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  1. Regular Client

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Wobei man das auch nicht pauschal sagen kann, mein Kind wollte und will immer nur von mir die Flasche. Mein Mann konnte und kann ihr keine geben da tobt sie

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Und man könnte auch abpumpen (bzw. es versuchen), wenn man ausgehen möchte.

    Für meinen Partner, wäre Pre übrigens total ok gewesen, er hat beides gleichermaßen unterstützt.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  3. Regular Client

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Samsara Beitrag anzeigen
    Ich teile Marittys Ansicht und fand gerade die Auseinandersetzung zu den Fragen „wie kommunizier ich das?“ „Was sagen so andere Leute?“ sehr interessant.

    Darauf wurde bei den ganzen „meine vaginale Geburt war so schlimm“ offensichtlich nicht mehr drauf eingegangen.

    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    ich war mir unsicher was das stillen angeht. irgendwie konnte ich mich im vorfeld mit dem thema nicht so richtig anfreunden. es war im meinem umfeld der anderen schwangeren/mütter schon eher etwas, das gar nicht groß zur diskussion stand. da wollte irgendwie jede stillen.
    mein mann sagte er fände es gut wenn ich es wenigstens versuche. und so sind wir da auch rangegangen. haben vorher schon fläschchen und pre im haus gehabt und wollten mal gucken wie es läuft. im vorfeld hatte ich bezüglich stillen keinen ehrgeiz.
    dann lief das stillen tatsächlich ziemlich schlimm 😟 manchmal musste ich schon heulen, wenn mein kind hungrigkeitsanzeichen gemacht hat.
    ich hatte schlimme schmerzen, alles war ewig blutig und dann kam auch hohes fieber und eine mastitis hinzu. ich habe es echt gehasst 😔
    meine frauenärztin verschrieb mir nach knapp 3 wochen eine pumpe. das war echt eine wohltat! und tatsächlich bin ich dann beim pumpstillen geblieben.
    ich weiss noch, es war mir wichtig das das thema stillen nicht so einen blöden abschluss nimmt. also das ich nach 3 wochen strapazen nicht da stehe und denke: toll, hättest du es lieber gleich gelassen!
    und irgendwie habe ich mich dann selbst unter druck gesetzt.
    in meiner familie hat eh niemand gestillt, da wurde dann total schnell gesagt, ach gib doch die flasche (pre) also druck gab es da nicht.
    trotzdem dachte ich dann hm nee, das kann's doch jetzt nicht sein nachdem ich mich so abgemüht habe.
    meine hebamme war übrigens auch die beste, da gab es auch überhaupt keine blöden kommentare
    **mach immer was dein herz dir sagt**

  4. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Kaiserschnitt: ich würd da niemals jemandem reinreden wollen. Aber würde dazu raten, mir dann das KKH genau aussuchen (nicht grad eins, was mit sehr niedriger Kaiserschnittrate wirbt) und mich gut beraten lassen, ich zum Beispiel neige zu Verwachsungen und krass wulstigen Narben, daher wollte ich sehr sehr ungern eine Sectio.

    Stillen: natürlich rede ich da genauso wenig rein. Ich hatte vorher sehr große Bedenken, ob das nicht total merkwürdig ist und ob ich da überhaupt lust drauf hab. Habs dann ausprobiert und es hat prima geklappt mit wenig Schwierigkeiten.
    Aber "einfach mal versuchen" ist da ja auch kein guter Rat. In meinem KKH wird man gefragt, ob man stillen möchte. Wenn man nein sagt, alles cool. Wenn man abee ja sagt, und dann Schwierigkeiten hat, oder doch nicht mehr will, kann das aber echt nervig werden, die Hebammen dort davon zu überzeugen. (Hatte das bei einer anderrn Mutter mitbekommen).
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  5. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Samsara Beitrag anzeigen
    Mich würden auch noch Berichte vom Nicht-Stillen bzw. Nur-mal-kurz-aus-Erwartungsdruck-Stillen interessieren.

