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  1. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    Genau! Du hast einen Vertrag, an den müssen sich beide Parteien halten! Wenn die Schulleitung nicht einlenkt, würde ich mich auch ans Schulamt wenden. Die Frage ist eben nur, wie gern das Kind dann da noch hingeht...

  2. Member

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich verstehe alle eure Argumente und hatte auch kurz überlegt, ob es Sinn macht, beim Träger der Betreuung anzufragen, inwieweit es dazu für den nachschulischen Teil überhaupt verbindliche Regelungen zur Betreuung in so einem Fall gibt - das ist ja, wie ich die andere Direktorin verstanden habe, kein Ausschlussgrund (die Schule hat einen besseren Schlüssel, zusätzlich Sozial- und Familienarbeiter). Leider denke ich, eine Beschwerde würde ins Leere laufen, die Betreuer werden einfach kalt sagen, dass sie das nicht mit ihrer Aufsichtsflicht vereinbaren können.

    Nehme ich zumindest an, darauf hatten sie sich in unserem letzten Telefonat berufen: eine Aufsichtsperson ist mit 30 Kindern im Raum und kann sich dann nicht um 1 Kind kümmern, nur weil es nicht rechtzeitig zur Toilette schafft. Und das war in dem Fall ja noch nicht einmal eine Ausnahme, sondern ist sogar ZWEIMAL vorgekommen.
    Ich habe zwar erwidert, dass sich mein Sohn in den Fällen selber seine Wechselwäsche besorgt hat und umgezogen hat (die Betreuerin also gar nicht involviert war) worauf das Konterargument kam, dass mein Sohn nicht sofort selber gegangen wäre, sondern darauf hingewiesen werden musste, sich was frisches anzuziehen (er meinte, er wollte noch fertig spielen. Das war aber auch draußen und nicht im Schulgebäude, es ist also nicht so, dass er irgendwas ausser sich selber nass und dreckig gemacht hätte).
    Daher ist wahrscheinlich keine rechtssichere Aussage, doch wie Mohrrübe schon schrieb, es kann halt sein, dass sie dann ihren Frust und Ekel noch viel mehr an dem Kind auslassen, was ich als kontraproduktiv empfinde.

    Sein Vater hat sich übrigens dieses Wochenende auch dagegen ausgesprochen, dass wir ihn schon diese Woche wieder hinschicken, ich kann also noch nicht mal sagen, dass wir als Eltern an einem Strick ziehen. Das macht das Thema emotional auf einmal noch viel komplizierter für mich, denn jetzt spielt auch noch unser Beziehungskonflikt mit hinein.
    Naja, holpriger Start halt, kann ja fast nur besser werden.

  3. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    Hä, sie empfinden es als unzumutbar und unschaffbar, ein Kind darauf hinzuweisen, sich alleine umziehen zu gehen?
    Was ist denn dann bitte nicht unzumutbar mit diesem Betreuungsschlüssel, wie können sie sich denn überhaupt adäquat um die Kinder kümmern?

    Ist dieser Betreuungsschlüssel (1:30 für Erstklässler, wie ich verstanden habe?) der in eurem Bundesland gängige? Wir haben hier zumindest im Kindergarten wirklich schlechten Schlüssel, in der Grundschule sind es dann 1:25, was ja sogar noch besser wäre als bei euch, deshalb frage ich. Innerhalb der Schule verschieben sie manchmal zusätzlich Personal hin zu den ersten Klassen, weil die einfach noch mehr Betreuung brauchen.

    Ach, es ist einfach großer Mist. Auch dass ihr als Eltern euch nicht einig seid, aber solche Situationen sollten einfach gar nicht vorkommen. Tut mir sehr leid für euch.

  4. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich verstehe es auch gar nicht.
    Es kann doch immer mal vorkommen, dass sich ein Kind zB mal mit Wasser überschüttet oder anderweitig nass / schmutzig macht und sich dann umziehen muss
    Und das kann doch auch mal öfter vorkommen.
    Ich kann die Reaktion überhaupt nicht nachvollziehen, mich würde das unglaublich wütend machen.
    Dein Kind hat sich ja sogar selbst umgezogen, wie kann man denn als Betreuende mit Erfahrung (denke ich mal) in den ersten Tagen erwarten, dass alles perfekt läuft?!
    Da können doch noch ganz andere Dinge passieren
    Total seltsam.
    Mir tut es auch leid für euch, das würde mich auch verunsichern und ist einfach ätzend, gleich zu Beginn so einen Ärger um nichts zu haben ��
    Geändert von fliegen_lernen (07.09.2020 um 09:24 Uhr)
    let the good times roll.

