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  1. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Also Kinderbubble hin oder her, es IST möglich, sich mal eine Stunde (eine Stunde! Das ist doch eigentlich eh nichts, wenn man sich unter Freunden trifft und plaudert) auf eine andere Sache zu konzentrieren. Es wäre überhaupt kein Problem, das Handy einfach in der Tasche zu lassen bzw. vorher zu vereinbaren, dass angerufen wird, wenn wirklich ein Notfall eintritt und ansonsten trifft man sich halt zu einer bestimmten Zeit wieder und dazwischen ist Sendepause.
    Und auch am Spielplatz kann man ein Kind spielen lassen bzw. nebenher gehen und helfen oder aufpassen wenn nötig und sich dabei unterhalten, das geht.

    Insofern, ja, ich wäre nach so einem Treffen auch sehr genervt. Und ja, ich wäre auch eine Persönlichkeit, die dann einfach sagt, ok wenn das Interesse anscheinend nicht da ist dann halt nicht. Ich würde da von mir auch wohl auch eher nicht mehr nachlaufen. Und wenn sie sich nicht helfen lassen will und alle Ratschläge ohnehin abschmettert, ja gut, dann soll sie halt weiter unter der Situation leiden.

    ABER, wie auch jimi jetzt schon geschrieben hat... da ist ja auch noch das Kind. Das bereits einmal geschlagen wurde. Also auch wenn es mir um die Freundin/Mutter dann vielleicht gar nicht mehr so leid täte, dann könnte ich trotzdem nicht ignorieren, dass da ein kleines Kind bei einer scheinbar überforderten Mutter und einem desinteressierten Vater ist, und hätte einfach Sorge, dass so ein Auszucker nochmal passiert.

    Insofern würde ich es wohl auch so versuchen, einfach nochmal nachzufragen, wie sie das Treffen fand, ihr dann meine Meinung dazu sagen und auch die Sorge ums Kind ansprechen. Und sehen, was passiert... wenn sie sich dann abwendet, lässt sich das halt auch nicht ändern, aber komplett unerwähnt lassen könnte ich die Sorge ums Kind wohl auch nicht.

  2. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ist vermutlich sehr verschieden, wie Menschen auf sowas reagieren.
    Ich hatte auch mal eine Freundin in einer grob ähnlichen Situation, als ich noch nichtmal ansatzweise an Kinder gedacht habe. Also sie hat die Kinder nicht geschlagen, war aber sehr in ihrer Kleinkindwelt gefangen und konnte auch in Gesprächen nicht da raus. Es gab sie nicht mehr ohne Kinder, und der Mann war auch sehr wenig präsent und so.

    Ich habe sie einfach weiterhin als meine Freundin gesehen, mich so gut es ging auf ihre Welt eingelassen, sie mit Kindern getroffen, mir erzählen lassen, was die Kinder so machen, wie ihr Alltag aussieht u.s.w. Und als es ihr psychisch immer schlechter ging, bin ich ihr lahrelang "nachgelaufen", wenn man das so nennen will.
    Mir ging es da gar nicht darum, wie ich mich akut fühle, sondern das war meine Freundin und fertig. Leider ging die Freundschaft dann doch auseinander, aber das tut mir auch Jahre später noch leid und ich denke noch viel an sie. Im Herzen ist sie immer noch meine Freundin.

  3. Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich weiß ja nicht genau, wie eng eure Freundschaft ist. Habt ihr die Art von Freundschaft, wo du ihr sagen könntest: "Wenn du denkst, es geht nicht mehr und dass du gleich ausrasten und vielleicht deinem Kind wehtust, dann ruf mich stattdessen an - egal zu welcher Uhrzeit."?

  4. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Von außen ist das einfach schwer zu beurteilen.
    An sich hat sie im Moment halt auch keine anderen Themen als das Kind. Man weiß jetzt nicht, ob sie nur davon geredet hat, weil sie zumindest irgendwas erzählen wollte. Oder ob sie wirklich nichts anderes interessiert.
    Mir selbst hat da übrigens auch geholfen wieder arbeiten zu gehen und nicht nur Mutter zu sein. Aber ich hatte jetzt glaub ich auch nie die krassen Probleme mit meinen alten Freunden während der Elternzeit. Also die haben sich für mein Kind interessiert und waren auch ganz begeistert es mal wiederzusehen. Aber wir sind dann oft mit dem Kinderwagen ne Runde gelaufen und haben über alles Mögliche geredet und da gab es auch genug abseits vom Kind. Ich war da über Ablenkung auch ganz froh.

