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  1. Enthusiast

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich finde Geburt und ob man Erfahrungen mit Kindern hat auch eher egal, Erfahrungen bekommt man und Geburt ergibt sich auch irgendwie. Für mich waren die Hauptaspekte, ob ich bereit bin, soviel Freiheit, Flexibilität und Unabhängigkeit aufzugeben, ob ich sicher bin, einen Partner zu haben, der mindestens 50% der Care Arbeit übernimmt, und ob ich bereit bin, mit den ganzen gesellschaftlichen Nachteilen, die man als Mutter so abbekommt, zu leben.

  2. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von _Nola_ Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass Adoption für mich wohl das einzige wäre, was ich noch in Erwägung ziehen würde. Da ist dann aber natürlich auch gar nicht gesagt, ob das überhaupt klappen würde.
    Auch da geht es mir genau so, wobei natürlich auch das nur noch eine rein theoretische Option ist. Dass man hier (oft? oder manchmal?) Probleme gleich mit adoptiert, wäre für mich übrigens eher keine Abschreckung, es erscheint mir irgendwie sogar machbarer. Vielleicht, weil man hier die Möglichkeit hätte, sehenden Auges in die Situation zu gehen und nicht (oder nicht sofort) hormonell und emotional gebunden. Ist nur eine Vermutung und führt jetzt natürlich auch schon weit vom Ursprungsthema weg.

  3. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Adoption ist aber nicht so „romantisch“, wie man sich das oft vorstellt.
    Ich stelle mir das nicht romantisch vor. Ich kenne genug Fälle von beiden Seiten.

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Das werfe ich nur mal rein und eine Adoption ist auch nur sehr schwer durchzuführen, also beschäftige dich einfach mal damit. Ich denke, da ist es fast "einfacher" eine Schwangerschaft durchzustehen.
    Danke, ich habe mich bereits damit beschäftigt.
    Und nein, für mich wäre eine Schwangerschaft nicht „einfacher“. Ich finde die Vorstellung furchtbar.

    Wichtig ist erstmal einfach nur, eine Entscheidung pro oder contra Kind zu treffen, der Rest kommt dann schon. Wie das Kind zur Welt kommt, sollte da keine Rolle spielen. Kinder sind auch nur kurze Zeit hilflos, nach wenigen Jahren sind sie so selbstständig, dass man auch wieder seine Freiheiten hat. Das geht auch oft schneller als einem lieb ist.
    Vor allem diesem Teil finde ich wirklich unangebracht in einem Thread, in dem es gerade darum geht, dass die Entscheidung vielen nicht leicht fällt. Von „nach wenigen Jahren wieder Freiheit haben“ kann in meinem Umfeld auch nicht die Rede sein.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von _Nola_ Beitrag anzeigen
    Vor allem diesem Teil finde ich wirklich unangebracht in einem Thread, in dem es gerade darum geht, dass die Entscheidung vielen nicht leicht fällt. Von „nach wenigen Jahren wieder Freiheit haben“ kann in meinem Umfeld auch nicht die Rede sein.
    Japp.
    Auch bei anderen aussagen hier hat sich bei mir ehrlich gesagt breites stirnrunzeln aufgetan.
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Geändert von Milly (25.01.2020 um 00:15 Uhr)

  6. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Ich finde auch die aussagen zur adoption echt heftig.



    Ist das Ernst gemeint?
    Letzteres war auf mohrruebes "einfacher, eine schwangerschafr durchzustehen bezogen"
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von _Nola_ Beitrag anzeigen

    Ich denke, dass Adoption für mich wohl das einzige wäre, was ich noch in Erwägung ziehen würde. Da ist dann aber natürlich auch gar nicht gesagt, ob das überhaupt klappen würde.
    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Adoption ist aber nicht so „romantisch“, wie man sich das oft vorstellt. Die Kinder haben z.T. schwere Traumata erfahren, erlebten (mehrere) Bindungsabbrüche in frühester Kindheit, haben Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft usw. erfahren
    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Adoptierte Kinder haben aber oft einen ganzen Packen an Problemen "an board" die nicht so einfach zu handeln sind. Das werfe ich nur mal rein und eine Adoption ist auch nur sehr schwer durchzuführen, also beschäftige dich einfach mal damit. Ich denke, da ist es fast "einfacher" eine Schwangerschaft durchzustehen.
    Wie kann man so reagieren auf die antwort einer userin hier in einem solchem thread, dass adoption fuer sie als einziges in frage kommt? Ernst gemeint, was soll das?
    Wieso fragt man nicht "wie kamst du zu der entscheidung, was war ausschlaggebend?" etc, wenn man interesse an hintergruenden hat?
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  9. Regular Client

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    ich würde auch in die gruppe wollen!
    ohmann.

  10. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich hätte auch Interesse an der Gruppe!

