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  1. Stranger

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    Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Hallo liebe Bym-Community,

    mich treibt zur Zeit ein großes Fragezeichen umher und ich möchte (bzw. leider muss) eine Entscheidung treffen, was mir aber wahnsinnig schwer fällt.

    Möchten wir/möchte ich ein zweites Kind?

    Ich bin mir bewusst, dass diese Frage niemand außer mir beantworten kann, jedoch wollte ich Euch fragen, ob Ihr eventuell wisst, ob es "Profis"/Coaches für eine solche Frage gibt, damit ich mein Gedankenchaos mit der Hilfe von jemandem lösen kann.

    Auch finde ich natürlich spannend, zu hören, ob es jemandem ähnlich geht.

    Herzliche Grüße!

  2. Addict

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Psychotherapeutinnen?
    Was spricht für dich/euch denn dafür, was dagegen?
    A lot of bread was buttered on the side of no distinction

  3. Junior Member

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Ist es in der Überlegung oder schon unterwegs?

    Ich hab zwei "ungeplante" Kinder und kenne das Gedankenchaos. Beim ersten habe ich länger überlegt, ob ich es bekomme, war auch in der Schwangerschaftsberatungsstelle.
    Schreib mir gerne eine PN.
    BauchSagtZuKopfJa

  4. Stranger

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Zitat Zitat von Kainene Beitrag anzeigen
    Psychotherapeutinnen?
    Was spricht für dich/euch denn dafür, was dagegen?
    Hey

    Ja, Psychotherapie wäre jetzt auch so mein Gedanke gewesen. Schaue mich jetzt gerade schon am Wohnort bezügliches Coaching und Psychotherapie um.


    Für ein Kind spricht für mich...
    ..., dass unsere Tochter dann ein Geschwister hat. Sowohl in der Kindheit, aber auch später. Ich bin so froh und glücklich über meine beiden Geschwister. Entscheidungen/Pflege der Eltern lastet auf mehreren Schulter, etc.

    ..., wir lieben unsere Tochter abgöttisch. Mir war nicht klar, dass man eine solche Liebe empfinden kann. Das noch einmal zu erleben / auszuweiten, finde ich einen tollen Gedanken.

    ..., noch mehr "Familienleben", als "Paar-mit-Baby"-Leben


    Gegen ein Kind spricht...

    ... schon jetzt sind wir derzeit mit Energie und Ressourcen ziemlich am Rand. Vor allem nachts

    ... wir genießen eigentlich gerade, dass wir wieder etwas freier werden und nicht mehr ganz so unersetzlich sind

    ... ich frage mich, ob ich nicht eventuell auch als einem "gesellschaftlichen" Druck heraus handele

    ... wir sind beide, aber vor allem auch ich, ein Mensch, der auch viel Zeit mit sich alleine braucht

  5. Stranger

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Zitat Zitat von BauchSagtZuKopf Beitrag anzeigen
    Ist es in der Überlegung oder schon unterwegs?

    Ich hab zwei "ungeplante" Kinder und kenne das Gedankenchaos. Beim ersten habe ich länger überlegt, ob ich es bekomme, war auch in der Schwangerschaftsberatungsstelle.
    Schreib mir gerne eine PN.
    Hey

    ne, es ist in der Überlegung. Unterwegs ist noch nichts ;-)
    Ich schreibe Dir mal eine PN

  6. Urgestein

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Ich habe zwei Kinder und finde es entspannender, wenn beide gleichzeitig anwesend sind, weil sie sich viel miteinander beschäftigen. Das hängt natürlich von den Charakteren ab, muss nicht so sein, und ist vielleicht auch phasenweise so. Und sie bereichern sich gegenseitig unglaublich. Also dieses Geschwisterding ist finde ich schon ne ziemlich tolle Sache. Sie sind echt Partners in Crime. Und das Gefühl Kinder und Eltern sind jeweils ein Team und es ist eher „gleichberechtigt“.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  7. Stranger

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Hey BauchSagtZuKopfJa,

    ich kann leider aufgrund zu weniger Beiträge leider keine PNs schreiben.

    :-(

  8. Stranger

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind



    Hey Efeu,

    das klingt gut. Das wäre auch meine Traumvorstellung. Welchen Altersabstand haben die beiden?

  9. Urgestein

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Knapp 5 Jahre.
    „Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

  10. Urgestein

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Ja, so ist es bei uns auch (Abstände hier 2j3m bzw 2j10m bzw 5j1m). Wobei es zu zweit besser geklappt hat als inzwischen zu dritt, zu zweit war es ganz oft einfach ein spieldreamteam, jetzt sind häufiger 2 ein Dreamteam und der/die dritte ärgert/stört/darf nicht mitmachen (wechselnde Koalitionen). Aber ein (kleines) Kind alleine finde ich am anstrengendsten.
    Gilt leider nur tags, nachts ist es erst mal anstrengender, wobei da der Stress ja mit der Zeit abnimmt (so ab 5 Jahren zumindest hat k1 einfach in 99% der Nächte allein durchgeschlafen).
    Geändert von narzisse (12.01.2021 um 17:14 Uhr)

