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  1. Senior Member

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Was heißt denn überhaupt klassisch. Also mein Kind ist auch auf einer städtischen Grundschule und trotzdem ist der Unterricht komplett anders als bei mir vor 35 Jahren. Nix Feldwebel Ton, sondern alles sehr kooperativ und auf Augenhöhe, ohne jetzt laissez-faire zu sein. Freies Arbeiten in Kombi mit Frontalunterricht und Spielen, Experimenten und Bewegung. Vielleicht hast du auch kein aktuelles Bild im Kopf, sondern so, wie es bei uns damals war?

    Und Hausaufgaben in der Grundschule werden natürlich sukzessive mehr. Da kann man 1. und 4. Klasse ja auch nicht wirklich vergleichen.
    Ich rede von 1. Klasse, aus den höheren Klassen kenne ich niemanden.
    Ich bin beruflich auch nicht mehr weit vom Schulalltag entfernt meine direkten Kolleg_innen sind alles Lehrer_innen. Meine komplette Familie hat beruflich mit Grundschulkindern zu tun. Ich hab da also schon aktuellen Einblick und so viel anders zu meiner Grundschulzeit ist das nicht. So wie du es beschreibst war es bei mir eigentlich auch schon. Zumindest eben in den ersten Klassen.

  2. Addict

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Ich hab auch ein paar Ängste. Aber bei mir liegt das eher am nicht so angepassten Kind. Und leider freut sich mein Sohn auch nicht auf die Schule bzw. ist es ambivalent manchmal erzählt er auch ganz begeistert. Er mag keine Veränderungen und sagt selbst er hat Angst, weil alles neu ist und er nicht so lange von mir getrennt sein will (er geht aber gerne in den Kiga und auch auf Geburtstage, also ich hoffe es ist nur das neue was ihm Angst macht, die Trennungängste sind eigentlich aktuell ganz gut, wobei er z.B. nicht zum Schwimmkurs alleine gehen wollte). Ich rede schon sehr offen mit ihm und betone dann auch die positiven Dinge und validiere die Ängste (neue Situationen können einem schon mal Angst machen). Ich finde es schade, dass die ganze Vorbereitung wegen Corona flach fiel (Schulspiel, Lehrkraft kennenlernen, Schulbesuche, Elternabend), das wird bei euch ja vllt. besser sein, wenn er erst nächstes Jahr eingeschult wird. Ich versuche innerlich optimistisch zu bleiben und hoffe, dass ein paar Kinder aus seiner Gruppe dann auch in die selbe Klasse gehen, das würde ihm seinen Start sehr erleichtern glaub ich. Ich bin sehr gerne zur Schule gegangen und ich wünsche mir sehr, dass er auch gerne geht. Ich hätte für ihn auch einen alternativen Schultyp besser gefunden, das kam aber aus praktischen Gründen nicht in Frage. Und ich glaube für MICH wird es auch ne Umstellung 1. fühl ich mich noch zu jung um Schulkinder zu haben und so vom ganzen Rhythmus mit arbeiten und bringen/holen/HA wird das denk ich für uns als Familie schon auch nochmal ne Umstellung.
    Geändert von Schokofondue (06.06.2021 um 21:58 Uhr)

  3. Member

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Meine großen Kinder kommen jetzt in die 7. und 5. Klasse. Reibungslos läuft Schule hier wirklich nicht, ich wurde auch schon zur Schulleitung gebeten. Aber man muss darüber hinaus nicht die Bindung zum Kind verlieren.
    Ich kann rational verstehen, an welchen Stellen meine Kinder Probleme haben, denn das ergibt nach ihrer Persönlichkeitsstruktur und der Art, wie Schule funktioniert, Sinn.

    Ich hab meine Erwartungen runtergeschraubt: ich erwarte, dass sie respektvoll und fair mit ihren Lehrern und Mitschülern umgehen, den Unterricht nicht sabotieren und mir war gut lesen/schreiben wichtig als Grundlage für weitere Wissensbeschaffung. Den Rest versuche ich wegzuatmen.

