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  1. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich finde wenn- dann Sätze völlig normal. Also wenn meine Tochter sagt: Dann haue ich dich aber" (gibt es hier auch oft von der 4,5 jährigen), dann sage ich auch: Dann möchte ich nicht mehr mit dir spielen" Das ist dann schon eine Konsequenz. Klar, Sätze wie "Wenn du die Jacke nicht wegräumst, kommt die weg" sind nicht immer hilfreich (aber die sagt jeder mal). Ich lasse die Jackeliegen und wenn mein Kind etwas von mir will, sage ich dann "ja, mache ich, aber vorher räum bitte noch die Jacke auf. Darum hatte ich dich gebeten".

  2. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Wann lest ihr so mit euren Kindern? Ich bin ein bisschen traurig, da ich so gerne so viele tolle Kinderbücher lesen mag,aber tagsüber haben meine Kinder (4,7 und 8 Jahre) oft ihre Hobbys oder spielen den ganzen Tag (was ja an und für sich schön ist). abends wird noch vorgelesen (macht aber fast ausschließlich mein Mann).

  3. Get a life!

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Ich lese ehrlich gesagt auch nur abends vor. Das ist wirklich eine Ausnahme, wenn das tagsüber mal passiert. Also abends ist auch dann irgendwie so ein zur Ruhe kommen und tagsüber ginge das glaub ich größtenteils gar nicht.
    I will dance
    when I walk away

  4. Addict

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    jeden abend lange (auf jeden falls mit k3 und k4, gaanz selten auch mit k2 dabei)
    und nachmittags manchmal bilderbücher für k4, leider zu selten.

  5. Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Unter der Woche auch meist nur vor dem Schlafen, außer sie sind vom Kindergarten sehr geschafft und es gibt viel Streit, dann entspannt Vorlesen oft die Lage. Hauptsächlich lesen wir am Wochenende vor.


  6. Get a life!

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Abends und tagsüber wenn ein Kind den Wunsch äußert. Manchmal schlage ich es auch vor, wenn schlechtes Wetter ist und wir viel drin sind oder nach dem Kindergarten. Ach und wenn wir etwas in der Bücherei ausgeliehen haben.
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  7. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von Vampy Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich finde wenn- dann Sätze völlig normal. Also wenn meine Tochter sagt: Dann haue ich dich aber" (gibt es hier auch oft von der 4,5 jährigen), dann sage ich auch: Dann möchte ich nicht mehr mit dir spielen".
    Seh ich auch so. Ich bemühe mich bei solchen Beispielen in ich-Sätzen zu sprechen. "das tut mir dann aber weh und so macht mir das Spielen mit dir keinen Spaß."
    An guten Tagen frag ich auch mal nach einer Lösung, oder wie sie es sich gedacht hat, ob sie einen Vorschlag hat. Ist ihr Vorschlag akzeptabel, dann machen wir es so. ZB "ich hänge die Jacke nach dem Vesper auf".

    Zitat Zitat von Vampy Beitrag anzeigen
    Ich lasse die Jackeliegen und wenn mein Kind etwas von mir will, sage ich dann "ja, mache ich, aber vorher räum bitte noch die Jacke auf. Darum hatte ich dich gebeten".
    Das mach ich auch manchmal. Tw mit der Erklärung "ich will was von dir und du willst was von mir." Also so ganz toll ist das nicht, ne, aber in einer Gemeinschaft funktioniert es halt so, dass man sich an manchen Sachen beteiligt, wenn man dazu in der Lage ist.
    "Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grund nicht."

    "That's not my favourite way though. That only meets 99% of my criteria..."

  8. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    ich habe noch nicht alles gelesen, aber mein eines kind tickt auch gerne aus und wird extrem frech oder motzig. die will aber in dem moment eigentlich meistens nur in den arm genommen werden und kann es nicht anders zum ausdruck bringen. im anschluss reden wir dann auch darüber, dass das andere verhalten doof ist.

  9. Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Wenn dann Sätze versuche ich zu vermeiden, also die Erpressungsversion. Gelingt leider nicht immer. Sowas wie 'wenn wir jetzt trödeln, dann haben wir für xy leider keine Zeit mehr' sag ich schon. Ist ja einfach so. Ich versuche wenn dann nur zu benutzen wenn es ne Erklärung ist, bzw logische Konsequenz, wenn du ohne Schirm rausgehst, dann wirst du nass, oder eben trödeln und dann fehlt die Zeit für xy.

