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  1. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Hier im Umfeld erlebe ich es genau so, kann-Kinder werden selten eingeschult, die Norm ist der Verbleib in Kita oder der Gang in die Vorschule.

    Sora, in eurem Beispiel verstehe ich das Problem nicht. Ob nun 2 oder 3 Klassen auseinander ist doch egal? Bei dem Beispiel, dass ich beschrieb, sind die Kinder nur knapp 2 Jahre auseinander und jeweils kurz nach bzw kurz vor Stichtag geboren. Wird der große jetzt zurück gestellt, wird er im gleichen Jahr eingeschult wie seine kleine Schwester. Und es ist absehbar, dass es ihr trotzdem noch leichter fallen wird. Das ist ziemlich blöd, aber was will man machen?

  2. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    hier gibt es zum beispiel 90 minuten einheiten, damit ist aber nicht 90 min unterricht am stück gemeint. vielmehr sind es kleine einheiten und oftmals mehrere themen, die anfangs sehr kurz und im laufe der zeit immer länger werden. auch die gemeinsame frühstückszeit fällt da mit rein und ist nicht teil der eigentlichen pause. wenn die lehrer merken, dass die konzentration leidet, weil die kinder bewegung brauchen, kann es durchshs mal einen kurzen ausflug auf den schulhof geben. auch gibt es nicht mehr das eine klassenzimmer, sondern auch kleine nebenräume und den flur als rückzugsräume während des unterrichts. dazu kopfhörer und ähnliches. gerade an der sitzordnung wird immer wieder geschraubt, damit die kinder sich wohlfühlen und arbeiten können. die verteilung erfolgt zwar durch die lehrerinnen, die gehen aber auch auf wünsche der kinder ein. nicht auf den bestefreundinnenwunsch unbedingt, aber sie tauschen definitiv, wenn sich ein kind nicht konzentrieren kann, mehr ruhe braucht oder sich unwohl fühlt. und alle paar wochen wird eh was neues probiert.
    die pausen sind zwischen 15 und 90 miniten lang, sodass es viel zeit zum toben und frei spielen gibt.
    klar, es gibt immer noch feste regeln, aber es ist nicht mehr so, wie die meisten von uns es kennengelernt haben.
    Geändert von Serafina (25.01.2020 um 11:43 Uhr)

  3. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    jimi, zum grundschulabitur - das ist ja eher ein süddeutsches phänomen. insofern lohnt es dich wirklich, nachzufragen, auf welches bundesland sich die erfahrungen beziehen.

  4. Get a life!

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    hier gibt es zum beispiel 90 minuten einheiten, damit ist aber nicht 90 min unterricht am stück gemeint. vielmehr sind es kleine einheiten und oftmals mehrere themen, die anfangs sehr kurz und im laufe der zeit immer länger werden. auch die gemeinsame frühstückszeit fällt da mit rein und ist nicht teil der eigentlichen pause. wenn die lehrer merken, dass die konzentration leidet, weil die kinder bewegung brauchen, kann es durchshs mal einen kurzen ausflug auf den schulhof geben. auch gibt es nicht mehr das eine klassenzimmer, sondern auch kleine nebenräume und den flur als rückzugsräume während des unterrichts. dazu kopfhörer und ähnliches. gerade an der sitzordnung wird immer wieder geschraubt, damit die kinder sich wohlfühlen und arbeiten können. die verteilung erfolgt zwar durch die lehrerinnen, die gehen aber auch auf wünsche der kinder ein. nicht auf den bestefreundinnenwunsch unbedingt, aber sie tauschen definitiv, wenn sich ein kind nicht konzentrieren kann, mehr ruhe braucht oder sich unwohl fühlt. und alle paar wochen wird eh was neues probiert.
    die pausen sind zwischen 15 und 90 miniten lang, sodass es viel zeit zum toben und frei spielen gibt.
    klar, es gibt immer noch feste regeln, aber es ist nicht mehr so, wie die meisten von uns es kennengelernt haben.
    Das alles ist bei uns auch so (außer, dass die Mittagspause nur 60 Minuten lang ist).
    Aber trotzdem empfinde ich es als „starres System“ und eine riesige Umstellung zum Kindergarten mit ganz anderen Anforderungen an die Kinder.
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  5. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Teddy01 Beitrag anzeigen
    Das alles ist bei uns auch so (außer, dass die Mittagspause nur 60 Minuten lang ist).
    Aber trotzdem empfinde ich es als „starres System“ und eine riesige Umstellung zum Kindergarten mit ganz anderen Anforderungen an die Kinder.
    Ja!
    Dass es überhaupt eine Sitzordnung gibt, ist ja schon eine Umstellung. Sitzen alleine!
    Ganz klar alles zu bewältigen für die meisten Kinder. Aber mal besser und mal schlechter.
    Geändert von stöckchen (25.01.2020 um 12:39 Uhr)