  4. Addict

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Ich hätte eine Frage an alle, deren Kinder ab Herbst in die Schule gehen werden: sind das bei euch dann mehr oder weniger Stunden als im Kindergarten?
    Obwohl wir unsere Traumschule ausgesucht haben (zweisprachig, individueller Unterricht, keine Hausaufgaben, nahe an der Wohnung, etc.), mache ich mir aktuell wieder etwas Gedanken wegen der langen Dauer: es ist eine Ganztagsschule von 8:30 bis 15:30. Sie dauert für alle Grundschulkinder gleich lang, durch den "verschränkten Unterricht" ist früher abholen nicht möglich. Meine E. war noch nie länger als bis 14:00 im Kindergarten - durch die Pandemie natürlich auch mal längere Zeit gar nicht bzw. nur mehr bis vorm Mittagessen
    Die Umstellung macht mir etwas Sorgen, auch weil sie dann ja sowieso schon viel Neues verarbeiten muss

  5. V.I.P.

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Bei uns ist es genau umgekehrt - im Kindergarten ist er von 8:30 bis 14:30 (und würde eigentlich inzwischen am liebsten bis 16:00 bleiben) und die Schule geht im ersten Jahr bis 11:15. Da er dann auch nicht in die Mittagsbetreuung gehen wird, wird er also ab 11:30 zu Hause sein. Eigentlich finde ich das in meiner Vorstellung ganz schön, dann ist die kleine Schwester in der Zeit im Kindergarten, das Baby schläft und ich kann mit ihm gemeinsam Mittag essen, evtl. Hausaufgaben machen und einfach etwas Zeit verbringen. Andererseits habe ich Bedenken, ob ihm dann nicht die Auslastung fehlen wird bzw. ob er sich in der Zeit von 12:00-14:30 dann nicht total langweilen wird.
    Sorry, nicht hilfreich. :-/

  6. V.I.P.

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Jimi, das hatten wir im Corona Jahr jetzt auch so. Er durfte dann öfters mittags ne halbe Stunde Lernapps machen, später hat er dann einfach gelesen.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  7. V.I.P.

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Imogen, mein Kind ist zwar schon in der Schule, aber nur als Mutmacher: die Kinder müssen sich eh umstellen und es wird garantiert sowieso anstrengend. Aber wenn alle Kinder so lange da sind, dann werden die das ih der Schule sicher auch gut auffangen, zB. mit Ruhephasen nach dem Essen etc. Was ich immer gehört hab und auch bei uns so war, dass es mindestens bis zu den Herbstferien erstmal dauert, bis sie angekommen sind, in der Zeit habe ich dann nachmittags nichts bis wenig geplant und ihn einfach ausruhen und selbst entscheiden lassen. Also eher nicht parallel noch neuen Sport oder Musik anfangen zB.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  8. Get a life!

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Gerade die verschränkte Form kommt dem Rhythmus von Kindern ja ganz gut entgegen und ist nicht von heute auf morgen so komplett anders als der Kindergartenrhythmus...

    Denkst du denn, dass es ein Problem für dein Kind wäre, wenn es im Kindergarten länger bliebe am Nachmittag? Weil meist geht verlängern am Nachmittag ja recht unproblematisch... und anstrengend sind solche langen Tage ja so oder so, ob das jetzt in Summe 6 oder 7 Stunden macht da wohl auch nicht mehr den großen Unterschied.

  9. Urgestein

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Bawü: An der Schule meiner Tochter ist die Hausaufgabenmenge sehr überschaubar, in der 1. Klasse war es meistens in 20-30 Minuten alles fertig (wobei manche Kinder wohl auch lange gebraucht haben, die Lehrerin meinte am Elternabend, nach maximal einer Stunde soll man abbrechen).
    An der Schule einer guten Freundin von ihr (gleicher Ort, andere Grundschule) haben sie aber tatsächlich von Beginn an echt viel auf, die sitzen oft gemeinsam bis zu 2 Stunden täglich an den Aufgaben (mit Mutter, weil das Kind es alleine nicht hinbekommt, und das Kind ist völlig normal schlau und schreibt auch durchweg gute Noten in der Schule). Die schreiben auch seit der 1. Klasse überall benotete Tests (und den Kindern wurde mitgeteilt, dass eine 2 noch okay ist, aber ab einer 2- wäre es eine schlechte Note). Da musste jetzt in der 2. Klasse schon jedes Kind eine komplette Sachunterrichtsstunde halten (mit Experiment, Klasse bitte miteinbeziehen, Handout mit Quellenangaben - auf die Nachfrage der Mutter, dass das ja ein - von der Schule völlig unangeleitetes! - Kind nicht selbst machen könne, kam die Antwort, dass es sich dabei ja um ein Kinder-Eltern-Projekt handeln würde und es schon okay wäre, wenn die Mutter das Handout schreibt)...

