Erfahrungen als Eltern, Kindheitserlebnisse, und auch aktuelle Ängste und Bedürfnisse.

    Sorry, wenn das jetzt arg Küchenosychologisch rüber kommt, aber vielleicht hilft dir das auch etwas dabei das ganze nicht zu sehr als Affront gegen dich zu sehen, sondern etwas mehr als Einblick in die Psyche deiner Mutter und als Ansatz darauf einzugehen...

  4. Addict Avatar von *lalune*
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von RelyOnAnything Beitrag anzeigen
    Mich würde das auch wahnsinnig machen. Solche großen Probleme habe ich da mit meinen Eltern nicht, kann es aber durchaus nachvollziehen.

    Dieses Ausspielen gegen dich a la "Die Mama erlaubt dir ja nie was" finde ich unmöglich. Ich würde da nochmal ganz ganz deutlich sagen, dass das nicht geht und ansonsten einfach mal ne zeitlang nicht mehr hinfahren, bzw, sie nicht mehr aufs Kind aufpassen lassen.
    Und ich finde es auch problematisch wenn sie sie nicht weinen sehen kann. Wer regelmäßig auf ein Kind aufpasst müsste das schon mal abkönnen. Ich sehe aber auch bei meinen Eltern, dass sie es nicht gut ertragen.

    Wegen dem Zeugs kaufen: An sich kann man schon mal sagen ok, dann kaufen sie halt Zeugs. Das Problem ist aber, dass ich als Mutter/Eltern damit belastet werde. Ich muss hinterher jeden Abend das Wohnzimmer aufräumen (je mehr Krams umso mehr Arbeit) und muss schneller wieder Aussortieren und mich dabei beim Kind höchst unbeliebt machen. Dann bin ich die Blöde die die Sachen wegräumen oder aussortieren will. Außerdem kann ein Ziel meiner Erziehung sein, nicht so viel zu konsumieren und dann untergräbt es meine Mühen (zumindest wenn es extreme Formen annimmt). Mich würde das auch echt total stören.

    Und auch mit den Süßigkeiten: Je mehr Süßigkeiten Kinder in jungen Jahren konsumieren, umso mehr Verlangen haben sie auch im Erwachsenenalter (laut Studien). Ich kämpfe damit quasi täglich und wünschte mir wäre das als Kind auch mal verwehrt worden. Man schadet damit also ganz klar dem Kind damit.
    Ja zu allem! Gerade die Themen Konsum und Süßigkeiten diskutiere ich auch dauernd mit meiner Mutter. Zu beidem hat sie eine schwierige Haltung beim Enkelkind. Durch die Auseinandersetzung damit wird mir aber auch vieles bei mir selbst viel klarer.

  5. Ureinwohnerin Avatar von sora
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ganz genau das wollte ich auch schreiben. Das Kind dazu auffordern, Geheimnisse vor mir zu haben – DAS wäre für mich ein absolut rotes Tuch!

    Ich wurde als Kind auch häufiger in solche Loyalitätskonflikte verwickelt und habe es gehasst. Das wäre das einzige, was ich wirklich ausdrücklich unterbinden würde.
    Ja. Das finde ich auch richtig schlimm.

    Ansonsten würde ich mich vielleicht mal fragen, inwieweit du wirklich ein Problem damit hast, was die Oma ihr kauft und zu essen gibt (sooo oft ist es ja nun auch nicht), und inwieweit eher damit, dass du dich übergangen und nicht respektiert fühlst (o.ä.), wenn sie gegen deinen expliziten Willen handelt, damit ihr euch nicht stellvertretend an Problemen abarbeitet (zB Diskussionen darüber, wie bedenklich so ein Konsumverhalten nun ist, wenn es nur ab und an passiert - sieht man ja auch hier, dass man das durchaus so und so sehen kann), die gar nicht das eigentliche Problem sind.
    Geändert von sora (18.11.2019 um 22:46 Uhr)

  6. Member Avatar von *Flora*
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Schwierig. Ich finde wenn man sein Kind von anderen Personen betreuen lässt muss man auch ein Stück weit akzeptieren, dass sie das Kind ggf. anders erziehen als man selber das tun würde. Und ich stimme zu, dass Kinder zwischen den Personen differenzieren und deine Tochter merkt, dass sie bei deiner Mutter beim Einkaufen erfolgreich quengeln kann, bei dir jedoch nicht. Und wie andere hier bereits geschrieben haben habe ich ebenfalls sehr positive Erinnerungen an meine Oma, die mich auch sicherlich etwas verwöhnt hat. Das ist doch auch etwas schönes für Kinder.

