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  1. Junior Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Hier ist es so, dass mein Freund lange Elternzeit gemacht hat und super alleine mit unserer Tochter klar kommt. Und sonst sowieso, er hat bis vor zwei Jahren ewig alleine gewohnt und seinen Haushalt geschmissen. ABER es ist halt so, dass er da etwas andere Vorstellungen hat als ich. Er wischt zum Beispiel nie Staub. Das ist ihm einfach egal und da könnte er 6 Monate alleine mit unserer Tochter sein, es würde halt kein Staub gewischt. Und da gibt es eben x Dinge.

    Wie geht ihr mit sowas um? Soll derjenige, der die Dinge unwichtig findet, trotzdem seinen Teil beitragen?
    Ich finde prinzipiell kann Arbeitsteilung schon gut funktionieren (wurde ja auch schon in vielen Threads diskutiert). In einer meiner WGs hatten mein Mitbewohner und ich unterschiedliche Sauberkeitsansprüche - ich war im Bad pingelinger als er, er wollte die Küche sauberer haben, als ich es gebracuht hätte. Also habe ich Bad geputzt und er die Küche. Am besten verteilt sich ja Mental Load, wenn jeder nur an die Hälfte denken muss und nicht beide an alles.
    Geändert von Kokosring (16.09.2020 um 13:35 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  2. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    @awkward: wichtig ist die Unterscheidung zwischen Elternzeit und Elterngeldbezug, ob man sich Elternzeit ohne Elterngeldbezug leisten will/kann und wie sicher es ist, das man dann zum gewünschten Datum einen Betreuungsplatz hat

    Für‘s Elterngeld gibt’s einen halbwegs brauchbaren Online-Rechner

    Und was Flower Power sagt, die Eingewöhnung auf‘s Ende seiner Elternzeit legen - sonst hat er einfach frei und sich nie länger alleine ums Kind gekümmert

    Ich war damals 9 Monate zuhause, mein Mann den ersten Monat mit mir gemeinsam und dann nochmal 5 alleine inklusive der Eingewöhnung gegen Ende. Der Kind-Papier-Kleidung-etc-Kram liegt auch ausschließlich bei mir, aber er übernimmt dafür viel Alltags-Haushalt komplett und ich bin aktuell zufrieden so

  3. Junior Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Riddra Beitrag anzeigen
    silence, was du beschreibst, könnte auch aus meiner Ehe stammen; außer, dass ich nicht schwanger bin und wir keine Kinder haben.

    Ich habe das Buch von Patricia Cammarata ("Raus aus der Mental Load-Falle") angehört und mir sind dabei wesentliche Punkte aufgefallen, die ich dann angesprochen habe:

    Uns fehlte ein Instrument, welches unsere Aufgaben dokumentiert.
    Uns fehlte ein Wochenbesprechung.

    Wir haben eine digitale to-do-Liste installiert, in der jeder von uns Dinge reinschreiben und bearbeiten kann. Und wir haben Sonntags eine Wochenbesprechnung, in der wir auch die Abarbeitung von den Aufgaben einplanen, ohne die Freizeit zu arg zu beschneiden.
    Bisher funktioniert das gut. Eine Bewertung auf lange Sicht fehlt noch.

    Bei uns steckt da allerdings auch noch mehr dahinter.
    Mann hat sich in den letzten Monaten (Corona) nicht wirklich viel Zeit für sich genommen, Sport schleifen lassen etc. pp. Das hat er jetzt wieder aufgenommen und fühlt sich dabei deutlich besser. Außerdem ist er dabei, reden zu lernen. Also, Probleme, Gedanken, bewusst auszusprechen, um sich Luft zu machen oder sich einfach mitzuteilen. Darin war er nie sonderlich gut.
    Ich bin dabei, zu lernen, mich zurückzunehmen. Ich habe sonst immer alle Aufgaben an mich gerissen, wollte nichts abgegeben, habe deligiert und und und ... Jetzt bin ich dabei, zu lernen, nicht sofort das Wort zu ergreifen, seine Meinung zu erfragen oder zu warten, DASS er was sagt. Und ja, ich lasse die Dinge auch bewusst gegen den Baum fahren, wenn es mich nicht sonderlich tangiert.

