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  1. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich bin auch für sofort mailen mit Kurzbeschreibung des Problems. Wenn du Glück hast, kriegst du heut oder morgen schon einen Rückruf. Nächste Woche wär mir auch zu lang hin.
    Und wenn das Gespräch nicht angreifend ist ("Sie machen alles falsch!"), fände ich das wirklich gar nicht schlimm als Lehrerin sie merkt ja bestimmt auch, dass es deinem Kind grad nicht gut geht und findet es vermutlich sehr gut, dass mit dir besprechen zu können. Zu solchen Sachen macht man sich als Lehrerin ja sowieso Gedanken, dann ist es doch gut, wenn ihr gemeinsam Strategien besprechen könnt - du kennst deinen Sohn und sie das Umfeld, gemeinsames Überlegen ist da doch am besten!

  2. Regular Client

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich würde das von meinen Schülern bzw. den Eltern lieber früh erfahren und auch alleine im Gespräch. Auf einem Elternabend ist das unpassend und ich habe dabei oder danach gar nicht die Zuwendung und Zeit, das Problem in Ruhe zu besprechen.

  3. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    dass er in der Schule weint, weiß sie ja. es ist also nicht ganz so als ob ich sie über etwas informieren würde, was ihr völlig neu ist. dass ein Kind, das mehrmals täglich da im Unterricht in Tränen ausbricht, sich auch morgens schwer tut, kann sie sich doch denken, oder? deswegen habe ich nicht so das Gefühl, dass ihr das viel Erkenntnisgewinn bringt. eher noch, dass ich sie frage, ob sie sagen kann, in welchen Situationen das passiert und ob es auch da so dramatisch ist, wie ich es mir vorstelle.


    edit: ich hätte es am Elternabend nicht besprechen, sondern nach einem Gespräch(stermin) fragen wollen
    πάντα ῥεῖ


    und jedem anfang wohnt ein zauber inne
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben


    winter is coming

  4. Regular Client

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich würd so bald wie möglich mit ihr sprechen. Finde das ganz normal in so einer schwierigen Situation. Was bringt es, da jetzt noch zu warten? Du kennst Dein Kind am besten und vermutest ja schon, dass sich das Problem nicht innerhalb der nächsten 2 Wochen in Luft auflösen wird. Die Lehrerin weiß ja nichts von der Vorgeschichte und hofft vielleicht einfach, dass es nur an der Aufregung wegen der neuen Situation liegt und sich von ganz alleine bald bessert.

  5. Senior Member

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    AW: holperige Schulanfänge

    Warum genau scheust du denn so sehr davor zurück, dass jetzt sofort kurz per Mail anzusprechen?
    Ich bin bei sowas auch oft unentschlossen und habe mich z.B. vor der Einschulung auch gefragt, in wie weit ich den Klassenlehrer und die Klassenlehrerin im Vorfeld über J.s Behinderung informieren sollte.
    Ich will dann nicht helikopterig rüberkommen oder das Gefühl erwecken als hielte ich ausgerechnet mein Kind für was Besonderes, das es rechtfertigt, da mehr Kontakt zum Lehrpersonal zu haben und irgendwelche Extras zu wünschen.
    Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei uns die Lehrer*innen sehr, sehr bemüht um die Kinder sind und sich auch dessen bewusst sind, dass für die Eltern der Übergang vom Kindergarten zur Schule schwierig ist, weil sie nicht mehr in so engem Kontakt zu den Leuten stehen, die das Kind mehrere Stunden am Tag betreuen.
    Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass die Lehrerin, wenn sie auch nur einigermaßen empathisch ist und für den Job geeignet, doof darauf reagiert, wenn du ihr sachlich und freundlich die Zustände zu Hause schilderst (Efeus Vorschlag finde ich auch sehr konstruktiv).
    Es ist doch absolut nicht normal, dass ein Sechsjähriger in den ersten Schulwochen Erkrankungen vortäuscht, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Das geht meiner Meinung nach über übliche Umstellungsprobleme weit hinaus und ich würde da genau gar keine Zeit mehr verstreichen lassen, bevor ich versuche, mit der Lehrerin zumindest darüber zu kommunizieren, um Lösungsansätze zu erarbeiten.
    Was hast du denn zu verlieren? Und was dein Kind?
    Selbst wenn die Lehrerin nicht besonders aufgeschlossen wäre und das abbügelt mit: "Ist normal, wird sich geben, lassen Sie mich mal machen, ich hab das schon im Griff", weiß sie dann wenigstens über den Zustand Bescheid.
    Und von ihren Bemühungen bisher klingt sie ja nicht so, als würde sie da völlig umempathisch mit umgehen.