  6. Member

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zum Verspielten: ich hab mal eine Vorschulklasse geleitet und da merkt man definitiv individuelle Unterschiede bei den Sechsjährigen. Natürlich spielen alle noch, und das sollten sie auch, aber es gibt diejenigen, die sich aktiv für "Schulwissen" interessieren und auch zB alle Namensschilder schnappen und abschreiben oder aber auch ganz lange konzentriert an einem Webrahmen oder einem Bild arbeiten, aus eigenem Antrieb, weil sie einfach Lust auf was Anspruchsvolles haben, wo man sich lange drauf konzentrieren muss. Und andere finden das gar nicht interessant und möchten halt draußen spielen oder halt Rollenspiele machen. Beides ist wichtig, und aus Perspektive des Kindes ist das alles Spiel! Aber Kinder suchen sich eben das, was sie entwicklungstechnisch gerade brauchen, und die ersten haben es in der Schule natürlich leichter als die zweiten.
    Und sowas sieht man natürlich eher, wenn man eine Gruppe von 20 Kindern hat, als wenn man ein oder zwei Kinder zu Hause hat.

  7. Alter Hase

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Teddy01 Beitrag anzeigen
    Mir fällt noch ein Gedanke ein:
    Ich habe immer den Eindruck, dass viele denken, das Kind später zu schicken sei etwas schlechtes.
    Echt, wo erlebst du das denn? Das ist doch absolut normal bis Trend, wie man auch bei bym sieht.
    Hingegen ein Korridor- oder gar ein echtes Kann-Kind zu schicken, das ist böse. (Mein Empfinden, habe ein Oktoberkind mit 5 eingeschult.)
    I am as bored as a pacific pistol

  8. Member

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich empfinde es in meinem Umfeld so, dass es eher positiv gewertet wird, wenn die Kinder früher in die Schule kommen. Im Kindergarten meiner Tochter ist ein Kind, das im März 7 wird und erst dieses Jahr eingeschult wird. Da wundern sich schon einige. Das wird dann als "das Kind ist nicht klug genug" gewertet, obwohl das z.B. in dem konkreten Fall definitiv nicht zutrifft.

    In der Schule meines Kindes ist es natürlich schon auch strukturierter als im Kindergarten, aber sie haben auch meist recht kurze Lerneinheiten, um die Kinder nicht zu überfordern. Die Sitzordnung ist z.T. auch eher unkonventionell (Blick zur Wand oder sogar auf dem Flur, Einzel- und Gruppentischr), damit für alle etwas dabei ist. Aber klar, alleine das Sitzen bleiben und konzentrierte Bearbeiten von vorgegebenen Aufgaben ist natürlich schon eine Umstellung (obwohl es auch das jeweils bei uns im Kindergarten gibt).

  9. Get a life!

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Louja Beitrag anzeigen
    Echt, wo erlebst du das denn? Das ist doch absolut normal bis Trend, wie man auch bei bym sieht.
    Hingegen ein Korridor- oder gar ein echtes Kann-Kind zu schicken, das ist böse. (Mein Empfinden, habe ein Oktoberkind mit 5 eingeschult.)
    Ich weiß jetzt nicht was du mit „echtes Kann-Kind“ meinst. Vielleicht sind die Begrifflichkeit in den Bundesländern unterschiedlich.

    Ich erlebe es in meinem privaten Umfeld immer wieder, dass Leute schon sehr früh sagen, dass das Kind auf jeden Fall als Kann-Kind in die Schule gehen wird.
    auch hier finde ich es jetzt nicht so eindeutig.

    Allerdings glaube ich, dass es auch nochmal ein unterschied ist, ob Kinder im Juli oder im Oktober Geburtstag hat. Im Oktober fällt die Wahl wahrscheinlich bei den meisten eher aufs nächste Schuljahr, weil es einfach deutlich weiter von Stichtag weg ist.
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  10. Addict

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    .
    Geändert von red_sparkle (26.01.2020 um 13:45 Uhr)

  11. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    in der klasse meiner töchter sind 20% der kinder kannkinder, die mit 7 eingeschult wurde, während 1 kind zum schulstart 5 war.

  12. Alter Hase

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Hier in Niedersachsen: Muss-Kind: Geburtstag 1.1. bis inkl. 30.6.
    Kann-Kind: Geburtstag 2.10. bis 31.12.
    Korridor-Kind: Alle vom Juli, August, September und 1. Oktober. Offiziell Muss-Kinder, aber ohne Probleme rückstellbar.
    I am as bored as a pacific pistol

  13. Get a life!

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    in der klasse meiner töchter sind 20% der kinder kannkinder, die mit 7 eingeschult wurde, während 1 kind zum schulstart 5 war.
    ich weiß nicht wie die offizielle Quote ist. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Und in meinem privaten Umfeld erlebe ich es eben anders.
    In meiner aktuellen Klasse übrigens auch. Ein Kind, dass mit 7 eingeschult wurde und 4 Kann-Kinder (eins davon ist einen Tag vor der Einschulung 6 geworden, zwei im Oktober bzw im November).