    Zum Verheimlichen: Natürlich ist das nicht toll von deiner Mutter, allerdings merkt sie bestimmt, dass sie aktuell ihr Verhalten nicht ändern kann oder möchte, hat aber gleichzeitig auch keine Lust auf Streit oder Diskussionen mit dir.

    Ich würde auch probieren es etwas entspannter zu sehen und notfalls die Treffen mit deiner Mutter etwas reduzieren.

  7. V.I.P. Avatar von freckled
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von Mariyola Beitrag anzeigen
    Sie sagt ganz klar, dass sie es nicht aushält ihr etwas abzuschlagen.
    Aber versteht sie deinen Standpunkt?

    Ich find das mit dem "nicht der Mama erzählen" auch irgendwie schlimm.
    Aber wenn es ihr bewusst ist und sie dich schon nachvollziehen kann, gibt es dann nicht vielleicht eine Möglichkeit, so schweren Situationen aus dem Weg zu gehen?
    z.B. dann nach hause oder auf den Spielplatz und eben nicht zum einkaufen?

    Süßigkeiten vielleicht nicht ganz so viele zu hause haben und noch etwas alternatives (Obst, Datteln...), was dein Kind auch gern mag? Oder zusammen etwas backen, so dass man dann auch was süßes hat, aber lange beschäftigt ist?
    The past is bad, the future is worse, why not take the present ??
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    -

  8. Member Avatar von sommerlinde
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ganz genau das wollte ich auch schreiben. Das Kind dazu auffordern, Geheimnisse vor mir zu haben – DAS wäre für mich ein absolut rotes Tuch!

    Ich wurde als Kind auch häufiger in solche Loyalitätskonflikte verwickelt und habe es gehasst. Das wäre das einzige, was ich wirklich ausdrücklich unterbinden würde.
    Aber das ist doch eine Folge aus der Konfrontation. Wenn Oma dem Kind Süßigkeiten geben "darf" (als Bsp.) dann gibt es ja keinen Grund zum Verheimlichen.
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
    Die AfD (ist) nicht unser Partner, sondern unser entschiedener Gegner.
    Unser christdemokratischer Kompass zeigt uns, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht verantwortbar und nicht möglich ist. Die AfD will ein anderes, ein dunkleres, ein kälteres Deutschland. CDU und CSU wollen ein besseres Deutschland. Konrad Adenauer hatte recht: "Wer wirklich demokratisch denkt, muss Achtung vor dem anderen, vor dessen ehrlichem Wollen und Streben haben."

  9. Senior Member Avatar von Stina
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von *Flora* Beitrag anzeigen
    Und wie andere hier bereits geschrieben haben habe ich ebenfalls sehr positive Erinnerungen an meine Oma, die mich auch sicherlich etwas verwöhnt hat. Das ist doch auch etwas schönes für Kinder.
    Ich vermute aber, dass die meisten dieser Erinnerungen nicht aus der Zeit als Kleinkinder sind, sondern eher als etwas älteres Kind. Da hat sowas wie Süßigkeiten zwischendurch/länger ausbleiben dürfen etc. in der Regel keine größeren Auswirkungen, die ja bei Kleinkindern halt oft dann die Eltern ausbaden müssen.

  10. Member Avatar von schokosalami
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    was mir grad so in den kopf kam (weil ich das auch schon diverse male sagen 'musste'): vielleicht magst du es mal über die schiene versuchen, dass dein kind sich doch über die zeit mit oma freuen 'soll', der oma wegen & nicht wegen bergen von süßigkeiten & spielzeug.
    formerly known as virgin.suicides

  11. Junior Member Avatar von Mariyola
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Puh, danke erstmal für euren Input, ich versuche mal alles zu beantworten.

    Zitat Zitat von Ananasringi Beitrag anzeigen
    Kannst du evtl. deinen Freund/Mann vorschicken, damit der mal mit ihr/ihnen redet? Das hat überraschenderweise bei uns ganz gut gefruchtet, vermutlich weil Stimme von außen und so.
    Mh, das könnten wir mal überlegen. Bisher haben wir die Regelung, dass solche Dinge jeder mit seinen eigenen Eltern diskutiert. Aber ich könnte ihn in einem ersten Schritt mal unterstützend dazu holen. Prinzipiell weiß sie aber auch, dass mein Freund da deutlich strikter als ich und das Ganze noch um einiges kritischer sieht.

