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  1. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Mit „verliebt“ meinte ich einfach, dass man an seinem Partner evtl. auch emotional hängt und ihn deswegen vielleicht nicht direkt abserviert, weil er keinen neuen Müllbeutel reintut und das möglicherweise heißt, dass er bei gemeinsamen Kindern nicht seine Hälfte des Mental Load übernimmt.

    Ich habe mich aber übrigens schon auch von meinem Exfreund getrennt, weil ich mit ihm keine Kinder wollte (obwohl er sich da sicher sehr engagiert, eher andere Gründe). Hätte ich in den ersten Jahren mit ihm aber wohl nicht gemacht, wenn es da Thema gewesen wäre.

    Der Freund meiner Schwester, hat drei Jahre voll Elternzeit gemacht, damit sie im Ausland arbeiten kann. Und übernimmt seinen Teil trotzdem nicht. Und sie dachte auch, dass ihr „sowas“ nie passiert.
    Geändert von wieauchimmer (21.09.2020 um 20:20 Uhr)
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  2. Senior Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Mit „verliebt“ meinte ich einfach, dass man an seinem Partner evtl. auch emotional hängt und ihn deswegen vielleicht nicht direkt abserviert, weil er keinen neuen Müllbeutel reintut und das möglicherweise heißt, dass er bei gemeinsamen Kindern nicht seine Hälfte des Mental Load übernimmt.
    Naja bei manchen (!), die hier schrieben, waren ja etwas mehr Warnleuchten als nur keine Müllbeutel. Problem scheint ja zu sein, dass sie vor den Kindern gar nichts bemerkt haben. Aber wenn sich sowas wie keine Pläne machen, nichts im Haushalt machen, keine Verantwortung übernehmen, unzuverlässig sein etc. schon vorab abzeichnet, finde ich es -egal ob mit Kinderwunsch oder ohne- nicht so absurd, dass man dann ins Nachdenken kommen könnte, ob man mit dieser Person eine Beziehung führen möchte. Jetzt gar nicht mal nur aufgrund rationaler Überlegungen, sondern weil ein dauerhaftes derartiges Verhalten doch jemanden auch äußerst unattraktiv als Partner macht.

  3. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Ja klar, obwohl das anscheinend auch Typsache ist. Mir würde da alles vergehen, aber ich habe Freundinnen, die das anscheinend nur etwas nervig finden.

    Der Ursprung dieser Diskussion war ja, dass man sich halt nur den richtigen Mann suchen muss bzw. bei Warnzeichen trennen und einen anderen finden. Das klingt ja gut, aber es gibt eben viele Gründe/Konstellationen/Situationen die dazu führen, dass es nicht so läuft und da kann man als Frau dann meiner Meinung nach trotzdem Ansprüche haben dass es sich verbessert - und von anderen Frauen Verständnis und Unterstützung entgegengebracht bekommen (die nicht darin besteht, dass man sich das halt mal besser hätte überlegen sollen).

    Ich bilde mir ja auch ein, meinen Freund super zum Kinder kriegen ausgesucht zu haben Auch wenn das anfangs nicht „das Ziel“ war und auch absolut nicht alles perfekt ist. Aber ganz ehrlich, vieles von dem, wie es jetzt läuft, hätte ich vorher definitiv nicht absehen können. Das war einfach auch Glück.
    (Erinnert mich ein bisschen an Eltern, die denken, dass ihr Kind so pflegeleicht ist, weil sie alles richtig machen )
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  4. Enthusiast

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Das setzt halt irgendwie einen Masterplan voraus, den man nicht unbedingt hat.

    Also, manch eine entwickelt den Kinderwunsch ja auch erst mit über 30 und dann hat man unter Umständen schon eine langjährige Beziehung an der Backe mit jemanden, den man sehr liebt, auch wenn er nicht der perfekte Vater ist. Das dann hinzuschmeißen in der Hoffnung, man fände schon bald Mr Right, den man liebt, der einen liebt, der ein guter Vater wäre und auch Kinder will.... Riskant.
    Also klar wäre das vernünftig, aber kann halt auch nach hinten losgehen.

