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  1. Junior Member

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    Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Mich würde mal interessieren, ob jemand ähnliche Gedanken bzw. Sorgen kennt, und natürlich, was diejenigen dazu sagen, die schon mindestens zwei Kinder haben... oder was auch immer euch so dazu einfällt.

    Also, unser bisher einziges Kind ist knapp 2, und wir sind eigentlich jeder für sich der Meinung, dass ein zweites Kind schön wäre, also die schönen Seiten des Kinderkriegens alle noch mal zu erleben und langfristig zu viert statt zu dritt zu sein, und vor allem auch für das erste Kind, um eben nicht "allein" zu bleiben. Zudem haben wir das Gefühl "jetzt kennen wir uns ja mit Babys aus, Schwangerschaft und Geburt waren auch unproblematisch, da sollten wir das unbedingt noch mal machen".
    Also sowohl mein Freund als auch ich fänden es sehr schade, wenn es kein zweites Kind mehr gäbe, allerdings haben wir seit dem ersten Kind recht ordentliche Beziehungsprobleme bekommen, beide (vor allem ich) schon öfters mal an Trennung gedacht zwischendurch, aber wir wollen es schaffen, vor allem auch für unser Kind (es gibt aber auch noch andere Gründe "von außen", die uns daran hindern, mal eben WIRKLICH Trennung in Betracht zu ziehen). Jetzt würde man natürlich erst mal denken, oh Gott, dann tut euch doch bloß kein zweites Kind mehr an - und vor allem dem Kind nicht euch. Tatsächlich bin ich unsicher, ob mein Freund und ich miteinander alt werden, oder ob ich mich eher als getrennte, alleinerziehende Frau sehe in einigen Jahren.
    Es schwankt einfach so sehr. Manchmal denke ich, klar, jetzt kennen wir doch dieses Hamsterrad und den (Beziehungs)Stress mit Baby/Kleinkind schon, was soll dann noch so groß anders werden durch ein zweites? Doch dann wiederum: Wenn ich nicht sehr bald wieder selbstbestimmter leben kann, gehen ich und damit diese Beziehung und auch das Seelenheil unseres Kindes demnächst vor die Hunde.
    Also was mich betrifft, würde ich vor allem aus Vernunftgründen von einem zweiten Kind absehen, wäre dann aber traurig darüber. Aus der Sicht unseres Kindes bin ich unsicher. Wenn sich unsere Probleme durch ein zweites Kind noch verstärken sollten, würde dann auch das Kind bzw. die Kinder mehr leiden? Oder wäre es eher "geteiltes Leid" und damit doch von Vorteil, wenn unser Kind noch Schwester/Bruder hätte?
    Versteht man ungefähr, wie ich es meine? Also, hätten wir all diese Gedanken/Probleme vor der ersten Familienplanung schon gehabt, hätte man sicher sagen müssen "lasst das mal schön bleiben". Jetzt ist das Kind ja aber schon in den Brunnen gefallen, da wir bereits eine Familie sind, ein Kind hängt da eh schon mit drin.

    Dummerweise müssen wir die Entscheidung jetzt wirklich bald treffen, aus Altersgründen (Ende 30 und 40) und weil wir keinen allzu großen Abstand zwischen den Kindern haben wollen würden. Es wären ja jetzt sicher auf jeden Fall schon 3 Jahre Abstand oder etwas mehr, wenn wir sofort anfangen würden. Wir müssten das zweite Kind auch wirklich aktiv angehen - es einfach darauf ankommen lassen würde nicht klappen, da auch unser Sexleben eigentlich ziemlich zum Erliegen gekommen ist (was u.a. daran liegt, dass wir ein sehr wenig schlafendes Kleinkind haben, aber eben auch an unseren Beziehungsproblemen). Also wir müssten die Zeugung definitiv planen, sonst würde das eher nichts werden.
    Dann kommt jetzt dummerweise auch noch Corona hinzu. Ich bin ehrlich gesagt nicht so toll informiert, anfangs hieß es ja wohl immer, Schwangere seien keine Risikogruppe, andererseits wird ja sogar bei Grippe die Impfung immer dringendst für Schwangere empfohlen, weil sich die Krankheit schwanger eben schlimmer auswirken könnte, wieso sollte das bei Corona anders sein? Und es werden ja auch immer mehr "Nebenwirkungen" und Langzeitfolgen der Krankheit bekannt... ein Baby versorgen oder Eltern für zwei Kinder sein ist anstrengend genug, was, wenn es einen wirklich trifft und man nicht mehr so leben kann wie früher durch die Krankheit?
    Und dann noch das Risiko für Behinderungen beim Kind mit steigendem Alter der Eltern.
    Manchmal hab ich da auch den Gedanken, "warum noch mehr wollen, wenn doch das erste Kind so toll und gesund und problemlos ist", also dass man sich auch was kaputtmachen kann, wenn man noch nicht zufrieden ist mit dem, was man hat.