    Zitat Zitat von Jimi Beitrag anzeigen
    Ja, absolut! Das geht für mich auch gar nicht.
    Wobei ich dieses „nichts abschlagen können“ durchaus auch problematisch sehe und das mich auch stören würde. Ich finde nämlich 4x im Monat jetzt nicht unbedingt so selten, als dass ich da so locker darüber hinwegsehen würde.
    Ich finde auch, dass Großeltern gerne verwöhnen dürfen, aber irgendwo gibt es für mich da eine Grenze.
    Wie gesagt, sie soll sie auch sehr gern verwöhnen, das ist gar nicht das Problem. Ich finde nur sie hat kein Maß. Es reicht ihr nicht, dem Kind bei einem zweistündigen Besuch drei Kinderriegel zu geben. Es muss die ganze Packung sein. Aber ich bin es ja, die das überzuckerte und überdrehte Kind dann irgendwie wieder runterbekommen muss. Und ich bin es auch, die das Kind nachts tröstet, wenn es vor lauter Bauchweh nicht schlafen kann.

    Zitat Zitat von ana. Beitrag anzeigen
    Wegen zucker/ süssigkeiten...
    Kannst du nicht erfinden dass der zahnarzt sich bezüglich der zähne besorgt gezeigt hat und deshalb regel x/y (1x was süsses am tag oder sowas) gelten muss? Würde ich völlig schmerzfrei erzählen.
    Das ist eine sehr gute Idee, im Dezember steht sowieso noch ein Zahnarztbesuch an. Das mache ich auf jeden Fall.

    Zitat Zitat von granny Beitrag anzeigen
    Was sagt das über deine Mutter aus, was steckt dahinter? Vielleicht Angst als Oma nicht heiß und innig geliebt zu werden? Fühlt sie sich zu wenig in das Leben der Enkelin involviert?
    Eventuell kannst du auch eher darüber mit ihr reden.
    Zu wenig involviert glaube ich nicht. Wir wohnen zwar eine Stunde weg, aber dafür sehen sie sich schon häufig und wir schreiben auch viel bei Whatsapp und sie telefonieren zusammen. Dass sie Angst hat, sich unbeliebt zu machen trifft es schon ganz gut, glaube ich. Sie möchte gern die liebe Oma sein, bei der L. gern Zeit verbringt. Meine Eltern sind sehr herzliche Menschen, meine Schwiegereltern eher nicht so. Tatsächlich mag L. meine Mama lieber als die andere Oma.
    (Die ist allerdings auch wirklich häufig unangemessen streng und würde gern mehr Erziehung übernehmen, weil sie der Meinung ist, wir verziehen das Kind über alle Maßen.)

    Zitat Zitat von freckled Beitrag anzeigen
    Aber versteht sie deinen Standpunkt?

    Ich find das mit dem "nicht der Mama erzählen" auch irgendwie schlimm.
    Aber wenn es ihr bewusst ist und sie dich schon nachvollziehen kann, gibt es dann nicht vielleicht eine Möglichkeit, so schweren Situationen aus dem Weg zu gehen?
    z.B. dann nach hause oder auf den Spielplatz und eben nicht zum einkaufen?
    Süßigkeiten vielleicht nicht ganz so viele zu hause haben und noch etwas alternatives (Obst, Datteln...), was dein Kind auch gern mag? Oder zusammen etwas backen, so dass man dann auch was süßes hat, aber lange beschäftigt ist?
    Nichts Süßes zu Hause haben nützt nichts. Die beiden gehen auch gar nicht an unsere eigenen Vorräte. Das erste was sie nach der Kita machen, ist zum Bäcker gehen und Kuchen essen. Dann bummeln. Da nehmen sie sich dann noch was für zu Hause mit. Ich kann hier also nichts aktiv reglementieren, es sei denn ich unterbinde den Kontakt (und das steht nicht zur Debatte, wie gesagt, die beiden lieben sich heiß und innig).

