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  1. Regular Client

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    Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Bei meinem Sohn, 7, wurde heute eine Fructoseunverträglichkeit (keine Intoleranz) festgestellt.
    Er leidet seit über einem Jahr an sehr häufigen Bauchschmerzen und hat immer wieder Durchfall.

    Einerseits bin ich erleichtert endlich zu wissen, woran es liegt, andererseits kommt jetzt auch noch das genaue Planen vom Essen und der Verzicht auf einiges dazu


    Ist hier auch jemand betroffen bzw. die Kinder?
    Oder auch von einer anderen Art der Unverträglichkeit?
    Wie gut lässt sich das in den Alltag integrieren?

    Ich muss erstmal ausloten, was er wirklich weglassen sollte und was manchmal noch geht...
    Er LIEBT Obst, besonders Äpfel, Trauben, Melone und Apfelmus und Honig...

    Und bin am Überlegen, wie es dann ist, wenn er woanders isst, zB im Hort oder bei Freunden... Ob er dann verzichten sollte und das überhaupt selber regeln kann.

    Ach Mensch, das hat jetzt irgendwie noch gefehlt
    Aber wird hoffentlich machbar sein.
    Für Tipps etc. bin ich dankbar.
    let the good times roll.

  2. Addict

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Meine Kinder sind nicht betroffen. Aber mein Neffe. Er hat ganz krasse Neurodermitis, die insbesondere durch unglaublich viele Lebensmittel ausgelöst wurde. Er war damals ca 3 Jahre als das festgestellt wurden und durfte fast nichts mehr essen, was Kinder gerne mögen.
    Jahre lang gab es einen Plan was gar nicht geht, was nur ab und zu etc. Auch im Kindergarten und zb bei Besuch bei uns musste sich dran gehalten werden. Das ging relativ gut, und er hat schnell selbst gemerkt, was ihm gut tut und was nicht und hat sich einigermaßen dran gehalten. Klar gab es immer Mal das er versucht hat, was zu essen was eigentlich nicht geht.
    Wichtig war, das natürlich alle so mit essen (zb durfte er keine Tomaten essen, also gab es keine Tomatensauce mehr wenn er mit gegessen hat).

    Bei meinem Sohn ist ein Junge der ist gegen alle Nüsse allergisch, da wissen auch alle Bescheid und Geburtstagskuchen gibt's immer nur ohne Nüsse.

    Ich glaube für Eltern ist es oft schwerer als für die Kinder selbst. Er wird sicher merken, dass er keine Bauchschmerzen/Durchfall mehr hat, wenn er manches nicht mehr isst.

  3. Urgestein

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Ich habe das auch. Geholfen hat, dass ich erstmal drei bis vier Wochen auf alles mit Fruktose verzichtet habe. Das ist gar nicht so leicht, ich habe mir damals ein Buch mit genauen Angaben, was wo drin ist gekauft. Heute gibt es dazu bestimmt eine App. Dann habe ich ganz langsam angefangen und probiert und kann sehr viel wieder essen. Saft ist ein absolutes No Go, Fruchtjoghurts gehen gar nicht und leider auch sehr viel Eis. Manchmal hilft es, Traubenzucker unterzurühren (bei Erdbeeren mache ich das manchmal). Es gibt bei DM auch einen kleinen Bereich mit fruktosefreien Süßigkeiten. Habt Ihr auch auf Sorbit getestet?
    Allein? Aber allein ist doch so eine Reise nur halb so schön. Gut, ich komme mit. Zu zweit sind wir stärker und brauchen uns vor nichts zu fürchten.

  4. Regular Client

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Oh gott, Eis
    So ein Mist. Geht Milchspeiseeis? Oder ist da auch versteckte Fructose drin?

    Auf Sorbit wurde glaube ich nicht getestet... Macht das nochmal einen Unterschied?

    Stöckchen, wie alt warst du, als du die Diagnose hattest? Hast du dich daran gewöhnt? Danke für den dm-Tipp, da schaue ich mal.
    Das mit den Süßigkeiten und Obst wird hart werden, denke ich.

    Ich frage mich, wie das mit dem Mittagessen im Hort funktionieren soll...
    let the good times roll.

  5. Urgestein

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Bei mir wurde das auch diagnostiziert und ich hatte auch bei vielen Sachen Beschwerden. Allerdings ist es mit der Zeit immer besser geworden. Ich habe Sachen, die ich als besonders problematisch erfahren habe, dann länger weggelassen. Mittlerweile komme ich nur noch ganz selten in die Situation, dass ich "zu viel" hatte, also ich hatte den Eindruck, der Darm regeneriert sich auch ein Stück weit, wenn man ihn vor diesen Sachen längere Zeit bewahrt.

  6. Regular Client

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Ein Kind in meiner Familie hatte als Kleinkind eine Milchallergie. Da musste natürlich auch immer drauf geachtet werden, es gab dann das meiste vegan (die Eltern ernähren sich vegetarisch). Mittlerweile ist das aber wieder weg. Das war natürlich auch blöd wegen Schokolade, Eis,... Das Kind wusste aber selbst auch genau, was es durfte und was nicht und hat andere auch darauf hingewiesen.
    Sakamoto: hat eventuell eine exhibitionistische Ader
    Oh don't even get me started! I keep watchin' that show and I'm waitin' for the darn dragon to show up and, and kick everyone's butt! But all I get is wiener, wiener, wiener. It's not all gay wiener, but when they DO show a straight guy's wiener, it's all soft and floppy. Even though he just got done humpin' a pretty girl! Why is that? Because a soft wiener isn't threatening, just like a gay wiener.

    HEATHCLIIIIIIFFFF~

  7. Member

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Ich hab lange Zeit ganz schön Probleme mit Neurodermitis gehabt und als mir klar war, dass die Ernährung ein großer Hebel ist, war das nicht "So ein Mist, ich darf vieles nicht/kaum essen" sondern "Ich kann was gegen dieses Elend tun, ich hab meine Neuro in der Hand und nicht andersrum".

    Bei den Ernährungsdocs im NDR gibt es einiges an Erklärungen zu dem Thema Fruktoseintolleranz und auch Listen mit Nahrungsmitteln, die gehen / nicht gehen und Rezepten.

  8. V.I.P.

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    AW: Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

    Meine Kinder haben beide eine Kuhmilcheiweißunverträglichkeit. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran und hat auf dem Schirm was die Kinder essen können und was nicht. Die Kinder wissen das auch, bzw. fragen jedes Mal, ob sie das essen können, wenn sie etwas angeboten bekommen. Beim Großen gibt es aber nach wie vor Probleme mit Bachschmerzen und Durchfällen. Wir haben hierzu einen Termin bei einem Spezialisten in einigen Wochen. Ich vermute, dass er auch eine Fruktoseintoleranz hat. Es tritt insbesondere auf, wenn er viel Obst und auch schon mal Obstsäfte zu sich nimmt.
    Die Gedanken sind frei!

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