    Ich finde es im Übrigen aber auch völlig okay an irgendeinem Punkt zu sagen, dass man auf die Freundschaft keine Lust mehr hat. Man selbst ist ja jetzt auch kein Therapeut, bzw. der andere muss ja auch das Bedürfnis nach Hilfe haben.
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  5. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Von wegen über das Kind reden, weil man sonst keine andere Themen hat - das kenne ich zb. ganz anders. Ich hab mittlerweile so gut wie keine Freundin mehr ohne Kind und die meisten sind sogar froh, wenn man eben nicht nur über das Kind/Baby redet (wurde auch explizit so kommuniziert). Natürlich sind die Kinder irgendwann auch mal Thema, das ist ja völlig normal, weil sie zum Alltag gehören (so wie der partner zb.), aber die nehmen nicht mehr Raum ein als andere Themen. Ich freue mich, wenn die ich die Kinder sehe, bin aber auch froh, wenn wir ab und an über andere Themen reden. Ich habe eine freundin, die, so ist mein Gefühl, tatsächlich außer den Kindern kein anderes Thema hat (bzw. wenn es um andere Dinge wie Arbeit geht, dann redet sie immer für ihren Ehemann, also z.b. „bei xyz ist das so und so“). Da merke ich mittlerweile, dass wir so weit auseinander sind, dass ich sie persönlich nicht mehr als Freundin bezeichnen würde, weil wir uns einfach wahnsinnig auseinandergelebt haben. That said, aktuell ist es ja scheinbar tatsächlich so, dass die Freundin nichts anderes erlebt als das Kind und ihren mann. Offenbar ist das ja aber auch so gewollt und ihr Bedürfnis ist wohl nicht groß genug, Einzelzeit zu haben (sonst würde sie ja nicht nach 1h wieder zurückwollen). Kann aber natürlich auch sein, dass sie sich da einfach wahnsinnig unsicher fühlt, weil sie das lange nicht mehr gemacht hat (und vielleicht hat sie auch ein schlechtes Gewissen, ihr Kind allein zu lassen, bzw. kann sich von dieser verpflichtung nicht lösen). Deshalb würd ich ihr noch eine Chance geben und nach einer Weile nochmal probieren. Eventuell auch einfach klar sagen, dass du dir das anders vorstellst und wirklich explizit einen Abend/Mittag nur mit ihr haben willst. Wenn sich das nicht bessert und sie das nicht möchte, würde ich das ganze ruhen lassen. Ich finde es zwar gut, dass du dich darum bemühst, ihr zu helfen, aber sie muss das auch wollen, sonst macht das einfach wenig Sinn und du ärgerst dich darüber.
    Geändert von Schnelmi (01.11.2020 um 22:32 Uhr)

    gmitsch gmatsch gmotsch

  6. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ergänzend zu Schnelmi... ich hab ja selbst ein Kind und könnte da auch dauernd drüber reden im Sinne von Stunden mit irgendwelchen Geschichten füllen. Aber ich möchte das selbst eben auch nicht, wenn ich mich mit Freunden/Freundinnen treffen, selbst bei denen nicht, die selbst auch Kinder haben. Also natürlich erzählt man sich da ein bisschen, aber ich finde es selbst eher nervig, wenn Personen dann nur noch dieses Thema haben.

    Mag sein, dass man selbst vielleicht nicht viel anderes zu erzählen hat, aber es ist ja auch möglich, dann einfach die andere Person zu fragen, so dass sie Dinge aus ihrem Leben erzählt und daraus ergeben sich dann vielleicht eh automatisch Themen abseits vom Kinderthema.
    Wenn man eben WILL und wenn es einem selbst bewusst ist, dass man eigentlich die ganze Zeit nur Kinderthemen bespricht, obwohl das Gegenüber damit selbst gar nicht so viel anfangen kann.

  7. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Natürlich kann MAN das. Oder frau halt.
    Aber die besagte Freundin kann das anscheinend gerade nicht, weil sie vollkommen in ihrer Welt gefangen ist.

    Ich kann das total nachvollziehen? Und das ist doch gerade das Problem mit ihr, das war doch schon im Ausgangspost Thema.
    Ich glaube nicht, dass ihr momentanes Leben eine bewußte Entscheidung ist, dass sie alles GENAU SO haben will. Ich glaube viel eher, dass sie mit vielem insgeheim unglücklich ist, aber einen unheimlichen Druck verspürt und da nicht rauskommt.

    Ist halt die Frage, ob man da als Freundin was machen kann. Vermutlich so direkt nicht, außer "für sie da sein", wenn sie das möchte.