    Wir sind da noch nicht perfekt. Doch es wird besser. Und ich hoffe sehr, dass wir das auch so beibehalten, wenn wir dann doch mal das Thema Familienplanung anpacken.
    Was bespricht man denn in einer wochenbesprechung? (Ernst gemeinte Frage)
    Mit fällt da gar nicht so viel ein (ohne Kinder) außer Hausarbeit.

    Ich glaube in meiner Beziehung trage ich weitaus mehr „mental load“, jedoch macht mein Freund viele TO DOs.
    Mein Freund ist das ziemliche Gegenteil von mir und plant nicht viel voraus. Deshalb würde ich mich ja täglich ärgern wenn ich erwarten würde, dass er alles auf dem Schirm hat. So lange er es macht, wenn es ihm auffällt oder ich etwas sage, finde ich das vollkommen ok.
    Das hört sich nun komisch an, wenn ich das so lese...naja, scheint für uns zu passen. Über Hausarbeit streiten wir eigentlich nie.
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    Stranger Muri...

  4. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr mit sowas um? Soll derjenige, der die Dinge unwichtig findet, trotzdem seinen Teil beitragen?

    Ich versuche es derzeit so, dass er halt öfter „unstrittige“ Dinge wie Bad putzen macht, wobei er das auch nicht so macht, dass ich so richtig zufrieden bin. Dafür ist er zb komplett für Müll und Boden wischen zuständig.

    Als „richtiges“ Thema haben wir sonst nur, dass ich mich alleine um alles kümmere, was unsere Tochter an Dingen braucht und mich zu den Themen informiere. Also vor allem Kleidung etc, aber auch was sowas wie Beikost anging. Das weiß er auch (und bedankt sich), aber so richtig ändern wollen wir es anscheinend beide nicht. Na ja.
    Ja! Er kauft doch auch nicht nur das Essen, das er mag, oder? Wir haben so nach und nach einen für beide Seiten akzeptablen Standard ausgehandelt und an den halten wir uns nun so in etwa. Er weiß, dass ich es hasse, wenn Sachen auf dem Sideboard liegen, ich weiß, dass er nicht leiden kann, wenn die Wäsche schlampig aufgehängt ist und wir bemühen uns halt entsprechend.

    Der Einkauf bin ich hier auch. Das stört mich allerdings nicht soo sehr, ich kaufe gerne ein, recherchiere, was es so gibt und gebe auch deutlich mehr Geld aus. Eine Weile lang hatte ich aber das Gefühl, dass er diese Arbeit nicht wirklich wahrnimmt, deswegen rede ich jetzt häufiger darüber um sie sichtbarer zu machen, das funktioniert ganz gut.

    Gelegentlich habe ich auch das Gefühl, dass ich die Eventagentur und PR-Frau der Familie bin und Ausflüge, Urlaube und Unternehmungen mit anderen Leuten immer von mir geplant werden. Andererseits gibt es aber auch Bereiche, in denen er viel mehr macht als ich, wahrscheinlich ist das schon ok so.

  5. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    Ich glaube in meiner Beziehung trage ich weitaus mehr „mental load“, jedoch macht mein Freund viele TO DOs.
    Mein Freund ist das ziemliche Gegenteil von mir und plant nicht viel voraus. Deshalb würde ich mich ja täglich ärgern wenn ich erwarten würde, dass er alles auf dem Schirm hat.
    Das ist aber halt auch ein typischer Mechanismus

  6. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Ich denke mittlerweile: Man muss es sich auch "leisten" können, nicht viel zu planen mit Kindern.

    Wenn man keinen Urlaub plant, gibt´s halt keinen.
    Wenn man, während man vormittags das Kind betreut, nicht rechtzeitig ans Mittagessen denkt, schreit das Kind irgendwann vor Hunger und Müdigkeit, weil es zu spät ist (diese Woche hier geschehen).
    Wenn man nicht rechtzeitig, d.h. absurd früh im Jahr, Winterstiefel kauft, sind sie irgendwann ausverkauft.

