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  1. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Ja, das kommt noch dazu. Würden wir ein Haus kaufen, wäre das außerhalb (hier zahlt man nochmal das Vielfache), das bedeutet: deutlich längerer Arbeitsweg (dann müsste ich wohl Stunden reduzieren -> weniger Einkommen), fast überall höhere Kitakosten und wahrscheinlich müssten wir auch ein Auto kaufen.

  2. Urgestein

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    2500€ zahlt man für unser Haus an Miete kalt. Es ist 134 qm groß, hat keinen Keller und einen sehr kleinen Garten. Wir werden in 15 Jahren “durch” sein, wenn alles so läuft wie geplant. Wir können dann aber natürlich nicht parallel noch Fernreisen und Skiurlaube machen, obwohl wir gut verdienen.

  3. V.I.P.

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Uns war immer klar, dass wir Eigentum möchten, ich denke, das ist einfach Typsache.
    Wir haben in unserem Haus erst zur Miete (die monatlich ziemlich hoch war) gewohnt für ein paar Jahre und haben es schließlich kaufen können. Es wurde von unserem Vermieter damals komplett hochwertig renoviert, so dass wir da notwendigerweise gar nicht viel machen müssen.
    Bei uns ist es ein bisschen wie bei Bällabee: Wir lieben das Haus, es hat Charme, ist groß genug für unsere Bedürfnisse und hat einen tollen großen Garten. Dazu hat es eine tolle, unverbaubare Lage in einer Gegend, die ziemlich sicher auch in den nächsten Jahren noch attraktiv sein wird.
    Es kann gut sein, dass wir das Haus im Alter verkaufen und uns verkleinern, weil es nicht barrierefrei und auch für zwei Leute zu groß ist.

  4. Addict

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Ich wuerde mir richtig richtig gut ueberlegen ob ich mir ein Haus leisten kann. Also alles mal komplett durch kalkulieren, auch mal Reparaturen in ein paar Jahren (die wegfallen koennen wenn man hochwertig baut, was allerdings höhere Investitionskosten mit sich bringt). Dann mal ueberlegen was man am Haus alles selber machen kann/ will - Handwerker sind extrem teuer zur Zeit.

  5. Urgestein

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von stöckchen Beitrag anzeigen
    2500€ zahlt man für unser Haus an Miete kalt. Es ist 134 qm groß, hat keinen Keller und einen sehr kleinen Garten. Wir werden in 15 Jahren “durch” sein, wenn alles so läuft wie geplant. Wir können dann aber natürlich nicht parallel noch Fernreisen und Skiurlaube machen, obwohl wir gut verdienen.
    �� krass! Ernsthaft? Kalt??? Hier (Großstadt im Rheinland) ist es auch nicht günstig, aber hier liegt man bei der Größe bei einem Neubau max bei 1.800/1.900 Euro. Wahrscheinlich sogar weniger. Bei der Miete verstehe ich tatsächlich kaum, dass man mietet.

  6. Urgestein

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von durga Beitrag anzeigen
    An diejenigen, die gekauft haben: Wie alt wart Ihr da so?
    29 bzw 35 waren wir beim Kauf unserer Eigentumswohnung. Die Finanzierung ist auf 15 Jahre ausgelegt und da wir mit Sondertilgungen gut im Plan sind, werden wir das wahrscheinlich auch schaffen (noch 10 Jahre to go).

    Wir sind zwischenzeitlich umgezogen, vermieten die Wohnung und mieten eine neue an. Und uns tut es sehr weh, sehr viel Geld für Miete zu verschwenden, das wir lieber in eine weitere Immobilie stecken würden. Ich habe Sucheagenten für Wohnungen, Häuser und Geundstücke laufen. Aber hier (auch Großstadt im Rheinland) ist der Markt absurd und es gibt NICHTS, was uns anspricht bzw nicht weit weg von der Millionen ist (und dabei geht es primär um Wohnungen und nicht Häuser, da wir die Innenstadtlage ungern aufgeben wollen). Unsere Hoffnung ist noch, dass wir unsere aktuelle Wohnung vielleicht kaufen können. Die ist nämlich sehr toll und wäre sie unsere, könnten wir auch Boden/Küche/Raumaufteilung in Angriff nehmen.


