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  1. Regular Client

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    Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Wir können wählen, ob wir das Baby bei ihm (GKV, kostenlos) oder bei mir (PKV, gegen Beitrag) versichern.

    Wie würdet ihr entscheiden und warum?
    Oder hattet ihr auch die Wahl, und wie habt ihr aus welchen Gründen entschieden?
    With the record selection
    With the mirror reflection
    I'm dancing with myself
    Well there's nothing to lose
    And there's nothing to prove
    I'll be dancing with myself



  2. Urgestein

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    gesetzlich. dann kann wenigstens derjenige von euch, der gesetzlich versichert ist, kindkranktage nehmen.

  3. V.I.P.

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Ja, wenn ihr die wahl habt würde ich da nicht unbedingt monatlich für zahlen wollen. dann lieber gut zusatzversicherung zusätzlich abschließen.
    Ein Arzt für die Zähne? Was kommt als nächstes, ein Anwalt für Haare?

  4. Member

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Zitat Zitat von Serafina Beitrag anzeigen
    gesetzlich. dann kann wenigstens derjenige von euch, der gesetzlich versichert ist, kindkranktage nehmen.
    Ja. Mir hat die Gewerkschaft auch mitgeteilt, dass bei einem gesetzlich versicherten Kind der Papa 10 Tage bekommt und die Mutter wohl von der Beihilfe auch 10.
    Somit hat man 20!
    Ansonsten hat man nur die 10 der Mutter.

    Allerdings gibt es in meinem Freundeskreis keine Lehrerin, die ihr Kind nicht privat versichert hat.

    Deren Gründe:
    - Man wird schneller bei Ärzten aufgenommen, wenn privat
    - Wartezeiten beim Arzt
    - Bessere Versorung, angeblich bei Zahnersatz und Kieferorthopäde

    Ich tendiere wegen der Krankheitstage der Kinder eher dazu, mein Kind gesetzlich versichern zu lassen. Auch, weil ich die einzelne Abrechnung aller Unterlagen schon als sehr nervig empfinde.

  5. Urgestein

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Zitat Zitat von Bällabee Beitrag anzeigen
    Ja, wenn ihr die wahl habt würde ich da nicht unbedingt monatlich für zahlen wollen. dann lieber gut zusatzversicherung zusätzlich abschließen.
    So haben wir es auch gemacht.

  6. Urgestein

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Ich fürchte, das kommt auf den Dienstherren/Landesrecht an, welchen Anspruch auf Kindkranktage man hat.

    Meine Kinder sind schon lustig hin- und her gewechselt und sind erst ständig in der Privaten, seitdem auch mein Mann Beamter ist (der Wechsel vorher war durch mein Einkommen bedingt). Der einzige Unterschied war, dass unser Kinderarzt uns ohne die Private nicht hätte aufnehmen können, weil er voll war. Aber in der folgenden Versorgung war die GVK auf keinen Fall schlechter. Im Gegenteil, sowohl Beihilfe als auch PKV kürzen ständig an den Rechnungen rum und man darf sich dann mit denen und/oder den Ärzt*innen herumschlagen. Kuren gibt es auch nicht, wäre bei der GVK kein Problem. Manche Behandlungsformen sind auch einfach (noch) nicht in den Beihilfeordnungen und dann bekommt man die auch nicht bezahlt. Als meine Tochter mit noch nicht mal 1 die zweite Bronchitis hatte, standen wir knapp viel Rauswurf, weil man uns vorgeworfen hat, wir hätten eine chronische Krankheit verschwiegen. War ein Riesenstress. Man darf auch nicht vergessen, wie oft man mit Kindern zum Arzt geht und dann Rechnungen zu bezahlen und einzureichen hat. Ich bin massiv genervt von diesem System und würde uns sehr in die GVK zurückwünschen.
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  7. Newbie

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Wir sind beide Beamten.
    Unser Kind ist in unserer PKV.
    Wir hatten mit Beihilfe/Heilfürsorge keine Wahl.
    Kindkrank-Tage haben wir vom Dienstherrn jeder 10, es gibt eine Dienstvereinbarung mit dem Personalrat (bei meinem Mann wegen Audit, bei mir aus Kulanz).
    Ich war bis Ende des Refs immer in der GKV (da auch zufrieden!) und ich muss sagen, für mich haben sich, auch mit Kind, viele Aspekte bewahrheitet, die ich vorher für Stammtisch-Gerede gehalten hatte.
    Ich weiß nicht wie es mit Zusatzversicherungen aussieht, aber für uns gestaltet es sich so:

    -wir haben bei einer sehr beliebten KiA-Praxis noch einen „Platz“ bei unserem favorisierten Arzt bekommen, ansonsten war Aufnahmestopp