    Musstet ihr irgendwas mit eurem Partner diskutieren oder ist der Bym-Partner (TM) selbstverständlich unterstützend in jeder Lebenslage?
    Das hätte ich nicht diskutiert. Meine Brüste, meine Entscheidung.

    Mein Mann war tatsächlich ganz froh, dass ich beim 2. Kind sehr klar war und nicht so rumgeeiert habe wie beim ersten Kind.

    Ich habe an Tag 2 zuhause gesagt, dass ich mir das Stillen nicht weiter antue und als ich dann ne halbe Stunde später aus dem Kinderzimmer des größeren Kindes rausgekommen bin, hat das satte Baby zufrieden auf seinem Bauch geschlafen.

    Es gab ein paar sehr blöde Reaktionen darauf, aber die passten dann auch zur jeweiligen Person,

  6. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Hier vom Bym-Partner (TM):
    Ich unterstütze die Herzensfrau (TM) da komplett mit ihren Vorstellungen und beteilige mich natürlich an dem was auch ohne Brüste geht. Da ich es nicht bin, der stillen muss/kann, werde ich auch keine Ansagen dazu machen.
    Lediglich wenn ich jetzt den Eindruck hätte, das Kind würde echt leiden/verhungern würde ich schon deutlich Pre ins Spiel bringen.

  7. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Mein Partner ist kein „Bym-Partner“:

    Bei den 2 Kaiserschnitten hat er lange betont, wie schade er es findet, dass wir das Erlebnis der Geburt nicht haben. Nunja, er darf ja eine eigene Meinung haben... ich bin jedenfalls froh, dass ich nicht vaginal entbinden musste.

    Und er ist außerdem einerseits fürs Stillen, ist aber andererseits wegen der Auswirkungen grantig bzw. er begreift es iwie nicht, dass ich dann eben nicht von jetzt auf gleich zum Familienausflug startklar bin, weil das Baby halt noch trinken will. Und dass ich an einem Tag wo wir 4h außer Haus rumzuckeln nicht gleich danach noch 2h in der Küche stehe zum Kochen. Denn sonst wird das Baby zwischendurch nicht satt und es ist Abends ewig mit trinken beschäftigt. Ist es eh. Hab den Eindruck ich kann es ihm da nicht Recht machen.

  8. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Mein Partner ist kein „Bym-Partner“:

    Bei den 2 Kaiserschnitten hat er lange betont, wie schade er es findet, dass wir das Erlebnis der Geburt nicht haben. Nunja, er darf ja eine eigene Meinung haben... ich bin jedenfalls froh, dass ich nicht vaginal entbinden musste.

    Und er ist außerdem einerseits fürs Stillen, ist aber andererseits wegen der Auswirkungen grantig bzw. er begreift es iwie nicht, dass ich dann eben nicht von jetzt auf gleich zum Familienausflug startklar bin, weil das Baby halt noch trinken will. Und dass ich an einem Tag wo wir 4h außer Haus rumzuckeln nicht gleich danach noch 2h in der Küche stehe zum Kochen. Denn sonst wird das Baby zwischendurch nicht satt und es ist Abends ewig mit trinken beschäftigt. Ist es eh. Hab den Eindruck ich kann es ihm da nicht Recht machen.
    Klingt ja nicht so super entspannt zwischen euch
    Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen...

  9. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Hmmm... kann sein, dass es bei anderen Paaren mit 2 Kindern entspannter ist.

    Andererseits fände ich eine Partner, der zu allem was die Kinder angeht, sagt „Du machst das schon, bin ganz Deiner Meinung...“ und dem es egal ist auch nicht so doll. (Nicht falsch verstehen, das ist nicht was ich den Bym-Partnern unterstelle, sondern der worst case von gegenteiligem Verhalten.)

    Also wenn mein Partner etwas hauptverantwortlich tut (aktuell vor allem mit der Dreijährigen allein, beim Baby v.a. wickeln und Medikamente geben), dann hat er drüber nachgedacht, was er wie tut und kann es für mich verständlich und nachvollziehbar begründen und ist konsequent. Er ist schon ein guter Vater.

