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  1. V.I.P.

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    hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    gibt es hier eltern, die ihr kind nicht direkt mit 6 eingeschult haben? es gibt ja so kippe-kinder, da kann man es sich aussuchen. aber gibt es auch andere die bewusst noch ein jahr gewartet haben?

  2. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Meine beste Freundin macht das so. Deren Sohn war ein 28.-Woche-Frühchen und auch wenn er sich super entwickelt hat, ist er in einigen Dingen (emotional, Konzentration, generelles Interesse an "Schulthemen" i. S. v. Zahlen und Buchstaben) noch etwas langsamer, weswegen sie beschlossen haben, dass er erst nächstes Jahr zur Schule kommen wird. Er wäre dann sieben + drei Monate ungefähr.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  3. Regular Client

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich schule meinen erst später ein. Er wird diesen September 6, hier in Niedersachsen darf ich entscheiden, ob er geht oder nicht.
    Er geht also erst 2021 kurz vor dem 7. Geburtstag.
    Die Kita hätte gerne geschickt und sagt, er ist schulreif. (Kita Platzmangel spielt sicher mit rein). Ich bin selber Grundschullehrerin und sehe schon, dass er kognitiv reif und fit ist. Aber für die sozial emotionale Stärkung möchte ich ihn gern noch weiter ohne Druck ein Jahr spielen schenken.
    Er soll dann als stabile, selbstbewusste Person eingeschult werden, der sich nicht demotivieren lässt, mit Ärger, Misserfolgen etc umgehen kann und sich dann in Ruhe auf den Unterricht konzentrieren kann.

    Es wird sicher anstrengend und ich muss mir was überlegen dieses Jahr, da er viel fordert.

  4. Enthusiast

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von *sternschnuppe* Beitrag anzeigen
    Ich schule meinen erst später ein. Er wird diesen September 6, hier in Niedersachsen darf ich entscheiden, ob er geht oder nicht.
    Er geht also erst 2021 kurz vor dem 7. Geburtstag.
    Die Kita hätte gerne geschickt und sagt, er ist schulreif. (Kita Platzmangel spielt sicher mit rein). Ich bin selber Grundschullehrerin und sehe schon, dass er kognitiv reif und fit ist. Aber für die sozial emotionale Stärkung möchte ich ihn gern noch weiter ohne Druck ein Jahr spielen schenken.
    Er soll dann als stabile, selbstbewusste Person eingeschult werden, der sich nicht demotivieren lässt, mit Ärger, Misserfolgen etc umgehen kann und sich dann in Ruhe auf den Unterricht konzentrieren kann.

    Es wird sicher anstrengend und ich muss mir was überlegen dieses Jahr, da er viel fordert.
    Fast genauso, nur Geburtstag im August. Er war also 7,als er in die Schule kam.
    Würde es immer wieder so machen.

  5. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Unser Oktoberkind wird auch mit knapp 7 eingeschult werden und ich kann den Gedanken natürlich nachvollziehen, Sternschnuppe, aber die Gewissheit, dass das Kind ein Jahr später dann diese tolle Reife und Stärke und Frustrationstoleranz entwickelt hat, hat man natürlich auch nicht unbedingt. Vielleicht gerade nicht, wenn es sich im schlimmsten Fall ein Jahr lang in der Kita langweilt.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  6. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    Unser Oktoberkind wird auch mit knapp 7 eingeschult werden und ich kann den Gedanken natürlich nachvollziehen, Sternschnuppe, aber die Gewissheit, dass das Kind ein Jahr später dann diese tolle Reife und Stärke und Frustrationstoleranz entwickelt hat, hat man natürlich auch nicht unbedingt. Vielleicht gerade nicht, wenn es sich im schlimmsten Fall ein Jahr lang in der Kita langweilt.
    Das mit der Reife und Frustrationstoleranz mag sein, dass das nix hilft. Aber nachdem ich bei meinen Kindern (die mit sechseinhalb bzw. sechsdreiviertel eingeschult wurden und als "definitiv schulreif" eingestuft wurden) gesehen habe, wie anstrengend sie die Umstellung auf die erste Klasse fanden, wie erschöpft sie anfangs oft waren und wie anstrengend sie die Umstellung vom doch relativ freien Kitaalltag mit Auszeiten auf die deutlich stärker regulierte Grundschule fanden, möchte ich zu bedenken geben, dass ein Jahr mehr in der relativen Freiheit durchaus auch ein Argument sein kann.