    Puh. Was mich auf jeden Fall sehr stört an dem ganzen Konsum: sie schleppen mir den ganz Kram an und müllen mir die Wohnung voll. Ich weiß nicht wohin mit dem ganzen Zeug. Es ist nie was sinnvolles dabei. Und das ist meiner Mutter durchaus bewusst, sie sagt dann aber nur "Ach, schmeiß es doch dann einfach weg, wenn es dich stört."
    --> Ja toll, das Kind weiß aber ja, dass es das bekommen hat und will es behalten. Vom Umweltaspekt und dieser grenzenlosen Geldverschwendung fange ich mal gar nicht an.
    Geändert von Mariyola (19.11.2019 um 13:02 Uhr)
    I wish I could sleep!
    But my ADHD kicks in and well basically, one sheep, two sheep, cow, turtle, duck, Old Mac Donald had a farm...Heeeey Macarena!

  12. Junior Member Avatar von Mariyola
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Eine Erklärung ist wahrscheinlich noch, dass sie schlicht nicht mit Wut und Tränen umgehen kann. Sie sagt ja, sie hält das nicht aus. Indem sie L. einfach alles erlaubt und kauft, was sie haben möchte, geht sie ja den Diskussionen aus dem Weg.
    Bei mir gab es früher nie was zwischendurch, ich wurde auch gar nicht erst zum einkaufen mitgenommen - heute ist sie da deutlich freigiebiger (auch bei mir), obwohl meine Eltern sich finanziell noch nie einschränken mussten.
    Meine Mama ist noch jung, erst Mitte 50. Wenn ich aber so zurück denke, hatte sie eigentlich noch nie Kraft für (konstruktive) Auseinandersetzungen. Damals hat sie Dinge entschieden und gut. Da gab es keine Diskussion und kein aushandeln. Wenn sie darauf keine Lust mehr hatte, hat sie angefangen zu heulen und sich beklagt, wie unfair alle sind
    I wish I could sleep!
    But my ADHD kicks in and well basically, one sheep, two sheep, cow, turtle, duck, Old Mac Donald had a farm...Heeeey Macarena!

  13. Alter Hase Avatar von SarahYasemin
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Da hast du praktisch schon deine Antwort.

    Und was man nicht vergessen darf - ja, das sind unsere Eltern. Aber da liegen ca. 30 Jahre dazwischen und nein, alles läuft nicht mehr so rund wenn man älter wird.

    Soll das nicht entschuldigen, aber ich denke man sollte von dem Gedanken wegkommen, wie das bei einem selber war.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  14. Senior Member
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Bezüglich des gekauften Spielzeugs: kann man sich drauf einigen, dass das dann zum Spielen bei Oma zuhause ist? Also dass es bei deiner Mutter bleibt?

    Den Zahnarzt-Appell finde ich ebenfalls gut.

    Ansonsten sie vielleicht auch mal stärken im Sinne von „Sie mag dich sehr gern, sie wird sich nicht von dir abwenden, wenn du ihr nur einen Keks beim Bäcker holst, anstatt einer ganzen Packung.“?

  15. Addict
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Bei mir klingeln alle Alarmglocken bei diesem Ausspielen, „Sag es nicht der Mama/ ist unser Geheimnis“. Das ist der Pädo-Spruch Nummer 1 und das haben wir in der Verwandtschaft auch klar kommunizieren müssen, dass ein Kind da nicht unterscheiden kann zwischen nichts sagen, weil man Süßes kriegt und nichts sagen, weil was Furchtbares passiert ist. Meine Schwiegermutter hat dieses „Unser Geheimnis“ einmal gemacht, wir haben es aber mitgekriegt und da gab es wirklich Ärger. So lange mein Kind gute und schlechte Geheimnisse nicht unterscheiden kann, und das kann sie mit 3 noch nicht, geht so etwas mal gar nicht.
    Das hat mit verwöhnen oder als Großeltern einen eigenen Weg gehen nichts zu tun.
    (-.-)Zzzzzzzzz

  16. Member Avatar von *Flora*
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich vermute aber, dass die meisten dieser Erinnerungen nicht aus der Zeit als Kleinkinder sind, sondern eher als etwas älteres Kind. Da hat sowas wie Süßigkeiten zwischendurch/länger ausbleiben dürfen etc. in der Regel keine größeren Auswirkungen, die ja bei Kleinkindern halt oft dann die Eltern ausbaden müssen.
    Kann sein, muss aber nicht. Bei vielen gehen Erinnerungen ja auch bis zu einem Alter von ca. drei Jahren zurück. Und häufig ist es ja eher ein Gefühl, dass sich über die gesamte Kindheit erstreckt und nicht mit einem bestimmten Alter beginnt.

