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  1. Foreninventar

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Das sind doch erst 2 Wochen?

  2. Ureinwohnerin

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Das ist jetzt echt noch keine sehr lange Zeit, obwohl bei uns ein Übergabeelternabend üblich ist.
    Ich würde schon zeitnah einen Elternabend erwarten (ein Elternsprechtag ist für mich etwas komplett anderes), aber nun ist ja erstmal Corona-Krise...
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  3. Foreninventar

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Das mag eine blöde Frage sein aber muss sie die neuen Kinder nicht auch erst mal kennen lernen? Also richtig kennen lernen? Weil du geschrieben hast, sie sei überfordert mit den Kindern, mir kommt die Zeit so kurz vor, die sie hatte seit Anfang März. Aber ich bin auch Laie bei dem Thema
    «Le monde est irréel, sauf quand il est chiant.»

  4. Foreninventar

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Natürlich.

    ______

    Also was ich tun würde, wäre es mein kind:
    Ich würde in der Schule anrufen und mir einen Termin bei der Lehrerin geben lassen. Ggf. Auch schon jetzt, während kein Unterricht ist, je nach dem ob es erlaubt ist, ansonsten würde ich ein Datum in der Zukunft vereinbaren, das bei Bedarf verschoben werden kann.
    Bei dem Gespräch würde ich die situation deines Kindes schildern, seine Schulunlust und seinen Leidensdruck.
    Dann würde ich fragen, was die Schule tun kann um das Kind zu unterstützen. Ich würde dann direkt einen folgetermin, 4-6 Wochen später vereinbaren, bei dem ihr euch darüber austauscht wie ihr die Situation deines Kindes wahrnehmt.

    Unabhängig von allem würde ich protokollieren wenn es Zwischenfälle gibt, Datum, was passiert ist, ggf. Verletzungen.

    __________
    Ich finde, dass die Lehrerin in einer sehr schwierigen Situation ist, und zusätzlich ist ja klar dass Kinder mit förderbedarf im es Bereich (falls der vorliegt!) sowieso oft schlechter mit Veränderungen, bezugspersonenwechsel und Ausnahmesituationen umgehen können und ihr stresslevel, und damit ggf. Ihre impulsivität und ihre gewaltbereitschaft eher steigen könnten.

  5. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Ja, natürlich soll sie die Kinder erst mal kennen lernen! Ich bitte um einen Termin, mal schauen ob jetzt was passiert!

  6. Ureinwohnerin

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    passiert es eigentlich nur in der schule oder treffen die kinder auch in der freizeit aufeinander, wenn dein sohn auf einem spielplatz ist oder sich seither vielleicht mit anderen traf?

    wenn es auch privat wäre, weil sich nicht verhindern lässt, wer auf öffentlichen plätzen zusammen trifft bzw. überhaupt, kannst du nicht mal beim jugendamt oder einer beratungsstelle dein problem telefomisch schildern? irgend einen tipp müssten sie dir doch geben können.

  7. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Ne, die hab ich noch nie privat irgendwo getroffen. Ich hab auch gar keine Ahnung wo die wohnen. Das Einzugsgebiet der Schule ist groß, wir haben nur zu den Kindern aus der Umgebung Kontakt.

    Ich war heute übrigens in der Schule, die Lehrer waren da aber die Stimmung so unten, dass ich mich nicht getraut habe das Thema anzuschneiden. Ich denke, das muss jetzt erstmal warten.
    Geändert von Mohrrübe (18.03.2020 um 21:08 Uhr)

  8. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Ich muss den Thread mal hervorholen, denn das Drama geht nun in den 2. Akt. Es ist nun so, dass das Kind wohl aufgrund der sozialen Herkunft während der Corona-Krise in der Schule betreut wurde: Notbetreuung. Das hat man ja gelockert um derartige Kinder vor ihrem ELternhaus etc. zu schützen. Seit 2 Wochen darf mein Kind auch hin, denn ich bin nun auch systemrelevant. Es hat sich nichts geändert, der Junge haut und macht was er will. Seit dieser Woche ist jeden 2. Tag Schule, die Klasse wurde in 2 Gruppen geteilt, jede aus 7 bis 8 Kindern, mein Sohn ist natürlich mit ihm in der Gruppe. Nun haben wir Eltern uns zusammengeschlossen weil die Aggressivität des Kindes nicht weniger geworden ist, haben die Schulleitung zum Handeln aufgefordert. Heute musste ein Kind aus der Schule abgeholt werden, weil er es blutig geschlagen hat. Also keine Ahnung, ich hoffe, spätestens jetzt fliegt der von der Schule. Aber die neue Lehrerin greift kaum durch, ihre Chefin ist so sauer auf sie und die Situation eskaliert. Ich bin echt so sauer. Ich habe nun im Vorfeld schon E-Mails geschrieben, dass ich nicht bereit bin mir das noch länger anzuschauen und zu warten bis etwas wirklich schlimmes passiert. Nun ist es passiert. Es ist so traurig. An sich ist die Schule wirklich toll, aber diese neue Lehrerin ist einfach so unfähig.

