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  1. Urgestein

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    wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    in welchem Alter?

    Bei uns hat sich das Thema wegen einer großen Straße in der Umgebung und wenig Unabhängigkeitsstreben der Kinder (4 und 6) bisher eher nicht ergeben. Jetzt kommt der Große in die Schule und äußert auch, dass er zb alleine zum nächsten Spielplatz oder zum Einkaufsladen gehen möchte.

    Wir waren als Kinder relativ frei, haben mit Nachbarskindern auf der Straße gespielt, sind spätestens in der 2. Klasse auch über eine große Straße zur Schule und zu Freunden gelaufen; aber ich merke, wie besonders diese jetzt aktuellen Kindprentführungs-/Darknetgeschichten mir richtig Probleme machen. Natürlich lauert nicht hinter jeder Ecke ein Entführer, aber mir wird schmerzlich bewusst, dass man eigentlich an keiner Stelle sicher sein kann und die Kinder jetzt nach 6 Jahren nicht aus den Augen lassen, vertrauensvoll in die Welt gehen zu lassen, fällt mir erstaunlich schwer. Ich hätte nicht damit gerechnet, aber besonders die Nachrichtenlage in letzter Zeit macht mir total zu schaffen. Leider wurde hier auch gerade vor 2 Wochen ein Serienvergewaltiger, der in unserer Gegend sein Unwesen getrieben hat, festgenommen (zum Glück), das hat mich auch in meinem Sicherheitsgefühl rund um unser Zuhause beeinträchtigt.

    Ja, berichtet doch mal, was ihr wann unter welchen Rahmenbedingungen erlaubt und geübt habt, wie ihr ggf. mit euren Ängsten zurecht kommt und wie ihr die Kinder ausreichend vorwarnt und mit Handlungsanweisungen verseht, ohne ihnen Angst vor der Welt und den Menschen zu machen...
    πάντα ῥεῖ


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    winter is coming

  2. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Das Thema gabs doch vor kurzem genau so schonmal, so kurz vor Corona ca.?

  3. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    ich erinnere mich an einen Thread in der letzten Zeit, aber da ging es dann schwerpunktmäßig um ziemlich kleine Kinder und Wohngebiete, in denen jeder jeden kennt, vielleicht Verkehr, aber weniger um die Kind wird entführt Paranoia.
    πάντα ῥεῖ


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  4. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Ja stimmt, da ging es viel um Neubaugebiete mit Spielstraßen und so.

    Meine Sechsjährige fast Erstklässlerin darf: alleine zum Spielplatz für kurze Zeiträume (bis ca. 30 min), zum Bäcker, zum Kiosk, und ab demnächst dann auch zur Schule gehen. Jeweils mit Überquerung von 1-3 kleineren Straßen oder 1 größere Straße mit Ampel. Ich mache mir keine Sorgen über Entführung. Habe aber natürlich mit ihr besprochen, auf keinen Fall mit Leuten mitzugehen etc.

  5. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    unser nächster Spielplatz ist ein Stück entfernt, mindestens 10 Minuten zu Fuß, verkehrsmäßig eher unproblematisch, kleine Straßen 30er Zone, aber passend zum Thema direkt angrenzend an ein sehr ruhiges Gebiet mit Laubenkolonie und in der Nähe vom Teltowkanal (wo letztes Jahr leichenteile gefunden wurden).

    danke, erst jetzt wird mir klar, dass die Nähe zum Kanal wegen Wasser ein nichtparanoider Grund ist, gegen den spielplatz zu sein :')
    πάντα ῥεῖ


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  6. Senior Member

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Der Große wird bald 7 und läuft inzwischen von der Schule alleine nach Hause. Ansonsten ist er noch nicht alleine unterwegs, aber vor allem, weil er das nicht will.
    Er dürfte alleine zum Spielplatz, der ist hinter unserem Haus und vom Dachgeschoss aus einsehbar.
    Er dürfte theoretisch auch zum Bäcker mit Straßenüberquerung an einer Ampel.
    Viel mehr bietet sich im Moment nicht an.