    Muss man vielleicht alles mal erlebt haben, aber beim zweiten oder dritten Mal weiß man es dann. Wenn man natürlich immer jemanden hat, der diese Dinge erledigt oder einem rechtzeitig als to-do vorsetzt, muss man ja selbst nicht dran deken und kann in den Tag hinein leben.

    Muss ein schönes Leben sein, so unbeschwert.

  7. Junior Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Das ist aber halt auch ein typischer Mechanismus
    Ja, klar. Aber solange der Mechanismus für uns passt, Wieso ändern?
    (Und ich sehe ganz klare Unterschiede zu den Beispielen hier. Wenn etwas belastend empfunden wird, man nicht ernst genommen wird, man große Berge alleine stemmt, dann ist da ein großer Leidensdruck den ich gut verstehen kann)
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    Stranger Muri...

  8. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Der Einkauf bin ich hier auch. Das stört mich allerdings nicht soo sehr, ich kaufe gerne ein, recherchiere, was es so gibt und gebe auch deutlich mehr Geld aus. Eine Weile lang hatte ich aber das Gefühl, dass er diese Arbeit nicht wirklich wahrnimmt, deswegen rede ich jetzt häufiger darüber um sie sichtbarer zu machen, das funktioniert ganz gut.

    Gelegentlich habe ich auch das Gefühl, dass ich die Eventagentur und PR-Frau der Familie bin und Ausflüge, Urlaube und Unternehmungen mit anderen Leuten immer von mir geplant werden. Andererseits gibt es aber auch Bereiche, in denen er viel mehr macht als ich, wahrscheinlich ist das schon ok so.
    Wie redest du über die Einkäufe und Aufgaben, die du erledigt hast? Also konkret? Blöde Frage, aber tatsächlich weiß ich nicht so recht, wie das dann auch ankommt.

    In welchen Bereichen macht dein Partner mehr?

    (Meiner ist super in Mathe und Technik - ich versteh nicht, warum er nicht zumindest sein Know-How anwendet oder sowas wie Stromtarife, Geräte anschaffen oder Reperaturen teilweise oder ganz übernimmt. Oder Finanzen, aber das ist eine absolute Katastrophe. Ich hab das Gefühl, er ist in dem Punkt nie wirklich erwachsen geworden, also, die Erkenntnis, dass man nunmal einen Platz braucht, wo man bestimmte Dinge abheftet oder eine Routine für Planungen, den Umgang mit Rechnungen (wahlweise: Sie einfach möglichst bald bezahlen ) Ich höre mich schrecklich an, vielleicht, weil ich früher mit Mitte 20 auch so war Anscheinend denkt ein Teil von mir noch, dass er es macht um mich zu ärgern oder auszunutzen... )

  9. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    Ja, klar. Aber solange der Mechanismus für uns passt, Wieso ändern?
    (Und ich sehe ganz klare Unterschiede zu den Beispielen hier. Wenn etwas belastend empfunden wird, man nicht ernst genommen wird, man große Berge alleine stemmt, dann ist da ein großer Leidensdruck den ich gut verstehen kann)
    Würd ich auch sagen. Das ist ja auch immer die Quintessenz von Ratgebern und Co, dass es keine 50:50-Regelung sein muss am Ende, aber sich beide wohlfühlen sollen.

  10. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Muri Beitrag anzeigen
    Was bespricht man denn in einer wochenbesprechung? (Ernst gemeinte Frage)
    Mit fällt da gar nicht so viel ein (ohne Kinder) außer Hausarbeit.
    Wir haben auch eine, allerdings bringe die Aufgaben in ich vor und führe auch eine To-Do-Liste die Woche über. Dann verteilen wir sie.

    Typische Aufgaben: Urlaub planen, Vermieter oder Versicherungen kontaktieren, Reparaturen und Einkäufe im Haushalt...