  17. Foreninventar Avatar von Ally Mc Beal
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von SweetKeira Beitrag anzeigen
    „Sag es nicht der Mama/ ist unser Geheimnis“. Das ist der Pädo-Spruch Nummer 1
    ja, kann ich aus beruflicher sicht bestätigen. unter anderem deshalb war mir das bei der tochter meines freundes super wichtig, ihr das zu vermitteln, als sie noch klein war.
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  18. Member Avatar von *Flora*
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von Mariyola Beitrag anzeigen
    Es reicht ihr nicht, dem Kind bei einem zweistündigen Besuch drei Kinderriegel zu geben. Es muss die ganze Packung sein. Aber ich bin es ja, die das überzuckerte und überdrehte Kind dann irgendwie wieder runterbekommen muss. Und ich bin es auch, die das Kind nachts tröstet, wenn es vor lauter Bauchweh nicht schlafen kann
    Ok, eine ganze Packung Kinderriegel ist natürlich heftig. Ich dachte beim Schreiben meiner Antwort eher an deutlich kleinere Mengen. Hast du ihr das mit den Bauchschmerzen gesagt?

    Zitat Zitat von Mariyola Beitrag anzeigen
    Was mich auf jeden Fall sehr stört an dem ganzen Konsum: sie schleppen mir den ganz Kram an und müllen mir die Wohnung voll. Ich weiß nicht wohin mit dem ganzen Zeug. Es ist nie was sinnvolles dabei. Und das ist meiner Mutter durchaus bewusst, sie sagt dann aber nur "Ach, schmeiß es doch dann einfach weg, wenn es dich stört."
    --> Ja toll, das Kind weiß aber ja, dass es das bekommen hat und will es behalten. Vom Umweltaspekt und dieser grenzenlosen Geldverschwendung fange ich mal gar nicht an.
    Hier könntest du doch die Sachen wegräumen wenn deine Tochter nicht da ist / nachts schläft. Und alles, wonach sie nicht mehr fragt wird nach einer bestimmten Zeit verschenkt (z.B. an ein Sozialkaufhaus). So könntest du zumindest den Umweltaspekt abmildern. Bezüglich der Geldverschwendung: Es ist doch das Geld deiner Mutter. Wenn sie es gerne dafür ausgibt und ihr sogar bewusst ist, dass du es nicht alles behältst, ist es doch ok. Den Vorschlag das ganze Spielzeug bei deiner Mutter zu lassen finde ich auch gut.
    Geändert von *Flora* (19.11.2019 um 19:17 Uhr)

  19. Ureinwohnerin Avatar von clubby
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Da hast du praktisch schon deine Antwort.

    Und was man nicht vergessen darf - ja, das sind unsere Eltern. Aber da liegen ca. 30 Jahre dazwischen und nein, alles läuft nicht mehr so rund wenn man älter wird.

    Soll das nicht entschuldigen, aber ich denke man sollte von dem Gedanken wegkommen, wie das bei einem selber war.
    (wenn ich zitieren darf. ich hoffe, ich habe dich nicht falsch verstanden)

    so.
    und dass sie älter werden. nicht böse gemeint, aber aus ihrer sicht vielleicht schon etwas die zeit laufen sehen und einfach verwöhnen wollen und geldmäßig nicht mehr zurückhalten wollen, was menge, größe und preise der geschenke angeht.

    vielleicht ein stück nachholen wollen, was sie euch in der kindheit nicht ermöglichen konnten und deshalb über die enkelkinder zurückgeben.

    bezüglich essen und die übersicht behalten ist natürlich schlecht, wenn mehrere personen nebeneinander her agieren. hier vielleicht deutlich machen, das verwöhnen und geheimnis haben soll nicht ein abkommen zwischen oma und kind sein, sondern hier schaden geheimnis und mangelnde absprache der gesundheit des kindes und hat nichts mit einer beleidigten kindesmutter zu tun.
    Geändert von clubby (19.11.2019 um 19:06 Uhr)

  20. V.I.P. Avatar von Pinguine1981
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    AW: Den eigenen Eltern Grenzen aufzeigen

    Dass man etwas nachsichtig sein sollte, verstehe ich. Aber dass die eigene Bude voller unnötigem Spielzeug ist oder ich noch Aufwand habe, das wieder loszuwerden, würde mich massiv nerven. Und Bauchschmerzen des Kindes oder Geheimnisse der Mutter gehen nie klar, egal wie gut die Absichten waren.

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