  7. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    meine kinder durften alle so ab dem vorschulalter erste wege alleine machen, also mal zum bäcker, zu nahen freunden etc. sich in dem alter alleine irgendwo aufhalten kommt jetzt im grunde erst bei k4, weil es davor immer noch jüngere kinder gab, die auch auf den spielplatz zum beispiel wollten. k4 durfte letztens das allererste mal ganz alleine auf den spielplatz gehen, dort ne weile spielen und dann musste sie beim glockenläuten heimgehen. ich war leicht hysterisch zuhause, aber ich glaube das ist das "kleinestes-kind-syndrom".

    meine kinder durften alle ab beginn der ersten klasse alleine in die schule gehen und wieder zurück, der radius mit alleine zu freunden gehen etc. wird jetzt auch bei k4 deutlich größer.

    ich thematisiere immer wieder mit meinen kindern wie sie sich verhalten sollen, wenn sie verfolgt, angesprochen, beobachtet werden. wir spielen das immer wieder gedanklich durch. klar, es kann jedes kind treffen und man ist nie sicher, aber ich habe ihnen das nötige handwerkszeug beigebracht.

    im verkehr kommen sie auch klar und sind alle umsichtig, aber passieren kann trotzdem was, weil man nie total sicher sein kann, dass sie wirklich gut gucken etc. letztlich finde ich es fast sicherer, wenn sie alleine laufen, weil sie dann fokussiert sind und nicht mitten in gespräch vertieft sind und nciht auf den verkehr achten.

  8. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Ich finde Selbständigkeit ein relativ hohes Erziehungsziel, wenn man das so nennen kann. Letztens erzählte eine andere Mutter, dass sie ihr Kind vor 10 Jahre nichts alleine machen lassen würde, das fand ich sehr absurd. Aber ja, der Teufel steckt im Detail.

    Mein großes Kind ist im Vorschulalter, ab 5,5 Jahre samstags allein zum Bäcker gegangen. Verkehrstechnisch war das unproblematisch, es war auch nicht weit, und ab dem dritten Mal kannte ihn die Verkäuferin Da hatte ich auch keine Entführungsängste.
    Das mittlere Kind ist jetzt 6 und macht das noch nicht, erstens wohnen wir jetzt woanders und die Gegebenheiten sind anders, zweitens: anderes Kind, sie wollte das von selber noch nicht.

    Alleine zum Spielplatz kommt für mich nicht infrage, selbst wenn er einigermaßen in der Nähe ist. Aber das sind offene Stadtspielplätze, wo massenweise Leute vorbeikommen, und wenn mal jemand bekanntes da ist, ist das eher Zufall.
    Generell ist mir wohler, wenn ein Kind zielstrebig irgendwohin unterwegs ist, als sich länger wo aufhält, so richtig rational begründen kann ich das nicht.

    Beim großen Kind hat sich der Radius nach der Einschulung immer weiter erweitert. Erst durfte er allein mit dem Stadtbus zur Schule und wieder nach hause, dann auch mal alleine zum nächsten Laden in der Innenstadt Taschengeld ausgeben (da saß ich die ersten Male echt auf heißen Kohlen), dann alleine zur Bücherei, die sehr in der Nähe war. In der dritten Klasse dann auch alleine mit dem Fahrrad zur Schule. Jetzt ist er 10 und bewegt sich mit dem Rad frei in der Stadt (Innenstadtbereich einer mittelgroßen Stadt ) Radfahren haben wir bis zum Erbrechen zusammen geübt, öfter fahren wir auch noch zusammen wohin, ich weiß, dass er sicher fährt, und passieren kann immer was.

    Mit zunehmender "Freiheit" besprechen wir auch immer wieder die Regeln, wie das Kind sich bei unvorhersehbaren Dingen verhalten soll. Ähnlich wie nightswimming. Das ist ein langer Lernprozess, und ich glaube, jedes Kind hat da andere Stolpersteine. Für Kinder ist es manchmal echt kompliziert, allgemeine Regeln und echte Situationen zusammenzubringen, überhaupt Situationen alleine einzuschätzen, in denen es ja noch nie gewesen ist.