  10. Regular Client

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Das letzte klingt ja unglaublich, da würde ich mein Kind abmelden, wenn es irgendeine Möglichkeit gibt. Krass, eine 2- als schlechte Note zu bezeichnen! Wie geht es denn denen, die durch Anstrengung auf eine 3 kommen? Schlimm!

    Edit; 2 Stunden Hausaufgaben mit Mutter, Horror! Das ist wie bei uns das homeschooling war, und das fand ich schon schlimm. Aber das dann nach der Schule?? Wieso machen die Eltern das anscheinend mit, da würd ich streiken !!

  11. Senior Member

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Das letzte klingt ja unglaublich, da würde ich mein Kind abmelden, wenn es irgendeine Möglichkeit gibt. Krass, eine 2- als schlechte Note zu bezeichnen! Wie geht es denn denen, die durch Anstrengung auf eine 3 kommen? Schlimm!

    Edit; 2 Stunden Hausaufgaben mit Mutter, Horror! Das ist wie bei uns das homeschooling war, und das fand ich schon schlimm. Aber das dann nach der Schule?? Wieso machen die Eltern das anscheinend mit, da würd ich streiken !!
    Genau das ist das was ich meine. Mein erster Impuls ist auch, das würde ich nicht mitmachen und der Lehrer_in entsprechend mitteilen. Aber im Prinzip hat man ja keine Wahl als mitzumachen oder eben nach einer Alternative schauen (was aber ja ganz oft nicht einfach so ohne weiteres möglich ist). Und ich möchte meinem Kind auch nicht gleich einen Stempel aufdrücken. Das kenne ich tatsächlich noch aus meiner Schulzeit, dass man bei manchen Lehrer_innen dann einfach schon einen gewissen Ruf hatte, wenn die Mutter mal an der Schule erschienen ist oder einen Brief geschrieben hat (nicht ständig oder wegen jeder Kleinigkeit!).
    Narzisse, wie ist das denn für die Kinder? Fühlen die sich überfordert oder gehen die dennoch gern zur Schule?

  12. Regular Client

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Es gibt ja auch Elternsprecher, wahrscheinlich sollte man sich in so einem Fall mit den anderen Eltern zusammentun, sowas kann ja niemand wollen.

  13. Urgestein

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Ich kenne nur die Freundin meiner Tochter, die findet es nicht toll und es gibt auch oft Diskussionen mit ihrer Mutter darüber. Alternative ist sehr schwierig, in unserer (Mittel-)Stadt gibts keine Privatschulen und in der Nachbarstadt (15-20 min mit dem Auto) gibts auch nur eine evangelische Schule, die sehr konfessionell ausgelegt ist, als nächstgelegene Privatschule, sonst nichts in der Nähe. Innerhalb unserer Stadt herrscht strenge Zuordnung nach Wohnort, auf Wechsel deshalb keine Chance (sogar bei Umzügen innerhalb der Grundschulzeit sind Schulwechsel obligatorisch). Innerstädtisch umziehen wäre also die einzige Möglichkeit auf einen Wechsel, aber der Wohnungsmarkt ist hier auch nicht so, dass das im Bereich 4+-Zimmer-Wohnungen einfach wäre.
    Die Schule hat wohl ein ziemlich sozial homogenes und dörfliches Klientel. Während der Coronahomeschoolingphase waren in der ganzen Schule wohl weniger als 10 Kinder in der Notbetreuung, weil alle Eltern der (eventuell nicht unberechtigten) Ansicht waren, dass die Kinder dort das Pensum nicht schaffen können und wenn man das Kind dort hinbringt, man es die Klasse direkt wiederholen lassen könne. Innerhalb deren Klassenelternwhatsappgruppe wurde das Thema "zu viel Homeschooling-Material" mal vorsichtig angesprochen und dann offenbar schnell abgewürgt von paar Vorzeigemüttern mit "Also bei uns ist das alles kein Problem, es ist zwar viel, aber wir haben einen sehr strukturierten Tagesablauf und deshalb funktioniert das bei uns sehr gut!!!" (Es gab da auch in den Homeschoolingphasen 3-4x wöchentlich anderthalb Stunden Videokonferenz mit Abfragen und richtigem Unterricht, voller Gegensatz zu unserer Schule, aber auch bei den Videokonferenzen wurde schon erwartet, dass ein Elternteil daneben sitzt und in Windeseile das geforderte Material raussucht und anreicht etc...). Die Schule brüstet sich mit ihrer enorm hohen Gymnasialübertrittsquote und ist stolz darauf, dass sie die Kinder gleich auf den Ernst des Lebens/der Schule angemessen vorbereiten.