    Gute Nacht Geschichte vorlesen macht sehr oft mein Mann, manchmal auch ich. Tagsüber lese ich sehr selten. Als die Kinder noch etwas kleiner waren musste ich immer direkt nach dem Mittagessen ne halbe Stunde, Stunde vorlesen und da bin ich immer so übelst müde geworden, dass ich das leider abschaffen musste. Aber jetzt geht lesen bei mir wieder ohne dass ich einschlaf, vielleicht liegt es auch daran, dass die Bücher anspruchsvoller geworden sind.
    Aber ich könnte nicht sagen, dass wir oft tagsüber Bücher vorlesen.

  10. Alter Hase

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Wenn/Dann Sätze sage ich auch, wenn sie einfach nachvollziehbar sind. Wie zb das "wenn du dich jetzt nicht anziehst, dann verpasst du deine Freunde und musst alleine zur Schule gehen." Oder der Bäcker hat dann zu etc.

    Mein Mann sagt manchmal so total dämliche und unrealistische Sachen, die mich so aufregen. "Wenn du jetzt nicht deinen Schlafanzug anziehst, gehst du morgen nicht in den Kindergarten." Ähja.. 1. weiß er das morgens eh nicht mehr. 2. ist es doch absolut nicht möglich, das A. nicht in den Kindergarten geht.
    Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir, solang ich es noch kann
    Doch rufst du nach mir, bin ich bereit dir blind zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
    Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her, für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör
    Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör
    Ich hör eine Stimme, die mich ruft, ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht



  11. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von Pepparmint Beitrag anzeigen
    Also ich bin ja generell Fan von früh Hilfe holen und finde, man darf das auch immer machen, wenn man das Gefühl hat, man könnte das gebrauchen... Aber ich finde es tatsächlich noch völlig normal.

    Gerade so, wie Cyan das beschreibt. Ich merke oft, dass andere Kinder viel häufiger "altersgemäß" bisschen nörgeln, bocken, quengeln, und das verteilt über den Tag. Und andere sind eben stundenlang ruhig und das blühende leben, und flippen dann aus.

    Und wüst beschimpfen: klar ist das unschön. Aber ich finde auch, Kinder lernenja erst, wie Konflikte "richtig" geführt werden, wie diskutiert werden kann, wie Kompromisse schließen, etwas eingestehen, verzeihen und Verträgen funktioniert. Und erleben in Kita oder Alltag eben, wie unterschiedlich Menschen streiten oder reagieren, und bekommen dabei natürlich sachliches und unsachliches Verhalten vorgelebt. Und damit wird experimentiert. Also ich plädiere nicht dafür, das hinzunehmen, aber schon dafür, dem eben auch Zeit zu geben und nicht zu erwarten, dass das nach 3 oder 4 "Vorfällen" eingestellt wird.
    Also: ich finde diese wüste Beschimpfung mit Ausdrücken nicht ein bißchen unschön, sondern das geht für mich nicht, gerade auch im Zusammenhang mit im-Mitalpunkt-stehen-wollen. Vielleicht bin ich da komisch, aber ich habe direkt Visionen vor Augen, wie das dann weitergeht und das Kind es irgendwann normal findet, Mama rumzukommandieren oder zu beschimpfen.
    Klar muss ein vierjähriges Kind alles erst lernen. Aber ich hätte jetzt akut auch keine Idee, wie ich konstruktiv damit umgehen würde. Bzw. würde ich so ein Verhalten im Keim ersticken wollen.
    Nörgeln, bocken, auch ausflippen finde ich völlig ok. Aber wüst beschimpfen ist für mich ne andere Qualität. Deswegen würde ich ggf. bei jemandem, der mehr über den Tellerrand gucken kann, mal nachfragen wollen. Ich meine ja keine lange Therapie, sondern vielleicht ein einmaliger Termin. Ich habe sowas schonmal gemacht, war sehr hilfreich.

    Wenn-dann-Sätze sage ich übrigens auch oft, aber ich versuche, halbwegs realistisch zu bleiben, weil ich es ja dann auch durchziehen muss. Das war ein lernprozess. Genauso wie jedes "nein" erstmal blitzschnell zu überdenken, ob es wirklich nötig ist.