    Funfact am Rand: meine Eltern haben ihr Haus kurz vor 2000 dür knapp 550.000 DMark verkauft. Inzwischen wurde es (mit nicht sooo grundlegenden Modernisierungen) für 800.000 EURO wieder verkauft. Und meine Eltern ärgern sich, dass sie nicht doch versucht haben, es nach der Scheidung gemeinsam zu halten (dann wäre ja auch einmal Miete weggefallen).

  7. Urgestein

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    .
    Geändert von stöckchen (12.08.2020 um 08:33 Uhr)

  8. Urgestein

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Total verrückt.
    Wir haben uns auch mal "zum Spaß" ein Haus zur Miete angeschaut, weil wir neugierig waren, wie es genau von innen ist usw. Eigentlich war es uns zu teuer. Der Vermieter meinte dass wir gern noch die Miete verhandeln könnten. Er hätte sie extra so hoch angesetzt, um nur ein spezielles Klientel anzuziehen ���� Fand ich auch eine sehr interessante Herangehensweise.
    Aber selbst wenn es bei Euch noch für 200 Euro weniger wegging, ist es einfach viel zu teuer...

  9. Addict

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Wow, ich bin total begeistert von den vielen unterschiedlichen Perspektiven und Gedanken, danke euch!

    Mir wurden ja ein paar Fragen gestellt, ich versuche mal grad zu antworten.

    Zu unserer Motivation: Gründe sowohl für Kauf als auch Miete wären mehr Platz und Garten und Nachbarn zumindest etwas weiter weg (okay, bei einem Reihenhaus jetzt eher nicht). Ich hätte gern 5 Zimmer, was ja selbst in manchen Häusern nicht gegeben ist. Klar, irgendwie ein Luxuswunsch, aber das wäre neben Garten für mich das wichtigste.

    Wir haben derzeit ein bisschen Eigenkapital aber mehr Geld kommt erst so in zehn, zwanzig Jahren rein durch Lebensversicherungen etc.

    Dazu kommt, dass wir beide auch nicht mehr 20 sind und jetzt nicht ewig Zeit zum abzahlen hätten. Handwerklich begabt sind wir eher so semi...

    Wenn ich mich selbst so lese, sollten wir vielleicht mieten

  10. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Dass ich gern 5 Zimmer hätte, ist für mich der einzige Grund aus dem ich wirklich gern ein Haus hätte. Na ja, oder eine 5-Zimmer-Stadtwohnung, aber das ist utopisch.

  11. Member

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Wir haben gekauft, allerdings eine 87qm-Wohnung, die leider inzwischen zu klein für uns ist. Wir haben aber einen tollen grünen Hinterhof, was mit Kindern super ist.
    Wir würden am liebsten die Wohnung nebendran noch dazukaufen, aber das ist leider im Moment nicht realistisch.
    Ein Haus brauche ich persönlich nicht, weil mir das zu viel Arbeit ist (und Gartenarbeit ist für mich z.B. nichts was mir besonders viel Spaß macht)
    Wir möchten am liebsten in unserem Stadtteil bleiben, aber wir können nicht dauerhaft in der zu kleinen Wohnung bleiben.
    Wenn sich etwas tolles zum Mieten ergeben würde, wäre das auch ok, aber ich würde ungerne häufiger umziehen müssen, deshalb müsste es schon eine wirklich tolle Wohnung/Haus sein. Unsere Wohnung würden wir auf jeden Fall behalten wollen, damit wir später ggf. wieder dort leben könnten, wenn wir wieder weniger Platz brauchen.

  12. Addict

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Das klingt auch nach einer guten Lösung, die jetzige Wohnung zu behalten bei euch... drücke die Daumen für die Suche!

    Zu den fünf Zimmern: Ja, das ist schon auch ein großer Faktor für mich. Es hat sich für uns einfach so als Aufteilung bewährt und wir brauchen den Raum zum Rückzug. Das Baby braucht ja im Moment noch kein Zimmer, aber irgendwann wäre das ja auch gut...