  8. Member

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Natürlich kann MAN das. Oder frau halt.
    Aber die besagte Freundin kann das anscheinend gerade nicht, weil sie vollkommen in ihrer Welt gefangen ist.

    Ich kann das total nachvollziehen? Und das ist doch gerade das Problem mit ihr, das war doch schon im Ausgangspost Thema.
    Ich glaube nicht, dass ihr momentanes Leben eine bewußte Entscheidung ist, dass sie alles GENAU SO haben will. Ich glaube viel eher, dass sie mit vielem insgeheim unglücklich ist, aber einen unheimlichen Druck verspürt und da nicht rauskommt.

    Ist halt die Frage, ob man da als Freundin was machen kann. Vermutlich so direkt nicht, außer "für sie da sein", wenn sie das möchte.
    Sehe ich auch so.

  9. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    ja natürlich passt das speziell zu ihr, aber in einigen posts hier klang es so, als sei das die norm und das hab ich so eben nicht erlebt (auch nicht bei Freundinnen, die über die Elternzeit hinweg zu Hause geblieben sind. auch mit denen gingen Unterhaltungen über die Kinder hinweg sehr gut). den fall, der hier geschildert wurde, wo zb. Gegenfragen gestellt wurden, finde ich z.b. völlig ok. aber so klang es ja bei der TE nicht. ich finde es auch gut, dass die TE versucht, der Freundin zu helfen - aber, es muss halt auch von der Freundin gewollt sein. deshalb würde ich ihr das durchaus auch kommunizieren, dass die treffen auch dazu dienen sollen, der Freundin mal eine pause vom stressigen kleinkind-alltag zu geben. wenn aber von der Freundin nicht viel zurückkommt (bzw. wenn das gar nicht gewollt ist), würde ich mich schon irgendwann zurückziehen, weil ich persönlich für mich gemerkt habe, dass ich so einseitige Freundschaften sehr auslaugend finde. auch so völlig unterschiedliche Lebensrealitäten, wo sich die jeweils andere nicht hineinversetzen kann, haben irgendwann dazu geführt, dass Freundschaften bei mir ausgelaufen sind, weil einfach das gegenseitige Verständnis irgendwann fehlte. deshalb finde ich es durchaus legitim, wenn man für sich feststellt, dass man auf diese art der Freundschaft vielleicht nicht so viel lust hat (wie gesagt, ich würds jetzt noch nicht aufgeben, aber zu lange probieren bringt meiner Erfahrung auch nix). vielleicht muss man sonst das Thema der möglichen Überforderung auch einfach mal klar ansprechen und fragen, wie man die Freundin da unterstützen könnte. wenn von ihrer Seite keine Unterstützung gewünscht ist, kann man da aber auch einfach nicht viel machen.

    gmitsch gmatsch gmotsch

  10. Enthusiast

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich wäre auch sehr enttäuscht und genervt von so einem Treffen gewesen. Und es ist natürlich auch immer ein sehr doofes Gefühl, wenn man jemandem helfen möchte und diejenige dann die Hilfe die man gibt nicht annehmen will oder kann.

    Ich glaube ich würde die Freundin fragen, was sie von dir möchte. Möchte sie einfach nur eine Zuhörerin für ihre Sorgen und Nöte? Möchte sie im Grunde genommen gerne mal mit dir eine Auszeit von ihrem Alltag haben und wenn ja, was braucht sie, dass das nächstes Mal möglich ist? Möchte sie, dass du einfach in ihre Bubble eintauchst und gut? Möchte sie, dass du sie unterstützt eine Veränderung zu erreichen?

    Und je nachdem, was sie möchte kannst du dann entscheiden ob du das auch möchtest oder nicht.

  11. Newbie

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ich wollte kurz berichten wie es weitergegangen ist. Das Kind wird seit dieser Woche bei einer Tagesmutter eingewöhnt und es scheint gut zu laufen. Ich hab gestern lange mit ihr telefoniert, denn sie ist fix und fertig wegen der Beziehung zu ihrem Mann, der sich um nichts kümmert. Was ich z. B. gar nicht wusste, ist, dass er ihr letztes Jahr zu Weihnachten „vergessen“ hat etwas zu schenken. Und das ist nur die Spitze des Eisberges von sehr vielen Kränkungen, die sie in den letzten Jahren erlebt hat.

  12. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Danke für das Update - wie kam das jetzt so schnell mit der Tagesmutter?
    Scheiße... was für ein Arsch... klingt nach fast schon klassischer Geschichte.

