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  1. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    wie geht ihr mit verhaltensweisen/handlungen eures kindes um, die euch nicht gefallen?
    und es keine dinge sind, die einen anderen irgendwie beeinträchtigen (wie schlagen, beißen, zwicken). sondern sie euch schlicht wahnsinnig machen oder ekeln?

    ganz explizit: mein kind hat seinen 3. wackelzahn und seit ein paar wochen steckt er sich total oft die finger in den mund, also die halbe/ganz hand. ich nehme an das beruhigt ihn, aber ich dreh beinahe durch. ich find es super eklig und irgendwie visuell störend (?!). bestimmt hat das auch was mit mir zutun. ich dreh ja auch durch, wenn mädchen sich ständig die haare zwirbeln. oder wenn jemand mit dem bein andauernd wackelt.
    sitz ich das aus? ich weiß überhaupt nicht, was ich da sagen könnte. ich möchte nicht in die "das macht man nicht"-falle tappen. bisher hab ich nur kommuniziert, dass ich danach mit der hand/den fingern voller sabber angefasst werden will.

    natürlich meine ich hier nur kinder die größer sind und nicht in der totalen selbstregulierungsphase stecken. J. ist 5,5.

  2. Addict

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ich habe hier eine 15-monatige zu bieten, die sich schreiend auf den Boden wirft, mit Dingen um sich schmeißt und uns zwickt und kratzt, wenn ihr was nicht passt...
    Ich biete 12 Monate. Seit ziemlich genau 4 Wochen wirft sie sich auf den Boden, mit Sachen nach uns, schreit und schlägt wenn ihr was nicht passt. Sie weiß ziemlich genau was sie will und vor allem was nicht. Sowas wie Handy wegnehmen und was anderes dafür hinhalten ging schon mit 6 Monaten nicht mehr. Neu ist, dass sie schon die Krise bekommt, wenn man ihr zum Beispiel sagt, dass sie nicht an die Steckdose darf. Yeay ich freu mich auf das was noch kommt.

  3. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Oh krass. Da ist unsere fast 13 Monate alte Tochter noch meilenweit von entfernt.
    Für mehr Wohlfühlatmosphäre!

  4. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Bei uns ist es wie bei Jazzy. Plus "Neinneinnein" kreischen Ich freue mich auch schon auf die nächsten zwei Jahre..

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Oder ihr seid dann früher durch

    Bei uns war es bisher immer nur phasenweise schlimm und dann auch wieder länger nicht. Gerade testet er auch leider viel an Konflikt"lösungs"ideen aus dem Kindergarten zuhause aus (Beschimpfungen, Drohungen, Hauen etc.)

