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  1. Stranger

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    Daumen runter Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Hallo zusammen,

    ich wende mich mal vertrauensvoll an euch, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß.

    Ich bin 33, seit einigen Jahren in einer Partnerschaft und auch schon seit längerem im Berufsleben.
    in den letzten paar Jahren habe ich natürlich angefangen, mit darüber Gedanken zu machen, ob ich Kinder möchte und ich finde darauf einfach keine Antwort.

    Ich gehöre wohl zu den Frauen, deren Kinderwunsch sich stark in Grenzen hält. Das geht schon mal damit los, dass ich alles, was mit Schwangerschaft und Geburt zusammenhängt, ziemlich horrormäßig finde. Letztes Jahr war ich in einer Ausstellung, in der Fotos von einer Geburt hingen. Ich konnte mir diese Fotos nicht anschauen. Der Gedanke, selbst schwanger zu werden, einen dicken Bauch zu haben und eine Geburt durchstehen zu müssen löst daher in mir auch nicht gerade Wohlbefinden aus. Außerdem habe ich auch Angst vor den körperlichen Folgen der Schwangerschaft.

    Den Umgang mit Babys und Kindern habe ich nie "gelernt". Ich bin nie in Kontakt mit Babys oder Kleinkindern gekommen, die gab's in meinem Dunstkreis einfach nicht. Daher ist mir auch das eher fremd.

    Dann kommen noch ein paar andere Sachen hinzu. Ich mag meine Freiheit, lasse mich ungern von äußeren Faktoren einschränken, bin sehr schlafbedürftig und auch gesellschaftliche und ökologische Faktoren lassen mich denken, dass es vernünftiger ist, keine Kinder zu bekommen.

    Also eigentlich wäre die Sache klar. Aber jedesmal. wenn ich mit dem Thema konfrontiert werde, insbesondere, wenn wieder jemand aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis ein Kind bekommt, geht's mir dreckig.

    Mein Freund ist übrigens älter als ich und hat schon Kinder, die bereits größer sind (15 & 18).
    Ich habe das Thema noch nie so richtig mit ihm besprochen, weil ich gar nicht weiß, was ich ihm sagen soll. Ich versteh' mich da einfach selber nicht und das schlimme ist, je mehr ich darüber nachdenke und umso älter ich werde, umso größer wird das Problem.

    Vielleicht finden sich hier ein paar Frauen, die denen es ähnlich geht?
    Ich hab immer das Gefühl, als wäre ich mit diesem Problem total allein und als wüssten alle anderen, dass sie unbedingt Kinder wollen / oder eben auch nicht.

  2. Senior Member

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Schön, das auch mal von anderen zu hören
    Mir geht es da ähnlich wie dir, auch wenn ich den Gedanken an Schwangerschaft und Geburt an sich okay finde. Vom Rest kann ich allerdings einiges unterschreiben.
    Ich möchte allerdings ungern öffentlich darüber schreiben, vielleicht finden sich ja noch ein paar Leute für eine Gruppe?
    edit: Spekulation gelöscht.

    hyper hyper

  3. Urgestein

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Edit: bezieht sich auf die TE

    Ich finde, dass du leisen Neid (?) verspürst, wäre ein Punkt, wo du ansetzen könntest. Außerdem mit dem Partner zu sprechen wäre doch eine Idee. Erzähl es ihm doch einfach so, wie du es hier geschrieben hast. Vielleicht wird dir anhand seiner Reaktion klarer, was du möchtest (zB wenn er sagen sollte, dass er keine Kinder mehr möchte).

    Wegen der „Übung“: Hat heutzutage glaube ich niemand mehr standardmäßig und finde ich auch gar nicht notwendig. Ich bin überhaupt kein Kindertyp und finde 99% aller anderen Kinder völlig uninteressant, nervig oder gar nervtötend.

    Wenn du Angst vor der Geburt hast, könntest du auch einen primären Kaiserschnitt anstreben.

    Schwangerschaft lässt sich nur durch Pflege/Adoption vermeiden (Leihmutterschaft schließe ich jetzt mal aus), ob das eine Option und für euch möglich wäre (seid ihr verheiratet?), könntest du klären.

  4. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    @Efeu, ja, es ist schon Neid dabei, das muss ich leider auch unumwunden zugeben.