  14. Urgestein

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Es gibt ja auch Elternsprecher, wahrscheinlich sollte man sich in so einem Fall mit den anderen Eltern zusammentun, sowas kann ja niemand wollen.
    Ich fürchte, es gibt auch Eltern, die genau sowas wollen. :/

  15. Urgestein

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Oh Himmel!
    Und wenn es dann auch noch keine Alternativen gibt... mist.
    Now is the winter of our discontent

  16. Regular Client

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    ja, so in etwa ist die elternklientel an der grundschule meiner kinder. es ist einfach nur furchtbar.

  17. Regular Client

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    ja, so in etwa ist die elternklientel an der grundschule meiner kinder. es ist einfach nur furchtbar.
    Oha, solche Eltern kenne ich gar nicht.

  18. Addict

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Zitat Zitat von Jimi Beitrag anzeigen
    Bei uns ist es genau umgekehrt - im Kindergarten ist er von 8:30 bis 14:30 (und würde eigentlich inzwischen am liebsten bis 16:00 bleiben) und die Schule geht im ersten Jahr bis 11:15. Da er dann auch nicht in die Mittagsbetreuung gehen wird, wird er also ab 11:30 zu Hause sein. Eigentlich finde ich das in meiner Vorstellung ganz schön, dann ist die kleine Schwester in der Zeit im Kindergarten, das Baby schläft und ich kann mit ihm gemeinsam Mittag essen, evtl. Hausaufgaben machen und einfach etwas Zeit verbringen. Andererseits habe ich Bedenken, ob ihm dann nicht die Auslastung fehlen wird bzw. ob er sich in der Zeit von 12:00-14:30 dann nicht total langweilen wird.
    Sorry, nicht hilfreich. :-/
    Doch, auch das ist hilfreich, danke!
    Wenn du eh mit dem Baby zuhause bist, ist so ein bisschen Exklusivzeit mit deinem Sohn bestimmt sehr nett, und ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich langweilt.
    Zumindest meine Tochter langweilt sich bei Exklusivzeit nie, sondern genießt das sehr.

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Imogen, mein Kind ist zwar schon in der Schule, aber nur als Mutmacher: die Kinder müssen sich eh umstellen und es wird garantiert sowieso anstrengend. Aber wenn alle Kinder so lange da sind, dann werden die das ih der Schule sicher auch gut auffangen, zB. mit Ruhephasen nach dem Essen etc. Was ich immer gehört hab und auch bei uns so war, dass es mindestens bis zu den Herbstferien erstmal dauert, bis sie angekommen sind, in der Zeit habe ich dann nachmittags nichts bis wenig geplant und ihn einfach ausruhen und selbst entscheiden lassen. Also eher nicht parallel noch neuen Sport oder Musik anfangen zB.
    Ja, damit rechne ich auch, und ich werde bestimmt keine zusätzlichen Kurse etc. einplanen. Ein bisschen schade finde ich es, dass sie nicht weiter zum Kindertanzen in der Musikschule gehen kann, denn das ist immer dienstags um 15:30.
    E. braucht/will aber sowieso nicht ständig Programm. Ich mache mir eher Sorgen, dass die Ruhe bzw. das freie Spiel am Nachmittag zu kurz kommen, wenn sie erst so "spät" aus der Schule kommt. Allerdings wird gerade diese Schule wohl von den Kindern sehr geliebt (ich habe Erfahrungsberichte von Bekannten), und ich hoffe, bei meiner Tochter wird es auch so sein.

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Gerade die verschränkte Form kommt dem Rhythmus von Kindern ja ganz gut entgegen und ist nicht von heute auf morgen so komplett anders als der Kindergartenrhythmus...