    Vorlesen: Schaffen wir auch selten leider. Tagsüber kommt schonmal vor, wenn wir früh genug zuhause sind. Ich mag das gern als Absacker nach einem "langen" Tag und schlage es gern vor. Abends ist es schwierig, seit wir drei Kinder haben, weil man kaum mal was ür 2 Kinder vorlesen kann, und was machen die anderen in der zeit. Leider haben sie sich in den letzten Herbstferien auch noch abendliches Fernsehen angewöhnt (Sandmann und Logo), d.h. es sind auch noch insgesamt 20min. Glotze unterzubringen. Es kommt schon vor, dass es dadurch viel zu spät wird und die Geschichte sehr schrumpft oder ganz wegfällt. Wir kriegen es nicht hin, das Abendprogramm so früh zu starten, dass wir hintenraus noch so viel zeit haben.
    Wir arbeiten daran, ich finde vorlesen auch total schön und es eigentlich das, was ich mit den Kindern am liebsten mache.
    Geändert von Whassup (09.01.2020 um 15:00 Uhr)

  12. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von granny Beitrag anzeigen


    Das mach ich auch manchmal. Tw mit der Erklärung "ich will was von dir und du willst was von mir." Also so ganz toll ist das nicht, ne, aber in einer Gemeinschaft funktioniert es halt so, dass man sich an manchen Sachen beteiligt, wenn man dazu in der Lage ist.
    Ich finde diese Konsequenz ok, es gehören halt gewisse "Regeln" für das Zusammenleben dazu.
    Und ich habe für mich akzeptiert, dass es nicht immer so läuft wie die Autoren aus dem Wunschkindbuch etc.immer schreiben.

  13. Senior Member

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Und ich dachte, ihr lest alle wirklich total viel vor. Es gibt soooo tolleBücher, wenn die KInder größer werden, wie soll man die sonst schaffen?

  14. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Noch zu den Wenn-Dann-Sätzen: Mir geht es da nicht um logische Konsequenzen, sondern eben um Wenn-Dann-Sätze, die eine Erpressung mit sich bringen. So wollte ich nicht mit meinen Kindern kommunizieren und es ärgert mich, dass ich es tue und ich einfach nicht weiß, was ich in der Situation besser machen könnte.
    Eben hatten wir wieder so einen typischen Fall. Sie schläft ja bei uns im Familienbett und ich möchte eben, dass sie vor dem ins Bett gehen auf die Toilette geht. Das ist oftmals ein nerviges Thema, wenn sie selbst eben fest überzeugt ist, nicht zu müssen, es aber eben schon mehr als 2 Stunden her ist, dass sie auf der Toilette war. Da hat sie dann auch wieder mit Kacke-Mama angefangen und wurde laut. Nicht so ausgetickt wie gestern, sondern eben nur wütend.
    Sie wollte dann wie jeden Abend Conni vorm schlafen gucken und auch meine Decke und nicht ihre zum Zudecken nehmen und da hab ich dann echt blöd reagiert und gesagt, dass sie nur Conni gucken und meine Decke haben darf, wenn sie sich bei mir entschuldigt. Wollte sie nicht und dann lag sie eine ganze Weile ohne Decke traurig im Bett und hat sich irgendwann zwar entschuldigt, aber das war ja nichts was da aus ihr selbst heraus kam.
    Mir tut es leid, weil der Tag mit ihr eigentlich total easy war und ich dann bei der Situation im Badezimmer gleich so reagiere. Ich war halt selbst auch wahnsinnig müde und hungrig und überhaupt steckte die wahnsinnig erschrockene Reaktion der befreundeten Mutter auf den Wutanfall gestern noch in mir drin.

    Ich mag halt nicht, dass sie mich immer mal wieder beschimpft und frage mich, wie wir das ändern können. Drohen und Erpressen ist kein Weg, Erklärungen kommen nicht bei ihr an.

    Es ist mir so wichtig, weil ich selbst jetzt als Erwachsene noch Schwierigkeiten habe mich zu kontrollieren in emotional sehr angespannten Situationen. Laut werden und auch unpassende Sachen brüllen, Türen knallen etc ist mir schon häufiger jenseits der 4 Jahre passiert. Das ist nicht schön und es macht einen selbst so angreifbar und hilflos. Ich möchte nicht, dass sie auch so wird bzw. das für sich als Strategie übernimmt. Dabei würde ich ihr so gerne helfen.
    ~Bücher sind Schokolade für die Seele~

  15. Get a life!

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Was passiert denn, wenn du ihr sagst, dass dich das traurig macht und dich verletzt?
    I will dance
    when I walk away

  16. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Also ehrlich - wenn mich jemand als "Kacke-Mama" bezeichnen würde, dann hätte ich definitiv auch keine Lust, schön vorzulesen und meine Decke zu teilen. Wie ich schon mehrmals schrieb, finde ich so ein Verhalten inakzeptabel, und da darf ein 4,5-jähriges Kind durchaus mal ne Weile traurig im Bett liegen und darüber nachdenken, dass es mit so einer Beschimpfung nicht das gewünschte Ergebnis erzielt.

