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  1. V.I.P.

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    Vorderwandplazenta

    Ich interessiere mich für Erfahrungen, insbesondere wenn ihr den Vergleich zur Hinterwandplazenta habt.

    Ich habe schon alles gehört von "Kind erst ab der 24. Woche richtig gespürt und dann auch nur schwach" bis "eigentlich kaum ein Unterschied"...wahrscheinlich wird das hier ähnlich sein, aber was soll's

    Ich bilde mir ein immer mal was zu spüren (weiß aber nicht ob ich es so zuordnen würde, wenn ich es nicht schon kennen würde, manchmal ein bisschen Rumgewühle und sonst dieses Dehnen, wobei ich dachte dass letzteres erst viel später kam), aber bei meiner Schwangerschaft mit Hinterwandplazenta konnte man zu dem Zeitpunkt schon von außen sehen wie das Baby wandert, das ist jetzt definitiv anders. Und dieses Entlangstreichen quasi unter der Bauchdecke spüre ich (natürlich) auch nicht.

    Die Herztöne ließen sich mit Dopton aber sehr gut hören und das Ultraschallbild war auch sehr gut, hatte gelesen dass das eingeschränkt sein kann.
    Und ist es wirklich so, dass man eher mit Stößen gegen den Bauch aufpassen muss? Habe mit meiner Gyn noch gar nicht dazu gesprochen, wurde beim Feinschall festgestellt und danach war ich nur bei der Hebamme und habe nicht gefragt.
    Geändert von wieauchimmer (11.04.2021 um 22:09 Uhr)
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  2. V.I.P.

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    AW: Vorderwandplazenta

    Ich hatte bei K1 und K2 eine Vorderwandplazenta und bei K3 eine Hinterwandplazenta.
    Es war schon ein Unterschied, aber jetzt auch nicht so extrem. Die Bewegungen habe ich schon früher gespürt und vor allem gesehen (aber bei den beiden Großen auch nicht extrem spät, sondern eher durchschnittlich, so 18. Woche würde ich schätzen). Allerdings waren die Tritte und Bewegungen nach außen hin bei der Hinterwandplazenta viel mehr sicht- und spürbar, wobei K3 auch einfach viel viel aktiver im Bauch war als die beiden Geschwister. Bei der Vorderwandplazenta habe ich die Bewegungen nach innen zu den Organen hin dafür ein bisschen mehr gespürt.
    Ja, ich glaube auch, dass man bei Stößen ein bisschen mehr aufpassen muss, wobei es da ja wirklich um starke, nicht „alltägliche“ Stöße geht.
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥♥

  3. Addict

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    AW: Vorderwandplazenta

    Ich hatte beim zweiten Kind auch eine Vorderwandplazenta. Ich habe ihn etwas später gespürt und vielleicht auch etwas gedämpfter. Gegen Ende der Schwangerschaft konnte ich genau sagen, wo die Plazenta ist, weil es eine größere Fläche gab, wo ich nie Bewegungen gespürt habe. Aber da der Bauch dann größer war, war das eben nur ein Stück vorne und wie er mir in die Rippen getreten hat zB habe ich immer noch sehr genau gemerkt Ansonsten habe ich von dem Baby nie ein schönes Ultraschallbild vom Gesicht bekommen, weil er sich in den entscheidenden Momenten immer hinter der Plazenta versteckt hat. Die Feindiagnostik war auch etwas komplizierter aber möglich. Es hat aber echt kaum eine Rolle gespielt, ich hatte es ehrlich gesagt schon total vergessen, bis ich den thread gesehen habe.

  4. Ureinwohnerin

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    AW: Vorderwandplazenta

    Jimi, bist du sicher, dass K3 aktiver war oder hast du einfach mehr davon mitbekommen wegen der Plazenta?

    Ich hatte nämlich den gleichen Eindruck, aber das „aktive“ Hinterwandplazenta-Kind ist jetzt außerhalb des Bauches eine verschlafene Kartoffeln im Gegensatz zum ersten Kind Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob ich das einfach wegen der Plazenta unterschiedlich mitbekommen und eingeschätzt habe.

    Ich hatte den Eindruck, bei der Vorderwandplazenta musste sich das Kind auch öfter Platz in Richtung meiner Organe schaffen und ich hatte ständig irgendwelche Schmerzen von Tritten. Das war jetzt viel besser.

    Wegen Stößen hat meine Frauenärztin nie irgendwas gesagt.
    Hochtechnologie in modernen Küchen treibt immer mehr unfähige Frauen ins Berufsleben.

  5. Urgestein

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    AW: Vorderwandplazenta

    ich habe alle drei kinder als bewegungsfaul wahrgenommen. selbst bri den zwillingen habe ich statt tritten nur ein stupsen wahrgenommen, gleichwohl ich ihr füße deutlich unter der bauchdecke erkennen konnte.