    Denkst du denn, dass es ein Problem für dein Kind wäre, wenn es im Kindergarten länger bliebe am Nachmittag? Weil meist geht verlängern am Nachmittag ja recht unproblematisch... und anstrengend sind solche langen Tage ja so oder so, ob das jetzt in Summe 6 oder 7 Stunden macht da wohl auch nicht mehr den großen Unterschied.
    E. geht nicht sonderlich gern in den Kindergarten, und ich arbeite nur Teilzeit, daher ist sie nachmittags nicht länger dort. Es gibt keine Probleme oder so, aber sie ist grundsätzlich lieber zuhause und spielt meist lieber allein als mit Anderen. Ich finde das etwas schade und hoffe, sie findet in der Schule Freunde, mit denen sie sich auch privat treffen will. Im Kindergarten hat sie zwar eine Gruppe Kinder, mit denen sie sich gut versteht, aber sie redet nie davon, dass wir uns nachmittags verabreden sollen oder Ähnliches.
    Der verschränkte Unterricht kommt dem Naturell der meisten Kinder sicher entgegen und ist mit ein Grund für unsere Schulwahl: eine Nachmittagsbetreuung bräuchten wir an manchen Tagen sowieso, und der klassische Hort an anderen Schulen hier hat teilweise das Stigma von "kann leider nicht früher abgeholt werden und muss hier verwahrt werden" (warum auch immer).

  19. Foreninventar

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Eine Frage vor allem an die Eltern von schlecht-Essern:

    Mein Sohn ist wie gesagt ein mega heikler Esser und auch immer an der Grenze zum Untergewicht. Die wenigen Dinge, die er isst, haben sich vor circa zwei Monaten noch weiter reduziert, weil er beschlossen hat, nichts Tierisches mehr zu essen. :/ (Ehrlich gesagt hoffe ich, es ist nur eine Phase.)
    Zb hat er von einem Tag auf den anderen sein bisherigen Lieblingsessen – Fischstäbchen – nicht mehr angerührt, trinkt keine Milch mehr usw.

    Bei vielen Dingen fragt er mich, ob was Tierisches drin ist. Aber bei manchem kommt er nicht von selber auf die Idee, zb bei Eis, Pizzakäse oder Schokobons.
    Wie hinterhältig ist es von mir, wenn ich ihn nicht explizit darauf hinweise? Würdet ihr das tun? :/

    Ich will eigentlich nicht seine Prinzipien betrügen, aber er ist eh schon so dünn.

  20. Senior Member

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    AW: Mein Vorschulkind 2020

    Ich kann deine Sorge verstehen, aber ich wäre wohl schon sehr ehrlich. Vielleicht vergeht ihm bald die Lust, wenn er merkt wie anstrengend und einschränkend das eigentlich ist (kein Eis, usw).
    Aber man muss das ja auch ganz sachlich sehen - Veganismus bedeutet ja nicht automatisch, dass man immer mehr abnimmt. Ich würde versuchen das Thema mit ihm zusammen zu durchleuchten. Also schauen, was er alles essen kann, was nicht tierisch ist. Und auch schauen was Veganer wirklich zu sich nehmen, um alle Nährstoffe zu erhalten. Und erklären was passiert, wenn er eben nicht alle Nährstoffe erhält, sondern sich einseitig ernährt. Ich stelle es mir schon schwierig vor, ein heikler Esser zu sein, der AUCH noch Veganer sein möchte. Prinzipiell ist das ja eine sehr tolle und unterstützenswerte Einstellung (zumindest aus meiner Sicht, weiß ja nicht wie du den grundsätzlich gegenüberstehst).

    Edit: Was bedeutet in eurem Fall heikler Esser? Mein Sohn isst mittlerweile auch nur noch sehr wenig Sachen, es wurde mit der Zeit immer weniger. Sachen, die er kürzlich noch gegessen hat, werden plötzlich nicht mehr angerührt. Obst isst er z.B. nur noch Wassermelone und ab und zu Apfel. Letztes Jahr hat er noch täglich mindestens einen Apfel gegessen, mittlerweile vielleicht 2 in der Woche. Also auch das wird immer weniger. Gemüse roh nur noch Karotte und ab und zu Paprika oder noch seltener Kohlrabi. Salat manchmal noch. Gekocht isst er nur noch selten mal Erbsen oder Blubbspinat (anderen auf keinen Fall!).
    Geändert von Wiggie (08.06.2021 um 14:32 Uhr)

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