  9. Urgestein

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Bei allem Verständnis was ich für dich und deinen Sohn habe und es wichtig finde das du da durchgreifst weil du dein Kind schützen musst und ich das auch tun würde...

    ...will mir nicht aus dem Kopf wie bedauernswert dieses andere Kind ist. Es ist so traurig.
    geht doch adorno lesen, ihr lauchs!

  10. Member

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Boah! So eine Sch...

  11. Addict

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    ich verstehe, dass das so nicht geht, und dass eine lösung her muss, um dem jungen zu helfen und die anderen Kinder stark zu machen.

    was ich nicht verstehe, ist deine Wortwahl, die mir wirklich aufstößt:
    "_derartige_ Kinder", "mein sohn ist _natürlich_ mit ihm in einer gruppe", "ich hoffe, jetzt fliegt _der_ von der schule"

    letztlich ist er wohl ein Kind, das wohl opfer seines familiären Umfeldes ist und ich möchte mir nicht so genau ausmalen, wie ihm in der schule so begegnet wird (von den Eltern der anderen kinder).
    mich irritiert allerdings immer bei solchen Themen das "der junge muss weg". ja, der braucht hilfe, die Lehrerin braucht wohl hilfe, die anderen Kinder brauchen hilfe. aber dieses abschieben und "bloß weg damit" stößt mir schon auch auf.

  12. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Ja, das Kind hat allein durch sein Elternhaus einfach keine Chance im Leben. In mir schlagen da auch zwei Herzen, ich mag den Bengel sogar, ihr müsst ihn euch optisch vorstellen wie Michel aus Lönneberga in Rothaarig. Ich denke, mit vernünftigen Eltern, hätte er alle Optionen. Aber so geht er einfach unter :-(.

    Während der Corona-Krise habe ich auf Facebook einige Kommentare seines Vaters zu den Beschränkungen gelesen, danach war mir alles klar. Der Junge ist chancenlos.

  13. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    ich verstehe, dass das so nicht geht, und dass eine lösung her muss, um dem jungen zu helfen und die anderen Kinder stark zu machen.

    was ich nicht verstehe, ist deine Wortwahl, die mir wirklich aufstößt:
    "_derartige_ Kinder", "mein sohn ist _natürlich_ mit ihm in einer gruppe", "ich hoffe, jetzt fliegt _der_ von der schule"

    letztlich ist er wohl ein Kind, das wohl opfer seines familiären Umfeldes ist und ich möchte mir nicht so genau ausmalen, wie ihm in der schule so begegnet wird (von den Eltern der anderen kinder).
    mich irritiert allerdings immer bei solchen Themen das "der junge muss weg". ja, der braucht hilfe, die Lehrerin braucht wohl hilfe, die anderen Kinder brauchen hilfe. aber dieses abschieben und "bloß weg damit" stößt mir schon auch auf.
    Nimms mir nicht übel, aber ich muss auch mein Kind schützen wenn es die Schule nicht macht. Ich möchte mein Kind nicht blutend abholen. Es muss sich ein Weg finden, alle Kinder vernünftig zu versorgen. In dieser Schule klappt es also nicht.

  14. Fresher

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    es erscheint mir völlig logisch und richtig, dass der schutz des eigenen kindes oberste priorität hat. dass der andere junge dringend hilfe braucht ist ja klar, aber nicht auf kosten der körperlichen unversehrtheit meines kindes.

  15. Ureinwohnerin

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    In einer idealen Welt sollte eher die Lehrerin gehen und der Junge Schulbegleitung bekommen.

  16. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    In einer idealen Welt sollte eher die Lehrerin gehen und der Junge Schulbegleitung bekommen.
    Ganz genau! Ich würde mir wünschen, dass der Junge in einer guten Familie aufwachsen würde, dann hätten wir das Problem nicht.

    Es tut mir auch leid, wenn ich hier die falschen Wörter in den Mund nehme. Aber man ist auf 180 bei sowas. Mein Kind will nicht mehr in die Schule, nach den wenigen Tagen schon nicht mehr. Er ist in Klasse 1. Einige Jahre muss er noch und wir habne jetzt schon täglich diesen Kampf.