    Ich zumindest hatte jetzt nicht mit 19 die Vorstellung, was ich mit Ende 30 will.

  5. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Genau das.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  6. Foreninventar

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Manche Dinge schleichen (und schleifen) sich halt auch ein. Mit 23 fand ich es toll, dass mein Partner so spontan und abenteuerlustig und unangepasst war, ne. Trotzdem dachte ich, dass er sich da iiiirgendwann bestimmt weiterentwickelt (bestimmt nicht zum kompletten Gegenteil, das habe ich weder erwartet, noch gewollt)...

    Und zu Gewitters Komposthaufen
    Ich hab schon Zweifel, wie ich jemals einen Mann finden soll, der eine Beziehung so mitgestaltet wie ich es mir jetzt wünsche. Gerade aufgrund der vorherigen Erfahrungen gibt es einfach viel, was ich niemals mehr mitmachen würde.
    Aber, ich habe halt die Kinder, die ich mir immer gewünscht hab und habe da einfach gar keinen Druck mehr.
    don't let the salt get in your wound.
    don't let the ghost get in your heart.


  7. Addict

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von lalamae Beitrag anzeigen

    Also, manch eine entwickelt den Kinderwunsch ja auch erst mit über 30 und dann hat man unter Umständen schon eine langjährige Beziehung an der Backe mit jemanden, den man sehr liebt, auch wenn er nicht der perfekte Vater ist. Das dann hinzuschmeißen in der Hoffnung, man fände schon bald Mr Right, den man liebt, der einen liebt, der ein guter Vater wäre und auch Kinder will.... Riskant.
    Aber das Unpraktische ist ja, dass aus dem tollen Mann, den man liebt, dann ggf. ein Vater wird, über den man sich aufgrund seiner Inkompetenz oder seines Unwillens ärgert. Und das wiederum ist der Liebe dann auch nicht zuträglich. Hat man hier ja teilweise sehr anschaulich lesen können. Ist halt echt alles nicht so einfach manchmal

  8. Enthusiast

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Vitulina Beitrag anzeigen
    Aber das Unpraktische ist ja, dass aus dem tollen Mann, den man liebt, dann ggf. ein Vater wird, über den man sich aufgrund seiner Inkompetenz oder seines Unwillens ärgert. Und das wiederum ist der Liebe dann auch nicht zuträglich. Hat man hier ja teilweise sehr anschaulich lesen können. Ist halt echt alles nicht so einfach manchmal
    Ja klar aber so n unerfüllter Kinderwunsch ist halt auch Bockmist ne.

  9. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Und was mir an der ganzen Diskussion so n bissi fehlt, ist, dass es ja irgendwie auch cool wäre, wenn der Mann den Anspruch hätte. Bzw Männer im generellen, das alles mitzugestalten. Und da zu sagen "joa, muss man sich halt den richtigen aussuchen" greift mir zu wenig bzw geht zu wenig an die Selbstverantwortung der Männer. Also es kann ja nicht sein dass beispielsweise 95% "unbrauchbare" Männer rum laufen (also überspitzt jetzt) und die Ansage dann ist, dass man sich halt jmd anderen suchen sollte. Joa. Oder die männerwelt (ist jetzt natürlich auch nicht ok, es gibt nicht "die männer") ändert mal ihr Denken? (Gar nicht jetzt auf einzelne posts von hier bezogen, eher so generell). Also da müsste doch viel eher mal was verändert werden.
    neu.gierig.toll.kühn

  10. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Auf jeden Fall, aber wie bei den meisten komplexen Problemen gibt es vermutlich nicht DIE eine Lösung und alle anderen bringen nichts, es ist meistens kein Entweder-Oder, sondern frau und man sollte auf vielen Ebenen und mit verschiedenen Zeithorizonten daran arbeiten: In Gesprächen im Umfeld den Status quo diskutieren und infrage stellen, Alternativen aufzeigen, in der eigenen Partnerschaft an entsprechenden Entwicklungen arbeiten und auch eigene Muster hinterfragen, eigene Kinder entsprechend erziehen, Politikerinnen und Parteien wählen, die die Realisierung von Gleichberechtigung priorisieren, wenn man selbst Personalverantwortung hat, im Betriebsrat ist oder so, Gleichberechtigung fördern und fordern etc. pp.