    Was würde sie denn lernen, wenn sie sich benehmen könnte, wie sie will, und die Mama wäre immer weichgespült und freundlich und würde alle Wünsche erfüllen?

    Andererseits finde ich es ein bißchen viel verlangt, dass eine Entschuldigung in so einer Situation aus tiefstem Herzen kommen muss, weil es ihr wirklich leid tut. Meiner Meinung nach ist eine Entschuldigung bei Kindern manchmal einfach ein formaler Akt, mit dem man Streit aus der Welt schafft und im folgenden wieder normal miteinander umgeht.

  17. Enthusiast

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Genau, ich würde sie auch authentisch wissen und spüren lassen, dass dich das verletzt. Also in der Situation hätte ich keine Entschuldigung erzwungen und auch nicht mit Fernsehentzug „bestraft“, aber ich hätte ihr schon deutlich gezeigt, dass ich traurig bin und hätte sie auch nicht mit unter meiner Decke haben wollen, mit Erklärung dazu, dass ich nicht mit jemandem kuscheln mag, der so gemeine Sachen zu mir sagt.

  18. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Also ehrlich - wenn mich jemand als "Kacke-Mama" bezeichnen würde, dann hätte ich definitiv auch keine Lust, schön vorzulesen und meine Decke zu teilen. Wie ich schon mehrmals schrieb, finde ich so ein Verhalten inakzeptabel, und da darf ein 4,5-jähriges Kind durchaus mal ne Weile traurig im Bett liegen und darüber nachdenken, dass es mit so einer Beschimpfung nicht das gewünschte Ergebnis erzielt.

    Was würde sie denn lernen, wenn sie sich benehmen könnte, wie sie will, und die Mama wäre immer weichgespült und freundlich und würde alle Wünsche erfüllen?

    Andererseits finde ich es ein bißchen viel verlangt, dass eine Entschuldigung in so einer Situation aus tiefstem Herzen kommen muss, weil es ihr wirklich leid tut. Meiner Meinung nach ist eine Entschuldigung bei Kindern manchmal einfach ein formaler Akt, mit dem man Streit aus der Welt schafft und im folgenden wieder normal miteinander umgeht.
    Danke für diesen praktmatischen Ansatz. Mir fehlt es da manchmal und da helfen mir solche Beiträge bzw. Ansichten sehr.
    Das mit der Beratung finde ich auch nicht schlecht, so als einmaliges /zweimaliges Gespräch.
    ~Bücher sind Schokolade für die Seele~

  19. V.I.P.

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Was passiert denn, wenn du ihr sagst, dass dich das traurig macht und dich verletzt?
    Sie sagt, dass das doch nicht weh tut. Da glaube ich, dass sie eben am körperliche Schmerzen denkt.
    Oder sie hält sich die Ohren zu und sagt, ich höre dir nicht zu.
    ~Bücher sind Schokolade für die Seele~

  20. Urgestein

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    AW: Mein Kleinkind 2020

    Ja, ich finde es auch ok, da deutlich zu zeigen, dass das nicht in Ordnung ist und man da eben nicht einfach so wieder zur Tagesordnung übergeht. Ich würde auch direkt verbalisieren, dass man Leute nicht so beschimpft, auch wenn man sich ärgert, und dass du keine Lust hast, nett zu ihr zu sein, wenn sie dich so beschimpft. Auf einer formalen Entschuldigung würde ich nicht unbedingt bestehen, aber auf irgendein Zeigen von Einsicht bzw Kooperation in einem klärenden Gespräch darüber schon, bevor ich wieder meine Decke teile und kuschel und vorlese. Vielleicht könnt ihr zusammen alternativ-wut-formulierungen überlegen, wenn der Anfall vorbei ist? Die Sache beschimpfen statt der Person, und oft kann man Kinder ja mit total bescheuerten kinderhumorausdrücken zum Lachen bringen, "ich will nicht auf das blöde schweinepopelklo" statt "Scheißkackamama" wäre ja schon mal was. So Mischung aus ernst und undramatisch fände ich gut, also den ernsten Kern (Menschen so beschimpfen geht nicht) rüberbringen, aber so humorvoll einbetten, dass sie halbwegs ihr Gesicht dabei wahren kann und sich am Ende nicht scheiße fühlt.

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