    Ich bin so hin und her gerissen, ob wir es nun angehen sollten oder nicht. Mein Freund macht sich weniger Sorgen und würde es vermutlich sofort angehen wollen, wenn ich grünes Licht gebe, aber mich betrifft es ja irgendwie auch mehr (ich hab mehr Zweifel an unserer Beziehung, trage mehr Last an der "Familienarbeit", dem Problem ist irgendwie nicht beizukommen, weil er das einfach nicht so recht kapiert, und außerdem wäre ich ja körperlich und ggf. gesundheitlich "etwas" mehr involviert).
    Fällt jemandem etwas dazu ein? Ging es jemandem ähnlich, und es wurde mit dem 2. Kind dann doch noch alles gut?
    Danke, dass ihr den langen Text gelesen habt...

  2. Addict

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    -- Bitte nicht zitieren, nehme es evtl dann wieder raus.

    Wir hatten auch schon beim ersten Kind grosse Beziehungsprobleme und noch einige andere. Um es aber kurz zu fassen:
    Ich hatte trotzdem immer einen starken Wunsch nach einem zweiten Kind. Mein jetzt Exmann hat die Entscheidung recht lange nach hinten verschoben. Als das erste Kind 4 war, wurde dann unser zweiter Sohn geboren. Wir mussten es auch geplant angehen und mein Mann war einverstanden. Kurz nach der Geburt hat sich mein damaliger Mann dann getrennt.
    Ich bin so so froh, dass der Kleine da ist und es fühlt sich trotz der manchmal komplizierten Situation einfach richtig und gut an.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich wohl schon gehofft, dass mit einem zweiten Kind ein bestimmter Aspekt in unserer Beziehung "gerichtet" werden kann. Aber das zu erleben und zu schauen, wie sich unser Zusammenleben verändert, hatten wir gar keine Gelegenheit, weil dann gleich die Trennung kam.

    Ich hatte aber immer den tiefen Wunsch nach einem zweiten Kind, auch wie du zeitweise mit eventueller Trennung im Hinterkopf. Und ich bereue es nicht, das ist für mich jetzt losgelöst von der Beziehung und der Trennung (mit der ich zu dem Zeitpunkt aber niemals gerechnet hätte).

    Es wurde also nicht "alles gut", aber andererseits doch, weil das zweite Kind bei uns ist. Die zwei lieben sich sehr und sind sehr innig miteinander. Ich bin froh, dass sie sich als Geschwister haben.
    Geändert von fliegen_lernen (17.05.2020 um 00:44 Uhr)
    let the good times roll.

  3. V.I.P.

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Ich würde auch sagen, dass du es machen solltest, wenn du unabhängig von der Beziehung einen Kinderwunsch hast. Also es dir auch alleinerziehend/getrennt erziehend mit zwei Kindern vorstellen kannst.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Ich würde auch sagen, dass du es machen solltest, wenn du unabhängig von der Beziehung einen Kinderwunsch hast. Also es dir auch alleinerziehend/getrennt erziehend mit zwei Kindern vorstellen kannst.
    Ja. Und wenn du unabhängig von eurer Beziehung von den Vaterqualitäten deines Freundes überzeugt bist und euch prinzipiell zutraust, zusammen gut getrennte Eltern sein zu können.

    Irgendwie wird hier dazu ja immer geraten, aber bei euch fände ich wirklich eine Paarberatung/Therapie sinnvoll, entweder, um eure Probleme anzugehen, oder um ggf die Trennung so abzuwickeln, dass ihr danach gut miteinander klarkommt.

    Ist deinem Freund so klar wie dir, dass es nicht gut um euch steht, und ihr das zweite Kind sehenden Auges bekämt, was eure Probleme angeht?

  5. Ureinwohnerin

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Wenn ihr es schaffen wollt als Paar, wäre dann vllt auch eine Paartherapie etwas für euch? Die muss man selber zahlen, aber vllt gibt es da ein paar gute Impulse.