    edit: Weil du das Alter deiner Kinder schriebst: Mit 4 durften und dürfen meine Kinder gar nichts alleine Da sind sie noch viel zun unreflektiert und machen zu viel gedankenlosen Blödsinn. No way.
    Geändert von Whassup (28.07.2020 um 21:41 Uhr)

  9. V.I.P.

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Aber tatsächlich ist es ja gar nicht so, dass mehr Kinder entführt werden würden als früher. Es werden auch nicht mehr Kinder missbraucht. Es wird nur eher darüber gesprochen. Kinder vertrauen sich mehr an. Und bei Kindern ist es eben genauso wie bei Frauen: der fremde Täter ist die Ausnahme, eigentlich sind es meistens Familienmitglieder, Bekannte oder sonstige Vertrauenspersonen.
    "Es gibt keine harmlosen Zivilisten."

  10. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    hm... ich glaube, für mich hat die Bedrohung mit dieser Vermarktung von missbrauchten Kindern im Darknet und den damit verbundenen kriminellen Strukturen doch gefühlt eine ganz andere Qualität. zumindest früher hatte ich eher das Bild vom armen irren Einzeltäter, wenn da jetzt wirtschaftliche Interessen hinzukommen, ist es doch nochmal was anderes.


    um Zusammenhang mit dem anderen Thread sehe ich, jeder hat offenbar so seine angstthemen...


    was für Szenarien bzw Strategien gebt ihr euren Kindern denn an die Hand?
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  11. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    wenn sie jemand anfasst (also jemand unbekanntes) laut sein udn sich wehren, die person siezen.
    wenn was komisch ist (blicke, verfolgt werden, angesprochen werden, zum mitkommen angeregt werden) entweder ignorieren, wegrennen oder besser jemanden um hilfe bitten - in ein geschäft gehen oder jemanden ansprechen, am besten frauen.
    und: es ist egal, wenn man etwas falsch einschätzt und die person gar keine bösen absichten hatte, das nimmt einem kind nie jemand übel und es ist immer wichtig, sofort was zu machen, wenn man angst oder ein komisches gefühl hat.
    wenn ein auto neben einem anhält und was fragt niemals in den wagen beugen.
    und: all diese dinge gelten auch für eltern von freunden beispielsweise, also bekannte personen. grundsätzlcih dürfen meine kinder mit niemandem mitgehen, wenn es nicht mit mir abgesprochen ist. und ich würde auch niemals eine unbekannte (oder sogar bekannte) person schicken mit dem auftrag mein kind abzuholen (etwa weil ich einen unfall habe oder so). sollte sowas mal vorkommen (nachbar steht vor der schule udn will kind holen und begründet das damit, dass ich im krankenhaus bin zum beispiel), dann in die schule gehen und im sekretariat mich anrufen lassen.
    (also meine k4 kennt nicht alle diese regeln, mit ihr bespreche ich das noch etwas anders, aber die älteren schon.)

    wir hatten mal eine situation, in der mein kind dachte, es wird gerade entführt (kann ich hier wegen wiedererkennung nciht genau beschreiben) und sie hat laut geschrien und auf die person eingeschlagen (wegrennen ging gerade nicht), seitdem bin ich etwas beruhigt, weil es zumindest in der situation geklappt hat.