    Ich finde, du solltest jetzt echt über deinen Schatten springen, das Gefühl, da eine Extrawurst zu verlangen, die dir evtl. nicht zusteht, beiseite schieben, und der Lehrerin eine Chance geben, dein Kind zu verstehen - und damit deinem Kind, gut im Schulalltag anzukommen und sich dort bald wohlzufühlen, denn das ist wichtig dafür, dass es gut und entspannt lernen kann.

  6. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    Sternenratte was du von deinem Sohn beschreibst erinnert mich bis in alle Details sehr an den Schulanfang meiner Tochter. Sie hat jeden Morgen geweint, hatte Bauchweh und Durchfall (am Wochenende nie), hat in der Schule geweint, wollte sich morgens nicht anziehen, sagte oft sie sei krank und könne nicht gehen. Ich kann gut verstehen, dass du zögerst die Lehrerin anzurufen, ich habe nämlich auch die Erfahrung in Kita und Kindergarten gemacht dass man schnell als überfürsorgliche Mutter abgestempelt wird die sich nicht von ihrem erstgeborenen Kind trennen kann (dabei war ich jedesmal geradezu euphorisch wenn sie angstfrei ging ) und das aufs Kind überträgt. Und man hört ja auch ständig, dass sich viele Kinder am Anfang schwer tun und es eben Zeit braucht. Da habe ich auch echt gezögert ob ich wieder in die Rolle der überfürsorglichen Mutter springen will die gleich mal nach ein paar Tagen die Lehrerin kontaktiert, zumal ich dachte, dass das halt in der Schule nun auch viel weniger Platz hat als im Kindergarten (was ja ein Stück weit auch tatsächlich so ist).
    Hier war es dann aber zum Glück so, dass die Lehrerin uns von sich aus am Ende der ersten Woche kontaktiert hat um zu fragen wie es denn zu Hause so läuft, eben weil sie in der Schule so oft geweint hat. Sie wollte sowas schon früh abfangen. Mir hat es zumindest insofern etwas gebracht, dass ich dann besser einschätzen konnte weshalb bzw in welchen Situationen sie in der Schule weint. Vielleicht gibt es ja da etwas, was deinem Sohn hilft wenn du konkreter weisst was ihm so Mühe bereitet, das ist ja für Kinder in dem Alter oft noch schwer im Detail zu verbalisieren.

  7. Alter Hase

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich erinnere mich an eine Schulfreundin, deren jüngeres Geschwisterkind auch sehr große Ängste an Anfang der Schulzeit hatte) mit Begleiterscheinungen, wie du sie auch beschreibst) und kurzzeitig von einer Kinderpsychologin unterstützt wurde. Soweit ich weiß, ist das einfach eine typische Phase, in der einzelne Kinder mit Angst reagieren und ich würde zügig und in Rücksprache mit der Lehrerin (und vielleicht der Schulpsychologin, falls vorhanden) schauen, ob weiter beobachten und begleiten sinnvoll ist oder ob zusätzliche Unterstützung ratsam ist. Alles Gute!!

  8. Senior Member

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    AW: holperige Schulanfänge

    Mir kam noch die Idee, ob der für euch zuständige schulpsychlogische Dienst ggf. weiterhelfen könnte.