    Eine Trennung muss ja nichts grundlegend schlechtes sein und ich wäre da gedanklich ebenfalls bei wieauchimmer.


    (Ich verstehe dich so sehr bzgl der Fremdbestimmtheit!)
    Nina (08:22 PM) :
    als intoleranter mensch muss man nix erklären *find

  6. Senior Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Irgendwie wird hier dazu ja immer geraten, aber bei euch fände ich wirklich eine Paarberatung/Therapie sinnvoll, entweder, um eure Probleme anzugehen, oder um ggf die Trennung so abzuwickeln, dass ihr danach gut miteinander klarkommt.

    Ist deinem Freund so klar wie dir, dass es nicht gut um euch steht, und ihr das zweite Kind sehenden Auges bekämt, was eure Probleme angeht?
    .

    Ich würde es der Reihe nach angehen. Erst Klarheit bezüglich eurer Beziehung schaffen und dann entscheiden, ob ihr zusammen ein zweites Kind möchtet.

  7. Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Ich hab ein paar Freundinnen, die Kinder in kaputten Beziehungen bekommmen haben (und auch wussten, dass das Kind das nicht kitten wird), weil es ähnlich wie bei dir war. Hätten sie sich getrennt, wären sie nicht mehr zu dem zweiten Kind gekommen, da sie auch schon Mitte/Ende dreißig waren. In allen Fällen ist es schwer, aber keine hat es bereut, sich fürs Kind entschieden zu haben.

  8. V.I.P.

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Ja, das war auch mein Gedanke. Mir wäre der Kinderwunsch da ggf. wichtiger als die Beziehung, das Kind hat man dann hoffentlich „für immer“, bei der Beziehung weiß man es eh nie...

    Ideal wäre es natürlich, (zunächst) an der Beziehung zu arbeiten.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  9. Senior Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Ja, das war auch mein Gedanke. Mir wäre der Kinderwunsch da ggf. wichtiger als die Beziehung, das Kind hat man dann hoffentlich „für immer“, bei der Beziehung weiß man es eh nie...

    Ideal wäre es natürlich, (zunächst) an der Beziehung zu arbeiten.
    Ich fände es halt allen Beteiligten gegenüber fair und sinnvoll, zumindest Klarheit zu schaffen. Also auch wenn die Klarheit dann vielleicht beispielsweise heißt, wir wollen ein zweites Kind und schaffen das ggf. auch getrennt erziehen.

  10. Ureinwohnerin

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Genau.
    Prinzipiell kann man ja auch außerhalb einer Paarbeziehung zusammen Eltern sein, und ich finde es nicht ganz doof, wenn beide Kinder dieselben Eltern haben, aber als Expartner KANN man da halt andere Konflikte haben als andere Co-Eltern. Das würde ich wirklich sehenden Auges angehen, und zwar in Bezug auf beide, und dann ggf. professionelle Konfliktlösehilfe in Anspruch nehmen (wenn Paartherapie abschreckend klingt, vielleicht Familienberatung oder Mediation?).

  11. Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Mich überraschen die Meinungen hier, ehrlich gesagt.

    Zitat Zitat von Zamora Beitrag anzeigen
    Wenn ich nicht sehr bald wieder selbstbestimmter leben kann, gehen ich und damit diese Beziehung und auch das Seelenheil unseres Kindes demnächst vor die Hunde.
    Ich greife jetzt mal nur einen Satz aus deinen vielen Gedanken heraus, aber ich finde ihn für sich genommen wichtig. So wie du es beschreibst, seid ihr doch mit einem Kind schon mit euren Kapazitäten am Ende. Und jetzt seid ihr zwei Erwachsene und ein Kind. Das zukünftige Verhältnis ist dann ein Erwachsener (du!) mit Baby und Kleinkind. Denn wie wäre es denn realistisch? Angenommen, ihr trennt euch schnell nach der Geburt: Nimmt dein Mann dann ein Neugeborenes und ein Kleinkind für mehrere Tage zu sich (geht eh nicht, wenn du stillst). Oder ist der Plan, dass die Trennung erst nach einem Jahr kommt?