  5. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    Es sagt halt super viel über die Geisteshaltung der Leute aus. ich bekomme bei sowas zustände und würde sehen, dass ich das Kind da wegbekomme, möglichst bevor es sich groß eingelebt hat
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  6. Get a life!

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    AW: holperige Schulanfänge

    Zitat Zitat von Sternenratte.1 Beitrag anzeigen
    Es sagt halt super viel über die Geisteshaltung der Leute aus. ich bekomme bei sowas zustände und würde sehen, dass ich das Kind da wegbekomme, möglichst bevor es sich groß eingelebt hat
    Dito.


    Und nochmal wegen Krankheit und Kind wird isoliert und so... wie bewerkstelligen sie das denn dann eigentlich, wenn üblicherweise eine Person alleine für 30 Kinder zuständig ist? Und wenn sie es unter "normalen" Umständen schon scheinbar nicht schaffen können, ein Kind umziehen zu schicken?
    Oder muss das kranke Kind dann alleine in irgendeinem Kammerl sitzen bis es abgeholt wird?

  7. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    Bei uns ist das "Krankenzimmer" direkt beim Sekretariat, die Sekretärin passt dann auf, bis das Kind abgeholt wird.

  8. Get a life!

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    AW: holperige Schulanfänge

    Zitat Zitat von helgoland Beitrag anzeigen
    Bei uns ist das "Krankenzimmer" direkt beim Sekretariat, die Sekretärin passt dann auf, bis das Kind abgeholt wird.
    ah ok

  9. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ja, also große Lust das Kind dort weiterhin hinzuschicken hätte ich auch nicht. Die Frage ist eben, ob ihr die Nerven für einen Neustart habt und ob irgendwo was frei wäre und und und... Aber es kann doch wohl nicht sein, dass denen sogar der Hinweis "zieh dich bitte um" zu viel ist. WTF!!!

  10. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    Zitat Zitat von babykeks Beitrag anzeigen

    Sein Vater hat sich übrigens dieses Wochenende auch dagegen ausgesprochen, dass wir ihn schon diese Woche wieder hinschicken, ich kann also noch nicht mal sagen, dass wir als Eltern an einem Strick ziehen. Das macht das Thema emotional auf einmal noch viel komplizierter für mich, denn jetzt spielt auch noch unser Beziehungskonflikt mit hinein.
    Naja, holpriger Start halt, kann ja fast nur besser werden.
    Das heißt er übernimmt dann die Betreuung und klärt das mit seinem Arbeitgeber?
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  11. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    wie läuft es bei euch?
    hier ist es leider immer noch schlimm, v.a. scheint er nicht nur morgens Probleme mit der Überwindung zu haben (was ich verkraften könnte und denken würde, die zeit wird es richten), sondern auch immer noch regelmäßig in der schule zu weinen. gerade war er ein paar tage krank zuhause und gestern hat er mir erzählt, hätte er dreimal geweint. besonders macht ihm inzwischen wohl die Hofpause zu schaffen. ich habe heute einen Termin mit einer Beratungsstelle, mal sehen, ob ich da eine fachliche Einschätzung und Hilfe im Sinne von Anregungen bekommen kann. Ich finde es wirklich sehr belastend und komme kaum mit meinem eigenen Kram zurecht während des Vormittags, das kann in dieser Intensität einfach nicht noch monatelang so weiter gehen.
    πάντα ῥεῖ


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    winter is coming

  12. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    hast du denn mit der klassenleitung gesprochen? kennt er kinder, denen er sich anschließen kann? das würde ich konkret mit ihm besprechen (so "verabrede dich mit xy, dass ihr zusammen in die pause geht").

    vor allem würde ich bei der klassenleitung mal nachfragen, wie sie ihn erlebt. also ohne was unterstellen zu wollen (wirklich gar nicht), aber oft überwiegen einzelne erlebnisse so stark, dass die kinder alles andere, was vielleicht total positiv war, gar nicht erzählen.

    meine k4 ist ja jetzt auch in der schule und letztens erzählte sie mir, dass sie in beiden pausen völlig alleine war und keinen gefunden hat und überhaupt sehr einsam sich fühlte. im verlauf des tages hat sie dann erzählt, dass sie mit vier mädels zusammen steinfangen gespielt hat und in der anderen pause ein verletztes mädchen zusammen mit einer freundin zum krankenzimmer gebracht hat. ich glaube also, das alleine auf dem schulhof stehen war sehr serh blöd, aber tatsächlich nur ein winziger teil des tages.
    (also es ist bei deinem kind sich irgnedwie anders als meine erzählung, aber ich würde mir umgehend den objektiven blick von außen darauf holen!)

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