  13. Addict

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Üblicherweise wird eine Immobilie (wenn fremdfinanziert) nicht als Vermögen, sondern als Verbindlichkeit gerechnet. Weil du mehr zahlst als den puren Wert der Immobilie (Zinsen) und weil du über die Jahre auch noch zusätzliches Geld in Renovierung und/oder Sanierung stecken musst. Also ja, es mag sein, dass eine Immobilie für manche Menschen letztendlich tatsächlich Vermögen kreiert (weil nach 30 Jahren der Verkaufswert trotz Zinsen und Instandhaltung so massiv gestiegen ist, dass man mit einem guten Plus aussteigen kann bei Verkauf), aber das ist halt sehr individuell und nicht verlässlich vorhersehbar, sondern zu einem gewissen Grad auch immer Spekulation.


    Ich kann "Mieten oder Kaufen" von Gerd Kommer empfehlen.
    Sehr guter Punkt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tatsächlich ist der Vermögensaufbau oder sichere Anlage ein bisschen Werbung der Immobilienbranche und nicht wirklich wahr. Dafür ist der Zeitraum zu lang und die Lage zu unsicher.
    Das habe ich grad heute bei Madame Moneypenny gelesen. War mir bisher so auch noch nicht klar.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist schon klar, was gemeint war. Aber das ist halt so pauschal einfach nicht richtig.

    Mal angenommen, ich (oder halt eine Familie gemeinsam) möchte eine Immobilie für 500.000 kaufen (am Rande von Großstädten ja inzwischen schon Standard, bzw. oft sogar günstig), dann kostet die mit Nebenkosten eh schonmal 550.000. Davon habe ich 150.000 Eigenkapital, und zahle den Rest 30 Jahre lang ab.
    Selbst bei den aktuell niedrigen Zinsen (und falls die Zinsen so niedrig bleiben), hat mich die Immobilie am Ende (OHNE Instandhaltung) insgesamt ca. 40.000 Euro mehr gekostet. Wenn man da pauschal nochmal 40.000 für Instandhaltung dazurechnet (ist niedrig veranschlagt), müsste ich sie für 630.000 verkaufen, um bei Null rauszukommen.

    Im Gegenzug... nehme ich die 150.000 Euro Eigenkapital und lege sie in ETFs an, rechne mit 3% Rendite (wobei da durchaus auch mehr drin sein kann), bin ich nach 30 Jahren bei 360.000 Euro (mit Zinseszins). Dazu über die Jahre noch die 80.000, die ich nicht in Zinsen und Instandhaltung investieren musste, und wir kommen schon nahe an die Summe, die das Haus mal gekostet hat (ohne Wertsteigerung). Die Kreditrate fließt dann über die Jahre einfach in Miete, und ggf. reduziert sich die Miete nach Auszug der Kinder ja noch, wenn man sich wieder verkleinert und das frei gewordene Geld kann in andere Investitionen gesteckt werden.
    (abzüglich Zinsen natürlich... dennoch kommt da ein Batzen Geld dabei raus, ohne die Verbindlichkeit einer selbstgenutzten Immobilie)
    Danke auch für dieses Rechenbeispiel,
    auch das finde ich eine interessante Überlegung.

    Wie ist das denn bei euch Hausbesitzern? Tilgt ihr weniger als eure Miete vorher? Weil: Es kommen ja vermutlich mehr Nebenkosten dazu als in einer Mietwohnung plus Rücklagen, Renovierungen etc.?

  14. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von *lalune* Beitrag anzeigen
    Wie ist das denn bei euch Hausbesitzern? Tilgt ihr weniger als eure Miete vorher?
    Ist nicht wirklich vergleichbar bzw. müsste man das ja auf qm umrechnen, aber ich hab gerade mal nach 5-Zimmer-Wohnungen in unserer Gemeinde gesucht und das eine Angebot, dass es bei ca. 15.000 Einwohnern aktuell gibt, ist 50 EUR günstiger als unsere Rate (wobei wir halt noch Dach und viel Keller haben)

  15. Member

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von *lalune* Beitrag anzeigen
    Sehr guter Punkt!