  11. Ureinwohnerin

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Zitat Zitat von Efeu Beitrag anzeigen
    Ich habe zwei Kinder und finde es entspannender, wenn beide gleichzeitig anwesend sind, weil sie sich viel miteinander beschäftigen. Das hängt natürlich von den Charakteren ab, muss nicht so sein, und ist vielleicht auch phasenweise so. Und sie bereichern sich gegenseitig unglaublich. Also dieses Geschwisterding ist finde ich schon ne ziemlich tolle Sache. Sie sind echt Partners in Crime. Und das Gefühl Kinder und Eltern sind jeweils ein Team und es ist eher „gleichberechtigt“.
    ja, hier auch so
    Wir haben auch einen Abstand, bei dem klar ist, dass sie noch lang nicht wie Ebenbürtige zusammen spielen können (oder nie), und ich hätte nie gedacht, dass sie trotzdem so cool zusammen sein würden.

    Aber anstrengender ist es schon. (Sie sind aber auch beide noch eher klein.)

  12. Member

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Wie alt ist denn deine Tochter?
    Sorry, wenn ich es überlesen habe.

    Also hier sind es fast genau 4 Jahre Altersunterschied und ich habe ja mit Eifersucht gerechnet. Aber dass es so krass wird, hätte ich nicht gedacht.
    Die Große ist zweitweise wirklich anstrengend und dreht in Gegenwart der Schwester total auf. Da wird dann gerne mal das Händchen gequetscht o.ä.
    Das wollte ich nur hinzufügen. Damit muss man eventuell auch erstmal rechnen. Langsam wird es aber besser. Die Kleine steht total auf sie und lacht bei niemandem so viel wie bei ihrer Schwester. Das ist wiederum

  13. Senior Member

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Ich empfinde ein Kind alleine immer wie Urlaub. Altersabstand 5 Jahre.
    Zu zweit gibt es den Großteil des Tages Streit, außer sie spielen getrennt (also ich mit der Kleinen und der Große in seinem Zimmer).
    Der Große ist glaube ich ein geborenes Einzelkind und er kommt durch die Schwester auch einfach oft zu kurz und er ärgert sie fast ununterbrochen, nimmt ihr alles weg und ist grob zu ihr.
    So einmal pro Woche kommt es mal für 30 Minuten vor, dass sie was zusammen machen, ohne dass es Geschrei gibt.
    Immerhin sehen sie durch ein Geschwister jetzt im Lockdown noch ein anderes Kind statt gar keine.

  14. Addict

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Hier ist es sehr phasenweise es gibt viel ärgern und Eifersucht, aber es gibt auch gemeinsam Quatsch machen und anhimmeln. Es sind ziemlich genau 4 Jahre Abstand bei uns. Ich würde auf jeden Fall davon abraten deshalb ein 2. Kind zu bekommen, weil man sich einen Spielkamerad*in oder Verbündete fürs 1. wünscht, auch wenn ich den Gedanken sehr gut nachvollziehen kann. Ich würde versuchen das zu trennen: was ist wirklich euer Wunsch, was ist der gesellschaftliche Druck, was sind die Wünsche für euer 1. Kind?

  15. Member

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Ha, meine Frage.
    Ich hätte gerne ein zweites Kind, und das auch in nicht allzuferner Zukunft.
    ABER: ohne Corona-Impfung traue ich mich nicht. Ich hoffe ich werde bald geimpft....

    (Meine Arbeit und eine weitere Schwangerschaft werden eh eine Herausforderung, das traue ich mir mit der permanenten Angst mich anzustecken irgendwie nicht zu.)

  16. Senior Member

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Bei uns ist es eher wie bei Sophie. Wobei es grad glaub nur so extrem war, weil wir ständig aufeinander hockten. Uns Eltern ging es ja auch so, dass wir von der Situation im allgemeinen derzeit genervt und gereizt sind, das haben wir auch bei den Kindern gemerkt. Es wurde die letzte Zeit wieder sehr viel gestritten, geärgert, geschrien, wehgetan usw.
    Wir haben schon öfter insgeheim gedacht, wie einfach wir es mit dem Großen allein gehabt hätten . Der ist allein einfach sehr unkompliziert, wird aber unausstehlich, wenn ihm was nicht passt im Zusammenhang mit seinem Bruder und lässt all seine Gefühle an ihm aus.
    Trotzdem denke ich aber, dass die zwei sich gegenseitig bereichern und ergänzen, sie sind sehr fixiert aufeinander und immer zusammen anzutreffen. Dass mal einer von beiden allein spielt kommt selten vor (dass sie ruhig zusammen spielen noch seltener ).
    Wir haben die Entscheidung für ein zweites Klnd noch nie ernsthaft bereut, der Kleine bereichert unser Leben jeden Tag auf Neue. Es wird meiner Meinung nach auch nicht alles anstrengender, bei uns hat sich die Anstrengung nicht verdoppelt, wenn man das überhaupt so aufrechnen kann. Mit einem Kind waren wir oft überfordert, sind mit dem Haushalt nicht hinterhergekommen usw. Das klappt jetzt erstaunlicherweise viel besser.