    Und, was ich im Eingangspost nicht geschrieben habe, ist auch, dass jetzt in meinem Umfeld auch gerade Frauen schwanger werden oder Kinder planen, bei denen ich nicht damit gerechnet habe. Eine (inzwischen gute) Freundin von mir, die noch ein paar Jahre älter ist als ich, z.B. . Als wir uns vor zwei Jahren kennenlernten hat sie mir immer erzählt, dass sie auf gar keinen Fall Kinder möchte und diese Entscheidung felsenfest vertreten. Vor ein paar Monaten hat sie sich dann von ihrem Ex getrennt, hat inzwischen einen neuen Freund und plant jetzt ihre erste Schwangerschaft. Und ich muss zugeben, dass mich das extrem verunsichert und direkt nachdem ich das erfahren habe, tagelang beschäftigt hat.

    Ja, das mit der "Übung" ist sicherlich primär nicht so wichtig. das war nur eine Überlegung, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass Freundinnen, die da mehr Kontakt haben, auch natürlicher mit Kindern umgehen. Ich bin echt eher so, dass ich mich verkrampfe, wenn man mir ein Baby gibt oder Kinder mit mir reden / spielen wollen.

    Ich bin mit meinem Partner nicht verheiratet, nein. Ich schätze ihn aber so ein, dass er jetzt nicht versessen darauf ist, noch einmal Vater zu werden. Wäre ein Kind mein sehnlichster Wunsch, würde er aber vielleicht darauf eingehen.

  5. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Für eine Gruppe wäre ich auch offen, wenn das einigen lieber ist.

  6. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich wäre in einer Gruppe auch dabei.

  7. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich habe eine Gruppe erstellt und Juno und Resonanz eingeladen.
    Über weitere Antworten hier im Thread würde ich mich natürlich trotzdem freuen!

  8. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Bitte nix zitieren hier:

    Habe ALLES nun in die Gruppe verlagert und daher hier wieder weggemacht.
    Geändert von Milly (25.01.2020 um 01:10 Uhr)

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    s. o.
    Geändert von Milly (25.01.2020 um 01:10 Uhr)

  10. Junior Member

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    @Lesliea, ich glaube sich dem Partner anzuvertrauen oder ein Gespräch zu führen wäre ein erster, wichtiger Schritt für die Entscheidungsfindung. Hast du solche Gedanken wie bei der Freundin nie zum Anlass genommen mal mit deinem Freund zu sprechen?
    Me gusta como eres

    Stranger Muri...

  11. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Milly, könnte es aber vielleicht auch daran gelegen haben, dass ihr im Urlaub auch aufeinander hocktet?
    Die Situation ist ja auch ne andere, wenn eine Bekannte / Kollegin mit Kind reinschneit und dann gleich wieder geht.

    Aber ja, dieser Neid, dass schwangere Frauen sich dann ein bis drei Jahre gefühlt aus dem Berufsleben einfach "ausklinken" können und auch danach oftmals weniger arbeiten , ist bei mir auch da. Auch wenn man rational weiß, dass das auch Nachteile mit sich bringt und dass Care Arbeit eben auch (zudem unbezahlte) Arbeit ist. Bei mir ist es leider auch so, dass auch mein Job mich zur Zeit nicht gerade erfüllt. Ich war jetzt auch längere Zeit u.a. wegen depressiven Episoden in psychologischer Behandlung und muss mich an manchen Tagen extrem aufraffen und zum Funktionieren zwingen und hab mich nie getraut, mich deswegen krankschreiben zu lassen. Meine schwangeren Kolleginnen hingegen sind dank Mutterschutzgesetz unkündbar und dürfen nicht mal Überstunden machen.

    Jetzt ist eine Bekannte schwanger geworden, die sowieso nicht richtig arbeitet, jünger ist als ich, aber die zufällig den gleichen Altersunterschied zu ihrem Freund hat wie ich zu meinem. Auch da wieder das Gefühl, dass das unfair ist.

    Das ist wirklich sch*, weil ich solche Gefühle gar nicht haben will.
    Darüber zu reden ist auch verdammt schwer, weil wer gibt schon gern zu dass er irrational neidisch / missgünstig ist?

  12. Member

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Mir geht es bei vielen Aspekten genau so wie der Threaderstellerin. Nur vor dem Umgang mit Babys und Kleinkindern hab ich keinen Schiss, da hab ich doch durch Babysitten schon einiges an Erfahrung, und glaube, dass ich das auch gut hinkriegen würde.
    Ich habe letztes Jahr mal für 1-2 Monate einen ganz krassen Kinderwunsch verspürt, der ist aber inzwischen fast komplett wieder verschwunden. Ich finde die Vorstellung mein ganzes Leben lang mit einem anderen Menschen verbunden zu sein, besonders angsteinflößend. Ich habe zwar ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber mein Bruder ist ein ziemliches A***loch. Ich denk mir halt immer, dass ich echt ziemlich viele Menschen kenne, die ich nicht mag (das trifft auch auf Kinder zu, manche finde ich super, andere sind mir total unsympathisch), und mir kann einfach niemand garantieren, dass mein eigenes Kind nicht auch ein unsympathischer Mensch wird, von dem ich mich aber nicht einfach so distanzieren kann (selbst im Erwachsenenalter nicht). Wäre auch bei einer Gruppe dabei.
    Einsam bist du sehr alleine.
    Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
    Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
    Träumst von Liebe. Glaubst an keine.
    Kennst das Leben. Weißt Bescheid.
    Einsam bist du sehr alleine -
    und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