  6. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Wie verbringt ihr eure Nachmittage mit Kleinkind, wenn es noch ein großes Kind gibt?
    Mir geht unser Alltag gerade ziemlich auf die Nerven, ich finde es irgendwas zwischen öde und anstrengend und habe keine Ahnung, was man verbessern könnte.
    Die Kinder sind 6,5 Jahre und 16 Monate alt. Der Große ist bis 14 Uhr in der Schule und der Vormittag besteht aus Haushalt, Einkaufen, Kleinkind zum Schlafen bringen (und meist bleibe ich im Moment daneben liegen, denn der Große ruft meistens 3x pro Nacht und die Kleine hampelt auch mehrmals pro Nacht halbwach durchs Bett). An einem Vormittag haben wir einen Kurs, an 1-2 anderen Vormittagen habe ich meist Termine oder Verabredungen.
    Der Große ist nach dem Abholen total geschafft und braucht Pause. Wir haben inzwischen fast alle regelmäßigen Nachmittagstermine gecancelt, weil das nur in Stress ausgeartet ist, er geht nur noch freitags zur Musikschule.
    Da es in der Betreuung kein Mittagessen gibt, ist er völlig ausgehungert und kriegt dann erstmal was zu essen und will dann in Ruhe in seinem Zimmer spielen. Ich hocke derweil mit der Kleinen im Wohnzimmer rum, die sich zwar ziemlich gut beschäftigen kann, aber immer nur mit Dingen, die unmittelbare Aufsicht benötigen oder gefährlich sind.
    Irgendwann muss ich den Großen dazu kriegen, Hausaufgaben zu machen, währenddessen die Kleine von ihm Weghalten, damit sie nicht seine Hefte zerlegt, aber er will auch nicht alleine sein dabei, außerdem muss ich Essen kochen, was mit der Kleinen daneben teilweise ein Ding der Unmöglichkeit ist.
    Es war so praktisch, als es im Kindergarten warmes Mittagessen gab, das Kochen weitgehend wegfiel und danach frei war und keine Hausaufgaben anstanden.
    Ich würde mich viel lieber nachmittags verabreden oder was unternehmen (Museum, Park, Einkaufszentrum), um nicht von 14-19 Uhr das Kleinkind im Haus beschäftigen zu müssen, ohne dass es sich umbringt oder etwas zerstört.
    Das Wetter gibt im Moment nicht mal her, in den Garten zu gehen, das ginge ja noch, während der Große in seinem Zimmer hockt.
    Mit 16 Monaten ist sie für alle "Projekte" auch noch zu klein, bzw. betreibt man dann Aufwand für eine Malaktion oder sowas und sie hat nach 5 Minuten keine Lust mehr.
    Mein Mann kommt frühestens um 19 Uhr, da ist für beide Kinder Bettzeit, d.h. sie müssen auch schon umgezogen sein und Zähne geputzt haben und wenn es gut läuft, habe ich dann 15 Minuten Exklusivzeit für den Großen zum Vorlesen.
    Beide Kinder zusammen klappt übrigens total schlecht, der Große geht sie immer ziemlich scharf an, wenn sie nicht genau das macht, was er will, oder seine Sachen anfasst.
    Der Große würde auch gerne mal ein Gesellschaftsspiel spielen oder mit mir Lego bauen, das ist aber total schwierig bis unmöglich mit der Kleinen dabei.

    Wie gestaltet ihr denn mehrere Stunden am Stück zu Hause in so einer Konstellation?

  7. Alter Hase

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Sophie, was für eine bescheuerte Situation!
    V.a. Schule bis 14 Uhr ohne Essen?! Kannst du ihm nicht was mitgeben, das ist doch kein Zustand so? Ist für Essen auch keine Zeit eingeplant irgendwann mittags rum? Seltsame Sachen gibt´s...

    Für alles andere habe ich leider keine Vorschläge, liest sich ziemlich scheiße. Ich würde wohl auf die Gartensaison hoffen, dann kannst du dir wenigstens Leute einladen und Spielbesuch für die Kleine.
    Wir mußten immer viel draußen sein nachmittags, da funktionieren unsere Kinder am besten. Man kann ja auch auf dem Spielplatz auf der Decke rumlümmeln und nichts tun als Schulkind... Jetzt ist es sowieso himmlisch, seit wir einen Gemeinschaftsgarten haben. Da können wir in unterschiedlicher Konstellation draußen und / oder drinnen sein, also die großen Kinder auch gut alleine drinnen. Bei okayem Wetter wollen sie aber immer lieber draußen spielen.

    Kochen mit Kleinkindern hatte ich auch lange. Sehr nervig. In dem Alter habe ich mir das Kind beim Kochen auf den Rücken geschnallt oder wahlweise (ziemlich lange, auch als sie schon längst "zu groß" dafür waren) in die Babyschale, die in der Küche rumstand. Einfach das Kind fixieren, es konnte sich ne Weile ausruhen (wir haben sehr motorische Kinder) und trotzdem zugucken.

  8. Get a life!

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von Lamb Beitrag anzeigen
    wie geht ihr mit verhaltensweisen/handlungen eures kindes um, die euch nicht gefallen?
    und es keine dinge sind, die einen anderen irgendwie beeinträchtigen (wie schlagen, beißen, zwicken). sondern sie euch schlicht wahnsinnig machen oder ekeln?

    ganz explizit: mein kind hat seinen 3. wackelzahn und seit ein paar wochen steckt er sich total oft die finger in den mund, also die halbe/ganz hand. ich nehme an das beruhigt ihn, aber ich dreh beinahe durch. ich find es super eklig und irgendwie visuell störend (?!). bestimmt hat das auch was mit mir zutun. ich dreh ja auch durch, wenn mädchen sich ständig die haare zwirbeln. oder wenn jemand mit dem bein andauernd wackelt.
    sitz ich das aus? ich weiß überhaupt nicht, was ich da sagen könnte. ich möchte nicht in die "das macht man nicht"-falle tappen. bisher hab ich nur kommuniziert, dass ich danach mit der hand/den fingern voller sabber angefasst werden will.

