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  1. Ureinwohnerin

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    In Ergänzung zu Wiggie: Ich hatte eine vaginale Geburt nach Einleitung mit so ziemlich allen Interventionen, schlecht sitzender PDA, Schmerzen aus der Hölle und Geburtsverletzung. Inklusive Beckenpodenproblemen danach.
    Trotzdem bin ich sehr froh, dass es vaginal geklappt hat und würde auch bei einem zweiten Kind keinen Kaiserschnitt wollen.
    Ich war hinterher schmerzfrei (außer beim Sitzen) und die Gebärmutter war nach drei Tagen zurückgebildet.
    Mein Milcheinschuss war völlig unkompliziert und kam dank Pumpe sehr schnell am Tag nach der Geburt, auch wenn mein Baby am Anfang zu schlapp zum Stillen war. Dadurch hatte ich überhaupt keinen Babyblues und war auf einem total emotionalen, aber wunderschönen Trip. Stillen lief nach ein paar Tagen (und läuft nach über 1,5 Jahren immer noch &#128514, aber nur mit Hütchen.

    Was ich damit sagen möchte: Es muss nicht glatt laufen, kann aber trotzdem okay sein und sich richtig anfühlen.
    and to the beat of my automatic heart
    you sing a song of life

  2. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Pepparmint Beitrag anzeigen
    Vermutlich, weil die Mehrheit hier eben keinen "Wunschkaiserschnitt" hatte und dazu nicht aus eigener Erfahrung beitragen kann?
    Genau, das kann ich ja auch nachvollziehen, aber für mich haben die vaginalen-geburts-schilderungen halt dann was von "glücklich kinderlos" und ich schreib als Mutter rein. Und ich find das ansich ja auch nicht so wild, aber für meine Begriffe hat es das Gespräch über Wunschkaiserschnitte und nicht-stillen dann eben "unterbrochen" oder verdrängt, weil es nur noch um vaginale Geburten ging. Ich kann verstehen, dass man darüber schreiben möchte, aber ich fand das hat dann so das eigentliche Thema verdrängt, was ich schade finde.

    Und ich finde das passiert hier halt noch öfters, es wird was nicht "mainstream" (so würde ich jetzt mal vaginale Geburt vs. Wunsch Kaiserschnitt sehen) gefragt oder angesprochen/nach Meinungen gefragt und am Schluss geht es um Erzählungen über die Mainstream-sache. Und das find ich einfach schade weil's so die anderem Gespräche oft erstickt.
    neu.gierig.toll.kühn

  3. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich würde bei der nächsten Geburt einen Wunschkaiserschnitt anstreben.
    Hintergrund ist der, dass ich bisher beide Male einen Blasensprung, aber keine eigenen Wehen bekommen habe.
    Bei K1 war es dann eine Kaskade von Interventionen mit mehreren Einleitungen, Wehenhemmer, schlecht sitzender PDA, Behandlung wie auf der Schlachtbank und das Ende eine sekundäre Sectio seit der ich im Bauch kein Gefühl mehr habe und anschließender heftiger Infektion mit einem Krankenhauskeim, so dass ich von den ersten 10 Tagen nicht viel weiß.
    K2 ähnlich, aber vaginal mit direktem Abgang der Plazenta. Bei beiden waren die Herztöne kritisch. Beide Male haben die ganzen Interventionen 2 Tage gedauert.

    Ja, nach der vaginalen Geburt war ich hinterher schneller fit und es wurde auch vom Umfeld mehr akzeptiert (beim Kaiserschnitt durfte ich mir anhören, dass das ja keine Geburt war... tjoah, ohne wäre K1 tot oder schwer behindert...), aber die Naht habe ich sicher noch 1 Jahr danach beim Geschlechtsverkehr schmerzhaft gespürt und das ganze zwei Tage dauernde Trara möchte ich nicht mehr.

    Allerdings wird es leider wahrscheinlich aufgrund der vielen Fehlgeburten in den letzten beiden Jahren bei zweien bleiben.

    Bitte nicht zitieren, danke!

  4. Urgestein

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Bei mir so ähnlich. ich hatte eine traumatische vaginale Entbindung, die mit Sicherheit auch Beckenboden und Bauchmuskulatur geschädigt hat. die zweite Entbindung, von der ich mir eine Versöhnung mit dem Geburtsgeschehen erhofft hatte, endete in einer Notsectio.

    Die Sectio hat mich körperlich auch sehr mitgenommen, die habe ich aber emotional sofort betrauert und dadurch viel besser verarbeitet. Sie haben dabei auch festgestellt, dass die Beckenöffnung bei mir enger ist gewöhnlich, und da meine Kinder beide große Köpfe hatten, ergaben sich daraus die Probleme. Leider ist das aber nirgends dokumentiert. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich das Risiko einer weiteren vaginalen Entbindung auf keinen Fall mehr eingehen werde und die beste Möglichkeit, um mich überhaupt dem Thema Geburt noch einmal zu stellen (psychisch) eine geplante Sectio wäre.