  13. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    @Lesliea, ich glaube sich dem Partner anzuvertrauen oder ein Gespräch zu führen wäre ein erster, wichtiger Schritt für die Entscheidungsfindung. Hast du solche Gedanken wie bei der Freundin nie zum Anlass genommen mal mit deinem Freund zu sprechen?
    Nein, hab ich nicht.
    Ich bin sowieso nicht sonderlich gut darin, meine Gefühle zu offenbaren.
    Und wie gesagt, Neid und Missgunst zuzugeben ist wirklich EXTREm schwer bis unmöglich für mich....

  14. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Ich bin mir auch unsicher, tendiere aber stark zum nein. Ich habe eigentlich keinen Kinderwunsch, finde aber den Gedanken schön, erwachsene Kinder zu haben, wenn ich älter bin. Und ich habe Angst davor, es vielleicht doch mal zu bereuen, keine Kinder bekommen zu haben.
    Schwangerschaft und Geburt sind für mich auch richtig angsteinflößende Vorstellungen, das möchte ich wirklich nicht. Es macht mir auch keinen großen Spaß, mich mit Kindern zu beschäftigen (bis auf zwei Ausnahmen).
    Mein Freund ist nicht so der Impulsgeber in der Beziehung, der fänd beides ok. Mich nervt meine eigene Unsicherheit einfach, ich wäre gern einfach komplett davon überzeugt, dass ich keine Kinder will oder eben, dass ich doch welche will.

  15. V.I.P.

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Ich bin überhaupt kein Kindertyp und finde 99% aller anderen Kinder völlig uninteressant, nervig oder gar nervtötend.
    Geht mir auch so und ich komme super mit meiner Tochter klar und liebe sie sehr. Mit Abstand die beste Entscheidung meines Lebens.

    Die Arbeit würde ich aber eher nicht als (Teil)Grund empfehlen, außer du willst dann eh nicht mehr groß arbeiten für den Rest deines Lebens und dein Partner sieht das auch so (selbst dann würde ich es nicht empfehlen, außer sehr vermögender Partner und guter (für dich) Ehevertrag). Ansonsten steht man, wenn das Kind da ist, wieder vor dem „Arbeitsproblem“, nur dass es dann noch viel schwieriger ist was Neues zu finden, sich da einzuarbeiten etc.
    Ich persönlich war auch sehr froh nach 8 Monaten wieder arbeiten zu gehen, aber das ist natürlich Typsache.

    Inwiefern man wenig schlafen kann, keine Zeit mehr für sich hat etc. hängt sowohl vom Kind, vom Partner als auch vom sonstigen Netz ab. Mir wäre es wichtig dass der Partner sich ebenso fürs Kind verantwortlich fühlt wie ich, was schon bei der Elternzeit anfängt (dann kann man aber selbst nicht so lange zu Hause bleiben bzw. nicht mit Elterngeld). Wenn das gegeben ist und man bestenfalls noch Eltern hat, die auch mal das Kind nehmen, hat man auch mal Zeit für sich. Ich treffe mich zb auch mal ohne Baby mit Freunden, gehe jede Woche zum Sport etc., ich kenne auch viele Frauen bei denen es kein Problem ist, wenn sie mal über Nacht weg sind. Schlafmangel ist bei mir auch nicht dramatisch, als ich noch kein Baby hatte war es schlimmer, weil ich einfach oft zu spät ins Bett bin

    Insgesamt würde ich bedenken, dass ein Kind auf dein gesamtes Leben gesehen nur kurz ein Baby/Kleinkind ist und zumindest die krasse Einschränkung daher nicht soo lange andauert. Und das auch eine Bereicherung sein kann, ich finde es total spannend mit meiner Tochter und die Zeit in der ich sie beim Schlafen begleite kann ich zb endlich mal wieder in Ruhe lesen, sowas
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  16. Stranger

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Nola, genau das ist das Problem. Ich finde den Gedanken schön, eine Familie zu haben, aber eben irgendwie nur in der Konstellation, dass die Kinder schon größer sind. Ich mag auch die Kinder von meinem Freund sehr gerne, aber sie sind eben nicht meine Kinder sondern nur seine. Ich finde es super, dass wir uns gut verstehen und auch mal gemeinsam in den Urlaub fahren, aber mehr kann ich auch nicht erwarten.