    Warum müsst ihr das denn jetzt unbedingt entscheiden? Warum könnt ihr nicht warten bis die Entscheidung leichter für euch zu fällen ist?

  17. Regular Client

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Wie alt ist denn Euer erstes Kind eigentlich? Und ja, gibt es Gründe, warum die Entscheidung so drängt?

    Efeu, über Deinen Beitrag hab ich mich sehr gefreut, dass die beiden "trotz" des Altersabstands so viel miteinander anfangen können. Meine beiden haben auch 5 Jahre Abstand, sind aktuell 6,5 und 1,5 Jahre alt und können nicht so viel zusammen machen bisher. Die Große ist einfach oft genervt vom Kleinen, der natürlich noch nicht viele Spiele mitspielen kann, die sie so interessieren und der sehr gerne an ihren Kram geht und durcheinanderbringt etc.... Mal sehn wie es wird, wenn sie älter sind. Es gibt mittlerweile schon durchaus immer öfter total schöne Momente, wo sie mit ihm spielt, tobt, Bücher anguckt. Da geht einem als Eltern echt das Herz auf .

  18. Urgestein

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Was mir dazu einfällt:

    - anfangs wird es natürlich anstrengender. Die Nächte, die Eifersucht, später der Streit. Es haut schon rein.
    - Kinder sind aber nicht ewig so klein, irgendwann schlafen sie durch und so, die ganz anstrengende Zeit geht tatsächlich auch vorbei. Bei zwei Kindern dauert es natürlich länger als bei einem, aber auch dann.
    - Bißchen später besteht immerhin die Möglichkeit, dass sie auch zusammen spielen, auf jeden Fall ist immer ein anderes Kind da, das ist auch schonmal was.
    - Je mehr Kinder, desto mehr Lärm und Trubel, und desto mehr muss man sich auch auf sie einstellen. Mehr Termine, mehr Kinderfreunde, mehr Kindergeburtstage , mehr Streit, mehr potenzielle "Probleme" (wenn eins unproblematisch isst, ist das andere vielleicht mäkelig etc.)
    - Es zwingt einen niemand, einen besonders geringen Geschwisterabstand zu haben. Wenn für euch der richtige Zeitpunkt ist, dann ist er das. Auch größere Abstände können toll sein, und es ist echt von Vorteil, wenn das größere Kind schon verständig ist und einiges alleine kann.

  19. Urgestein

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Helgoland: Große Abstände sind echt toll *find*
    Mein großes Kind kann seinen Geschwistern (v.a. dem ganz "Kleinen", 6,5 Jahre Abstand) ganz toll vorlesen, ihn sogar mal kurz babysitten, weil der Kleine eh macht, was der Große vorgibt
    Aber gleichzeitig können alle drei auch gleichberechtigt zusammen rumtoben. Oder zusammen Lego spielen: die "Kleinen" finden es toll, was der Große alles bauen kann, und der Große findet es toll, wenn die Kleinen ihn bewundern
    Natürlich gibt es auch viel Streit, aber das gehört wohl dazu.

  20. Addict

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    AW: Entscheidung für / gegen 2. Kind

    Wenn ich bei Freunden Geschwister mit größerem Abstand erlebe, sehe ich eigentlich auch immer solche Dinge wie Whassup beschreibt. Also schon gemeinsames Spielen ggf. mal, aber mehr etwas helfen/zeigen/vormachen.

    Meine Kinder sind 3 und 5 und ehrlich gesagt gab es hier die letzten Jahre eher Eifersucht und Rivalität oder sie spielten halt miteinander, so wie "gleichaltrige" Kleinkinder halt so spielen. Mal sehr vertieft und niedlich, aber es gibt halt schnell Streit, den sie im Grunde nicht selbst irgendwie schlichten sondern der in Tränen, Wut und Geschrei endet.
    Das ist wahnsinnig anstrengend (gewesen), aber das liegt vielleicht auch zum Teil am Charakter und ich habe jetzt natürlich auch erst die eher anstrengenden Anfangsjahre hinter mir. Man merkt jetzt schon, dass es einfacher wird.
    Ich habe auch eher das Gefühl, dass die Kinder sich selbst als Gleichalt und quasi ebenbürtig von den Fähigkeiten her sehen. Oder halt der eine kann das, der andere das. Aber hier wird wenig bewundert oder umsorgt/geholfen.

    Dennoch: ich finde ein Kind alleine (besonders ein Kleinkind) unter Erwachsenen wirklich am anstrengendsten und wir haben uns einfach eher eine andere Familienkonstellation vorgestellt. Und hatten einfach noch den Wunsch nach einem Kind.
    Das hat für uns alle Besorgnis überwogen (wir benötigen eigentlich auch jeder viel Zeit für uns und ja, das gibt's meiner Meinung mit jedem weiteren Kind einfach noch weniger).

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