    [aber ob ich mich dazu wirklich noch durchringe, ist erstmal unklar]
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  5. Senior Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Pepparmint
    Vermutlich, weil die Mehrheit hier eben keinen "Wunschkaiserschnitt" hatte und dazu nicht aus eigener Erfahrung beitragen kann?
    Ich verstehe das Argument ehrlich gesagt nicht. Wenn man nichts passendes beitragen kann (ob nu aus eigener oder fremder Erfahrung oder auch einfach nur, weil man sich Gedanken zur Ausgangsfrage gemacht hat), dann muss man ja auch nichts schreiben?
    1. Seien Sie vorbereitet!
    2. Werden Sie nicht panisch!
    3. Haben Sie einen Plan!



  6. Ureinwohnerin

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Naja, der Thread hat sich halt (wie so oft) von der Ausgangsfrage ein bisschen wegentwickelt? Es war ja jetzt nicht so, dass gleich "also, da kann ich nicht mitreden, aber..." kam.

    Kamen die Geschichten von vaginalen Geburten hier anfangs nicht auch im Sinne von "warum ich nächstes Mal auf jeden Fall eine Sectio will"?

  7. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Naja, der Thread hat sich halt (wie so oft) von der Ausgangsfrage ein bisschen wegentwickelt? Es war ja jetzt nicht so, dass gleich "also, da kann ich nicht mitreden, aber..." kam.

    Kamen die Geschichten von vaginalen Geburten hier anfangs nicht auch im Sinne von "warum ich nächstes Mal auf jeden Fall eine Sectio will"?
    Genau, anfangs schon Aber irgendwann war es (meiner Ansicht nach) eher ein selbstläufer und jede hat dann von (nicht schönen) vaginalen Geburten erzählt, was meiner Meinung nach aber trotzdem am Thema vorbei geht. Und ja, das passiert hier öfters, deswegen finde ich aber trotzdem, darf man das ansprechen, weil es aktuell nicht mehr wirklich was mit der AusgangsFrage, die ich sehr spannend finde, zu tun hat. Und das finde ich schade. Es hätten ja auch theoretische Überlegungen dazu geschrieben werden können, aber dann irgendwann über "wie schmerzhaft im Vergleich zu xy war meine vaginale Geburt" hat meiner Ansicht nach so gar nichts mehr mit dem Thema zu tun.
    neu.gierig.toll.kühn

  8. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von babyface Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das Argument ehrlich gesagt nicht. Wenn man nichts passendes beitragen kann (ob nu aus eigener oder fremder Erfahrung oder auch einfach nur, weil man sich Gedanken zur Ausgangsfrage gemacht hat), dann muss man ja auch nichts schreiben?
    !

    Und ich finde ehrlicherweise, dass da hier in f&f öfters passiert, als in anderen Unterforen. Also in anderen Unterforen hab ich mehr das Gefühl, dass es schon grob beim Thema bleibt.

    Man könnte ja dann zb auch einfach einen eigenen Thread aufmachen mit "unterschiedlich Erlebnisse vaginaler Geburten" oder ähnlichem.
    Finds einfach schade, wenn das UrsprungsThema dann seitenweise nicht mehr überhaupt erwähnt wird, das fällt einem doch auf?
    Geändert von Maritty (06.01.2020 um 16:13 Uhr)

  9. Junior Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich persönlich störe mich überhaupt nicht daran sondern fand den thread ehrlich gesagt sehr interessant und lehrreich.

    Bei solchen Anmerkungen bekomme ich dann fast schon Sorge überhaupt etwas (egal in welchem unterforum) zu schreiben, weil es ja nie zu 100 % alle Leser zufrieden stellen wird.
    Außer vielleicht wenn man ja/nein fragen stellt. Diese sind zumindest nicht am Thema vorbei, jedoch auch langweilig.

    Ich sehe ein Forum auch ein bisschen wie ein Gespräch, und das entwickelt sich eben manchmal auch in eine etwas andere Richtung.
    Me gusta como eres

    Stranger Muri...

  10. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich hab's wirklich versucht nett zu formulieren, aber nach solchen Anmerkungen hab ich dann wiederum das Gefühl man darf auch nicht mehr "Und jetzt wäre schön, back to topic" sagen. Ich hab halt ne andere Empfindung, ich fand den Thread dann nämlich nach n paar Seiten echt interessanten Beiträgen ziemlich langweilig und einfach das geschrieben, was man eh immer hört, nochmal geschrieben. Und das war die letzten Seiten für mich halt so. (Und damit mag ich keiner ihre Empfindungen absprechen, gell!)