  11. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    ich blase ungern ins gleiche horn, aber... ich habe meine beziehung nach 15j anfang des jahres auch beendet, die kinder sind in grundschule & kindergarten. wir wohnen gezwungenermaßen noch zusammen & es zeigt sich immer wieder, wieso ich mich getrennt habe. er sieht noch immr nicht all die kleinen dinge, die ich übernommen & ihm abgenommen habe, es ist im nie in den kopf gekommen. und er meint, zwei mal im jahr einen urlaub buchen & alle x jahre eine versicherung abschließen gleiche das ja aus.
    meine empfehlung hier auch: definitiv alleinige elternzeit für den vater. gabs hier nicht, & hätte sicher nicht geschadet. als ich wegen der geburt des kleinen kindes 5wochen nicht daheim war, lief es hier letztlich auch nur, weil beide omas eingespannt wurden.
    & wenn ich rückblickend alles anschaue, hätte ich schon viel früher aufmerken müssen.
    letztliche empfehlung: macht euch nicht abhängig von einem partner. vor allem nicht finanziell.
    Geändert von schokosalami (17.09.2020 um 12:38 Uhr)
    formerly known as virgin.suicides

  12. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Das klingt so krass bei denen, die sich deswegen getennt haben. Also krass, wie unglaublich sich die Väter rausgezogen haben.

    Ich habe zwei Freundinnen mit 2 bzw. 3 Kindern, wo es auch so ähnlich läuft, also die Frauen quasi alles machen, was das organisatorische und auch emotionale Familienleben angeht. Beide denken offen über Trennung nach, "können" das aber nicht, weil ihnen dann auch noch das wenige, was der Mann dann doch tut, wegbrechen würde. Was weiß ich, Kinder zum Kindergarten bringen morgens, oder auch nur anwesend sein, um aufzupassen. Beide arbeiten recht viel, finanziell ginge es, aber sie haben die (aus meiner Sicht berechtigte) Angst, es ganz allein mit den Kindern dann doch schlechter zu schaffen, als wenn der Vater noch irgendwie mit da ist. Weil sie dann z.B. nicht mehr im dem Umfang arbeiten könnten.

    Es ist schon bitter alles.

  13. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Ist bei meiner Schwester ähnlich, Whassup
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  14. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Es ist schon bitter alles.


    Wenn der Mann gesprächsbereit ist, kann man damit ja zumindest noch arbeiten, aber wenn er einfach Nö sagt und sich komplett rauszieht ...

    Falls jemand antworten mag: Wie haben denn die Männer auf die Trennung reagiert? Jemanden, den man liebt, lässt man doch nicht SO auflaufen ...

  15. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von lyn Beitrag anzeigen
    Falls jemand antworten mag: Wie haben denn die Männer auf die Trennung reagiert? Jemanden, den man liebt, lässt man doch nicht SO auflaufen ...
    also, hier war es nicht nur das, aber meiner ist inzwischen der meinung, er habe mich verlassen, weil ich ihn ja all die jahre nur ausgenutzt habe. :-D
    formerly known as virgin.suicides

  16. Member

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    (...) aber sie haben die (aus meiner Sicht berechtigte) Angst, es ganz allein mit den Kindern dann doch schlechter zu schaffen, als wenn der Vater noch irgendwie mit da ist. Weil sie dann z.B. nicht mehr im dem Umfang arbeiten könnten.
    ich staune an dieser stelle aber tatsächlich, dass das residenzmodell noch so völlig selbstverständlich ist.
    mein nochmann ist immerhin ein guter vater, er ließe sich niemals darauf ein, die kinder nur alle zwei wochen zu sehen, so dass es hier wohl aufs wechselmodell hinauslaufen wird.
    aber: es ist mir schon jetzt eine genugtuung, dass er dann merken wird, dass ich wohl doch nicht nur den ganzen tag auf dem sofa lag. vielleicht fährt er seine wäsche aber auch wieder zu mami, wie vor unserer beziehung. (ich sag ja, zahlreiche red flags, die ich ausgeblendet hab.)
    formerly known as virgin.suicides

  17. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Hier ist es ähnlich; mein Freund macht nicht NICHTS, aber sein Engagement erschöpft sich in Haushaltsbasics und immergleicher Kinderbeschäftigung, alles andere mache ich. Wenn ich ihn mal konkret um etwas „Größeres“ bitte, macht er das in der Regel nur halb oder dreiviertelst oder woran er halt denkt. Nervt mich total.