    Zitat Zitat von Louja Beitrag anzeigen
    Hier in Niedersachsen: Muss-Kind: Geburtstag 1.1. bis inkl. 30.6.
    Kann-Kind: Geburtstag 2.10. bis 31.12.
    Korridor-Kind: Alle vom Juli, August, September und 1. Oktober. Offiziell Muss-Kinder, aber ohne Probleme rückstellbar.
    Die Bezeichnung Korridor-Kind gibt es hier nicht. Hier ist alles ab dem 1.7. Kann-Kind.
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  14. Ureinwohnerin

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Hier im Umfeld erlebe ich es genau so, kann-Kinder werden selten eingeschult, die Norm ist der Verbleib in Kita oder der Gang in die Vorschule.

    Sora, in eurem Beispiel verstehe ich das Problem nicht. Ob nun 2 oder 3 Klassen auseinander ist doch egal? Bei dem Beispiel, dass ich beschrieb, sind die Kinder nur knapp 2 Jahre auseinander und jeweils kurz nach bzw kurz vor Stichtag geboren. Wird der große jetzt zurück gestellt, wird er im gleichen Jahr eingeschult wie seine kleine Schwester. Und es ist absehbar, dass es ihr trotzdem noch leichter fallen wird. Das ist ziemlich blöd, aber was will man machen?
    Wie schon gesagt: wenn es sein muss, muss es halt sein (scheint in deinem Beispiel ja so ein Fall zu sein). Aber in einem "Hmm, er gilt als schulreif, aber sicher wäre es noch leichter für ihn, wenn er zu den Ältesten und nicht zu den Jüngeren gehört, und nachdem wir ja die Wahl haben..."-Fall wäre das mit dem jüngeren Geschwister für mich ein Gegenargument.

    Ist sowieso hypothetisch, wir gehen derzeit davon aus, dass unser Kind mit 6;2 eingeschult wird.

  15. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Teddy01 Beitrag anzeigen
    ich weiß nicht wie die offizielle Quote ist. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Und in meinem privaten Umfeld erlebe ich es eben anders.
    In meiner aktuellen Klasse übrigens auch. Ein Kind, dass mit 7 eingeschult wurde und 4 Kann-Kinder (eins davon ist einen Tag vor der Einschulung 6 geworden, zwei im Oktober bzw im November).



    Die Bezeichnung Korridor-Kind gibt es hier nicht. Hier ist alles ab dem 1.7. Kann-Kind.
    2.7.
    Kinder, die am 1.7. Geburtstag haben, sind noch Muss-Kinder
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  16. Get a life!

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    2.7.
    Kinder, die am 1.7. Geburtstag haben, sind noch Muss-Kinder
    Stimmt
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  17. Ureinwohnerin

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Teddy01 Beitrag anzeigen

    Die Bezeichnung Korridor-Kind gibt es hier nicht. Hier ist alles ab dem 1.7. Kann-Kind.
    und eine Grenze gibt es nicht?

  18. Get a life!

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    wie meinst du das? Das ist doch eine Grenze zwischen muss und kann.
    S (21:22) :
    könnte mir vorstellen, dass er einfach gar nix denkt. wie alle männer

  19. Ureinwohnerin

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich meinte, ab welchem Geburtsdatum das Kind weder muss noch kann (hier der 30.9.)

  20. Regular Client

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Teddy01 Beitrag anzeigen
    Mir fällt noch ein Gedanke ein:
    Ich habe immer den Eindruck, dass viele denken, das Kind später zu schicken sei etwas schlechtes. Es ist verknüpft mit: das Kind ist nicht schulreif.
    Das ist bei Kannkindern ja aber gar nicht der Fall. Man kann das entscheiden, unabhängig davon, ob das Kind von anderen als schulreif befunden wird oder nicht.
    Warum also die Frage nicht andersrum stellen: was spricht dafür, mein Kind einzuschulen, bevor es schulpflichtig wird?
    Bei Kannkindern ja, aber hier im Thread geht es ja gar nicht um Kannkinder bisher, sondern um die Flexikinder / Korridorkinder, die man ohne Begründung zurückstellen lassen kann. Die sind ja schulpflichtig, müssen zur Einschulungsuntersuchung etc. Kannkinder sind nach dem Stichtag geboren und können auf Antrag eingeschult werden.

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