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  1. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wie denn ansprechen?

    Und ja, ich frage mich schon wieso man IMMER wieder ansprechen muss und drüber diskutiert, wieso der Bio-Deutsche nun Angst hat, auch wenn diese unbegründet ist. Ich glaube wir haben es jetzt alle verstanden.

    Wieso findet denn nicht mal ein bisschen mehr Debatte statt wie wir uns so fühlen?


    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab keine Lust mehr darüber zu debattieren, wieso Täter zu Täter werden. Dieser Täter-Fokus ist eine Besessenheit in diesem Land, es ist widerlich.

    Was für ein Privileg es sein muss, seinen Rassismus zu nehmen und darüber debattieren zu können, während andere schlicht Angst haben erschossen zu werden.
    Wie würdest du dir dann eine entsprechende Debatte vorstellen? Also ganz ehrlich, mich würde das interessieren.
    Wenn du es nicht als Option siehst, dass "Weiße" zugeben, dass und wo sie rassistisch sind und versuchen, sich dessen bewusst zu werden. Was wäre dann deiner Meinung nach eine bessere Option?

  2. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Aber du verstehst schon auch was ich meine, oder?

    Diese Gedanken immer wieder offen auszusprechen, auch wenn sie der Reflexion dienen mögen, sind trotzdem ausgesprochene Gedanken und formulieren die Idee des (zum Beispiel) arabischen Täter-Mannes immer wieder neu.

    Jedesmal wenn einer weißer Mensch mal wieder formuliert, wie seine Vorurteile aussehen (auch wenn sie abgearbeitet werden sollten) muss sich ein Betroffener diese Vorurteile erneut und erneut anhören. Es ist wie die endlose Reproduktion der Klischees.

    Und nein, davon werden sie alles andere als abgebaut, siehe dieser Thread.

    Ich verstehe wie dieses Klischee und die Vorurteile immer wieder prägen, aber ihr lest jeden zweiten Tag, dass der gefährlichste Mann in eurem Leben (statistisch gesehen) der eigene Partner ist und trotzdem gibt es keinen Thread, in dem wir uns darüber austauschen, dass wir Angst vor unserem Mann haben.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  3. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Wie würdest du dir dann eine entsprechende Debatte vorstellen? Also ganz ehrlich, mich würde das interessieren.
    Wenn du es nicht als Option siehst, dass "Weiße" zugeben, dass und wo sie rassistisch sind und versuchen, sich dessen bewusst zu werden. Was wäre dann deiner Meinung nach eine bessere Option?
    Die Klappe halten und zuhören.

    Einfach mal einmal NICHT das Gespräch anführen wollen. Einmal nicht entscheiden wie die Debatte geführt wird.

    Es findet doch schon ständig statt, Weiße reden über ihren Rassismus.
    Das ist wie Männer über Sexismus reden, ständig und überall.


    Teil der Antwort, wie man seine eigenen Privilegien hinterfragen kann, ist nämlich die Tatsache, dass man sich äußern kann und das einem zugehört wird.
    Und das man überhaupt keine andere Option sieht, als sich immer wieder zu äußern. Man ist das ja schließlich mit seinen Privilegien so gewohnt.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  4. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Aber du verstehst schon auch was ich meine, oder?

    Diese Gedanken immer wieder offen auszusprechen, auch wenn sie der Reflexion dienen mögen, sind trotzdem ausgesprochene Gedanken und formulieren die Idee des (zum Beispiel) arabischen Täter-Mannes immer wieder neu.

    Jedesmal wenn einer weißer Mensch mal wieder formuliert, wie seine Vorurteile aussehen (auch wenn sie abgearbeitet werden sollten) muss sich ein Betroffener diese Vorurteile erneut und erneut anhören. Es ist wie die endlose Reproduktion der Klischees.

    Und nein, davon werden sie alles andere als abgebaut, siehe dieser Thread.

    Ich verstehe wie dieses Klischee und die Vorurteile immer wieder prägen, aber ihr lest jeden zweiten Tag, dass der gefährlichste Mann in eurem Leben (statistisch gesehen) der eigene Partner ist und trotzdem gibt es keinen Thread, in dem wir uns darüber austauschen, dass wir Angst vor unserem Mann haben.
    Ok, ja, leuchtet ein.
    Ob dieser Thread alleine jetzt repräsentativ im Hinblick auf Abbau von Vorurteilen ist oder nicht, sei mal dahingestellt...