    Wie weit ist sie denn, was eine Trennung angeht?
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  13. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Vielleicht wäre eine Familienberatungsstelle was für sie? Also für sie alleine. Wo sie mal darüber reden kann wie sie Grenzen setzt usw.
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  14. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von Delisha Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre eine Familienberatungsstelle was für sie? Also für sie alleine. Wo sie mal darüber reden kann wie sie Grenzen setzt usw.
    Puh, also ich verstehe den Gedanken dahinter, und ja, ich finde es auch naheliegend, das zu empfehlen... aber eigentlich ist das doch jetzt wieder ganz klassisch. Der Mann ist ein Arsch und die Frau bekommt Empfehlungen, was SIE tun könnte (für die Beziehung, für die Familie).

    Sie TUT die ganze Zeit, und SIE ist (den Schilderungen nach) nicht diejenige, die die Beziehung und die Familie an die Wand fährt.
    Wenn jemand jetzt also Beratung bräuchte, dann ist das der Mann. Sofern der überhaupt daran interessiert ist, irgendwas zu retten, das wäre wohl überhaupt mal die erste und wichtigste Information, die es bräuchte. Und abhängig davon muss er was tun. Und wenn er das nicht will, dann ist es tatsächlich an ihr, für sich zu entscheiden, was die Konsequenz sein wird.

  15. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Zitat Zitat von wendo Beitrag anzeigen
    Puh, also ich verstehe den Gedanken dahinter, und ja, ich finde es auch naheliegend, das zu empfehlen... aber eigentlich ist das doch jetzt wieder ganz klassisch. Der Mann ist ein Arsch und die Frau bekommt Empfehlungen, was SIE tun könnte (für die Beziehung, für die Familie).
    Mein Gedankengang ist eigentlich eher, dass sie dort gestärkt wird und den Typen endlich vor die Tür setzt.....
    Für mich klingt das nicht so als könnte man bei dem Typen noch was reißen. Aber sie ist nicht stark genug dem mal die Meinung zu geigen. Sondern erträgt einfach nur.
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  16. Urgestein

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Damit sie auch die Optionen sieht die sie hat - der Typ muss meiner Ansicht nach weg, überflüssiger Ballast und wird sie nur unglücklich machen.
    “Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied”

    “Doch, doch”, ruft das Känguru, “die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.”

  17. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Ok ja wenn es darum geht, dass eine Trennung im Raum steht und sie sehen muss wie es für sie weitergehen wird. Dafür muss sie sich dann definitiv Unterstützung holen, wie gesagt.

    Aber in Delishas erstem Post klang das für mich so nach "sie muss lernen, wie sie Grenzen setzt, damit die Beziehung wieder auf Spur kommt" - also ja Grenzen setzen lernen muss sie mit Sicherheit auch, aber eben für sich selbst.

  18. Get a life!

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Sorry ich denk schon lange nicht mehr so optimistisch Vergesse schon manchmal, dass es auch andere Optionen gibt...
    Bin selbst Alleinerziehend. Und es ist wichtig, dass man seine Optionen kennt. Dass man auch weiß wie man die Trennung gut vorbereiten kann. Gerade solche Typen drehen dann gerne durch und üben Macht übers Kind aus. Da muss man gut vorbeugen.
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  19. Newbie

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Er ist seit einem Jahr in Therapie, weil er eine schwierige Kindheit hatte. Er kann nicht über Gefühle reden und weicht Konflikten aus, bzw. schweigt sie Tage an, wenn sie eine Ansage macht. Das vertrackte ist, dass er das Schweigen nicht als Machtinstrument verwendet, sondern er erstarrt innerlich. Manchmal läuft er weinend weg, wenn sie anfangen zu streiten. Er bekommt sich schlichtweg nicht organisiert und hat dafür null empfinden. Er sollte letztens fürs Wochenende einkaufen und kam mit drei Dosensuppen und etwas Aufschnitt nach Hause.
    Und wie gesagt: er fängt jeden Tag spät an zu arbeiten und sieht den Kleinen abends maximal zwei Stunden.
    Ich hab ihr gesagt, dass sie mit ihm reden MUSS, das es so nicht weiter gehen kann. Sie sagt, sie sei ihm gegenüber abgestumpft und resigniert und hat derzeit keine mentalen Reserven für so ein Gespräch.

    Das mit der Tagesmutter war ein glücklicher Zufall.

  20. V.I.P.

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    AW: Freundin überfordert mit Kleinkind

    Dann vielleicht doch erst mal eine Paartherapie? Gibt es ja auch kostenfrei, je nachdem, wo sie wohnen. Er scheint ja aus deiner letzten Beschreibung eher blockiert als unwillig. Ansonsten bin ich bei Delisha. Ich selbst wäre das alles im Nachhinein anders angegangen.
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    Solution
    Conclusion
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