    natürlich meine ich hier nur kinder die größer sind und nicht in der totalen selbstregulierungsphase stecken. J. ist 5,5.
    mein 7jähriger nuckelt zum einschlafen manchmal an der pfote seines kuscheltiers und dieses schmatzen und zutzeln macht mich wahnsinnig/ekelt mich. da kann ich auch schwer an mich halten, obwohl ich eigentlich keinen grund sehe, es zu verbieten. er hatte eh schon ca 3 sehr ausgeprägte orale phasen, da bin ich eigentlich froh, wenn es sich darauf beschränkt.

    wenn ich genervt bin, sag ich ihm, er soll aufhören, wenn ich entspannt bin, beiß ich die zähne zusammen und ignoriere es.
    alles wird aus HACK gemacht

  9. Addict

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Wie verbringt ihr eure Nachmittage mit Kleinkind, wenn es noch ein großes Kind gibt?
    Mir geht unser Alltag gerade ziemlich auf die Nerven, ich finde es irgendwas zwischen öde und anstrengend und habe keine Ahnung, was man verbessern könnte.
    Die Kinder sind 6,5 Jahre und 16 Monate alt. Der Große ist bis 14 Uhr in der Schule und der Vormittag besteht aus Haushalt, Einkaufen, Kleinkind zum Schlafen bringen (und meist bleibe ich im Moment daneben liegen, denn der Große ruft meistens 3x pro Nacht und die Kleine hampelt auch mehrmals pro Nacht halbwach durchs Bett). An einem Vormittag haben wir einen Kurs, an 1-2 anderen Vormittagen habe ich meist Termine oder Verabredungen.
    Der Große ist nach dem Abholen total geschafft und braucht Pause. Wir haben inzwischen fast alle regelmäßigen Nachmittagstermine gecancelt, weil das nur in Stress ausgeartet ist, er geht nur noch freitags zur Musikschule.
    Da es in der Betreuung kein Mittagessen gibt, ist er völlig ausgehungert und kriegt dann erstmal was zu essen und will dann in Ruhe in seinem Zimmer spielen. Ich hocke derweil mit der Kleinen im Wohnzimmer rum, die sich zwar ziemlich gut beschäftigen kann, aber immer nur mit Dingen, die unmittelbare Aufsicht benötigen oder gefährlich sind.
    Irgendwann muss ich den Großen dazu kriegen, Hausaufgaben zu machen, währenddessen die Kleine von ihm Weghalten, damit sie nicht seine Hefte zerlegt, aber er will auch nicht alleine sein dabei, außerdem muss ich Essen kochen, was mit der Kleinen daneben teilweise ein Ding der Unmöglichkeit ist.
    Es war so praktisch, als es im Kindergarten warmes Mittagessen gab, das Kochen weitgehend wegfiel und danach frei war und keine Hausaufgaben anstanden.
    Ich würde mich viel lieber nachmittags verabreden oder was unternehmen (Museum, Park, Einkaufszentrum), um nicht von 14-19 Uhr das Kleinkind im Haus beschäftigen zu müssen, ohne dass es sich umbringt oder etwas zerstört.
    Das Wetter gibt im Moment nicht mal her, in den Garten zu gehen, das ginge ja noch, während der Große in seinem Zimmer hockt.
    Mit 16 Monaten ist sie für alle "Projekte" auch noch zu klein, bzw. betreibt man dann Aufwand für eine Malaktion oder sowas und sie hat nach 5 Minuten keine Lust mehr.
    Mein Mann kommt frühestens um 19 Uhr, da ist für beide Kinder Bettzeit, d.h. sie müssen auch schon umgezogen sein und Zähne geputzt haben und wenn es gut läuft, habe ich dann 15 Minuten Exklusivzeit für den Großen zum Vorlesen.
    Beide Kinder zusammen klappt übrigens total schlecht, der Große geht sie immer ziemlich scharf an, wenn sie nicht genau das macht, was er will, oder seine Sachen anfasst.
    Der Große würde auch gerne mal ein Gesellschaftsspiel spielen oder mit mir Lego bauen, das ist aber total schwierig bis unmöglich mit der Kleinen dabei.