    (:bümmdisclaimer: kann, nicht muss. Hängt natürlich vom Kind ab. Es gibt sicher auch Kinder, die den Wechsel problemlos wegstecken bzw. sogar begrüßen. Ich wollte nur sagen, dass das Körperliche durchaus auch eine Rolle spielen kann)

    Und zum "früher" oder "später" einschulen: es ist ja von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden, wann eingeschult wird. Also was hier im Thread als "später Einschulen" bezeichnet wird, ist bei uns z.B. reguläres Einschulen. Das ändert jetzt nichts daran, dass man als Eltern eine Entscheidung treffen muss. Aber es zeigt, wie groß die Spanne ist.
    Geändert von Fettnäpfchen (20.01.2020 um 17:25 Uhr)
    我不明白你的意思 . 别胡说了!

  7. Ureinwohnerin

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich möchte hier noch den KiGa und deren Fördermöglichkeiten zu bedenken geben:
    In unserem sind mehrere Kinder - 3 davon allein in der Gruppe von meinem K1 - die durch die neue Korridorregelung noch ein Jahr länger im KiGa bleiben.
    Alle dieser Kinder langweilen sich aktuell richtig arg und testen die Erzieher*innen aufs Maximum. Das resultiert darin, dass sie als Problemkinder deklariert werden, was ich als sehr kritisch ansehe.
    Unsere Kinder würde ich in dem KiGa daher nicht win extra-Jahr lassen, wenn ich sie kognitiv ausreichend reif finde, sondern stattdessen eher zum nächstgelegenen Zeitpunkt einschulen.

    Bei uns fallen beide Kinder in die Korridorregelung. Wenn sich in unserer Kita im Bereich Vorschulpädagogik und herangehen insg nichts ändert, wird es bei uns überhaupt nicht zur Diskussion stehen, beide mit 5/fast 6 einzuschulen. Beide sind allerdings auch kognitiv gut dabei, lediglich die Ausdauer und Frustrationstoleranz sowie der Mut, etwas selbst anzustoßen, von K1 machen mir etwas Sorgen.

    Der Kiga einer Freundin hingegen hat deren Tochter auch bis zum 7. Geburtstag richtig gut herausgefordert und top Vorschulvorbereitung betrieben.
    och... nö.

  8. Addict

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Mein Sohn, geboren im Oktober, wird auch dieses Jahr mit fast 7 eingeschult und mir wurde von allen Seiten dazu geraten. Ich hatte überlegt, ihn bereits letztes Jahr mit knapp 6 einzuschulen. Aber momentan bin ich froh, dass er noch ein Jahr hat, die Vorschule ist in unserem Kindergarten wirklich super und er genießt es merklich, jetzt bei den Großen zu sein.

    Auch kognitiv tut ihm das Jahr gut, er entwickelt jetzt Interesse an Zahlen, Buchstaben etc, aber wäre damit in der Schule glaube ich noch überfordert vom Tempo her.
    let the good times roll.

  9. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Danke für eure Meinungen bisher.

    ich habe vor einigen monaten eine Folge des Podcasts vom wunschkindblog gehört und da ging es um schulreife. Und ich fand sehr interessant wie über die schulreife und die schulhofreife gesprochen wurde.

    aus kognetiver sicht ist unser kind schulreif, das sagen ärzte ( unser kidnerarzt und die unabhängige schulärztliche untersuchung) und auch die kita.
    aber die schulhofreife macht mir etwas gedanken und meien ansätze diesbezüglich gehen in die richtung von sternschnuppe.