    Aber dann bleibt jetzt weiterhin das große Fragezeichen bei mir - wie dann? Siehe oben.

  5. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Ok, ja, leuchtet ein.
    Ob dieser Thread alleine jetzt repräsentativ im Hinblick auf Abbau von Vorurteilen ist oder nicht, sei mal dahingestellt...

    Aber dann bleibt jetzt weiterhin das große Fragezeichen bei mir - wie dann? Siehe oben.
    Natürlich ist dieser Thread nicht repräsentativ, hier diskutieren fünf Userinnen miteinander.
    Aber er gibt ein paar der Pauschalaussagen durchaus wieder.

    Und siehe mein vorheriger Post.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  6. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Die Klappe halten und zuhören.

    Einfach mal einmal NICHT das Gespräch anführen wollen. Einmal nicht entscheiden wie die Debatte geführt wird.

    Es findet doch schon ständig statt, Weiße reden über ihren Rassismus.
    Das ist wie Männer über Sexismus reden, ständig und überall.


    Teil der Antwort, wie man seine eigenen Privilegien hinterfragen kann, ist nämlich die Tatsache, dass man sich äußern kann und das einem zugehört wird.
    Und das man überhaupt keine andere Option sieht, als sich immer wieder zu äußern. Man ist das ja schließlich mit seinen Privilegien so gewohnt.
    Ok, ich bin still und höre zu.

  7. Enthusiast

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    .
    Geändert von |Penny (17.06.2020 um 00:37 Uhr)

  8. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Frage konkret noch dazu... #kritischesweißsein - der Hashtag bezieht sich jetzt natürlich auf die Weiß-Schwarz-Debatte... ist also kontraproduktiv?

  9. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    wendo vertritt im Wesentlichen meine Position, ich lasse Euch mal weiterdiskutieren und bin jetzt hier raus.
    Nein, das tue ich mit Sicherheit nicht. Und da lasse ich mich mit Sicherheit auch nicht von dir "instrumentalisieren". Diesen Versuch finde ich wiederum jetzt echt widerlich.

    Ich vertrete nicht die Position einer Person, die der Meinung ist, dass U.... ein Begriff ist, der im Zusammenhang mit der Rassismus-Debatte definitiv fallen müsste.

  10. Urgestein

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Und ja, ich frage mich schon wieso man IMMER wieder ansprechen muss und drüber diskutiert, wieso der Bio-Deutsche nun Angst hat, auch wenn diese unbegründet ist.
    Ich will jetzt keine neue Meta-Diskussion anfangen, aber ich hab den Begriff "Bio-Deutsche" oft so verwendet, wie du ihn auch verwendest, aber neulich irgendwo gelesen, dass es ein Begriff sei, der von Nazis verwendet wird. Weißt du da zufällig was? Irgendeinen Begriff für "nicht von rassistischer Diskriminierung betroffene Deutsche" muss es ja geben. (oder doch einfach Kartoffel)

  11. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Frage konkret noch dazu... #kritischesweißsein - der Hashtag bezieht sich jetzt natürlich auf die Weiß-Schwarz-Debatte... ist also kontraproduktiv?
    Hab mal kurz drüber gescrollt. Das befasst sich ja primär mit dem sichtbar machen von Privilegien und das was man beobachtet. Ich finde dabei werden weniger Klischees wiedergegeben (aber ich habe nur kurz drüber gescrollt), sondern mehr der tatsächliche Rassismus.

    Zum Beispiel:
    Flixbus 2019. Kurz vor Wien stiegen Beamte zu. Hab das erst mitbekommen, als ich aufgewacht bin. Mein nicht weißer Nachbar wurde über sämtlichen Scheiß ausgefragt. Ich kramte nach meinem Ausweis, reichte ihn den Beamten. Die meinten „Nein, passt schon.“

    Hier werden nicht die Gründe des Beamten wiedergegeben, sondern die Situation geschildert. Die Gründe sind nämlich egal, weil eh scheiße.

    Das finde ich gut, ich glaube es ist ein primärer Bestandteil der ganzen Diskussion und das umfasst nicht nur Rassismus, sondern auch andere -ismuse.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  12. Enthusiast

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Nein, das tue ich mit Sicherheit nicht. Und da lasse ich mich mit Sicherheit auch nicht von dir "instrumentalisieren". Diesen Versuch finde ich wiederum jetzt echt widerlich.