    Wie gestaltet ihr denn mehrere Stunden am Stück zu Hause in so einer Konstellation?
    kann man denn sonst was drehen? also könnte er direkt nach unterrichtsende kommen? dann könnte er ha machen, während die kleine mittagsschlaf macht? oder könnte er ne stunde länger bleiben und dort ha machen? (ohne mittagessen vermutlich keine option)
    gesellschaftsspiele hab ich mit den größeren auch trotz kleinkind gespielt. das saß im hochstuhl (angeschnallt) dabei, hat reiswaffeln gemümmelt etc. oder war bei mir auf dem schoß, sobald sies e die figuren etc. durcheinandergebracht hat, musste es runter.. das mussten wir ne weile üben, aber irgendwann hat es funktioniert.
    oder für den großen einen freund einladen, die machen schnell alleine ha zusammen (das ist hier meist der superzaubertrick, mit einem gast zusammen klappt das immer extrem schnell und gut) und können dann zusammen spielen? und dann ist zeit für die kleine und malaktionen etc.?

    wenn es darum geht, dass die kleine mal was "erleben" soll (also ausflüge etc.) würde ich das einfach morgens machen und den haushalt mal vernachlässigen.
    Geändert von nightswimming (12.02.2020 um 09:04 Uhr)

  10. Regular Client

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Mich beschäftigt mal wieder das Trennungsszenrio bei der Tagesmutter.
    Heute morgen war ich im Auto dabei und schon als mein Mann in die Straße abgebogen ist, ging das Weinen und schreien los der Kleine drehte sich nach mir um, griff nach meiner Hand, klammerte sich fest. Und das verzerrte Gesichtchen und die Schreie, als er merkte, dass ich ihn nicht aus der Situation raushole...
    Mein Mann sagte, dass er mit weinen in dem Moment aufhört, wo er in die Wohnung kommt.
    Ich kann mit dem Abgeben einfach überhaupt nicht umgehen, bei mir geht sofort das Kopfkino los, dass sich bei ihm irgendwie festsetzt, dass er sich auf Mama nicht verlassen kann.
    Aus alten Zeiten stammt die bayerische Spruchweisheit, dass Weißwürste das Mittagsläuten nicht erleben dürften.

  11. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Sophie, ich persönlich würde auch an der Stellschraube Mittagessen was drehen :
    Idee1: vormittags was vorbereiten, was dann Mittags wirklich nur noch warm gemacht werden muss, in der Mikrowelle oder so. Und dann für abends nicht mehr warm kochen, sondern Brotzeit.

    Idee 2: mittags nur Brotzeit, dann hast du für Abends aber noch den Kochtress. Dafür vielleicht schon vormittags was vorbereiten so meal prep mäßig?

  12. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    sophie,
    ich hab auch nur ähnliche vorschläge, wie die anderen. ich würde entweder dem großen etwas mitgeben oder etwas schon dabei haben beim abholen. vielleicht hilft ja eine schön gefüllte snackbox beim abholen durch die hangry-phase udn ihr könnt direkt etwas kleines unternehmen. ich würde aber wohl auf dne großen da rücksicht nehmen, entweder etwas was wenig stress für ihn bedeutet ( vielleicht bücherei ?) oder doch lieber gleich nach hause und die ausflüge lieber vormittags mit der kleinen ohne ihn machen.

    kochen würde ich ansonsten während er seine allein zeit zum spielen im kinderzimmer hat. kann deine kleine nicht in der zwischenzeit irgendwelche küchenschränke rumräumen, auf und umfüllen? wenn dir das zu viel chaos ist, finde ich den vorschlag sie auf den rücken zu schnellen am besten.

  13. Enthusiast

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Wieso lässt dich der Vater mit der ganzen Arbeit alleine?

  14. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Wieso lässt dich der Vater mit der ganzen Arbeit alleine?
    Tut er das? Ich lese nur, dass er um 19 Uhr nach Hause kommt. Dass er keine Arbeit zuhause verrichtet lese ich nicht.