  11. V.I.P.

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Gleichzeitig finde ich, dass wenn ein Mann mit einer 20 Jahre jüngeren Frau liiert ist, sich nicht wundern sollte, wenn sie doch Kinder möchte.
    Ich empfehle da ein wirklich eindringliches in dich rein spüren. Manchmal ist es auch der falsche Partner, wie zb bei deiner Freundin.
    Wer immer in den Himmel schaut,
    wird nie etwas auf der Erde entdecken.


    "Wenn du dich auf die Waage stellst kommt eine Handynummer heraus!"

  12. Urgestein

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Wie kann man so reagieren auf die antwort einer userin hier in einem solchem thread, dass adoption fuer sie als einziges in frage kommt? Ernst gemeint, was soll das?
    Wieso fragt man nicht "wie kamst du zu der entscheidung, was war ausschlaggebend?" etc, wenn man interesse an hintergruenden hat?
    Es tut mir wirklich leid, ich wollte hier niemanden vor den Kopf stoßen, ehrlich!
    Ich habe da einfach mich selbst im Kopf, wie ich das eine Zeitlang auch überlegt habe, aber dann Kinder und Eltern persönlich kennengelernt und gedacht habe, dass ich damals vieles überhaupt nicht bedacht hatte, und es mir nicht zutrauen würde. Aber wahrscheinlich habe ich mich mit dem Thema nie so intensiv beschäftigt und das auf die TE übertragen. Also nochmal sorry.

    Ich persönlich finde die Aussage „eine Geburt ist leichter“ auch weder richtig noch angebracht. Das kann man einfach erstens nicht vergleichen und außerdem gibt es ja auch ein wahnsinniges Spektrum an Geburtensverläufen und -folgen.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  13. Urgestein

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von _Nola_ Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir das nicht romantisch vor. Ich kenne genug Fälle von beiden Seiten.
    Es tut mir leid. Wie oben geschrieben ging es mir damals anders und ich habe gestern einfach mal von mir auf dich geschlossen, ohne weiter nachzudenken. Das war falsch.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  14. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich möchte zum Thema Neid nur kurz einwerfen, dass ich zumindest es von mir kenne, dass ich manchmal auf Sachen neidisch bin, weil das Dinge sind, die "man" sich wünscht/erreichen "sollte", und die ich aber (noch) nicht habe. Insbesondere, wenn es mehr und mehr um mich herum "geschafft" haben und ich dadurch das Gefühl habe, im Vergleich schlechter abzuschneiden. Auch, wenn ich mir die Sache eigentlich gar nicht um ihrer selbst willen wünsche.

    Bei mir wäre ein Beispiel Karriere - die für mich offenstehende nächsthöhere Position will ich eigentlich gar nicht, mir graust, wenn ich mir vorstelle, dass das mein Alltag wäre. Aber wann immer andere um mich herum in Führungspositionen aufsteigen, nagt das an mir. Ich glaube, eigentlich müsste ich daran arbeiten, besser dazu stehen zu können, dass ich das gerade nicht will, als daran, auch aufzusteigen.

  15. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    So, ich melde mich noch mal zu Wort, gestern Abend war ich dann einfach zu müde.

    Ich habe jetzt doch mal mit meinem Freund geredet nachdem er gemerkt hat, dass mit mir was nicht stimmt. Er hatte mir das mit der Schwangerschafts-Nachricht von dem befreundeten Paar mit demselben Altersunterschied nämlich gestern Vormittag auf der Arbeit am Telefon mitgeteilt und gestern spätabends hab ich dann deswegen zunehmend die Krise gekriegt. Aber so richtig was dabei rausgekommen ist halt auch nicht. Seine Aussagen gingen dann eher so in die Richtung ich müsste mich halt mal entscheiden, was ich will... ich glaube er hat aber gar nicht begriffen dass ich auch von ihm mal eine Tendenz bräuchte, um mir selbst vielleicht klarer zu werden... jetzt ist er zu seiner Tochter gefahren und wir sehen uns erst am Nachmittag wieder. Mal sehen ob wir über das Thema am Wochenende noch mal reden können...

  16. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von ladyinrosa Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig finde ich, dass wenn ein Mann mit einer 20 Jahre jüngeren Frau liiert ist, sich nicht wundern sollte, wenn sie doch Kinder möchte.
    Ich empfehle da ein wirklich eindringliches in dich rein spüren. Manchmal ist es auch der falsche Partner, wie zb bei deiner Freundin.
    Ja.... Er sagte dann gestern auch zu mir dass er eigentlich gedacht hat, dass ich das Thema schon abgehakt hätte. Einerseits sicherlich meine Schuld, weil ich mich nie geäußert habe, andererseits auch ein bisschen naiv von ihm, weil es immer wieder Situationen gab, in denen er das Thema anschnitt und ich eher ausweichend reagiert habe... also wenn es so klar gewesen wäre, hätte er es sicherlich auch nicht angesprochen.