  17. Urgestein

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Aber die Schulleitung macht nichts?? Also was ist denn das für ne Schulleitung, die zu euch sagt, sie sind unzufrieden mit der Lehrerin aber nichts tun? Was ist denn da toll an der Schule? Also das ist doch kein Verhalten, dass man die Unfähigkeit seiner Mitarbeitenden sieht, sie vor anderen Eltern anspricht aber nichts tut?

    Find es voll verständlich, dass du auf 180 bist und gleichwohl geht es mir wie SY, mir tut der Junge unglaublich leid und es wird nicht besser davon, dass er von allen Menschen (inklusive seiner Eltern usw) wohl nur hört und spürt, dass er unerwünscht ist/nicht her gehört/weg soll/ein problem ist. Und das ist ein Teufelskreis der alles nur noch schlimmer macht. Und das Kinder, die ihre Aggressionen nicht im Griff haben, in solchen Situationen dann noch aggressiver werden, ist zwar doof aber nur menschlich.

    Und ich finde man kann das durchaus auf zwei Ebenen anschauen. Nämlich 1. Dass es total doof ist, dass dein Sohn darunter leidet und dass es voll verständlich ist, alles zu versuchen, damit sich die Situation ändern und 2. Trotzdem dem Kind wohlwollend zu begegnen, es nicht als Ursprung allen Übels zu sehen, Mitleid haben, Verständnis zeigen.
    Weil: schlussendlich kann man dem Kind zwar auch zeigen, dass es scheisse ist/man es weg haben will, aber es ändert halt nichts an der Situation außer, dass das Kind noch schlechtere Gefühle hat und womöglich noch aggressiver wird. Geholfen ist damit niemanden. Und so Sachen wir "der Junge ist chancenlos" spürt er wahrscheinlich mit jeder Faser von allen erwachsenen, die ihm irgendwie begegnen. was einfach unglaublich traurig ist.

    Und klar ist das sicher sehr schwierig, als Eltern zu trennen zwischen "er tut meinem Kind unrecht/mein Kind leidet" und "der junge kann auch nichts dafür" aber schön wäre es gleichwohl. Weil eigentlich, so seh ich das zumindest, ist die Wut auf das Kind doch eigentlich die Wut auf das System, das nichts tut, nur redet und nichts verändert, keine Hilfe für niemanden ist, oder? Also eigentlich sind doch alle erwachsenen (Eltern, Lehrerin, Schulleitung, aber auch die anderen Elternteile) die, die handeln müssten und dem Jungen helfen sollten, nicht ihn einfach "abschieben" (in einer idealen Welt natürlich) und alle erwachsenen geben ihm einfach das Gefühl, er ist da problem und muss weg.
    Geändert von Maritty (29.05.2020 um 11:57 Uhr)

  18. V.I.P.

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Ich betrachte es auch von beiden Seiten. Ich denke es wird schon recht viel unternommen, aber es reicht eben nicht. Ich wollte hier auch nur mal den aktuellen Stand schreiben, weil einige fragten. Es gibt wieder GEspräche mit betroffenen Eltern, danach soll es wohl endlich einen Elternabend geben. Tja, wie auch imemr der aussieht, auf der Wiese oder so.

    Mein Vorschlag, den Elternabend per Videokonferenz zu machen, wurde nicht angenommen. Okay, habe ich auch Verständnis dafür. Aber so zieht sich das eben alles noch länger hin.

  19. Member

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Zitat Zitat von Mohrrübe Beitrag anzeigen
    Nimms mir nicht übel, aber ich muss auch mein Kind schützen wenn es die Schule nicht macht. Ich möchte mein Kind nicht blutend abholen. Es muss sich ein Weg finden, alle Kinder vernünftig zu versorgen. In dieser Schule klappt es also nicht.
    Ich finde das total verständlich und bewundere deine Ruhe. Klar ist das mit dem anderen Kind tragisch, aber du bist ja keine Sozialarbeiterin oder sowas, die alles möglichst neutral sehen sollte und deren Aufgabe es ist, die Sache zu lösen, du bist Elternteil mit total verständlicher Sorge um dein Kind.

  20. Addict

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    AW: "Schwierige Klassenkameraden" - Umgang

    Zitat Zitat von Maritty Beitrag anzeigen
    Aber die Schulleitung macht nichts?? Also was ist denn das für ne Schulleitung, die zu euch sagt, sie sind unzufrieden mit der Lehrerin aber nichts tun? Was ist denn da toll an der Schule? Also das ist doch kein Verhalten, dass man die Unfähigkeit seiner Mitarbeitenden sieht, sie vor anderen Eltern anspricht aber nichts tut?
    Die Lehrerin entlassen und ein kompetentes Exemplar organisieren wird wohl schwer machbar sein. Klassen tauschen?
    Zitat Zitat von Paul Ziemiak
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