  15. Regular Client

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Vielleicht kannst du einige Haushaltsaufgaben, die du morgens erledigst und die Einkäufe an deinen Mann weitergeben? Wann geht er denn aus dem Haus?

    Beim Essen würde ich vielleicht auch auf mehr Brotzeiten ausweichen. Oder beim Kochen gleich etwas mehr zubereiten, von dem du dem Großen dann am nächsten Tag etwas zu Mittag erwärmst?
    Also bereitest du nachmittags dann das Familienessen zu, wenn ich das richtig verstanden habe. Isst du dann allein mit den Kindern und dein Mann allein, wenn er nach Hause kommt?


    Ich habe leider sonst nichts beizutragen, ich habe nur ein Kind und kann mir aber gut vorstellen, dass das sehr anstrengend sein kann, alle Interessen zusammenzzbringen.
    Geändert von toastbrot (12.02.2020 um 12:36 Uhr)

  16. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Sophie, ich kann das super nachvollziehen. Hier hat der Große auch oft nachmittags keinen Bock mehr und ist nach der Schule erstmal platt. Und das Alter der Kleinen ist ja auch noch "schwierig", in dem Sinne, dass sie einfach noch sehr viel Betreuung braucht. Also perspektivisch denke ich, dass du das Tal der Tränen spätestens in ein paar Monaten durchschritten hast

    Was mir noch einfällt:
    - Wäre es denn möglich, für die Kleine 1-2x in der Woche eine Betreuung am Nachmittag zu haben? Also z.B. ganz bewusst einen Babysitter zu engagieren? Der/diejenige könnte ja auch bei euch zuhause einfach mit der Kleinen in ihrem Zimmer spielen.
    - Alternativ würde ich glaube ich in dem Alter das große Kind auch schon mal für ne halbe Stunde allein lassen und mit der Kleinen rausgehen.
    - Essen haben die anderen schon angesprochen. Hier gibts sofort (!) was zu essen, steht am besten schon auf dem Tisch, wenn er heimkommt. Das Kochen würde ich glaube ich versuchen aus dem Nachmittag komplett rauszuziehen, entweder indem du vormittags/während des Mittagsschlafs was vorbereitest, oder indem du abends vorkochst.
    - Hier klappt es oft gut, wenn das große Kind mit uns nachmittags eine Runde mit einem Fahrzeug raus geht, also wählen kann zwischen Fahrrad, Kettcar, Inlineskates, Roller. Manchmal stehen wir auch im Wendehammer und das kleine Kind fährt dazu Bobbycar oder jetzt auch Laufrad/Roller. Sofern es nicht gerade regnet oder stürmt, geht das eigentlich ganz gut.
    - An zähen Nachmittagen stecke ich die Jungs auchmal schon um 16 Uhr in die Badewanne. ich dusche dann nebenbei in Ruhe und meistens sortiere ich dann vor der offenen Tür Wäsche. So sitze ich nicht daneben, aber habe beide im Blick
    - Ich hole ihn ab und zu direkt an der Schule ab, dann essen beide im Auto einen Snack und wir fahren dann auf einen Weg zu einem Treffen oder in die Bücherei/Zoo, ... Dann ist auch erstmal Zeit um runter zu kommen und man kommt halbwegs ausgeruht und satt irgendwo an.

    Edit: Ich hab grad nochmal nachgelesen. Ich glaube, dass einfach mega viel auch am Schlafen hängt. Wenn ich selbst gerädert bin, sind die Tage nochmal viel länger, und dass der Große nachmittags rumhängt, hängt damit ja auch vielleicht zusammen. Was hat er denn nachts? Könntet ihr da ansetzen? Kann dein Mann nachts für ihn aufstehen?

    Dann ist mir noch eingefallen, dass du auch überlegen könntest, Haushalt und Einkaufen anders zu organisieren. zB. indem du/ihr/dein Mann samstags Großeinkauf machst. Oder z.B. bei Picnic oder eine Biokiste oder bei Rewe etc. bestellst. Putzen könntest du auch auslagern, zumindest das Grobe.
    Geändert von Efeu (12.02.2020 um 12:38 Uhr)
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  17. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Danke für eure vielen Anregungen. Ich versuche mal, auf das meiste einzugehen.