  17. Member

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Lesliea Beitrag anzeigen
    Ja.... Er sagte dann gestern auch zu mir dass er eigentlich gedacht hat, dass ich das Thema schon abgehakt hätte. Einerseits sicherlich meine Schuld, weil ich mich nie geäußert habe, andererseits auch ein bisschen naiv von ihm, weil es immer wieder Situationen gab, in denen er das Thema anschnitt und ich eher ausweichend reagiert habe... also wenn es so klar gewesen wäre, hätte er es sicherlich auch nicht angesprochen.
    In was für Situationen hat er das Thema denn angeschnitten? War das dann konkret auf euch bezogen oder eher allgemein gehalten?

    Mich beschäftigt das Thema auch sehr und ich empfinde es phasenweise als wirkliche Belastung, weil es so viel Raum einnimmt. Es gelingt mir seit Jahren nicht, eine Entscheidung zu treffen. Ich habe mehrere Freundinnen, die auch zwiegespalten sind, wenn auch alle aus unterschiedlichen Gründen. Dadurch erfahre ich zwar einerseits viel Verständnis, was hilfreich ist, andererseits stresst es mich manchmal noch zusätzlich, dass das Thema bei uns ständig präsent ist.

    Würde auch sehr gern in die Gruppe!

  18. V.I.P.

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Es klingt einfach so als hättet Ihr Beide nun ordentlich Redebedarf zu dem Thema. Meistens klärt man sowas ja früh in ner Beziehung und wenn das bei Euch bisher kein Thema war und er schon Kinder hat, könnte man ja durchaus zu der Idee kommen, dass Kinde kein Thema sind.
    Nun ist die Katze aus Sack und noch ist ja nix verloren. Lass Ihn doch mal davon erzählen wenn Ihr Euch wieder seht wie das damals bei ihm mit Babys war.

  19. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Wir haben gestern noch mal darüber geredet und es ist wie ich vermutet hatte: er hat von sich aus keine großen Ambitionen mehr, sollte es aber mein innigster Wunsch sein wäre er aber bereit darauf einzugehen.
    Das Gespräch allein hat jetzt schon einiges an Last von meinen Schultern genommen, auch wenn ich selbst noch nicht weiß, was ich draus machen werde. Die Neidgefühle und diese dazu im Kontrast stehende Ablehnung ggü. dem Gedanken selbst ein Kind zu haben/ zu bekommen, sind weniger geworden. Ich weiß natürlich, dass das Thema noch lange nicht erledigt ist habe aber das Gefühl dass es jetzt erst mal wichtig war, sich mit dem Thema und den eigenen Gefühlen dazu auseinanderzusetzen zu setzen, weil ich ja seit Monaten alles, was auch nur annähernd in diese Richtung ging, mit mir selbst ausgemacht habe....

    Es tut auch gut zu sehen und zu lesen, dass ich damit nicht alleine dastehe. Es gab auch viele Beitrittsanfragen in die Gruppe und würde mich auch freuen, wenn diese und auch der thread hier weiterhin zum Gedankenaustausch genutzt wird.

  20. V.I.P.

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Milly Beitrag anzeigen
    Wie kann man so reagieren auf die antwort einer userin hier in einem solchem thread, dass adoption fuer sie als einziges in frage kommt? Ernst gemeint, was soll das?
    Wieso fragt man nicht "wie kamst du zu der entscheidung, was war ausschlaggebend?" etc, wenn man interesse an hintergruenden hat?
    Moment, im Ausgangspost der TE stand nur, "Der Gedanke, selbst schwanger zu werden, einen dicken Bauch zu haben und eine Geburt durchstehen zu müssen löst daher in mir auch nicht gerade Wohlbefinden aus. " Dort stand NICHT, dass NUR eine Adoption in Frage kommt. Sorry, das tat sich erst im folgenden Gespräch auf und ich habe mich einfach nur auf den Ausgangspost bezogen.

    In der gegebenen Situation halte ich eine Adoption generell für schwierig, da es hier eine Altersgrenze gibt und die auch sicher in jeder Stadt irgendwie vorliegen. Wenn wenn also einen unterschwelligen Kinderwunsch gibt, wird das schwierig. Unser Nachbarsmädchen ist adoptiert. Ich weiss wovon ich rede. Die Eltern sind jahrelang durch die Antrags- udn Bewerberhölle gegangen, haben jetzt ein Mädchen einer Drogensüchtigen bekommen. Ich erlebe täglich life was das bedeutet. Ob das ein Mann gerne mitmacht, der dies nur der TE zuliebe nochmal (nach 2 vorhandenen Kindern) mitmacht, müssen die beiden miteinander besprechen. Es ist einfach bei einer Adoption auch nichts einfach. Alles kann, nichts muss.

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