    Aber bevor ich jetzt mit der Meta-diskussion das eigentliche Thema sprenge zieh ich mich zurück.

  11. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich fand den Anfang auch interessanter, aber auch danach war doch noch guter und imo auch für die Frage des gewünschten Geburtsmodus relevanter Austausch.

    Und ich glaube nicht dass der Verlauf jemanden mit primärer (Wunsch)Sectio vom Schreiben abhält, da gibt es hier eben nicht so viele.

    Außerdem empfinde ich es gar nicht als grob am Thema vorbei auch (Nachteile) vaginale(r) Geburten zu diskutieren, schließlich entscheidet man sich ja für eine Sectio weil man keine vaginale Geburt möchte und nicht weil man eine Sectio so toll findet.

  12. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich teile Marittys Ansicht und fand gerade die Auseinandersetzung zu den Fragen „wie kommunizier ich das?“ „Was sagen so andere Leute?“ sehr interessant.

    Darauf wurde bei den ganzen „meine vaginale Geburt war so schlimm“ offensichtlich nicht mehr drauf eingegangen.

    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    "Thanks, but I don’t really like to eat breakfast after lunch, it spoils my dinner."

  13. Regular Client

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Mein Mann hat nachdem ich auf biegen und brechen zwei Wochen auf Intensiv gestillt habe und sowohl psychisch als auch physisch nicht mehr konnte (ich hatte einen Hb um 5) gefragt ob wir nicht auf die Flasche umsteigen wollen so dass er mich auch besser unterstützen kann.
    Bis dahin hatte ich gepumpt, angelegt, zugefüttert total chaotisch weil jeder in der Klinik was anderes gesagt hat und ich einfach zu fertig war groß selbst zu denken etc.
    Als ich dann beschlossen hatte es geht wirklich nicht so weiter ist erstmal eine riesen Last abgefallen..

    Familie und nähere Freunde kannten die Situation und für die war es klar dass ich das in dem Zustand und Zustand vom Kind nicht so leisten kann wie ich geplant hatte und haben mich gut aufgebaut

  14. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Sidonie Beitrag anzeigen
    Bibliophilia, ich fühl mich verstanden... hab bisher noch niemanden getroffen, dem es so gegangen ist. Aber einige, die mich beneidet haben, so kurz kann ja gar nicht schlimm sein.
    Oja, das habe ich auch oft gehört. Ich habe dann immer geantwortet: Nein, das war schon auch schmerzhaft und schlimm und überwältigend.
    The expected is just the beginning.
    The unexpected is what changes our lives.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Samsara Beitrag anzeigen
    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    Mein Mann hat mich tatsächlich unterstützt und hat beim ersten Kind auch als erster angeregt, dass wir die Flasche geben sollten und das Stillen aufgeben. Ich hatte vorher mit ihm gesprochen, dass ich nicht sicher bin, ob ich stillen möchte und das war für ihn völlig ok. Beim 2. hatten wir schon Pre da und die Fläschchen gereinigt etc., da konnten wir direkt loslegen, als mich der Milcheinschuss bewegungsunfähig gemacht hat
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  16. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich kann nichts sinnvolles zum Thema beitragen (da ich eine vaginale Geburt hatte und gestillt habe) und werde es daher auch nicht tun, aber mich irritiert die Kombination aus Wunschkaiserschnitt und Nichtstillen im ersten Beitrag und im Titel immer ein bisschen - ich weiß, beides sind vermutlich einfach Themen, die die TE gerade beschäftigen. Oder geht es darum, dass beides gesellschaftlich verpönt ist? Ansonsten haben die beiden Dinge doch nichts miteinander zu tun, oder?

  17. Foreninventar

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Samsara Beitrag anzeigen
    Ich teile Marittys Ansicht und fand gerade die Auseinandersetzung zu den Fragen „wie kommunizier ich das?“ „Was sagen so andere Leute?“ sehr interessant.

    Darauf wurde bei den ganzen „meine vaginale Geburt war so schlimm“ offensichtlich nicht mehr drauf eingegangen.

    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    Also diskutiert haben wir ein bisschen angeleitet durch die Hebamme. Sie hatte vorgeschlagen, weil ich so unsicher war, entweder klappt es bis Tag x, oder ich lass es, darauf konnten wir uns einfach einigen. Vorher fand mein Freund „stillen gehört dazu“.
    Bei einem weiteren Kind würde ich es nicht versuchen wollen. Ich habe das schonmal gesagt ( ohne große Erklärung/ Diskussion) und mein Freund findet das eher blöd.