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    V.a. Schule bis 14 Uhr ohne Essen?! Kannst du ihm nicht was mitgeben, das ist doch kein Zustand so?
    Er kriegt eine zweite Brotdose mit einem "Snack" mit. Manchmal isst er den schon in der Frühstückspause gleich mit auf, manchmal isst er ihn in der Schule gar nicht, weil er "keine Zeit" hat. Es gibt keine feste Essenszeit in der Betreuung und die Kinder wollen meistens wohl lieber spielen. Oft isst er das dann schon auf dem Heimweg, hat dann aber noch mehr Hunger.

    Kochen mit Kind auf dem Rücken habe ich zweimal versucht, aber nachdem ich 9 Monate quasi nur getragen habe, akzeptiert sie die Trage seitdem nicht mehr im wachen Zustand und windet sich und wurschtelt ihre Arme raus. Babyschale könnte ich nochmal probieren, auf die Idee bin ich bisher nicht gekommen. Ich bezweifle aber, dass sie sich da fixieren lässt, wenn sie lieber klettern will.

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    also könnte er direkt nach unterrichtsende kommen? dann könnte er ha machen, während die kleine mittagsschlaf macht? oder könnte er ne stunde länger bleiben und dort ha machen? (ohne mittagessen vermutlich keine option)
    Direkt nach Unterrichtsende nicht. Das hatten wir bis Oktober, weil er nicht in die Betreuung durfte, solange ich nicht gearbeitet habe, und es war eine Katastrophe. Die Kleine ist mir immer auf dem Weg im Kinderwagen eingeschlafen und war nach 20 Minuten wieder wach und hat dann keinen Mittagsschlaf mehr gemacht und war den Rest des Tages übel gelaunt und hundemüde und ich bin gefühlt den ganzen Tag zwischen Schule und zu Hause hin- und hergelaufen (er absolviert den Weg bisher nicht alleine und will das auf keinen Fall, es läuft auch sonst kaum eins der Kinder alleine).
    Außerdem ist er überglücklich, in der Betreuung zu sein, weil er dort endlich auch Zeit zum Spielen mit den anderen Kindern hat.

    Ich habe das total unterschätzt, wie sehr einen Erstklässler, der durchaus 6-7 Stunden Kindergarten gewohnt war und der danach nachmittags gerne noch Programm gemacht hat, von 3,5 bis 4,25 Zeitstunden Unterricht geschafft sein kann und wir anstrengend die Umstellung sein kann. Ich glaube, es ist für ihn (und für viele seiner Freunde auch) gar nicht einfach, dass sie sich zwar sehen, aber nicht miteinander spielen können während der Unterrichtszeit. Sie fiebern immer alle auf die Pausen und die Zeit in der Betreuung hin.

    Gesellschaftsspiele klappen nur so mäßig mit der Kleinen dabei. Heute hat es für eine Runde "Wer war's" und eine Runde "Heckmeck am Bratwurmeck" gereicht, aber auch nur, weil die Kleine dabei mit Essen ruhiggestellt wurde (was ca. 10 Minuten geholfen hat) und wir danach ihr Gejammer ignoriert haben und ich sie zigmal wieder irgendwo runtergepflückt habe.

    Der Große will gar nicht so gerne Besuch haben, wer will dann wirklich seine Ruhe haben. Oft liegt er eine ganze Weile auf dem Bett und hört Hörspiele oder er baut Lego oder Eisenbahn.

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    wenn es darum geht, dass die kleine mal was "erleben" soll (also ausflüge etc.) würde ich das einfach morgens machen und den haushalt mal vernachlässigen.
    Die Kleine muss nicht unbedingt was erleben, aber mir fällt die Decke auf den Kopf. Mit dem Großen bin ich dann einfach rausgegangen, wenn es mir zu Hause zu langweilig oder zu anstrengend wurde. Eine Runde einkaufen mit kleinem Einkaufswagen und das Kind darf seinen liebsten Käse aussuchen oder ein Ausflug zu dm und das Kind hockt 20 Minuten auf dem Schaukelpferd oder so. Nichts Spektakuläres, aber damit hat man den Tag gut rumbekommen. Aber darauf hat der Große keine Lust und alleine zu Hause bleiben verweigert er auch.