  6. V.I.P.

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    AW: Vorderwandplazenta

    Zitat Zitat von Tinelli Beitrag anzeigen
    Jimi, bist du sicher, dass K3 aktiver war oder hast du einfach mehr davon mitbekommen wegen der Plazenta?
    Ja, er hat sich wirklich extrem viel bewegt bis zur Entbindung, hat sich ständig noch gedreht und bei jeder „fremden“ Berührung durch die Hebammen bei der Vorsorge im Geburtshaus ist er fast ausgeflippt. Die Hebammen waren auch immer ziemlich beeindruckt und meinten, dass das mit ihm sicher sehr lustig wird, wenn er dann draußen ist. Ich hatte auch ein bisschen Sorgen deshalb und habe sogar danach gegoogelt - aber ich habe viele Erfahrungsberichte gelesen, dass die im Bauch extrem lebhaften Kinder dann draußen nicht viel lebhafter waren als andere Kinder und so war es dann bei uns auch.
    Sicher hat die Plazenta auch eine Rolle gespielt, aber er hatte wohl auch einfach viel Fruchtwasser und generell viel Platz im Bauch. Er hat bis zum Schluss Purzelbäume gemacht und lag auch mit dem Kopf immer woanders bei den Untersuchungen, gerne lag er auch am Ende noch einfach quer, während K2 zB ab der 24. Woche oder so in SL lag und sich da nicht mehr wegbewegt hat.
    Er war mit 55cm und fast 4,5kg um einiges größer und schwerer als die anderen beiden, also echt umso erstaunlicher, dass er bis zum Ende so mobil sein konnte...
    Wohin führt mein Weg?
    Ich kann es nicht sehn.
    Was macht es schon aus,
    Wohin Leute gehn?
    ♥♥♥

  7. V.I.P.

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    AW: Vorderwandplazenta

    Danke, das klingt ja ganz gut Also bis auf die schmerzhaften Tritte innen...bei meiner Tochter mit HWP tat fast nie was weh, obwohl sie auch SEHR aktiv war. Ich hatte auch extrem viel Fruchtwasser und sie konnte sich noch wenige Wochen vor ET problemlos komplett drehen, beim CTG hat sie sich, wenn zu viel Krach gemacht wurde um sie zu wecken, in BEL gedreht Und dann aber danach recht schnell wieder zurück (in der einen Klinik wollten sie beim Geburtsanmeldungsgespräch schon einleiten, damit sie sich nicht nochmal drehen kann...da sind wir dann nicht hin). Von ruhiger werden in den letzten Wochen/Tagen hatte ich auch nichts gemerkt. Nach der Entbindung war sie dann aber auch nicht außergewöhnlich aktiv. Und ein Bild vom Gesicht hatten wir auch nie, weil sie sich immer weggedreht hat.
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die besser sind als das Schweigen.

  8. Member

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    AW: Vorderwandplazenta

    Ich habe keinen Vergleich, da nur 1 Kind, aber ich habe auch die Bewegungen recht schwach gespürt. Dafür genauso früh wie alle anderen, allerdings immer auf der Seite wo die Plazenta nicht war. (Sie war vorne links).
    Ich fand es ok, hab mich immer gewundert das Leute tatsächlich nicht schlafen konnten oder litten unter den Bewegungen, weil ich das nie hatte. Es war auch mal ein Tag ohne jede spürbare Bewegung dabei.

    Ultraschall ging immer, an der Bauchdecke gespürt oder gesehen hab ich nie was.

    Ich bin auch mal hingefallen (nicht auf den Bauch) und die Ärztin war tiefenentspannt.

  9. Alter Hase

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    AW: Vorderwandplazenta

    Ich hab auch keinen Vergleich, aber bei mir ist es schon wieder ganz anders als bei awkward
    Ich hab meinen Sohn in der 20. Woche erstmals eindeutig gespürt, nur wenige Tage vor dem Papa von außen. Die Bewegungen wurden mit steigenden Wochen immer stärker, teilweise schmerzhaft und ich hab ganz deutlich Po und Füße sehen können. Meine Plazenta lag mittig oben.
    alles ist ein märchen

  10. Regular Client

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    AW: Vorderwandplazenta

    Zitat Zitat von lilly* Beitrag anzeigen
    Ich hab auch keinen Vergleich, aber bei mir ist es schon wieder ganz anders als bei awkward
    Ich hab meinen Sohn in der 20. Woche erstmals eindeutig gespürt, nur wenige Tage vor dem Papa von außen. Die Bewegungen wurden mit steigenden Wochen immer stärker, teilweise schmerzhaft und ich hab ganz deutlich Po und Füße sehen können. Meine Plazenta lag mittig oben.
    Hier ähnlich, Bewegungen hab ich etwa ab der 20. SSW gespürt, und kurz darauf waren sie auch von außen eindeutig zu bemerken. In den letzten Schwangerschaftswochen waren die Bewegungen auch sehr deutlich von außen sichtbar. Ich hatte, bis der Bauch sich abgesenkt hatte und das Kind dann endlich in SL lag, immer die Füßchen in den Rippen und hab da auch öfters einen Tritt abbekommen. Sie war auch recht aktiv. Aber als so richtig schmerzhaft hab ich es nie empfunden.
    "Wäre es nicht schön, wenn der Frankfurter Zoo ein Wombat-Pärchen erwerben könnte?
    Ich kann mich an diese freundlichen und rundlichen Tiere mit viel Identifikation aus meiner Kindheit
    erinnern und wäre sehr froh, wenn ich sie wiedersehen dürfte. [...]
    Und schließlich, wie steht es mit den Zwergnilpferden, die es einmal in Berlin gab?"

    (T. W. Adorno, Brief an den Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek vom 23.04.1965)

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