    Es ist für mich halt immer dann schwer, wenn ich selbst nicht klar bin und unsicher.

    So z.B. mit dem Kaiserschnitt. Ich hätte ja gern keine Angst und eine positive Einstellung zur vaginalen Geburt gehabt, es ging nur irgendwie nicht und ein paar Gespräche mit Hebammen hätten sicher nicht gereicht um das zu erzielen.

    Bzgl Stillen bin ich klar. Er wollte das. Ich hab mich durch die Schwierigkeiten am Anfang gekämpft und geb das jetzt wo es läuft nicht auf. Beim Ausflug müssen also die zwei Nicht-Stillenden auf Baby und mich warten oder allein los. Nach dem Ausflug kann gern er kochen. Oder Lieferando anrufen... ;-).
    Geändert von Pinkmelon (08.01.2020 um 16:57 Uhr)

  10. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Pinkmelon Beitrag anzeigen
    Hmmm... kann sein, dass es bei anderen Paaren mit 2 Kindern entspannter ist.

    Andererseits fände ich eine Partner, der zu allem was die Kinder angeht, sagt „Du machst das schon, bin ganz Deiner Meinung...“ und dem es egal ist auch nicht so doll. (Nicht falsch verstehen, das ist nicht was ich den Bym-Partnern unterstelle, sondern der worst case von gegenteiligem Verhalten.)

    Also wenn mein Partner etwas hauptverantwortlich tut (aktuell vor allem mit der Dreijährigen allein, beim Baby v.a. wickeln und Medikamente geben), dann hat er drüber nachgedacht, was er wie tut und kann es für mich verständlich und nachvollziehbar begründen und ist konsequent. Er ist schon ein guter Vater.

    Es ist für mich halt immer dann schwer, wenn ich selbst nicht klar bin und unsicher.

    So z.B. mit dem Kaiserschnitt. Ich hätte ja gern keine Angst und eine positive Einstellung zur vaginalen Geburt gehabt, es ging nur irgendwie nicht und ein paar Gespräche mit Hebammen hätten sicher nicht gereicht um das zu erzielen.

    Bzgl Stillen bin ich klar. Er wollte das. Ich hab mich durch die Schwierigkeiten am Anfang gekämpft und geb das jetzt wo es läuft nicht auf. Beim Ausflug müssen also die zwei Nicht-Stillenden auf Baby und mich warten oder allein los. Nach dem Ausflug kann gern er kochen. Oder Lieferando anrufen... ;-).
    Klingt dann ja aber so, als habt ihr da euren Weg gefunden. Das ist ja eigentlich das Wichtigste

  11. Get a life!

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich hab nur den Ausgangspost gelesen... und wollte eigentlich nur kurz da lassen, wie gut und wichtig ist diesen Thread finde! Bzw. über Kaiserschnitte, egal ob geplant oder nicht, (mehr) zu sprechen und übers Nicht-Stillen oder Stillen aufgeben... und auch mal positive Berichte zum ein oder anderen zu hören.

    Ich hätte mir selbst (und letztlich auch meinem Baby und damit uns allen) wahrscheinlich sehr viel Stress und Tränen ersparen können, wenn ich nicht ausschließlich das gängige Ideal von spontaner Geburt und voll stillen so lange alle Lust drauf haben im Kopf gehabt hätte

  12. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Ich hab nur den Ausgangspost gelesen... und wollte eigentlich nur kurz da lassen, wie gut und wichtig ist diesen Thread finde! Bzw. über Kaiserschnitte, egal ob geplant oder nicht, (mehr) zu sprechen und übers Nicht-Stillen oder Stillen aufgeben... und auch mal positive Berichte zum ein oder anderen zu hören.