    Granny, ja, ich fürchte auch, der Knackpunkt ist das Essen. Wahrscheinlich müsste ich wirklich vorkochen oder besser vorbereitet sein, aber ich hasse kochen, der Große isst total mäkelig und es nervt mich eh schon, dass wir keine gemeinsamen Familienmahlzeiten haben, daher ist meine Motivation gleich null. Vielleicht muss ich dem Großen doch direkt mittags was Warmes servieren und abends nur noch ein Brot.

    Lamb, die Kleine darf quasi alles ausräumen, wenn ich dafür in Ruhe kochen kann. In den unteren Schubladen sind nur Sachen, an die sie dran darf. Aber sie klettert meist lieber und will auf der Arbeitsplatte sitzen oder dem Lernturm stehen, aber unsere Küche ist für beides sehr ungünstig, weil sie dann immer in der Nähe von Messern oder Herdplatte etc. ist.
    Ich habe dem Großen vorhin für morgen Bücherei vorgeschlagen (und was zu essen für unterwegs versprochen), aber seine Antwort war: "Lieber gleich nach Hause und spielen."

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Wieso lässt dich der Vater mit der ganzen Arbeit alleine?
    Er arbeitet Vollzeit und pendelt sehr weit auf einer sehr stauanfälligen Strecke. Er verlässt das Haus um 6:30 Uhr. An einem Tag pro Woche arbeite ich und er bringt morgens die Kinder weg und ist dann fast zwei Stunden später auf der Autobahn als sonst und entsprechend abends noch später zu Hause. Er sucht seit anderthalb Jahren eine Stelle in der Nähe, aber hier gibt es kaum was für ihn. Er verdient deutlich mehr als ich, von daher ist eine andere Arbeitsaufteilung für uns zur Zeit nicht machbar.

    Vor der Einschulung hatten wir einen völlig anderen Rhythmus, da haben wir um 19/19:30 Uhr zusammen gegessen und dann jeder ein Kind ins Bett gebracht und geschlafen haben beide Kinder erst gegen 9. Jetzt müssen sie aber anderthalb Stunden früher aufstehen und entsprechend mussten wir alles deutlich nach vorne verschieben.

    Das führt auch dazu, dass ich vormittags nicht so viel machen kann, wenn ich möchte, dass die Kleine vernünftigen Mittagsschlaf macht. Die ist nämlich ab 9:30 Uhr so müde, dass sie im Auto oder Kinderwagen sofort einschläft und dann aber mittags nicht mehr. Ich versuche also, vorher alles zu erledigen, was ich außer Haus machen muss, und sie dann bis 11 zu ziehen und dann kann sie 2 Stunden schlafen und ist nicht den ganzen Nachmittag schlecht gelaunt.
    Ebenso versuche ich Kinderwagen und Auto ab 17 Uhr zu vermeiden, denn da schläft sie dann auch sofort ein und geht abends nicht ins Bett.

    Zitat Zitat von toastbrot Beitrag anzeigen
    Isst du dann allein mit den Kindern und dein Mann allein, wenn er nach Hause kommt?
    Ja, leider. Unter der Woche geht es nicht anders. Am Wochenende essen wir zusammen, da kocht auch öfter mein Mann.

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    - An zähen Nachmittagen stecke ich die Jungs auchmal schon um 16 Uhr in die Badewanne. ich dusche dann nebenbei in Ruhe und meistens sortiere ich dann vor der offenen Tür Wäsche. So sitze ich nicht daneben, aber habe beide im Blick
    - Ich hole ihn ab und zu direkt an der Schule ab, dann essen beide im Auto einen Snack und wir fahren dann auf einen Weg zu einem Treffen oder in die Bücherei/Zoo, ... Dann ist auch erstmal Zeit um runter zu kommen und man kommt halbwegs ausgeruht und satt irgendwo an.

