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  1. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von Jimi Beitrag anzeigen
    Ein Vater, der sein 18 Monate altes Kind vor die Tür setzt und diese schließt, klingt außerdem auch nicht wie ein Vater, dem ich mein Kind gerne und guten Gewissens „überlassen“ würde, wenn er so offensichtlich keinen drauf Bock hat. Das ist extrem mies und unfair von ihm, aber das Kind kann nichts dafür.
    Ja da sträubt sich in mir alles dem ein Kind anzuvertrauen
    Am liebsten würd ich ihr raten die Beine in die Hand zu nehmen, wenn ich das schon lese. Aber wahrscheinlich sollte man dem erst nochmal ne Ansage machen und gucken was passiert. Das ist auf jeden Fall keine Partnerschaft!
    I will dance
    when I walk away

  2. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von LaNuit Beitrag anzeigen
    Ich würde auch aufpassen mit Tipps "ab so und so alt ist es egal wer das Kind ins Bett bringt, muss ein Kind nicht gestillt werden etc" das ist sehr individuell wie man das angehen mag, was man dafür in Kauf nimmt. und "Geschrei" ist das Problem des anderen finde ich jetzt auch krass ausgedrückt.
    Das war ja von mir und war meine eigene Erfahrung. Diese Phase ist zugegebenermaßen lange her, vielleicht habe ich deshalb so verkürzt und denke anders darüber als damals.
    Mir ging es damals so ähnlich wie der Frau, um die es hier geht. Ich dachte die ganze Zeit beim lesen schon "naja, so ist das eben mit Kleinkind, bzw. kann so sein". Ich hatte das Gefühl, immerzu für´s Kind zur Verfügung stehen zu müssen, weil es sehr auf mich fixiert war, auch wegen stillen. Ich hatte auch keine sonstigen Kontakte, Großeltern waren weit weg. Der Vater war zwar da und auch präsent, aber das hat mich irgendwie nicht entlastet.
    Mit 18 Monaten habe ich beschlossen, dass das Kind nicht sterben wird, wenn ich abends mal weggehe und Leute treffe und der Papa ins Bett bringt. Klar hat das Kind dann geschrien, weil es Einschlafstillen gewohnt war, aber es ging und tat mir so gut. Das haben wir dann einmal wöchentlich gemacht auf meinen Wunsch hin, und es hat nicht lang gedauert, dass der Papa problemlos ins Bett bringen konnte, wenn ich nicht da war. Wenn ich da war, habe ich weiterhin einschlafgestillt, weil es der einfachste Weg war. Abstillen kam dann später.

    Mit meinem Kommentar zum abendlichen Stillen meinte ich: Das ist Gewohnheit, das Kind braucht genau diese Stillmahlzeit ernährungsmäßig nicht mehr. Gewohnheiten kann man ändern. Und wenn die Mutter das jetzt nicht kann, weil sie abends zu erschöpft ist, dann kann das auch eine Aufgabe für den Vater sein, sich den Frust des Kindes anzuhören, wenn sich jetzt was ändert.

  3. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Nur mal eine Interessenfrage (betrifft nicht nur diesen Vater, ich frage mich das wegen home office schon lange): Wenn beide Eltern zuhause sind und einer davon arbeitet, ist es dann nicht normal, dass der arbeitende möglichst seine Ruhe hat, um eben arbeiten zu können? Wenn er im Bro wäre, wäre er ja auch nicht da.
    Wir machen das nämlich in Coronazeiten auch so. Einer arbeitet und der andere hat die Kinder, und das bedeutet, dass die Kinder nicht ins Arbeitszimmer latschen und den Arbeitenden stören. Klar, es ist Luxus, wenn man das so machen kann, weil der andere Elternteil kmplett für´s Kind da sein kann.

  4. Senior Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Nur mal eine Interessenfrage (betrifft nicht nur diesen Vater, ich frage mich das wegen home office schon lange): Wenn beide Eltern zuhause sind und einer davon arbeitet, ist es dann nicht normal, dass der arbeitende möglichst seine Ruhe hat, um eben arbeiten zu können? Wenn er im Bro wäre, wäre er ja auch nicht da.
    Wir machen das nämlich in Coronazeiten auch so. Einer arbeitet und der andere hat die Kinder, und das bedeutet, dass die Kinder nicht ins Arbeitszimmer latschen und den Arbeitenden stören. Klar, es ist Luxus, wenn man das so machen kann, weil der andere Elternteil kmplett für´s Kind da sein kann.
    Wenn einer Home Office macht und der andere Elternteil für die Betreuung daheim ist, finde ich es selbstverständlich, dass die Person im HO ungestört arbeiten kann. (Das Raussetzen sehe ich deshalb auch nicht so kritisch. Das morgens nicht in die Puschen kommen etc. dafür umso mehr).
    In Coronazeiten, wo beide irgendwie arbeiten müssen, ist das schwierig zu lösen.