    Übrigens finde ich es durchaus vernünftig, in emotionalen Belangen emotional zu entscheiden. Aber manchmal hat man ja auch verschiedene Emotionen, die unterschiedlich angenehm sind, das dann auch mit Verstand zu sortieren, ist schon nicht dumm. Wenn meine erwähnte Freundin einen ausgeprägteren Kinderwunsch hätte, hätte sie vielleicht nicht diesen Mann geheiratet. Oder sie würde sagen, OK, Arbeitszeit halbieren (von 60-Stundenwoche...) mit den dort zu erwartenden negativen Konsequenzen ist es ihr wert. Ist es offenbar nicht, passt also, was nicht zwingend heißt, dass sie niemals traurig sein wird, dass sie kein Kind hat, aber alles ist halt schwierig.
    Anders priorisiert ist frau dann vielleicht glücklich mit ihrer Familie mit Kindern und halt ab und an traurig, dass sie doch so ungleich viel mehr Mental Load hat und das nicht so wollte und sie und ihr Partner es leider auch nach Jahren nicht besser hinkriegen.
    Ich würd nicht davon ausgehen, dass man alles kriegt und ohne Schmerzen, nur weil man den richtigen Masterplan hatte oder was auch immer. Ist ja alles nicht so statisch. Und auch Prioritäten können sich ändern und das ist auch nicht schlimm. Wenn eine Änderung ausgeprägt oder/und spät ist, ist die ggf. nicht mehr realisierbar, kann auch passieren. Aber auch dann hilft es einfach sehr, die Prioritäten klar zu haben. Dann weiß man, an welchen Zielen man arbeitet/arbeiten kann.
    Geändert von durga (21.09.2020 um 23:20 Uhr)

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zu Marittys Post würde ich halt sagen, dass sehr viel weniger Männer einen (starken) Kinderwunsch verspüren als Frauen. Das habe ich ja schon mal angedeutet. Und ich glaube, dass viele Männer da einfach Luschis sind, die sich auch gerne mal in Sachen reinziehen lassen, weil die Frau halt so unbedingt will. Das wäre dann halt eine Pattsituation.

    In anderen Threads gab es gerade das Thema, dass finanzielle Not keinen Kinderwunsch aufhält. Warum sollten das dann Red Flags beim Mann sein oder einfach Männer, die vielleicht eher zögernd zum Kind ja sagen?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  12. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Ich würde behaupten, dass ein Paar mit beidseits ausgeprägtem Kinderwunsch deutlich mehr Kompensationsressourcen hat, diesen auch bei knapper Kasse gemeinsam umzusetzen, weil es eben ein gemeinsames Ziel. Wenn der Mann sich sehr raushält, steht frau sehr allein da, das kann schon einen Unterschied machen.
    Und dass man einen verantwortungsscheuen Vater als Partner hat, weiß man halt nicht unbedingt oder zumindest nicht so schwarz auf weiß wie den Kontostand.

  13. Addict

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von lalamae Beitrag anzeigen
    Das setzt halt irgendwie einen Masterplan voraus, den man nicht unbedingt hat.