    Ich vertrete nicht die Position einer Person, die der Meinung ist, dass U.... ein Begriff ist, der im Zusammenhang mit der Rassismus-Debatte definitiv fallen müsste.
    Ich hoffe, das hast Du schon Christian Ulmen gesagt und boykottierst ihn.

    Christian Ulmen legt das Menschenbild der AfD bloss | STERN.de

  13. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Ich will jetzt keine neue Meta-Diskussion anfangen, aber ich hab den Begriff "Bio-Deutsche" oft so verwendet, wie du ihn auch verwendest, aber neulich irgendwo gelesen, dass es ein Begriff sei, der von Nazis verwendet wird. Weißt du da zufällig was? Irgendeinen Begriff für "nicht von rassistischer Diskriminierung betroffene Deutsche" muss es ja geben. (oder doch einfach Kartoffel)
    Was ich weiß, dass es von türkischstämmigen Comedians erstmalige verwendet wurde und ich weiß auch, dass Cem Özdemir es in seiner Stuttgarter-Vergangenheit öfter verwendet hat.

    Und ich weiß, dass es "neue" Nazis gerne als Unwort bezeichnen und es sich für sich instrumentalisiert haben.

    Ob es ein Vergangenheit im dritten Reich gibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  14. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich glaube schon, dass es Sinn macht die Momente, in denen viele von uns Kartoffeln in rassistische Stereotype (zurück)fallen, zu benennen. Eben auch um zu merken, dass sie nicht in meinem Kopf alleine sind, sondern auch in Pennys, wendos oder... weil es nämlich Mythen sind, die wir reproduzieren. Das verwendete Beispiel sollte aber hinlänglich durchgehechelt sein.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  15. Ureinwohnerin

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von |Penny Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, das hast Du schon Christian Ulmen gesagt und boykottierst ihn.

    Christian Ulmen legt das Menschenbild der AfD bloss | STERN.de
    WTF? Ulmen nutzt das meiner Meinung nach ziemlich klug, um AfD-Sprache zu entschlüsseln und als das hinzustellen, was sie ist bzw. was sie mit ihrem Tweet *eigentlich* ausdrücken.
    Du nutzt es einfach zusammenhangslos und unreflektiert und kommst nicht mal auf die Idee, dass das vielleicht einfach ein Scheisswort ist, dass man durch so unreflektierte Nutzung normal erscheinen lässt - was genau der AfD in die Hände spielt.
    Ulmen macht genau den Gegensatz davon.


    Du könntest das Wort mal nachschlagen, überlegen du deine vorherigen Posts vielleicht editieren möchtest oder dich entschuldigen. Aber doch nicht so antworten.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  16. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Hab mal kurz drüber gescrollt. Das befasst sich ja primär mit dem sichtbar machen von Privilegien und das was man beobachtet. Ich finde dabei werden weniger Klischees wiedergegeben (aber ich habe nur kurz drüber gescrollt), sondern mehr der tatsächliche Rassismus.

    Zum Beispiel:
    Flixbus 2019. Kurz vor Wien stiegen Beamte zu. Hab das erst mitbekommen, als ich aufgewacht bin. Mein nicht weißer Nachbar wurde über sämtlichen Scheiß ausgefragt. Ich kramte nach meinem Ausweis, reichte ihn den Beamten. Die meinten „Nein, passt schon.“

    Hier werden nicht die Gründe des Beamten wiedergegeben, sondern die Situation geschildert. Die Gründe sind nämlich egal, weil eh scheiße.

    Das finde ich gut, ich glaube es ist ein primärer Bestandteil der ganzen Diskussion und das umfasst nicht nur Rassismus, sondern auch andere -ismuse.
    Hm, ok.
    Meine Empfindung bei genau dem Beispiel ist allerdings, dass es genau das gängige Klischee wiedergibt. Nämlich, dass Weiße prinzipiell eher gut sind und daher nicht kontrolliert werden müssen, während Nicht-Weiße halt schon tendenziell eher mal Dreck am Stecken haben und sie daher ein Blick auf den Ausweis und ein bisschen Ausfragen lohnen könnte.
    Was ja - wahrscheinlich, vielleicht, weiß man nicht, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, die Person hat ja wohl geschlafen - genau die Gründe der Beamten gewesen sein könnten.