  5. Addict

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich finde das mit dem vor die Tür setzen wenn er arbeitet jetzt auch nicht so tragisch oder ein Zeichen dafür dass er furchtbar mit dem Kind umgeht. Sehe aus dem Geschriebenen echt keinen Grund, nicht vorrangig bei ihm und seiner (mangelnden) Beteiligung anzusetzen.

  6. Regular Client

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ich finde das mit dem vor die Tür setzen wenn er arbeitet jetzt auch nicht so tragisch oder ein Zeichen dafür dass er furchtbar mit dem Kind umgeht. Sehe aus dem Geschriebenen echt keinen Grund, nicht vorrangig bei ihm und seiner (mangelnden) Beteiligung anzusetzen.
    Nein, ich auch nicht. Bei uns ist es auch so, dass Arbeiten im Homeoffice bedeutet, dass derjenige "auf Arbeit" ist und sich nicht gleichzeitig um die Kinder kümmert. Er wird ja in dem Moment nicht alleine mit dem Kind gewesen sein, sondern die Mutter war da, um sich zu kümmern (andernfalls wär das natürlich schon krass bei einem Kleinkind, es einfach auszusperren und alleine im Flur schreien zu lassen fänd ich natürlich auch indiskutabel). Bei uns ist im Idealfall die Tür zum Homeoffice einfach direkt die ganze Zeit zu, so dass das Kleinkind gar nicht alleine reinkommt.

  7. Ureinwohnerin

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    an sich finde ich das mit dem raussetzen auch nicht dramatisch, aber die art und weise in kombination mit dem trödeln morgens und sie dann den kompletten tag allein lassen, find ich nicht so geil.

    ich schrieb ja auch, dass der vater mehr verantwortung übernehmen muss. natürlich ist mir klar, dass sie da gerade wenig kapazität hat. langfristig kann ja aber nicht die lösung sein, dass sie sich hilfe holt und er sich jeder verantwortung entzieht. im idealfall ist man ja ein team und unterstützt sich gegenseitig. das kann ja heißen, dass er sein trödeln morgens mit dem kind zusammen macht oder es lässt und dafür abends früher fertig ist, damit sie auch mal zeit für sich hat. sie unterstützt ihn ja auch tatkräftig bei seiner berufstätigkeit.
    We are the angry mob
    We read the papers every day
    We like who we like, we hate who we hate
    But we’re also easily swayed.

  8. Regular Client

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Whassup, ich sehe es so, dass es beim Stillen in dem Alter nicht vordergrundig um die Mahlzeit geht sondern wie beim schnullern um das Stillen des Saugbedürfnisses (welches viele Kinder in dem Alter noch haben), Nähe und natürlich auch Gewohnheit.
    Ich für meinen Teil hätte einfach keine Freude daran zu wissen mein Kind weint während ich eigentlich da sein könnte. Aber ich verstehe es schon wenn man das braucht und maße mir nicht an zu urteilen da ich die genauen Umstände der Belastung ja nicht kenne.

    Der Satz dass das Kind heulend vor die Türe gesetzt wird hörte sich schon so an dass dann nur der Vater da wäre, habe ich aber vielleicht falsch verstanden.

    Dass man bestenfalls beim vater was ändern sollte ist klar, aber ich bezweifel dass das so einfach ist

    Mein Mann arbeitet im Homeoffice, die Bürotüre ist auf seinen Wunsch hin auf. Unsere Tochter weiß aber dass er arbeitet und lässt ihn weitgehend in Ruhe. Ihr Tisch zum malen steht in dem Raum, da spielt sie dann oft ruhig arbeiten 😅. Wenn sie ihm aber mal kurz etwas zeigen möchte und er sie durch die Kopfhörer hinweg hört ist das für ihn ok, wenn er sie mal ignoriert weiß sie er hat keine Zeit und lässt es.

  9. Regular Client

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von LaNuit Beitrag anzeigen
    Mein Mann arbeitet im Homeoffice, die Bürotüre ist auf seinen Wunsch hin auf. Unsere Tochter weiß aber dass er arbeitet und lässt ihn weitgehend in Ruhe. Ihr Tisch zum malen steht in dem Raum, da spielt sie dann oft ruhig arbeiten ��. Wenn sie ihm aber mal kurz etwas zeigen möchte und er sie durch die Kopfhörer hinweg hört ist das für ihn ok, wenn er sie mal ignoriert weiß sie er hat keine Zeit und lässt es.
    Wie toll, das klingt nach einem sehr rücksichtsvollen Kind!

  10. V.I.P.

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ja, noch eine Stimme für den Vater mehr in die Pflicht nehmen, es kann ja irgendwie nicht sein, dass es naheliegender ist, eine andere Frau dafür zu bezahlen, sich um das kind zu kümmern, als dass der Vater mal seine Rolle wahrnimmt
    !!!