    Ja und diese eigene Unsicherheit macht es halt nicht besser. Und natürlich hab ich auch Angst, die Beziehung zu meinem Freund zu gefährden, denn ich liebe ihn wirklich sehr. Aber er ist halt 20 Jahre älter als ich und das Thema ist für ihn halt eigentlich abgehandelt. Und ich fürchte, auch er hat manchmal Angst, dass das Thema noch aufkommen und die Beziehung gefährden könnte....

  17. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von _Nola_ Beitrag anzeigen
    Ich bin mir auch unsicher, tendiere aber stark zum nein. Ich habe eigentlich keinen Kinderwunsch, finde aber den Gedanken schön, erwachsene Kinder zu haben, wenn ich älter bin. Und ich habe Angst davor, es vielleicht doch mal zu bereuen, keine Kinder bekommen zu haben.
    Schwangerschaft und Geburt sind für mich auch richtig angsteinflößende Vorstellungen, das möchte ich wirklich nicht. Es macht mir auch keinen großen Spaß, mich mit Kindern zu beschäftigen (bis auf zwei Ausnahmen).
    Mein Freund ist nicht so der Impulsgeber in der Beziehung, der fänd beides ok. Mich nervt meine eigene Unsicherheit einfach, ich wäre gern einfach komplett davon überzeugt, dass ich keine Kinder will oder eben, dass ich doch welche will.
    Das kann ich zu 100% unterschreiben.
    Ich hab das Gefühl, ich schiebe die ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema auf, bis die Zeit die Entscheidung für mich getroffen hat. Wird nicht mehr lange dauern, bin jetzt 36.

  18. Addict

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Zitat Zitat von Ezehipsi Beitrag anzeigen
    Das kann ich zu 100% unterschreiben.
    Ich hab das Gefühl, ich schiebe die ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema auf, bis die Zeit die Entscheidung für mich getroffen hat. Wird nicht mehr lange dauern, bin jetzt 36.
    Ich finde man KANN sich da gar nicht wirklich mit beschäftigen. Man kann sich halt tausend mal fragen "Möchte ich oder nicht?" und dann immer noch unsicher sein.

    Ich habe mich zwischendurch dabei erwischt, wie ich "erleichtert" über Klimawandelartikel war, weil ich dann dachte, es wäre quasi die ökologischere Entscheidung, keine Kinder zu bekommen

    Ich denke, dass Adoption für mich wohl das einzige wäre, was ich noch in Erwägung ziehen würde. Da ist dann aber natürlich auch gar nicht gesagt, ob das überhaupt klappen würde.

  19. Urgestein

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Adoption ist aber nicht so „romantisch“, wie man sich das oft vorstellt. Die Kinder haben z.T. schwere Traumata erfahren, erlebten (mehrere) Bindungsabbrüche in frühester Kindheit, haben Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft usw. erfahren. Dann ist der Weg zu einem Kind zwar ohne Schwangerschaft und Geburt (und Babyzeit/Kleinkindjahre) machbar, aber man hat ggf. wahnsinnige Herausforderungen zu meistern (auch bis die Adoption erstmal durch ist).
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  20. V.I.P.

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    AW: Zwiespältigkeit Kinderwunsch

    Adoptierte Kinder haben aber oft einen ganzen Packen an Problemen "an board" die nicht so einfach zu handeln sind. Das werfe ich nur mal rein und eine Adoption ist auch nur sehr schwer durchzuführen, also beschäftige dich einfach mal damit. Ich denke, da ist es fast "einfacher" eine Schwangerschaft durchzustehen.

    Ich kann da auch nur sagen, dass fremde Kinder mich bis heute kaum interessieren, mein eigenes schon. Die Natur hat das schon ganz passend eingerichtet. Üben konnte ich auch nicht, das lernt man alles. So eine Geburt ist wahrlich kein Spaziergang, aber auch das bekommt man hin.

    Wichtig ist erstmal einfach nur, eine Entscheidung pro oder contra Kind zu treffen, der Rest kommt dann schon. Wie das Kind zur Welt kommt, sollte da keine Rolle spielen. Kinder sind auch nur kurze Zeit hilflos, nach wenigen Jahren sind sie so selbstständig, dass man auch wieder seine Freiheiten hat. Das geht auch oft schneller als einem lieb ist.

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