  12. Senior Member

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Ich habe mich öfter gefragt, ob wir dieses "Mit Fremden mitgehen" mehr thematisieren müssten. Aber irgendwie ist meine Angst vor dem Straßenverkehr viel größer und ich finde es eher unwahrscheinlich, dass das Kind "mitgenommen" wird.
    Wir haben ein paar Bücher zu dem Thema gelesen (Conni/Max geht nicht mit Fremden mit und noch eins aus dieser Lesemaus-Reihe), aber auch eher zufällig und nicht Anlass bezogen, weil das Kind halt eh alle Conni-/Max-Bücher vorgelesen bekommen wollte.
    Bevor er das erste Mal alleine von der Schule nach Hause gelaufen ist (wir haben uns stückweit vorgearbeitet), habe ich ihm das nochmal erklärt, aber ich glaube, für ihn ist das Szenario völlig abstrus und er fragt sich dann immer, wieso er überhaupt auf die Idee kommen sollte, zu jemandem ins Auto zu steigen oder mit jemandem mitzugehen. Er geht nicht sehr gut bekannten Menschen immer aus dem Weg und will auch nicht mit ihnen reden, will auch nicht selbst Eis bestellen oder sowas, von daher kann er sich die Situation glaube ich überhaupt nicht vorstellen. Den Schulweg an sich finde ich auch eher harmlos. Er läuft immer zusammen mit dem besten Freund, der im Nachbarhaus wohnt, zwei Drittel des Weges gehen noch mehrere andere Kinder aus der Klasse mit und zu normalen Schulschlusszeiten/Betreuungsende sind da Unmengen Schulkinder (und auch reichlich Eltern) unterwegs.
    Trotzdem wurde natürlich auch hier auf einem Elternabend von einem Mann berichtet, der Kinder anspricht. Auch da habe ich ihm nochmal gesagt, dass er sich nicht anquatschen lassen soll, mit niemandem mitgehen, dass er Fremde siezen soll, wenn er das Gefühl hat, sich wehren zu müssen (damit Passanten merken, dass derjenige dem Kind unbekannt ist), dass er in ein Geschäft gehen soll, wenn er Hilfe braucht oder zurück zur Schule. Dass er uns immer erzählen kann/soll, wenn ihn etwas beunruhigt, auch wenn er selbst dabei Quatsch gemacht hat (was weiß ich, Umwege gegangen, die Straße nicht an der Ampel überquert, irgendwas kaputt gemacht).
    Mehr Strategien habe ich dazu nicht und auch überhaupt keinen Plan, ob das, was er weiß, ausreichend ist, um ihn zu schützen.

  13. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    und ich würde auch niemals eine unbekannte (oder sogar bekannte) person schicken mit dem auftrag mein kind abzuholen (etwa weil ich einen unfall habe oder so).
    Mal interessehalber: Was würdest du denn im Notfall tatsächlich machen, wenn du selbst nicht abholen kannst, ohne dass du es vorher wissen konntest? Im Notfall würde ich nämlich schon Freunde schicken (wenn sie denn eine Abholberechtigung haben), was soll man auch sonst machen?

    Ich hatte den Diskussionsfall mal mit einer Freundin. Wir (Kinder und ich) trafen ihre Tochter auf dem Weg zu einem Hobby, alle zu Fuß. Das Mädchen war damals noch etwas ängstlich allein, und weil wir eh in dieselbe Richtung gingen, bot ich an, sie dorthin zu bringen.
    Meine Freundin sagte dann später zu ihr "Ja klar darfst du mit der x mitgehen, das sind doch unsere Freunde." Aber es war nicht abgesprochen, das wäre für mich schon so ein Grenzfall.

    Ich würde nämlich auch nicht wollen, dass mein Kind mit beliebigen Elternteilen von Schulfreunden mitgeht, aber die Grenzen sind da fließend.

  14. Senior Member

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Haha, okay, nightswimmings Antwort stand da noch nicht, als ich angefangen habe zu schreiben, aber das ist ja ziemlich deckungsgleich. Vielleicht ist mein Kind dann doch nicht so schlecht gewappnet, wie es mir oft vorkommt.

  15. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Wenn ich irgendwie verletzt bin würde ich den Papa kontaktieren.
    Ansonsten die Schule/kita, dass das Kind länger bleiben muss (im hort), wrnn es gar nicht anders geht jemanden schicken, den das Kind kennt und es dem Kind über Schule/erzieher offiziell ausrichten lassen.

    Meine kinder dürfen tatsächlich auch nicht mit befreundeten eltern mitfahren, wenn es nicht mit mir abgesprochen ist. Finde sonst verschwimmen da die Grenzen so leicht.

  16. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Bei meinem Kind hat es sich als schwierig erwiesen, Situationen mit anderen Menschen einzuschätzen.
    "Sag niemandem deinen vollen Namen" führte als erstes dazu, dass er einem anderen Kind auf dem Spielplatz, das mit ihm spielen wollte, nicht mehr seinen Vornamen verriet. Ist nicht schlimm, aber doch... irgendwie unangebracht.
    "Lass dich nicht von fremden Leuten anquatschen" führte dazu, dass er vor der netten alten Oma im Bus, die ein kleines Schwätzchen halten wollte (während ich daneben saß) irgendwie Angst hatte. Sicher ist das besser, als vertrauensseelig zu sein.
    Das Bauchgefühl scheint da nicht so gut zu funktionieren, sowas muss man sicher öfter üben.