    Zum Fremdeln kann ich auch sagen: meine Tochter hat Angst vor Fremden, gerade (19 Monate) auch wieder sehr schlimm, wenn bspw. andere Eltern am Spielplatz sind, geht sie nicht auf fünf Meter da ran und wenn alle interessanten Geräte so „besetzt“ sind, will sie am liebsten nach Hause gehen. Gehen die anderen dann, ist sie nicht vom Spielplatz wegzubekommen
    Aber wenn sie sich an jemanden gewöhnt, schließt sie durchaus auch andere Menschen ins Herz. Kita war kein Problem (und jetzt redet sie zu Hause ständig von den Erzieherinnen und Kindern) und man könnte sie sicher auch an einen Babysitter gewöhnen.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  11. V.I.P.

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Und zum vor die Tür setzen: wir arbeiten beide komplett im Home Office, auch als L noch nicht in Betreuung war - und klar setzt man da mal das Kind vor die Tür und macht zu. Ich versuche es immer so zu regeln dass das nicht schreiend von statten geht und habe ggf. auch mal meine Tochter bei einem (internen) Call kurz auf dem Schoß oder sie darf mir was zeigen/kurz kuscheln/..., aber ich arbeite eben (und mein Freund ist dann zuständig, jetzt zb auch morgens da ich schon arbeite bevor L in die Kita geht). Unsere Tochter ist sehr kooperativ und gelassen, bei einem Kind das schnell schreit/Wutanfälle bekommt, müsste ich sicher auch öfter mal schreiend vor die Tür setzen.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  12. Senior Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Darüber bin ich auch gestolpert und habe mich ganz kurz gefragt, was das über die Vaterqualitäten meines Mannes aussagt Aber er arbeitet halt, da ist es natürlich blöd, wenn er entweder während eines Telefonats gestört oder ständig aus der Konzentration gerissen wird. Da kann ich schon verstehen, dass man das Kind dann auch mal einfach vor die Tür befördert. Das sind doch echt Momentaufnahmen anhand derer man nicht unbedingt die Vaterqualitäten beurteilen kann. Zumal das ja auch nur die Darstellung einer 3. Person ist, die auch wiederum nur Ausschnitte mitbekommt.

    Aber natürlich ist es blöd, dass er morgens so lange rumtrödelt und er dadurch abends länger arbeiten muss. Aber wer weiß, er wird halt nachts auch kaum Schlaf bekommen. ICH persönlich könnte da wohl auch nicht direkt um 6 morgens straight losarbeiten, um möglichst früh fertig zu sein, um dann das quengelnde Kind zu betreuen. Nicht falsch verstehen, natürlich braucht die Mutter Entlastung, aber das wird halt die gesamte Familie brauchen. Jetzt nur auf dem Vater rumzuhacken finde ich ziemlich unfair. Da finde ich es nicht verkehrt, sich auch außerhalb der Kernfamilie nach Unterstützung umzuschauen.

    Ich will den Vater nicht in Schutz nehmen, ich kenne ihn nicht, genauso wenig wie alle hier. Ich wollte die Punkte nur einwerfen, weil mir das hier zu einseitig betrachtet wurde.

  13. Addict

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich finde einfach, dass das Verhalten des Vaters sehr nach fehlender Wertschätzung der Arbeit der Mutter klingt. Die beiden sollten auf jeden Fall gemeinsam zu einer Beratung gehen, nicht sie allein.

  14. Newbie

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Weg
    Geändert von align (19.12.2020 um 12:35 Uhr)

  15. Senior Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Was hat sie denn zum Thema Beratung gesagt?

  16. Senior Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Es kann doch auch gut sein, dass es vowiegend am Schlafentzug liegt? Ich fand (und finde) das aber extrem zermürbend und je weniger Schlaf, desto kürzer ist meine Zündschnur.
    (Ein bisschen denke ich aber schon "selbst schuld", wenn sie trotz der schwierigen Situation jede externe Hilfe/Betreuung ablehnt.)

  17. Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ja, aber sie hat ja das Kind geohrfeigt?? Also geht es ja nicht nur um Entlastung zu ihrem Wohl...
    And all I want to do is ride bikes with you
    And stay up late and watch cartoons

  18. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Vielleicht kannst du ihr ja einfach nochmal sagen, dass du ihr auch gerne bei der Suche hilfst, wenn sie möchte. Du wirst sie nicht drängen, aber bist da, wenn du sie da unterstützen sollst.
    I will dance
    when I walk away

  19. Newbie

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Weg
    Geändert von align (19.12.2020 um 12:35 Uhr)

  20. Senior Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich möchte hier mal betonen, dass die Auswirkungen von Schlafmangel, der dauerhaften Fremdbestimmung und der ggf negativen Entwicklung der Paarbeziehung nichts ist, was man mit vorgeburtlichem Kontakt zu Kindern oder Geschwistern antizipieren kann.

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