    Warum glaubst du, dass sich Schwarze beim Lesen solcher Beispiele weniger getriggert fühlen als du, wenn du von Vorurteilen gegenüber arabischen Jugendlichen liest? Also, ernstgemeinte Frage... auf mich macht das einen sehr ähnlichen Eindruck.
    Geändert von wendo (16.06.2020 um 15:46 Uhr)

  17. V.I.P.

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Ich weiß es nicht wie sich POC fühlen wenn sie sowas lesen. Ich hab ja nun mal primär meine Meinung wiedergegeben.

    "ich hab im dunkeln Angst vor arabisch aussehenden jungen Männern" gibt nur Vorurteile wieder.

    Es ist keine Auseinandersetzung mit dem Thema, es werden keine Privilegien hinterfragt (wie gesagt, ich halte das für elementar), es wird nicht auf Ungleichheit hingewiesen. Es ist die schlichte Reproduktion eines Klischees.


    Aber wenn ich es mir aussuchen dürfte, am liebsten hätte ich zum Beispiel ein Jahr lang, nur von Frauen (jeglicher Abstammung, Herkunft, Aussehen) gestaltete Diskussion. Talkshows, Fernsehauftritte, Artikel,.... Das wäre schön.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  18. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich weiß es nicht wie sich POC fühlen wenn sie sowas lesen. Ich hab ja nun mal primär meine Meinung wiedergegeben.

    "ich hab im dunkeln Angst vor arabisch aussehenden jungen Männern" gibt nur Vorurteile wieder.

    Es ist keine Auseinandersetzung mit dem Thema, es werden keine Privilegien hinterfragt (wie gesagt, ich halte das für elementar), es wird nicht auf Ungleichheit hingewiesen. Es ist die schlichte Reproduktion eines Klischees.


    Aber wenn ich es mir aussuchen dürfte, am liebsten hätte ich zum Beispiel ein Jahr lang, nur von Frauen (jeglicher Abstammung, Herkunft, Aussehen) gestaltete Diskussion. Talkshows, Fernsehauftritte, Artikel,.... Das wäre schön.
    Welches Privileg wird in dem konkreten Beispiel nicht hinterfragt?
    Das Privileg, dass ich eine Frau bin und daher von meiner Anwesenheit niemand alarmiert wird? Ob Frau sein ein Privileg ist, sei mal dahingestellt...

    (und nebenbei... mit der Aussage "ich habe im Dunkeln Angst vor arabische aussehenden jungen Männern" identifiziere ich mich nicht, das entspricht nicht dem, was ich ursprünglich geschrieben hatte)

  19. Addict

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Mal eine konkrete Frage: mein KitaKind hatte mit ca. 3 Jahren eine enge Freundin (PoC). Bevor wir deren Eltern kennengelernt hatten, hat sie immer mal wieder bei weiblichen PoCs, denen wir zufällig auf der Straße begegnet sind, mich gefragt, ob das die Mama von ihrer Freundin ist (als sie sie dann kannte natürlich nicht mehr). Ich habe sie irgendwann darauf angesprochen, wie sie denn darauf käme (also dass die fremde Frau die Mama ist) und sie hat das tatsächlich an der Hautfarbe festgemacht (wobei ihre Freundin bei weitem nicht die einzige PoC in ihrer Kita war und auch in unserem Stadtteil viele PoCs wohnen). Ehrlich gesagt war ich da ziemlich verunsichert, wie ich PoC überhaupt vor meinem Kind "politisch korrekt" bezeichne - bei PoC oder "Person of Colour" würden mich meine Kinder angucken wie ein Auto, aber irgendeinen Begriff sollte ich ja schon parat haben...
    I stand to watch you fade away
    I dream of you tonight
    tomorrow you'll be gone
    I wish by God you'd stayed ♥

  20. Get a life!

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    AW: Kinder stark machen gegen Rassismus

    Warum kann das nicht einfach eine Person mit dunklerer Hautfarbe sein? Also wenn dein Kind ja selbst schon festgestellt hat, dass es anscheinend Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben gibt?

    Für ein Kind ist ein „Fachbegriff“ ja nur irgendwas Abstraktes.

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