    -auch die hiesige KinderZÄ hat uns aufgenommen und wir bekommen Termine am frühen Nachmittag oder Samstag, ansonsten nur vormittags bzw gar nicht wegen Aufnahmestop

    -wir warten deutlich (!!!) weniger

    -auf Sonderwünsche wird bei Impfungen/Vorsorgen etc. immer eingegangen, ohne dass ich bisher große Einbußen hätte (und unsere Beihilfe ist echt deutlich geiziger als zb die bayerische)
    -im KH war das Einzelzimmer Gold wert
    -Chefarzt-Behandlung/OA-Behandlung hat uns schon sehr geholfen

    Ich möchte betonen dass ich das System nicht fair finde, nein wirklich nicht. Ich habe mich am Anfang total dafür geschämt, dass ich da Warteschlangen überspringen durfte. Ich bin da von zu Hause auch anderes gewohnt und jetzt gerade einfach dankbar, dass wir uns gut versorgt fühle.

  8. Member

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Wenn man die Wahl hat, würde ich jederzeit die GKV wählen. Die ganzen Abrechnungen sind extrem nervig.
    In der Versorgung haben wir bisher noch keinen Unterschied gemerkt, die Kinder sind aber noch nicht so lange in der PKV.

  9. Enthusiast

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Ohne dass das bei uns zur Wahl stand, ich misstraue dem Gesundheitssystem so sehr, dass ich Angst hätte, es würde zu viel gemacht... Und aufgeschwatzt etc.
    Freundesmutter musste mal bis Nachmittags im KKH warten bis der Chefarzt die Entlassung gemacht hat.

  10. Urgestein

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Überbehandlung/Drägen zu überflüssigem Zeug stelle ich bei mir selbst auch immer wieder fest. Finde es deshalb sehr praktisch, sich bzgl OPs etc im Krankenhaus erst mal über die GKV beraten lassen kann und dann, wenn das Prozedere fest steht, die private Zusatzversicherung für die Kinder rausziehen kann für Chef-/Oberarztbehandlung, Zweibettzimmer etc.

  11. Addict

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Zitat Zitat von narzisse Beitrag anzeigen
    Überbehandlung/Drägen zu überflüssigem Zeug stelle ich bei mir selbst auch immer wieder fest. Finde es deshalb sehr praktisch, sich bzgl OPs etc im Krankenhaus erst mal über die GKV beraten lassen kann und dann, wenn das Prozedere fest steht, die private Zusatzversicherung für die Kinder rausziehen kann für Chef-/Oberarztbehandlung, Zweibettzimmer etc.
    genau! die kinder waren lange privat versichert, jetzt sind sie gesetzlich mit priv. zusatzversicherungen (zähne und stationär).
    ich hatte zwei erlebnisse, da hatten ärzte meinen damals noch privat versicherten kindern sehr eindringlich zu operativen eingriffen geraten, die beim nähcsten besuch völlig vom tisch waren, als der versicherungswechsel dann vollzogen war. ich hab mich soo geärgert.

    ich genieße es sehr, keine abrechnungen mehr zu haben, keine völlig übertriebenen rechnungen mehr richtigstellen zu müssen und merke keine qualitätsunterschiede oder längere wartezeiten bei terminen.

  12. Fresher

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Auf jeden Fall GKV.

    Privat hat nicht nur Vorteile.

  13. Stranger

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    AW: Kind gesetzlich oder privat versichern?

    Falls Ihr Euch für die GKV entscheidet, würde ich empfehlen, für das Kind in der PKV eine Anwartschaft abzuschließen. Kostet nicht viel (wenige Euro/Monat) und erleichtert einen eventuellen Wechsel.

    Wir hatten mit den Kindern bisher GKV, 100% PKV und die Variante 20% PKV + 80 % Beihilfe. Unsere Kinder profitieren im Bereich Brille, Impfungen, Ergo, Logo und ganz allgemein Terminvergabe von der PKV-Mitgliedschaft. Ich kann mich Talea anschließen, dass wir Termine bei Fachärzten, welche eigentlich nicht mehr aufnehmen, aufgrund der PKV bekommen.

    Was die Abrechnung angeht, ist die reine PKV meiner Meinung nach nicht das Problem. Funktioniert bei uns online und sehr schnell. Geld kommt innerhalb einiger Tage. Nervig und langwierig ist die Beihilfe - Papierformulare, wochenlange Wartezeit, Ablehnung diverser Leistungen, Widerspruch schreiben etc.

    Falls Ihr Euch nicht sicher seid, würde ich die GKV in Kombination mit einer Anwartschaft empfehlen. Dann könnt Ihr zu gegebener Zeit relativ einfach wechseln, wenn Ihr wollt oder müsst (z.B. aufgrund von Heirat/Änderung Einkommensverhältnisse).

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