    allerdings muss man auch unsere familiäre situation berücksichtigen. wenn er mit 6 in die schule kommt, dann hätte ich " zeit". seine schwester wäre dann 3-4 monate alt, ich wäre so oder so zuhause, könnte ihn jeden tag früh abholen, auf ihn eingehen und versuchen aufzufangen damit der start in die schule möglichst angenehm wird.
    wenn er mit 7 in die schule kommt, ist die eingewöhnungszeit in der kita gerade erst rum und ich arbeite dann wieder voll. das heißt wir müssten zeitlich sehr jonglieren und er müsste von anfang an öfter länger in der schule bleiben, was ich nicht ideal finde ( natürlich kann es sein, dass ich dann beruflich wieder etwas reduziere, aber eigentlich ist das nicht geplant). mit 7 müsste er also quasi direkt " funktionieren".... das klingt schon so nach druck :/

  10. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Wie alt ist dein Kind denn, lamb, und was sind die konkreten Gründe für deine Vermutung der fehlenden Schulhofreife?

    Ich kenne nur ein Kind im Bekanntenkreis, das wohl zurück gestellt wird, das war auch ein relativ frühes Frühchen. Da geht es wohl um sprachliche Probleme (Überlegung auch Richtung Sprachförderschule), in der Vergangenheit fand ich ihn auch emotional nicht altersgerecht (er ist nur ein paar Tage jünger als meine Tochter, dadurch hat man den direkten Vergleich), ich weiß aber nicht, ob sich das verwachsen hat.
    Aber da geht es wirklich um harte Fakten und nicht um ein „er ist halt noch ein bisschen verspielt“ (hast du so natürlich nicht gesagt, deswegen meine Frage nach konkreten Gründen).
    Meine Tochter ist früh eingeschult (wenige Tage vor dem Stichtag geboren, also hätte sie auch aktiv zurück gestuft werden müssen, wofür niemand eine Veranlassung sah). Sie ist weder besonders extrovertiert, noch sportlich oder kräftig. Sie hat null Probleme bisher in der Schule (1. Klasse), auch der Ganztag belastet sie weder emotional noch körperlich (wie oben ja von anderen Kindern beschrieben).

    Ich gebe auch zu bedenken, dass dein Kind, wenn es grundsätzlich clever ist, das ja mitbekommt, dass er nicht in die Schule „darf“. Freunde aus der Kita schon, auch später wird gefragt werden, wieso er schon älter ist als alle anderen. Früher zumindest hatte das einen negativen Beigeschmack. Kann sich auch negativ aufs Selbstbewusstsein auswirken, da steckt man halt nicht drin. Deswegen würde ich nur bei konkreten Gründen zurückstufen und nicht wegen eines diffusen Gefühls und eines Blogbeitrags (sorry).

    Edit: das mit der Elternzeit finde ich einen guten Punkt, manche Schulen empfehlen hier sogar, es am Anfang langsam angehen zu lassen. Haben wir nicht gemacht, war auch nicht nötig, aber die Kinder genießen das ja sehr, auch mal eher abgeholt zu werden.

  11. Regular Client

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Dass sich nicht alles an Frustrationstoleranz etc. Ins „beste“ wandelt, ist mir klar. Aber ich sehe da durchaus noch Entwicklungsspielraum und parallel habe ich in den letzten Jahren, in denen ich immer in Klasse 1 und 2 gearbeitet habe gesehen, wie oft es gerade bei kleinen Jungs mit gerade so 6 nach hinten losgegangen ist.

    Lamb, ich kriege im April unser 3. Kind und wäre auch min. 1Jahr daheim und werde dann um den Einschulungszeitpunkt herum auch einsteigen. Die Zeit mit Baby und Kleinkind und Vorschulkind möchte ich einfach noch stressfrei genießen und allen Freiraum ermöglichen.
    Der Druck ab Klasse 1 hat so zugenommen in den letzten Jahren.