    Ich hätte mir selbst (und letztlich auch meinem Baby und damit uns allen) wahrscheinlich sehr viel Stress und Tränen ersparen können, wenn ich nicht ausschließlich das gängige Ideal von spontaner Geburt und voll stillen so lange alle Lust drauf haben im Kopf gehabt hätte
    Wichtige Rückmeldung! Sehe es genauso

    Hatte nun einen KS, der ja kein "richtiger" WunschKS war, aber halt schon von mir aufgrund von Risiken gewünscht, ohne es spontan zu "versuchen",was die Klinik vorgeschlagen hat. Was am Ende aber auch richtig war, da ich dann nach Blasensprung eh Blutungen hatte und die dann sowieso einen gemacht hätten.

    Was nun krass ist, ist, dass ich super gerne stillen möchte und nun aufgrund von keiner Beratung im Krankenhaus enorme Probleme hab und in einer Schleife aus Stillen, Pumpen und Zufüttern hänge und ich mich richtig schlecht fühle, weil ich es einfach nicht hinkriege. Und das, obwohl ich ja der Meinung bin, jeder sollte es so machen, wie er möchte. Aber man merkt halt schon im Alltag, dass es kaum anerkannt ist, die Flasche zu geben. Musste gestern bei einem Termin sagen, dass ich später komm, weil ich noch füttern muss und zurück kam "ach, Sie können gerne auch hier stillen" und das ging echt so lange, bis ich dann eben dort auch noch füttern musste und merkte, dass sie das sie das gar nicht in Betracht gezogen hat, dass füttern eben Flasche heißen könnte. Aber dann war sie mega verständnisvoll. Aber bei nem anderen Termin auch: "Stillen Sie doch kurz, dann ist er ruhig"(Arzt). Echt irre, wie alle so davon ausgehen. Aber kann man auch niemandem vorwerfen und meinen die auch nicht böse. Aber irre, wie ich mich jetzt sträube, das so hinzunehmen, obwohl ich bald echt nicht mehr kann mit diesem enormen Zeitaufwand von Stillen, Pumpen und Füttern. Das würde ich niemals noch wochenlang durchziehen wollen/können. Aber letztlich will ich selbst so gerne stillen, das liegt nicht mal richtig an den anderen. Aber ich hoffe noch auf eine Stillberaterin, mal sehen....

    Naja, nur mal so dazu, wie einen die anderen so prägen, auch wenn man sich geschworen hat, dass einem das egal ist

    Beim KS geht es mir nicht so. Den fand ich echt "gut" und trotz der Schmerzen weiß ich, das war richtig für alle Beteiligten und bin total happy mit meiner Geburt
    Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen...

  13. Urgestein

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    das ist auch eine so verletzliche zeit für die allermeisten, dass es (leider) ganz normal ist, dass man sehr empfänglich ist für beeinflussung von außen. selbst wenn die gar nicht so gemeint ist.

    geh deinen weg, mach, was du für richtig hälst, auch wenn die meinung sich ändert. das ist in jedem fall gut genug und genau richtig so.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  14. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    das ist auch eine so verletzliche zeit für die allermeisten, dass es (leider) ganz normal ist, dass man sehr empfänglich ist für beeinflussung von außen. selbst wenn die gar nicht so gemeint ist.

    geh deinen weg, mach, was du für richtig hälst, auch wenn die meinung sich ändert. das ist in jedem fall gut genug und genau richtig so.
    Danke So werd ich es auch machen. Es ist nur immer wieder erstaunlich, wie man sich selbst fühlt dabei, auch wenn es nicht not tut und man es sogar besser weiß... Mich beeinflusst zum Glück niemand, eher im Gegenteil, mir erzählen echt viele, dass sie auch Flasche gegeben haben usw. Sind doch mehr als man denkt Blöde Sprüche gab es ja bisher noch nicht... Es ist nur spannend, wie selbstverständlich alle davon ausgehen, dass man stillt, das fiel mir halt auf...
    Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen...

  15. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Es wird ja auch viel... Keine Ahnung wie man es nennen soll... Stillmarketing? betrieben. Also ich glaub viele wollen im Umgang mit frischen Müttern so sehr vermeiden, als "nicht stillfreundlich" zu gelten, dass sie völlig außer acht lassen dass es dann andersrum doof rüberkommen kann.