    Im Gegensatz zu den anderen finde ich den Plan ziemlich unausgegoren und vor allem nicht fair gegenüber deinem Mann (der von der Trennungsabsicht offenbar noch nichts weiß) und deinem Kind gegenüber (was meinst du denn genau damit, dass du dessen Seelenheil aufs Spiel setzt?). Und meinst du, dein Mann würde es mitmachen, wenn du offen sagst "Ich will ein zweites Kind, dann bleib bitte noch bis die anstrengende Babyzeit vorbei ist, und dann geh."?

    Natürlich bereut im Nachhinein kaum jemand, dass er Wunschkinder bekommen hat. Aber geplant ein Kind zu bekommen, wenn keine Ressourcen da sind, finde ich einfach keine gute Idee.

  12. Urgestein

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Ich sehe es wie kaikoura.

    Wie viele Hilfen habt ihr denn außerhalb der Kernfamilie? Großeltern, die auch zwei Kinder nehmen? Auch wenn das zweite noch sehr klein ist? Es ist ja für Paare schon ne andere Hausnummer, wenn mehrere Kinder zu betreuen sind, aber immerhin kann man sich gegenseitig mal ne Auszeit verschaffen oder man teilt die Kinder auf. Wenn die Großeltern (/sonstige Hilfen) ein Kind nehmen, hat man richtige Freizeit. Bei uns nehmen die Großeltern bisher nur das Ältere, das heißt Paarfreizeit gibt es null. Alleinerziehend hieße das, dass es viele Tage komplett ohne Freizeit gäbe, meist halt alleine mit 2 Kindern.

    Wie steht es finanziell? Schaffst du es, Alleinerziehend eine größere Wohnung zu finanzieren? Wird dein Freund Unterhalt zahlen? Afaik gibt es keine Zahlungen, wenn man das Wechselmodell lebt, würdest du auch dann zurecht kommen?

  13. V.I.P.

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Wenn grundsätzlich keine Ressourcen für ein Kind da sind, sehe ich das natürlich auch so. Ich hatte es jetzt nur auf Bedenken wegen der Beziehung bezogen (ich schrieb ja auch, dass ich es machen würde, wenn ich auch alleinerziehend mit zwei Kindern sein wollte, das schließt die Frage ein, ob ich dazu die Ressourcen habe).
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  14. Alter Hase

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von kaikoura Beitrag anzeigen
    Mich überraschen die Meinungen hier, ehrlich gesagt.



    Ich greife jetzt mal nur einen Satz aus deinen vielen Gedanken heraus, aber ich finde ihn für sich genommen wichtig. So wie du es beschreibst, seid ihr doch mit einem Kind schon mit euren Kapazitäten am Ende. Und jetzt seid ihr zwei Erwachsene und ein Kind. Das zukünftige Verhältnis ist dann ein Erwachsener (du!) mit Baby und Kleinkind. Denn wie wäre es denn realistisch? Angenommen, ihr trennt euch schnell nach der Geburt: Nimmt dein Mann dann ein Neugeborenes und ein Kleinkind für mehrere Tage zu sich (geht eh nicht, wenn du stillst). Oder ist der Plan, dass die Trennung erst nach einem Jahr kommt?

    Im Gegensatz zu den anderen finde ich den Plan ziemlich unausgegoren und vor allem nicht fair gegenüber deinem Mann (der von der Trennungsabsicht offenbar noch nichts weiß) und deinem Kind gegenüber (was meinst du denn genau damit, dass du dessen Seelenheil aufs Spiel setzt?). Und meinst du, dein Mann würde es mitmachen, wenn du offen sagst "Ich will ein zweites Kind, dann bleib bitte noch bis die anstrengende Babyzeit vorbei ist, und dann geh."?

    Natürlich bereut im Nachhinein kaum jemand, dass er Wunschkinder bekommen hat. Aber geplant ein Kind zu bekommen, wenn keine Ressourcen da sind, finde ich einfach keine gute Idee.
    Da kann ich mich anschließen. Ich war auch sehr irritiert, was hier geraten wird, auch wenn ich den emotionalen Wunsch nach einem weiteren Kind total nachfühlen kann. Ich fand die Umstellung von 0 auf 1 etwa krasser als von 1 auf 2, aber dennoch hat man mit 2 Kindern einfach gar keine Verschnaufpause mehr, weil meist einer mit einem Kind beschäftigt ist. Ich würde auch dazu raten, erstmal intensiv die Paarprobleme anzugehen. Alles Gute!!