  12. Addict

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich habe bei Kind 1 lang mit dem Gedanken gespielt, sie zurückzustellen. Sie ist mit 6 Jahren u 2 Monaten eingeschult worden, war zwar kognitiv sicher weit genug, aber emotional u körperlich oft noch sehr zart. Das und der benötigte Ganztag haben mich lang hadern lassen, ob es so gut ist mit der regelgerechten Einschulung. Letztlich haben wir uns doch dafür entschieden, weil sonst nichts so recht für ein aktives Zurückstellen sprach (ich hatte auch wie jemand schrieb Sorgen, dass sie es als „ich darf nicht“ erlebt) und außerdem ihre liebsten Kitafreundinnen alle in die Schule kamen. Mit den übrigbleibenden Mädels gab es vorher in der Kita zudem schonmal ungünstige Konstellationen.
    Letztlich würde ich rückblickend sagen, der Wechsel Kita (v.a. wenn die Kinder sich dort - wie bei uns - sehr wohl fühlen) zur Schule ist immer erstmal hart. Von M.‘s Freunden wurden zwei zurückgestellt u erst mit 7+ eingeschult, und die hatten trotzdem im 1. Schuljahr die gleichen Umstellungs-Issues wie M.
    In eurem Fall finde ich das mit der Elternzeit einen wichtigen Punkt. Könntest du ihn denn vom System her jetzt erst mal auf Halbtag einschulen u dann zur 2. Klasse auf Ganztag wechseln? Dann würde ich das - natürlich ohne ihn zu kennen, nur aus unseren Erfahrungen raus - glaub dem „ab 7 volles Programm“ vorziehen. Ist ja fast ein bisschen wie ne Eingewöhnung dann
    Ich werde es bei unserem Kind 2 jetzt wohl ähnlich machen, also einschulen regulär mit 6 Jahren u 4 Monaten, aber erstmal nicht Ganztag. Wird zwar happig mit dem Arbeiten, aber passt zu ihm glaube ich besser (zumal die Große gleichzeitig die Umstellung auf weiterführende Schule durchmacht). Ich hoffe aber, dass er dann in der 2. Klasse auf Ganztag wechseln kann.

  13. Senior Member

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Was die Einschulung und Elternzeit angeht, war es bei uns genau andersherum.
    Die Kleine war bei Schulbeginn des Großen 10 Monate alt und ich noch in Elternzeit. Wir hatten daher keinen Anspruch auf Betreuung und ich bin fast wahnsinnig geworden, mit der Rennerei zur Schule und zurück und dem Baby, das keinen vernünftigen Mittagsschlaf machen konnte, weil wir immer zu der Zeit zum Abholen losmussten (3x pro Woche 11:30 Uhr, 2x 12:30 Uhr).
    Der Große war zudem todunglücklich, dass alle seine Freunde in der Betreuung noch spielen durften und er nicht, er hat manchmal bitterlich geweint und jeden Tag gefragt, ob er heute 5 Stunden hat, "damit ich wenigstens 2 Pausen habe, um mit den anderen zu spielen".
    Aus diesen Gründen habe ich relativ kurzfristig entschieden, früher wieder zu arbeiten als geplant und seitdem kann er bis 14 Uhr in die Betreuung und es ist für uns alle 100x besser als vorher. Die Kleine macht vernünftigen Mittagsschlaf (ich arbeite Teilzeit und im Schichtdienst, bin also oft mittags zu Hause) und der Große ist sehr glücklich über die Spielzeit.
    Sie sind mit einer Gruppe von 5 Kindern aus dem Kindergarten in eine Klasse gewechselt und es war für alle eine große Umstellung, dass sie dann trotzdem nicht mehr zusammen spielen konnten, sondern halt die meiste Zeit lernen.

  14. Member

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Meine Tochter ist/wäre zum Schulbeginn im September 2021 bereits 6,5 Jahre alt - aber unsere Kindergartenpädagogin macht mir seit 3,5 Stress, dass sie wohl dann eventuell nicht schulreif sein könnte. Und zwar nicht aufgrund fehlender kognitiver Reife, sondern weil sie teilweise eher gehemmt, nicht gerade entscheidungsfreudig und insgesamt recht bedacht und langsam ist. Die Sorge besteht vor allem darin, dass sie "am Pausenhof nicht bestehen kann" und Erwartungen nicht zeitgerecht erledigt, weil sie trödelt und lieber beobachtet, als selbst zu tun. Ich möchte sie ungern später einschulen, wenn es nicht sein muss, denn 7,5 finde ich schon etwas spät - einfach auch, weil dann alle Klassenkameraden deutlich jünger sind.
    Aber gut, wenn es so sein soll, dann sträube ich mich auch nicht dagegen.