  9. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    danke für eure Meinungen. ich habe jetzt eine Mail geschrieben. Ich denke, Mahu hat ganz gut zusammengefasst, wieso mir das so schwer gefallen ist. Leider ist die Ansicht, dass Mütter mit ihren eigenen Verlustängsten die Kinder behindern und deren Entwicklung zum Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit dadurch torpedieren und solche Probleme erst hervorrufen, immer noch sehr verbreitet.

    Hinzu kommt, dass mein Mann ja schon 2x zwischen Tür und Angel mit ihr darüber gesprochen hat, sicherlich nicht sehr ausführlich und detailliert. Aber es ist also nicht so, dass keinerlei Austausch darüber stattgefunden hat. Und da wir eben nicht mehr in der Kita sind, wo man erwartet, mit den Erzieherinnen zeitnah über die Ereignisse des Tages sprechen zu können, finde ich es jetzt schon nicht SO absurd, dass man erstmal gründlich überlegt, wann ein Punkt erreicht ist, an dem man den Lehrer offiziell um ein Gespräch bittet. Ich werde es jetzt in die Richtung anfangen, dass ich ihr schildere, was ich beobachte und sie frage, wie es aus ihrer Sicht vor Ort ist, weil er mir nichts/nur wenig erzählt.


    Ich denke, ich werde auch eine Psychologin, die ich vor Jahren schon einmal um Rat gefragt hatte, kontaktieren und versuchen, mit ihr darüber zu reden.
    πάντα ῥεῖ


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    winter is coming

  10. Regular Client

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    AW: holperige Schulanfänge

    Voll gut dass du die Mail geschrieben hast und du so deinen Sohn unterstützt.

    Mir gibt es gerade voll zu denken, dass sich mehrere Gedanken machen/gemacht haben von der Lehrerin als ‚überfürsorglich‘ abgestempelt zu werden. Ich glaube ich muss auf meinen nächsten Elternabenden noch deutlicher sagen, dass man bei Problemen jederzeit gern kommen darf - ich finde sowieso dass die Kommunikation mit den Eltern echt oft zu kurz kommt.

  11. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    wir wurden von allen lehrer*innen bisher explizit ermutigt, kontakt aufzunehmen bei gesprächsbedarf. natürlich besonders in der grundschule, aber auch an allen weiterführenden schulen meiner kinder.

    gerade zu beginn der ersten klasse finde ich das sowieso völlig unproblematisch, das sind ja quasi noch kiga-kinder, die da plötzlich zur schule gehen.

  12. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    Mir würde so eine Ansage auf jeden Fall Mut machen. ich finde die Kommunikation auch sehr wichtig, kenne es aber aus unserer Schulzeit wirklich gar nicht so, da wurde eigentlich nur bei extremen Problemen (und oft gegenseitigen Beschwerden) miteinander gesprochen.

    Die konkrete Lehrerin kann ich halt auch nicht so gut einschätzen, nach nur einem kurzen Corona-Elternabend.
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  13. Addict

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    AW: holperige Schulanfänge

    die elternabende der ersten klassen sind immer quasi zu beginn der ersten schulwoche (nach zwei schultagen oder so), das finde ich zwar etwas nervig (weil das eh immer volle wochen sind) aber super für die kommunikation und schnellen klärungsbedarf udn weil ganz viele eltern ja auch allgemeinere organisationsfragen haben. und wenn dann einer lehrkraft etwas auffällt oder eltern ein thema haben, kann man an so einem abend auch schnell sich ansprechen und klären, ob man direkt ein gepsräch verabredet oder ob man abwartet oder alles halb so wild ist etc.

  14. Regular Client

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    AW: holperige Schulanfänge

    Gut zu wissen, dann kommt direkt mal zu den Notizen für die Elternabende ein Hinweis auf Gespräche !
    Unter Corona-Bedingungen ist Bezug natürlich alles nochmal anderes und für alle Beteiligten nervenaufreibend.
    Ich erinnere mich aber auch, dass meine Mama oder mein Papa quasi nie in der Schule waren, nur einmal in der vierten Klasse als es um den Übertritt ging. An der weiterführenden Schule gab es dann Sprechabende wo sie aber auch maximal 2x waren.