    Edit: Ich hab grad nochmal nachgelesen. Ich glaube, dass einfach mega viel auch am Schlafen hängt. Wenn ich selbst gerädert bin, sind die Tage nochmal viel länger, und dass der Große nachmittags rumhängt, hängt damit ja auch vielleicht zusammen. Was hat er denn nachts? Könntet ihr da ansetzen? Kann dein Mann nachts für ihn aufstehen?
    Das mit der Badewanne klingt ganz gut, allerdings steht die Kleine ständig auf, da könnte ich niemals selbst nebenher duschen. Aber vielleicht versuchen wir das mal.
    Das mit dem Snack im Auto und Ausflug werden wir bei besserem Wetter wohl auch mal wieder testen. Ein paarmal haben wir das gemacht, aber da schläft mir die Kleine dann halt auf dem Rückweg wieder ein, vor allem, wenn sie keinen langen Mittagsschlaf hatte.

    Der Große wird nachts oft wach, weil sein Arm wehtut. Ich glaube, der schläft oft ein, weil er den nicht gut bewegen kann. Manchmal hat er auch richtige Schmerzen, was an der Erkrankung liegt. Ansonsten versuchen wir ihm seit Monaten das Daumenlutschen abzugewöhnen, das mit dem Zahnwechsel wieder angefangen hat, und kleben daher ein Pflaster auf den Daumen und dadurch schläft er total unruhig und oft nicht von selbst wieder ein. Mit Daumen im Mund schläft er meist durch, aber das ist bei einem Sechsjährigen ja auch keine Dauerlösung.
    Prinzipiell kann mein Mann natürlich dafür aufstehen, der wird aber nur wach, wenn ich ihn wecke oder erst, nachdem der Große schon x-mal laut gerufen hat. Daher stehe ich dann meistens eben doch auf, weil ich eh wach bin (und zum Glück auch fast immer schnell wieder einschlafe). Außerdem sitzt er auch 3 Stunden pro Tag im Auto, da sehe ich schon ein bisschen die Notwendigkeit, dass er halbwegs ausgeruht ist, damit nichts passiert. In der Nacht, bevor ich arbeite, schlafe ich im Dachgeschoss und die anderen alle unten, aber trotz geschlossener Türen höre ich die Kinder oft eher als er.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die ganzen Ideen.
    Ich versuche es zunächst mal mit einem Essensplan, der an ein paar Tages das Kochen rausnimmt und wenn es mal wieder nicht nur stürmt und regnet, versuche ich den Großen nach einer Mittagspause auch nochmal vor die Tür zu kriegen.
    Geändert von _Sophie_ (12.02.2020 um 22:12 Uhr)

  18. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    ganz was anderes:
    kann jmd irgendwas für yoga mit kindern empfehlen?
    das kind liebt kurze yogaabläufe begleitet von geschichten/sprüchen. ich kenn aber nur einen

  19. Addict

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Sophie, wie lange geht die schule an sich und wie lange ist er in Betreuung?
    Kann er dort Hausaufgaben machen, so dass der Stress nachmittags wegfällt?
    Wie alt genau ist nochmal eure kleine? Einiges wird sicher die Zeit regeln, im Sinne von dass sie älter wird und mehr machen kann.
    Unsere kleine hat damals als sie noch nicht in der Krippe war (allerdings war der große nur im Kindergarten) auch sehr früh Mittagsschlaf gemacht. Aufgestanden um 6h, Mittagessen um 10-10:30h ,danach dann Mittagsschlaf. So lang sie auch abends früh genug im Bett. Und der Tag war dadurch ausgeglichener. Aber ja es ist eben schwierig dass sie kleinen nicht zwischen durch einschlafen.

    Wenn du den großen nachmittags einfach spielen lässt und das was du sonst vormittags erledigst daheim, dann nachmittags macht?

  20. Get a life!

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von _Sophie_ Beitrag anzeigen
    Granny, ja, ich fürchte auch, der Knackpunkt ist das Essen. Wahrscheinlich müsste ich wirklich vorkochen oder besser vorbereitet sein, aber ich hasse kochen, der Große isst total mäkelig und es nervt mich eh schon, dass wir keine gemeinsamen Familienmahlzeiten haben, daher ist meine Motivation gleich null. Vielleicht muss ich dem Großen doch direkt mittags was Warmes servieren und abends nur noch ein Brot.
    Und einfach Fertigessen? Oder so halbes Fertigessen? Also von Frosta gibts da doch gute Sachen. Oder Nudeln mit Sauce aus dem Glas? Dass du es dir etwas einfacher machst.
    Ich koch immer Tonnen vor und muss dann nur noch warm machen.
    I will dance
    when I walk away

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