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von wieauchimmer Beitrag anzeigen
    Wenn grundsätzlich keine Ressourcen für ein Kind da sind, sehe ich das natürlich auch so. Ich hatte es jetzt nur auf Bedenken wegen der Beziehung bezogen (ich schrieb ja auch, dass ich es machen würde, wenn ich auch alleinerziehend mit zwei Kindern sein wollte, das schließt die Frage ein, ob ich dazu die Ressourcen habe).
    Ja, ich habe diesen Satz ehrlich gesagt auch nicht so stark gewichtet, da muss Zamora vielleicht selbst mal sagen, ob das mehr so dahingesagt war, oder ob sie es wirklich jetzt schon kaum noch aushält.

  16. Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Ich finde es total gut und sinnvoll, vorher durchzudenken, ob/wie man es ohne Mann hinbekommen würde und wollte, es ist leider immer einfach ein realistisches Risiko, dass er verschwindet und nicht unterstützt. Das heißt ja nicht gleich, dass man heimlich schonmal einen Zeitplan für die unweigerliche Trennung aufsetzt.

    Paartherapie kann ich aber total empfehlen, wir haben das gemacht bevor wir es mit dem zweiten Kind versucht haben und das war wirklich hilfreich.

  17. Senior Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Zitat Zitat von sora Beitrag anzeigen
    Ja, ich habe diesen Satz ehrlich gesagt auch nicht so stark gewichtet, da muss Zamora vielleicht selbst mal sagen, ob das mehr so dahingesagt war, oder ob sie es wirklich jetzt schon kaum noch aushält.
    Ich hatte den Satz und das mit der Selbstbestimmtheit auf die derzeitige Corona Situation bezogen.

  18. Member

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Sehe es auch ähnlich, eine Trennung steht bei jedem Paar im Bereich des Möglichen und ist auch gar nicht so unwahrscheinlich.

    Ich persönlich hätte große Schwierigkeiten damit ein weiteres Kind in einer bereits stark angeschlagenen Partnerschaft zu bekommen. Weil ich z.b. viel emotionale Unterstützung in dieser sensiblen Phase brauche und mit weiterem Kleinkind ist es selbst mit gut laufender Beziehung für viele Paare nochmal eine große Umstellung mit vielen Herausforderungen.

    Hättest du denn grundsätzlich in der aktuellen Situation Lust auf Sex mit deinem Partner?

  19. V.I.P.

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Kinderwunsch nach einer Trennung halt nicht weggeht, sondern eher größer wird und das schmerzt. Das klingt total egoistisch, aber ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder auch mit getrennten Elternteilen glücklich aufwachsen können. Oftmals bilden sich sogar bereichernde Patchwork-Geflechte.
    Ich selbst bin den egoistischen Weg gegangen und habe in unserer absolut kriseligen Beziehung noch versucht, ein zweites Kind zu zeugen (was nach jetzigem Kenntninsstand nicht klappen konnte, weil ich auf natürlichem Wege trotz erstem Kind kein weiteres bekommen kann). Er stand da voll hinter mir, weil er dachte, so die Beziehung retten zu können, diese Hoffnung hatte ich auch, aber weniger als er.
    Was uns aber unterscheidet: Mein Ex hat sich von Beginn an null gekümmert und ich möchte dieses zweite Kind, weil ich weiß, dass ich es alleine schaffen kann.
    Nun habe ich mich sogar dafür entschieden, ein Spenderkind zu bekommen und auf den Mann fürs Leben geduldig zu warten, weil der Zeitdruck mit der biologischen Uhr nun weg und mein persönliches Glück mit zwei Kindern ohnehin schon vollendet ist. Natürlich ist mehr Unterstüzung schöner, aber man kann es sich zu einem gewissen Zeitpunkt im Leben einfach nicht aussuchen.
    Also ich verstehe, dass mein Weg viel Unverständnis hervorruft, aber ich will dir damit nur sagen, dass du für dich entscheiden solltest, wo deine Priorität liegt. Langwierige Beziehungsrettung kann halt dazu führen, dass die Möglichkeit, das zweite Kind zu bekommen, vorbeizieht. Meine Eileiter waren einfach ohne ersichtlichen Grund zu nach dem ersten Kind.
    Confusion
    Solution
    Conclusion
    Resolution


  20. Enthusiast

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    AW: Angst vor/Bedenken wegen 2. Kind

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    Geändert von |Penny (16.06.2020 um 17:44 Uhr)

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