    Das habe ich grad heute bei Madame Moneypenny gelesen. War mir bisher so auch noch nicht klar.




    Danke auch für dieses Rechenbeispiel,
    auch das finde ich eine interessante Überlegung.

    Wie ist das denn bei euch Hausbesitzern? Tilgt ihr weniger als eure Miete vorher? Weil: Es kommen ja vermutlich mehr Nebenkosten dazu als in einer Mietwohnung plus Rücklagen, Renovierungen etc.?
    Dafür fällt doch gemeinschaftsstrom und -Wasser, Hausmeister, Reinigung weg.

    Müllgebühr und Grundsteuer ist anteilig in der Miete enthalten, also zu vernachlässigen. Rücklagen sind auch anteilig.

  16. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von isilotta Beitrag anzeigen
    Dafür fällt doch gemeinschaftsstrom und -Wasser, Hausmeister, Reinigung weg.

    Müllgebühr und Grundsteuer ist anteilig in der Miete enthalten, also zu vernachlässigen. Rücklagen sind auch anteilig.
    gemeinschaftsstrom und wasser ist doch nciht immer gegeben.

    ich zahl minimal was für die treppenhausreinigung (28 euro im jahr?!, kleines mietshaus) und für winterdienst auch sehr wenig (noch nicht mal 80 euro, bis vor zwei jahren haben das die vermieter einfach so selbst übernommen, ohne kosten). für mich sind diese minimalen kosten tausendmal besser als das selbst machen zu müssen. es wäre mein horror, morgens schnee zu schippen oder alle zwei wochen das treppenhaus zu wischen. aber das wägt halt jeder für sich selbst ab.

  17. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Die Nebenkosten sind bei Mietwohnungen doch viel geringer als beim Haus. Straßenreinigung wird z.B. auf alle Mieter umgelegt, beim Haus mus man den ganzen Bereich selbst zahlen. Mülltonnen kann man sich teilen. Gemeinschaftsstrom ist im Mehrfamilienhaus zu vernachlässigen, im EFH hast du ja vermutlich auch ne Glühbirne im Flur. Hausmeister gibt es längst nicht überall. Reinigung finde ich auch eher zu vernachlässigen, weil es ja durch mehrere Parteien geteilt wird, plus man muß es nicht selber machen (wir haben das z.B. gerade nicht und wischen eben selbst das Treppenhaus und rupfen Unkraut vor der Tür).

    Was mir auffällt: Ausnahmslos alle Hausbesiter, die ich kenne, machen ständig was an Haus und Garten. Manches, weil es nötig ist, manches, weil sie wollen. Dazu die ganzen Anschaffungen für den Garten, v.a. wenn man Kinder hat. Das geht in die Zigtausende. Alles Kosten, die ich in meiner Mietwohnung nicht habe. Dafür habe ich natürlich auch keine eigene überdachte Terrasse mit tollen Gartenmöbeln, keinen Pool, keinen eigenen Spielplatz zuhause etc.pp.

    Ich denke mir, das ist genau das, was Hausbesitzer eben gerne wollen, alles nach den eigenen Wünschen und Ansprüchen gestalten. Aber wenn man Kosten vergleicht, muss man auch das mit einrechnen.

  18. Addict

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    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Ist das wirklich so, dass die Nebenkosten bei Eigentum höher sind?
    Bei uns nicht 🤔

  19. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Nebenkosten sind doch eh total unterschiedlich.

  20. Inaktiver User

    AW: Hauskauf vs. Haus mieten

    Zitat Zitat von lunacy84 Beitrag anzeigen
    Ist das wirklich so, dass die Nebenkosten bei Eigentum höher sind?
    Bei uns nicht 🤔
    Ich glaube, das kann man pauschal tatsächlich nicht sagen bzw. bemisst sich auch mit an anderen Faktoren als "Eigentum oder zur Miete". In einem sehr energieeffizienten Neubau hat man z. B. ggf. trotz mehr Fläche sehr viel niedrigere Heizkosten als in einem kleineren unsanierten Altbau usw.

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