    Also, manch eine entwickelt den Kinderwunsch ja auch erst mit über 30 und dann hat man unter Umständen schon eine langjährige Beziehung an der Backe mit jemanden, den man sehr liebt, auch wenn er nicht der perfekte Vater ist. Das dann hinzuschmeißen in der Hoffnung, man fände schon bald Mr Right, den man liebt, der einen liebt, der ein guter Vater wäre und auch Kinder will.... Riskant.
    Also klar wäre das vernünftig, aber kann halt auch nach hinten losgehen.

    Ich zumindest hatte jetzt nicht mit 19 die Vorstellung, was ich mit Ende 30 will.
    Na klar gibt es solche Fälle und natürlich ist das eine kack Entscheidung (auch wenn ich sagen würde, dass man da mit zB Anfang 30 durchaus nochmal anders drüber reden kann als mit Ende 30). Aber mit der Entscheidung für ein Kind sage ich halt, zu diesem Zeitpunkt entscheide ich mich dafür, dass der Typ mit dem ich das Kind bekomme auch in den nächsten 20 Jahren mehr oder weniger zu meinem Leben gehören wird. (Und genauso für das Risiko alleinerziehend zu sein) Und klar wäre es fatal, bei einem unklaren Kinderwunsch sich gegen das Kind zu entscheiden und das dann eventuell später zu bereuen. Aber wenn ich in dem Bewusstsein in so einer Beziehung ein Kind bekomme, priorisiere ich damit eben den Kinderwunsch und nehme dafür den suboptimalen Vater in Kauf. Kann man machen, genauso wie es ja auch vollkommen okay ist, 100% des Mental Loads zu tragen. Aber dann finde ich es halt nicht ganz konsequent zu sagen "oh warum ändert sich denn nichts" und "oh ja hm, das ist ja wirklich doof jetzt, dass ich mich um alles kümmern muss".

    Das liest sich jetzt sehr schuldzuweisend, ich will damit nur sagen, dass es ja schon auch etliche Beziehungen und Männer gibt, wo noch nicht alles verloren ist, wo aber mMn schon von der Frau gesagt (und ja, weil das System eben so ist wie es ist) auch immer wieder eingefordert werden muss, dass eine faire Aufteilung und Berücksichtigung der Interessen her muss.

    (Oder man entscheidet sich halt gleich für die Umsetzung des Kinderwunsches außerhalb einer romantischen Zweierbeziehung)

  14. Junior Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Zu Marittys Post würde ich halt sagen, dass sehr viel weniger Männer einen (starken) Kinderwunsch verspüren als Frauen. Das habe ich ja schon mal angedeutet. Und ich glaube, dass viele Männer da einfach Luschis sind, die sich auch gerne mal in Sachen reinziehen lassen, weil die Frau halt so unbedingt will. Das wäre dann halt eine Pattsituation.

    In anderen Threads gab es gerade das Thema, dass finanzielle Not keinen Kinderwunsch aufhält. Warum sollten das dann Red Flags beim Mann sein oder einfach Männer, die vielleicht eher zögernd zum Kind ja sagen?
    Wie kommst du denn zur Annahme dass Männer einen weniger starken Kinderwunsch haben?
    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber deine so oft erwähnte „Berlin bubble“ solltest du da nicht als Maßstab nehmen (btw: ich wohne auch in Berlin )
    Mag sein dass Männer eine andere Art von Kinderwunsch haben, aber ich finde es zu kurz gedacht, dass Frauen Männer „da mit reinziehen“.
    Me gusta como eres

    Stranger Muri...

  15. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    mir ist nicht völlig klar, was die Variante Kinder außerhalb der Zweierbeziehung für Vorteile hat. Meint ihr, weil sich dann die romantischen Interessen von den "funktionalen" getrennt betrachten lassen bei der Partner-und Mitelternwahl? Oder weil man sich dann eine zweite Frau als zweiten Elternteil suchen würde, da die kein Komposthaufen ist?