    Ich hoffe dass deine Situation bald angenehmer für dich wird. Egal was die Leute sagen.
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  16. Enthusiast

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ja, das bleibt auch noch eine Weile so. Ich wurde letztens beim Arzt gefragt, ob ich noch stille und war irgendwie ganz irritiert auch wenn die Frage an sich ja legitim ist (wobei, „noch“, na ja). Das Kind ist über ein Jahr alt und es ist auch mehr als ein Jahr her, dass ich meine erfolglosen Stillversuche aufgegeben habe...

  17. Addict

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Ich finde, da bist Du zurecht irritiert, das "noch" impliziert ja, dass Du auf jeden Fall mal gestillt haben musst, eigentlich sollte man das nicht so fragen. Entweder fragt man "Stillen Sie?" wenns um die Frau geht (wegen Medikamenten etc.), oder "Was bekommt das Kind für Nahrung?", wenns ums Baby geht, das ist ja neutral.

    Ich bin da aber irgendwie auch zwiegespalten, einerseits finde ich es auch gut, dass Spontangeburt und Stillen als "das Normale" angesehen wird, und erstmal davon ausgegangen wird. Es gab ja auch Zeiten in Deutschland, da war es andersrum, zumindest in Bezug aufs Stillen.

  18. Member

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Danke für diesen Thread! Ich habe noch kein Kind, dennoch steht die „Planung“ (soweit man überhaupt von Planen reden kann in dem Zusammenhang) in naher Zukunft an. Ich hadere selbst schon immer mit der vaginalen Geburt und habe schon öfter mit dem Gedanken an einen „Wunsch“KS gespielt.
    Eure Posts dazu helfen mir schon weiter.

    Durga hat weiter vorne geschrieben, dass sie beide Geburtsformen schon begleitet hat und nicht den KS vorziehen würde. Korrigier mich, Durga, wenn ich das falsch wiedergebe gerade. Mich würden aber sehr deine Gedanken/Argumente dafür interessieren.

  19. Alter Hase

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Lucina, ich kann deine Gefühle total verstehen. Ich wollte unbedingt stillen. Hatte aber bei beiden Kindern furchtbare, furchtbare Schmerzen. Blutige Brustwarzen etc. Das hat mich psychisch total mürbe gemacht und mir v.a. bei Kind 1 die Anfangszeit total vermiest. TROTZDEM wollte ich auf jeden Fall stillen. Kann das gar nicht mehr richtig rational fassen wieso. Ich habe es dann jeweils mit Blut, Schweiß und Tränen durchgezogen und könnte nach ein paar Wochen (sicherlich sechs) schmerzfrei stillen. Finde ich in Retrospektive echt krass, was mich da angetrieben hat. Und ich finde Fläschchen geben überhaupt nicht doof oder so.

    Zum Thema vaginale Geburt/ KS: meine große Tochter ist per KS auf die Welt gekommen, meine kleine vaginal. Unglaublich unterschiedliche Erlebnisse auf jeder Ebene und für mich hat beides vor- und Nachteile. Bei einer hypothetischen weiteren Geburt würde ich aber alles tun, um rechtzeitig eine PDA zu bekommen.
    Ich gehöre nämlich zur Fraktion: schlimmste Schmerzen meines Lebens.
    fear cuts deeper than swords

  20. V.I.P.

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    AW: Gründe für Wunschkaiserschnitt und/oder nicht stillen

    Prachtmädchen: Wenn ich wüsste, dass es irgendwann besser wird, wäre es einfacher. Aber es ist einfach zu traurig, dass er manchmal so schlimm Hunger hat und dann einfach nicht satt wird. Und dass es halt irgendwie gar nicht mehr wird trotz ständig Anlegen, Pumpen usw. Noch dazu verträgt er scheinbar die Pulvermilch nicht gut, so dass wir uns jetzt erstmal durch zig Sorten testen Aber gut, schauen wir mal, wie es wird. Noch halte ich durch
    Freunde sind die Familie, die wir uns selbst aussuchen...

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