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  1. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von Vampy Beitrag anzeigen
    Vielen dank für eure Antworten und Anregungen. Ich muss mich wirklich mit diesem Thema beschäftigen und kaufe mir auch gleich das Buch "Éxit racism".
    Ich habe in der Vergangeheit wirklich nur positive Erfahrungen gemacht, wenn ich gefragt habe, wo die Person herkommt (da wusste ich dann schon, dass die Person erst seit kurzem in Deutschland ist). Und die Personen haben mir sehr gerne von ihrem Land erzählt.
    Vielleicht waren sie einfach nur höflich.

    Erfahrungsgemäß kommt es nicht so prima an, wenn man Deutsche Rassisten nennt.

    Ansonsten könnte man einfach mal was annehmen, wenn man angeblich so interessiert ist, und nicht immer dagegen argumentieren.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  2. Senior Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Also es ist nicht so, dass ich sage "Hi ich bin Vampy und woher kommst du?". Das war auf dem Weg zur Freundschaft und oft auf internationalen Zusammenkünften. Ich wurde auch laufend gefragt aus welchem Land ich komme (von Ausländern).
    Aber gut, ich will lernfähig sein, halte mich zurück und lese einfach mal mit.

  3. Addict

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Es geht halt auch darum, dass auch in D geborene und aufgewachsene POC sich ständig diese Frage anhören müssen.
    Sich da immer und immer wieder erklären zu müssen und von vornherein das Gefühl zu bekommen, von den übrigen Leuten nicht als deutsch und zugehörig wahrgenommen zu werden, muss doch irre ermüdend sein.
    Ich denke es geht nicht darum, dass man interessiert nachfragt, wenn man auf "internationalen Zusammenkünften" ist, sondern wie man im Alltag mit POC umgeht.
    let the good times roll.

  4. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich bin noch auf der Suche nach Bücherideen für 5-6jährige Kinder. Wir lesen zuhause viel und gerne Bücher mit viel Text. Die Buchempfehlungen weiter oben hier scheinen aber entweder Bilderbücher mit wenig Text für Kinder ab 3 zu sein oder deutlich ältere Kinder anzusprechen. Hat noch jemand Ideen?

  5. Senior Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Schau mal bei Diversity Spielzeug, die haben eine tolle Auswahl an Büchern und anderen Spielsachen! Ich mag den Shop sehr.

  6. Junior Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Wenn vier weiße und eine Person mit dunklerer Hautfarbe in einem Raum sind und smalltalk darüber haben, wer wo herkommt, ist dann die dunkle Person die einzige, die ich nicht fragen darf?

    Wenn mich jemand mit dunkler Haut fragt, wo ich herkomme, darf ich dann nicht zurückfragen?

    @sarah

    Ich denke, es kommt sehr wohl auf den Zusammenhang an. Damit rechtfertige ich doch nicht Rassismus

    Vielleicht kann man sich ja die Frage stellen, ob es einem in dieser Situation angebracht erscheint, eine weiße Person zu fragen wo sie herkommt.. Und wenn eindeutig ja.. Dann muss man sich doch wohl eine PoC die Frage auch nicht sparen, oder?
    Geändert von wunda (15.06.2020 um 12:38 Uhr)

  7. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wunda Beitrag anzeigen
    Wenn vier weiße und eine Person mit dunklerer Hautfarbe in einem Raum sind und smalltalk darüber haben, wer wo herkommt, ist dann die dunkle Person die einzige, die ich nicht fragen darf?

    Wenn mich jemand mit dunkler Haut fragt, wo ich herkomme, darf ich dann nicht zurückfragen?

    @sarah

    Ich denke, es kommt sehr wohl auf den Zusammenhang an. Damit rechtfertige ich doch nicht Rassismus
    Wir finden sicher noch ein paar Einzelbeispiele wie das Uni-Beispiel, die es rechtfertigen zu fragen. Aber das ist nicht das Thema. Und sollte es auch nicht sein.

    Und ja, diese Einzelbeispiele jetzt herauszusuchen und bewerten zu lassen, von Leuten, die explizit sagen, es nervt, ist astreiner Alltagsrassismus.


    Vielleicht sollte man sich eher fragen, wieso es so wichtig ist jetzt Beispiele zu finden, die es legitimieren zu fragen. Oder man sucht sich halt einfach mal neue Smalltalk Themen.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  8. Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich find auch. Es geht doch schlicht darum andere mit seinem Verhalten nicht zu verletzen. Und mittlerweile gibt es doch massig Beispiele von Menschen die schildern, wie ausgegrenzt sie sich fühlen, weil sie aufgrund ihres Äußeren ständig auf unpassende und aufdringliche Weise nach ihrer Herkunft gefragt werden. Dann kann man das doch im Hinterkopf behalten. Man merkt in der Regel auch wann es passt danach zu fragen (Einzelbeispiele wurden ja genannt). Und wenn man unsicher ist, lässt man es einfach.

    Es geht gar nicht darum, dass man nie wieder jemanden fragen darf, wo er/sie herkommt, sondern darum anzuerkennen, dass eben diese für Weiße harmlose Frage, für andere eben schmerzlich sein kann und empathisch damit umzugehen.
    Geändert von Sonnenklar (15.06.2020 um 13:02 Uhr)

  9. Addict

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von Sonnenklar Beitrag anzeigen
    Ich find auch. Es geht doch schlicht darum andere mit seinem Verhalten nicht zu verletzen. Und mittlerweile gibt es doch massig Beispiele von Menschen die schildern, wie ausgegrenzt sie sich fühlen, weil sie aufgrund ihres Äußeren ständig auf unpassende und aufdringliche Weise nach ihrer Herkunft gefragt werden. Dann kann man das doch im Hinterkopf behalten. Man merkt in der Regel auch wann es passt danach zu fragen (Einzelbeispiele wurden ja genannt). Und wenn man unsicher ist, lässt man es einfach.