    Mich hält aber tatsächlich auch die Aussicht, NOCH mehr auf der Agenda zu haben, davon ab, das Problem gemeinsam anzugehen und Lösungen zu erarbeiten. Denn sind wir mal realistisch, wer sind wohl diejenigen, die Ratgeber besorgen, Ratgeber lesen, Listen aufstellen, das „drüber reden“ initiieren, das „jetzt aber WIRKLICH drüber reden“ erzwingen, dranbleiben, nachhalten, neue Listen aufstellen usw. usw. Dazu habe ich keine Lust, keine Zeit und keine Energie.
    Herr Pisanelli! Herr Pisanelli!

  18. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von lyn Beitrag anzeigen
    Falls jemand antworten mag: Wie haben denn die Männer auf die Trennung reagiert? Jemanden, den man liebt, lässt man doch nicht SO auflaufen ...
    Ich habe ihn im Laufe des ersten Jahres mehrfach vor die Tür gesetzt und wir haben es immer wieder versucht, weil er Besserung gelobte. Seit es ganz vorbei ist, bin ICH die Böse, die zu schnell aufgegeben hat und früher hätten die Frauen nicht so schnell hingeworfen und überhaupt, was ich tat, sei eben Aufgabe der Mutter und mache mir ja eh Spaß. Aufgrund seiner Arbeitslosigkeit und Trennung von der Folgepartnerin ist JETZT das große Interesse fürs Kind da, aber es hapert an der Umsetzung, um es freundlich auszudrücken.

    An diejenigen, die Angst haben, es könnte schlimmer werden: Vielleicht zunächst, weil man sich allein fühlt. Langfristig ist es die einzige Lösung, man geht sonst psychisch wirklich kaputt, oft auch physisch (bei mir Hörsturze) - ich hab natürlich den Vorteil, von Beginn an ohnehin finanziell alles allein gestemmt zu haben und Hauptmieterin der Wohnung zu sein, außerdem wohnen meine Eltern nah, aber es gibt Möglichkeiten, Betreuungszeiten abzufangen und den Partner auch weiterhin einzuspannen, bei den meisten wird er ja sorgeberechtigt sein. Das ist hart, hilft aber langfristig auch dem Kind, weil es die ewigen Streitereien und die gefrustete Mama nicht mehr ertragen muss!
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  19. Urgestein

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von schokosalami Beitrag anzeigen
    ich staune an dieser stelle aber tatsächlich, dass das residenzmodell noch so völlig selbstverständlich ist.
    mein nochmann ist immerhin ein guter vater, er ließe sich niemals darauf ein, die kinder nur alle zwei wochen zu sehen, so dass es hier wohl aufs wechselmodell hinauslaufen wird.
    aber: es ist mir schon jetzt eine genugtuung, dass er dann merken wird, dass ich wohl doch nicht nur den ganzen tag auf dem sofa lag. vielleicht fährt er seine wäsche aber auch wieder zu mami, wie vor unserer beziehung. (ich sag ja, zahlreiche red flags, die ich ausgeblendet hab.)
    Nur aus Interesse: wie stellst du dir das mit dem Mental Load bzgl Kindersachen vor, wenn ihr getrennt wohnt? Meinst du, er fängt dann auf einmal an, zB Klamotten rechtzeitig zu kaufen/ersetzen?

  20. V.I.P.

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    AW: Die „Macherin“ in der Beziehung sein und am anderen rummeckern

    Zitat Zitat von *Flower*Power* Beitrag anzeigen
    Nur aus Interesse: wie stellst du dir das mit dem Mental Load bzgl Kindersachen vor, wenn ihr getrennt wohnt? Meinst du, er fängt dann auf einmal an, zB Klamotten rechtzeitig zu kaufen/ersetzen?
    Ich hätte auch SO Angst, dass er in "seiner" Zeit wichtige Termine verbummelt, die für die Kinder anstehen, je nach Alter die Schultasche nicht gepackt ist, kein Essen/Sportsachen drin, überall zu spät gekommen wird, usw. Meiner kennt nicht mal die Kleidergröße seines Sohnes und es fehlte auch schon mal ein Euro, um die Medikamentenzuzahlung zu leisten.
    Naja und dann bleibt es doppelt an einem selbst hängen, Kita/Schule/Arzt kontaktiert die Person, auf die sie sich verlassen können...
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