    Ich habe übrigens noch gesagt, wenn was ist, wenn er Hilfe braucht, immer eine Frau ansprechen, am besten eine mit Kind.
    Geändert von Whassup (28.07.2020 um 22:53 Uhr)

  17. Addict

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Genau, Frau idealerweise mit Kind

  18. Senior Member

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Notfallnummern in der Schule hinterlegen, Whassup? Wir haben außer meiner Telefonnummer und der meines Mannes (und der Arbeitsnummer) auch die der Großeltern hinterlegt. Also irgendwen würden sie bestimmt erreichen, der im Notfall abholen kann. Das können ja auch Nachbarn oder Freunde sein, wenn die Großeltern nicht verfügbar sind.
    Mein Kind wird ja nicht mehr abgeholt, aber er weiß, dass er im Notfall, wenn irgendetwas ist, bei den Nachbarn klingeln kann. Darunter fiele für mich auch, dass ich aus irgendeinem Grund die Tür nicht öffnen kann, dass ich verletzt im Haus liege oder was auch immer. Bei den Nachbarn fährt er auch regelmäßig im Auto mit (abgesprochen natürlich). Außer den Eltern des besten Freundes kann er aber auch bei den anderen Häusern unserer Reihe klingeln, da kennt er die Eltern und Kinder alle und ich bin ganz sicher, dass niemand ihm Hilfe verwehren würde, auch wenn wir nicht alle explizit darauf angesprochen haben.
    Wenn die Schule keine Notfallkontakte abfragt (oder nicht so viele Nummern haben möchte), kann das Kind ja auch einen Zettel im Schulranzen haben, auf dem anrufbare Nummern stehen, das kann man Erstklässlern ja erklären.

  19. Urgestein

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Es geht ja nicht unbedingt nur um die Schule.
    Die Gedanken sind jetzt eher theoretischer Natur, aber ich kann mir Situationen vorstellen, wo ich bekannte Menschen bitten würde, mein Kind (mit) abzuholen.
    Z.B. ein Kind ist auf einem Kindergeburtstag, ich bin mit den Geschwistern zuhause, der Papa ist an dem WE nicht da. Eins der Geschwister verletzt sich und wir müssen ins Krankenhaus, oder kriegt plötzlich ganz schlimm MD oder so. Dann würde ich ein befreundetes Elternteil, das eh auch ein Kind abholt, oder die Gastgeber-Eltern bitten, mein Kind nach hause zu bringen. Das würde man am Telefon auch dem Kind selbst sagen, damit es sicher ist, klar.

  20. V.I.P.

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    AW: wieviel Bewegungsfreiheit haben eure Kinder

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    hm... ich glaube, für mich hat die Bedrohung mit dieser Vermarktung von missbrauchten Kindern im Darknet und den damit verbundenen kriminellen Strukturen doch gefühlt eine ganz andere Qualität. zumindest früher hatte ich eher das Bild vom armen irren Einzeltäter, wenn da jetzt wirtschaftliche Interessen hinzukommen, ist es doch nochmal was anderes.


    um Zusammenhang mit dem anderen Thread sehe ich, jeder hat offenbar so seine angstthemen...


    was für Szenarien bzw Strategien gebt ihr euren Kindern denn an die Hand?
    Aber auch die Täter, die den missbrauch hochladen und noch mal extra ausbeuten, sind erstmal selten fremde.

    Ich will auch nicht sagen: ach alles egal! Selber schuld, wenn du Angst hast, aber ich finde es schon hilfreich, die Ängste auch realistisch anzuschauen.
    Natürlich gehen sie davon nicht weg, und natürlich ist Vorsicht gut und wichtig (anders als jetzt zb bei nordeuropäischen Spinnen, ohne das wirklich vergleichen zu wollen). Aber vielleicht werden sie beherrschbar.
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