  15. Member

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ich habe am Donnerstag leider eine sehr wichtige, große Prüfung und deshalb nicht so viel Zeit.
    Habe noch ein paar Ideen, d.h. wenn du magst, dann kann ich mich gerne zum Ende der Woche nochmal hier oder bei dir melden.
    Bis dahin wünsche ich euch gutes Durchhalten und hoffe, dass die Lehrerin sich bald bei euch meldet.
    "Ich heb mein Glas und salutier dir, Universum [...]." Fremde, Max Herre feat. Sophie Hunger

  16. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    Ja, sehr gerne, ich bin mir sicher, dass das auch am Ende der Woche noch aktuell sein wird.


    Viel Glück für deine Prüfung und danke für das Angebot!

    (wir haben ihm gestern ein Eulentattoo auf die Hand gemacht und ich versuchte in die Richtung, dass die ja dabei ist und auf ihn aufpassen kann, aber das hat er gleich mit ja aber die ist nicht echt abgebügelt. sein Papa hat ihm heute eine Glücksmünze, eine dänische Krone mit dem loch und dem Herzchen drauf, mitgegeben, die er früher gegen böse Träume unters Kopfkissen gelegt hat - und das gibt ihm schon irgendwie was, aber das Problem löst es halt auch nicht)




    Auf meine Frage, wieso er weinen muss, ob davor etwas vorgefallen ist, erinnert er sich nicht (oder will sich nicht erinnern) und sonst sagt er, weil er mich vermisst hat.
    er meinte heute auch, er würde gerne ein Foto von mir mitnehmen, aber ich weiß echt nicht, ob das die beste Idee ist.
    πάντα ῥεῖ


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  17. Member

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    AW: holperige Schulanfänge

    Oh man, wir hatten heute den Elternabend und es lief genau gegenteilig ab, zu dem was ihr grade erlebt.
    Null Verständnis darüber, dass für die Kinder alles neu und manche vielleicht angst haben, oder nicht wissen wohin ("die sind jetzt ja in der Schule und nicht mehr im Kindergarten"). Null Verständnis, dass man sich mal in die Hose machen kann ("ist im letzten Jahr mal passiert, dann haben wir die Eltern angerufen, das Kind abzuholen") und es kam eine sehr abfällige Bemerkung - inklusive theatralischem Augenrollen- dass es Eltern gibt, die schon nach zwei Wochen das Gespräch mit den Lehrern suchen.

    Außerdem komplettes Unverständnis über zwei vollarbeitende Erwachsene. Es lag da auch explizit die weibliche Form in der Luft. Dass man ja die Kinder nur bis 16:00 betreut, "weil die Eltern das Anrecht darauf hätten, aber die Mütter doch überlegen sollten, die Kinder schon um 15:00 abzuholen. Aber manchmal geht das halt nicht. Diese Kinder mussten wahrscheinlich auch in der Kita schon leiden".

    Grummel - die Schule war nicht meine persönliche erste Wahl und nach dem Abend heute sehe ich meine persönlichen Zweifel auch noch einmal bestätigt. Allerdings fand mein Sohn es von sich aus - vom Heulen bei den ersten Hausaufgaben abgesehen- ganz gut in der Schule.
    Wenn die Lehrer also ihren Frust mit betüddelnde Helikoptereltern und berufstätigen Egoistenmamas nicht bei den Kindern abladen, soll es mir egal sein. Ich schick beim nächsten Mal den Papa zu nem Elternabend, das schont meine Nerven.

  18. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    - Im Jahre 2020, man glaubt es nicht...

  19. Urgestein

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    AW: holperige Schulanfänge

    babykeks, magst du mal (per PM) sagen, in welcher Ecke von DE das ist?

  20. V.I.P.

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    AW: holperige Schulanfänge

    sowas gibt es hier leider auch, sogar mE recht verbreitet, Brandenburg direkt angrenzend an Berlin
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