    Es geht gar nicht darum, dass man nie wieder jemanden fragen darf, wo er/sie herkommt, sondern darum anzuerkennen, dass eben diese für Weiße harmlose Frage, für andere eben schmerzlich sein kann und empathisch damit umzugehen.
    ! Ich verstehe nicht, was es da nicht zu verstehen gibt.
    let the good times roll.

  10. Junior Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich habe nachgehakt weil vampy sich so gelesen hat, als würde sie auch in völlig normalen Situationen emphatisch fragen und zurückfragen, und sie am Ende verunsichert gewirkt hat.

    Ich will jetzt nicht den thread sprengen, es soll ja um Kinder gehen.
    Geändert von wunda (15.06.2020 um 13:36 Uhr)

  11. Junior Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    .
    Geändert von wunda (15.06.2020 um 13:36 Uhr) Grund: Versehentlich zitiert

  12. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wunda Beitrag anzeigen
    Ich habe nachgehakt weil vampy sich so gelesen hat, als würde sie auch in völlig normalen Situationen emphatisch fragen und zurückfragen, und sie am Ende verunsichert gewirkt hat.
    Die Deutungshoheit liegt aber nicht bei Weißen, deshalb ist es völlig egal ob du oder vampy die Situationen als emphatisch wahrnehmen.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  13. Enthusiast

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    .
    Geändert von |Penny (17.06.2020 um 00:36 Uhr)

  14. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    Ich habe geschrieben: "in der WAHRNEHMUNG der Leute". Ich habe abgesehen von dem Beispiel weder meine eigene Einstellung beschrieben noch versucht das zu rechtfertigen. Und wenn Du sagen willst, dass Deutsche keinen Unterschied zwischen z.B. westliche
    und muslimischen Ausländern machen, leben wir echt in verschiedenen Welten.

    Kurz: Wennn wir hier nicht zwischen deskriptiv und normativ unterscheiden können oder wollen, dann können wir die Diskussion an dieser Stelle beenden.

    Und eins noch: Es heißt nicht "franzoseninteressiert", sondern "frankophil", und ich kenne viele Menschen, die sich so bezeichnen.
    Ich bin echt die letzte die du darauf aufmerksam machen musst, wie muslimische Mitbürger (hör bitte auf Ausländer zu sagen, ich hab dich jetzt oft genug darauf aufmerksam gemacht) hier in Deutschland gelesen werden.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  15. Member

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    Und eins noch: Es heißt nicht "franzoseninteressiert", sondern "frankophil", und ich kenne viele Menschen, die sich so bezeichnen.
    Frankophil bezieht sich aber nicht direkt auf Menschen, "ausländerinteressiert" aber schon. Ja, man kann an französischer Geschichte, Kunst, Kultur usw. interessiert sein. Zu sagen "Ich bin an französischen Menschen interessiert", ist doch eine sehr seltsame Aussage. Eben weil sie Franzosen total reduzieren würde.
    Geändert von Sonnenklar (15.06.2020 um 14:09 Uhr)

  16. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Die Deutungshoheit liegt aber nicht bei Weißen, deshalb ist es völlig egal ob du oder vampy die Situationen als emphatisch wahrnehmen.
    Ich fand auch, dass Vampy verunsichert gewirkt hat, es aber gern richtig machen würde, und ich glaube, dass es wenig bringt, einfach "das ist rassistisch, nimm es hin, egal, ob du es nachvollziehen kannst, du hast da keine Deutungshoheit" hinzuknallen, und im Gegenzug helfen kann, wenn man aufdröselt, in welchen Kontexten die Frage taktlos bis rassistisch ist (und warum), und in welchen vermutlich schon okay. Verstehen hilft beim Lernen enorm, egal in welchem Bereich.

    Um dem nächsten Vorwurf vorzugreifen: Damit will ich absolut nicht sagen, dass sich PoC die Zeit nehmen sollten, das immer wieder geduldig zu erklären.

  17. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich glaube das wurde jetzt hier schon von mehreren ausführlich erklärt.
    Und selbst in diesem Forum schon mehr als einal diskutiert. Ich glaube das hattest du selber festgestellt.

    Von "hinknallen" kann keine Rede sein.
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  18. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ihr erster Beitrag dazu las sich halt wirklich nicht so, als ob sie verstanden hätte, warum ihr damals Rassismus vorgeworfen wurde, und wie die Diskussion damals lief, weiß ich persönlich nicht. In Bezug auf diesen ersten Beitrag habe ich dann, glaube ich, die Diskussion zu dieser leidigen Frage nach der Herkunft hier überhaupt erst angefacht, eigentlich ging es ja eh um was anderes.

  19. Foreninventar

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von Sonnenklar Beitrag anzeigen
    Frankophil bezieht sich aber nicht direkt auf Menschen, "ausländerinteressiert" aber schon. Ja, man kann an französischer Geschichte, Kunst, Kultur usw. interessiert sein. Zu sagen "Ich bin an französischen Menschen interessiert", ist doch eine sehr seltsame Aussage. Eben weil sie Franzosen total reduzieren würde.
    Und DAS fände ich auch nicht so merkwürdig, von mir aus auch „ich interessiere mich für andere Länder“, aber ausländerinteressiert ist einfach total unpassend formuliert

  20. Enthusiast

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    .
    Geändert von |Penny (17.06.2020 um 00:36 Uhr)

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