    Für mich macht es das in meiner Vorstellung eher alles komplizierter, weil man ja vielleicht dennoch einen Partner will, der auch in irgendeiner Weise dabei mitziehen muss, dass jedenfalls zum Teil ein Kind im Haushalt lebt. Weil auch der nicht romantisch involvierte Co-Elternteil sich als Enttäuschung herausstellen kann, was die Arbeitsteilung angeht, auch wenn es eine Frau ist. Dass man sich um unangenehme Aufgaben drücken will oder neidisch darauf guckt, ob auch der andere genau so viel Einsatz bringt, ist ja zB auch in Geschäftspartnerschaften ein oft gesehenes Standardproblem. Deswegen bin ich schon eurer Meinung, dass das nicht zufällig, sondern strukturell in Beziehungen ein Männer-Frauen-Problem ist, aber ob es für die meisten auf der individuellen Ebene mit Elternschaft außerhalb der Paarbeziehung zu lösen ist, wage ich echt zu bezweifeln.
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn zur Annahme dass Männer einen weniger starken Kinderwunsch haben?
    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber deine so oft erwähnte „Berlin bubble“ solltest du da nicht als Maßstab nehmen (btw: ich wohne auch in Berlin )
    Mag sein dass Männer eine andere Art von Kinderwunsch haben, aber ich finde es zu kurz gedacht, dass Frauen Männer „da mit reinziehen“.
    Warum viele deutsche Manner keine Kinder wollen - WELT
    Der Artikel ist leider etwas älter und weitere Studien finde ich nicht so richtig. Wenn man sich aber anschaut, wie die Fertilität von Frauen vs. Männern ist, dann ist da schon eine Lücke zu sehen. Das ist aber auch problematisch, weil der Vater ja nicht zwangsläufig angegeben werden muss (hier erläutert) und das natürlich auch nur Rückschlüsse auf den Kinderwunsch selbst zulässt.

    Ich nehme mein Umfeld eigentlich generell nicht als Maßstab, zumindest nicht bewusst. Wenn du mich so ließt, dann ist dein Eindruck leider nicht richtig.

    Mit "reinziehen" meine ich natürlich kein manipulieren o.ä. Sondern einfach eine unentschlossene Haltung der Männer, die sich durch eine sehr entschlossene Haltung der Frau etwas auflöst/ durchlässiger. Also genau das hier eingangs erwähnte "Die Frau ist eher die Macherin". Letztlich ist die Frau ja auch diejenige, die die Entscheidung dann final in der Hand hat.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  17. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    irgendwie ist es doch logisch, dass jemand, der bis 50, 60 kinder zeugen KANN (ob er das dann so alt noch will, ist eine andere frage), mit 30 in der regel eine geringere dringlichkeit verspürt, als jemand, der damit rechnet, dass es in 5 Jahren schon erheblich schwieriger werden könnte.
    ich würde auch nicht daran zweifeln, dass in der breite gesehen die frau oft die treibende kraft ist.
    πάντα ῥεῖ


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    winter is coming

  18. Ureinwohnerin

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Ja, genau.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  19. Foreninventar

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Bei uns war es sogar so, dass ich eher abwartend war, mich lange nicht bereit gefühlt hab und er ganz viel von Familie sprach.
    Wir haben dann zusammen entschieden es zu probieren, als ich dann sofort (!) schwanger geworden bin, ging es ihm „zu schnell“ 😑
    Tja.

  20. Addict

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Oh nein, das ist ja echt doof... Bei uns war es "klassisch": Ich hatte einen starken, akuten Kinderwunsch mit Anfang 30, er war eher so "Ja gerne Kinder, irgendwann mal, kann gerne noch ein paar Jahre warten.", also eher so wie ich mit Anfang / Mitte 20.

    Ich glaube auch, dass das zum Teil biologisch bedingt ist. Eine Frau, die mit Anfang 30 sagt "Ja, mal sehen, in ein paar Jahren" riskiert auch einfach wirklich, dass es nicht mehr so problemlos klappt mit dem Kinderkriegen, gerade, wenn mehr als ein Kind gewünscht wird.

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