  15. Urgestein

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Einschulungszeitpunkt hier wurde das thema auch schon mal beleuchtet...

  16. Regular Client

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Imogen, aber nur weil die Kita auf 7,5 drängt geht das ja nicht. Was sagt denn die Schulärztin dazu? Nur die darf ja zurückstellen.

    Ich finde, dass es sehr hart von der Kita klingt, wenn die seit so langer Zeit an den Punkten kritisieren. Es ist gut, dass sie es sehen und ansprechen, aber hatten sie Tipps zum verbessern?

  17. Senior Member

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Ich finde das völlig daneben vom Kindergarten. Also klar, wenn sie wirklich Förderbedarf sehen, sollen sie das ansprechen. Aber was soll das denn, schon drei Jahre vor der eventuellen Einschulung ihre Einschätzung abzugeben?! Selbst von jetzt bis September 2021 kann sich ja noch jede Menge tun.

  18. Alter Hase

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Zitat Zitat von *sternschnuppe* Beitrag anzeigen
    Imogen, aber nur weil die Kita auf 7,5 drängt geht das ja nicht. Was sagt denn die Schulärztin dazu? Nur die darf ja zurückstellen.
    Oh ja.

    Zitat Zitat von *Sternschnuppe*
    Ich finde, dass es sehr hart von der Kita klingt, wenn die seit so langer Zeit an den Punkten kritisieren. Es ist gut, dass sie es sehen und ansprechen, aber hatten sie Tipps zum verbessern?
    Das ist eine gute Frage...

    Ich bin zwar keine Mutter und in dem Sinne vllt etwas verirrt in diesem Thread, wollte aber mal kurz erwähnen, dass meine Schwester und ich beide recht spät zur Schule gekommen sind (ich kurz vor meinem siebten Geburtstag und sie mit sieben), vor allem bei meiner Schwester stand bei meinen Eltern wohl auch die Idee dahinter, sie zu "schonen" und noch ein Jahr länger Kind sein zu lassen. Meine Schwester wurde dann (auch noch auf den weiterführenden Schulen) von anderen Kindern recht häufig gefragt, ob sie sitzengeblieben wäre, was ihr immer wieder peinlich war. Und sie hatte so ab der siebten Klasse Panik, wirklich sitzen zu bleiben und dann noch mal ein Jahr älter als die anderen zu sein.
    כל המקומות שבהם היית
    עולמות שראית וגילית
    כל השאלות שבדרך שאלת
    לפעמים לא העזת לגלות

    אורות מהבהבים
    בשתי שניות
    חולפים חיי אל מול עיני
    קולות מזמן אחר
    הלב אומר להתעורר מהר

    אורות - אברהם טל

  19. V.I.P.

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Okay panik wegen „zu alt“ habe ich gar nicht.
    Ich wurde auch mit 7 eingeschult ( ich war der klassische Träumer), das war in meiner schullaufbahn nie Thema.

    In unserer Grundschule ist es auch so das die 1. und 2. klasse mehr oder minder zusammen laufen. die Kinder werden eben beobachtet und wenn jemand noch mehr Zeit braucht pausiert er länger in der 1. klasse (bei eventueller zusätzlicher sprachförderung oder ähnlichem) und andersrum werden die Kids in die 2. klasse gezogen, wenn da schon viel Grundwissen da ist.
    Also würde er nichts verlieren in dem Sinn.

    Es ist bei uns auch so, dass es so oder so für ihn ein frischer Start werden würde. Keiner aus seiner kita kommt auf seine Grundschule ( die kita ist eine universitätskita und alle kommen aus unterschiedlichen Stadtteilen). Also ist auch das freundethema irrelevant.

  20. Addict

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    AW: hat hier jemand sein kind erst ein jahr später eingeschult?

    Was sagt er denn dazu? Will er in die Schule oder lieber noch im Kindergarten bleiben?

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