  18. Addict

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Samsara Beitrag anzeigen
    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    Mein Mann hat mich unterstützt und aufgebaut, als ich mich wie eine versagerin gefühlt hab, nachdem das stillen nicht geklappt hat. Der Start meines Kindes war nicht leicht und zudem gab es noch andere äußere Umstände, die mir das stillen bzw. das Wochenbett und „ankommen“ erschwert haben.
    Das Umfeld (außer meine Eltern) hat natürlich immer tolle, passende Kommentare gehabt „Probier es einfach weiter“, „das wird schon klappen“ „stillen ist so wichtig“. Ja danke auch. Und fremde haben sich extrem dazu eingeladen gefühlt, mir zu erklären, wie wichtig stillen sei und dass ich ja mit pre alles falsch mache..

  19. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Imogen Beitrag anzeigen
    Ich kann nichts sinnvolles zum Thema beitragen (da ich eine vaginale Geburt hatte und gestillt habe) und werde es daher auch nicht tun, aber mich irritiert die Kombination aus Wunschkaiserschnitt und Nichtstillen im ersten Beitrag und im Titel immer ein bisschen - ich weiß, beides sind vermutlich einfach Themen, die die TE gerade beschäftigen. Oder geht es darum, dass beides gesellschaftlich verpönt ist? Ansonsten haben die beiden Dinge doch nichts miteinander zu tun, oder?
    Ja, genau. Hat nichts miteinander zu tun. Sind einfach beides Dinge, die oftmals stark verurteilt werden und daher war ich neugierig, wie es bei anderen so war
    Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen...

  20. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich hatte mir nie groß Gedanken über die Geburt gemacht. dann war eine Freundin ein paar Monate vor mir schwanger und hat offen erzählt, dass sie (aus panischer Angst vor einer vaginalen Geburt) einen Wunschkaiserschnitt wolle. Da habe ich das erste mal richtig drüber nachgedacht und das auch ernsthaft in Erwägung gezogen. Mein Freund meinte daraufhin ich solle „es doch wenigstens versuchen“ (mit vag. Geburt). Fand ich damals schon doof, aber habe mich darauf eingelassen und gesagt, dass ich bei kleinster Medizinischer Indikation einen KS will, das war dann unser Kompromiss. Im Nachhinein ärgert es mich total, dass wir das zum einen nie richtig ausdiskutiert haben und er auch keine sachlichen Argumente hatte und zum anderen, dass er nicht einfach gesagt hat „egal wofür du dich entscheidest, ich unterstütze dich“.

    Von meiner Mutter und älteren Schwester (hatte zu dem Zeitpunkt schon ein Kind nach schneller „Traumgeburt“) war ich auch enttäuscht, weil sie mir den KS auch immer ausreden wollten und die vag. Geburt total verklärt haben. „Natürlich sei ein KS toll, wenn es nicht anders geht“, aber haben raushören lassen, dass sie nur wenige Gründe gelten lassen würden.

    Am Ende hatte ich einen Blasensprung ihnen Wehen, die kamen dann heftig mach Einleitung, der Muttermund hat das Memo aber nicht bekommen und so gab es nach 35h doch einen KS. Da kam ich mir leicht verarscht Vormund würde den direkt auf Stunde 1 vorziehen. Ich hatte mich blöderweise im KH auch nicht getraut mehr drauf zu bestehen 😏
    Fun Fact: meiner Freundin haben sie, als sie mit Wehen ins Kh kam, bei der Untersuchung gesagt, dass sie von einem KS wegen einer früheren Bauch OP stark abraten und sie hat dann sehr unkompliziert spontan entbunden

    Beim (nicht) STILLEN weiß ich gar nicht, wie mein Freund das anfangs fand. Aber er war zumindest nicht offen dagegen und hat im KH Mit darauf bestanden, dass man uns Pre bringt, als der kleine nur schrie und wir das auf Stillprobleme zurück geführt haben. Er hat wahrscheinlich gemerkt, dass mir am Stillen nix liegt und das so akzeptiert und war somit von Anfang an stark in die Nahrungsaufnahme des Kindes involviert. Er hat auch oft drauf bestanden, dass ich abends ausgehe um nach einem Tag alleine mit Baby raus- und auf andere Gedanken zu kommen, weil er gesehen hat, dass ich das brauche. Wäre ohne Stillen nicht gegangen. Kann also allen, die gerne und viel unterwegs sind und das auch mit Baby/Kind nicht aufgeben wollen, sehr raten, zumindest ein paar Stilleinheiten durch Pre zu ersetzen und sich so „Freiheit zu kaufen“. Viele Freundinnen ärgern sich, dass sie durch das Stillen ans Kind gebunden waren und machen es beim zweiten anders bzw. haben es vor.

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