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  1. Senior Member

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Ja, das mit der anderen Welt denke ich mir so oft. Ich habe häufig das Gefühl, dass ich diesbezüglich was verpasse.

    Ich habe überhaupt keine Hemmungen, als Erwachsene noch was Neues zu lernen. Abseits von Corona habe ich eigentlich permanent irgendwas Neues ausprobiert. Aber Klavier? Angeblich ist ein e-Piano ja für den Einstieg nicht so geeignet, habe ich gelesen? Und ein richtiges Klavier ist erst recht eine Kosten- und Platzfrage. Hm.

    Aber falls dafür auch wer eine Idee hat: Sehr gerne!
    Warum sollte ein epiano nicht so geeignet sein?

  2. Ureinwohnerin

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zu einem anderen Instrument oder überhaupt einem Instrument, wenn kein Interesse besteht, würde ich Kinder nicht überreden. Ich hatte zwei Jahre lang Klavierunterricht bei einer wirklich wunderbaren Lehrerin und fand es trotzdem richtig blöd und war froh, als ich aufhören musste, weil meine Lehrerin weggezogen ist. Das Klavier war halt da, weil meine Mutter spielt und sie wollte gerne, dass meine Schwester und ich auch spielen, für uns war das aber nicht das richtige Instrument und dementsprechend haben wir auch nie geübt und nur wenig Fortschritte gemacht. Das war echt rausgeschmissenes Geld (und nicht wenig, wir hatten Privatunterricht, weil es in der Musikschule ellenlange Wartelisten gab).
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  3. Foreninventar

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Sockenmonster Beitrag anzeigen
    Was vielleicht coronabedingt eine schöne Idee für deinen Sohn ist um sich nochmal mit den verschiedenen Instrumenten auseinanderzusetzen eine CD wie "Tina und das Orchester" von Marko Simsa. Der Karneval der Tiere ist auch sehr schön von ihm, gibts inklusive Buch. Da werden auch nochmal die Klangfarben der einzelnen Instrumente vorgestellt. Gibt es sicherlich auch in der Bücherei zum Ausleihen.
    Danke, das ist eine gute Idee.


  4. Foreninventar

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Ich mag mich hier mal ein bißchen ranhängen, wenn du nichts dagegen hast, cyan.
    Sehr gern.

    Ich selber hab nur naturgemäß gar keine Tipps zu dem Thema. :‘)


  5. Foreninventar

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von kwiat Beitrag anzeigen
    Warum sollte ein epiano nicht so geeignet sein?
    Weiß auch nicht. Ich plappere doch nur nach, was ich gelesen habe. :‘) Weiß nicht mal mehr wo.

  6. Urgestein

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Weiß auch nicht. Ich plappere doch nur nach, was ich gelesen habe. :‘) Weiß nicht mal mehr wo.
    hier spielt das kind seit 4 jahren auf einer sehr schlichten e-piano-leihgabe der schule und ich bin sehr glücklich damit. da wir es im sommer abgeben müssen, muss ich mich mal über etwas bessere e-pianos schlau machen. aber dem kind reichte es für den einstieg völlig.

  7. Addict

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Ups

    Naja, viele Kinder lernen ja ein Instrument. Cool findet er das jetzt nicht unbedingt bei anderen.

    Schlim finde ich es auch nicht, nur schade vielleicht. Und manche Eltern haben ja schon den Ansatz "Es wird ein Instrument gelernt und eine Sportart ausgeübt", damit das Kind mal mit beidem in Berührung kommt. Ich finde das im Prinzip auch gut, auhören kann man ja immer wieder. Ich will eigentlich keinen Druck machen, bin selbst völlig ohne Druck, was Hobbies angeht, aufgewachsen. Aber vielleicht ist ein größerer Stupser auch nicht verkehrt. Hm.
    also mit 11 würde ich da nicht mehr anfangen, ihn zu überreden, wenn er nicht will. mein eines kind habe ich ab der ersten klasse tatsächlich zu musikunterricht gezwungen bzw. deutlich überredet. der ist so faul, der hätte sich niemals dazu durchringen können, singt aber total gerne und schön und mag musik schon immer. er spielt jetzt seit vielen jahren gitarre, liebt es, spielt stundenlang, singt dazu, ist total happy. unsere verabredung war, er muss es ein halbes jahr machen, dann kann er selbstverständlich aufhören. war dann klar, dass er weitermacht.
    aber mit 11 klappt das ja nicht mehr.
    ich würde an eurer stelle die kleine schwester mit einem instrument anfangen lassen und vielleicht findet er das dann spannend. (muss ja nicht das gleiche instrument werden, aber vielleicht findet er musik machen spannend.)

  8. Foreninventar

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    AW: Kind und Musikinstrument

    @serafina
    Cool. Vielleicht mache ich das nach Corona ja doch mal.

    Ich recherchier schon. Ich könnte für den Anfang auch mal eines mieten. Hm.

  9. Urgestein

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Danke für die Einschätzung nightswimming.
    Ja, es wird vermutlich so laufen. Die kleine Schwester ist eh total musikalisch, lernt jetzt Noten, kann mit mir zweistimmig singen () und wird das ganz toll machen.
    Ich glaube nichmal, dass wir beim Großen den Zeitpunkt verpasst haben, er mag (und kann) Musik halt einfach nicht. Vermutlich hätte er mittlerweile eh aufgehört. Aber schade finde ich´s schon, dass er es nichtmal probiert hat.
    Now is the winter of our discontent

  10. Enthusiast

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    AW: Kind und Musikinstrument

    @cyan

    Meine große Tochter hat zwei Jahre die musikalische Früherziehung besucht. Im zweiten Jahr hat sie dort Glockenspiel gelernt. Die Musiklehrerin dort hat selbst Geige gespielt und daraufhin wollte meine Tochter unbedingt Geige lernen. Der Wunsch kam bei ihr auch so mit 5 1/2 auf. Ich hätte sie lieber ein anderes Instrument zum Einstieg lernen lassen, aber sie wollte Geige lernen. Nachdem sie ein dreiviertel Jahr täglich (also wirklich täglich) gefragt hat, wann sie Geige lernen kann, hat sie dann Unterricht bekommen. Sie spielt jetzt seit etwas mehr als drei Jahren.

    Wir finden beide, dass es ein recht anspruchsvolles Instrument ist. Meine Tochter sagt klar, dass sie es sich leichter vorgestellt hat. Sie ist (immer noch) nicht der Typ, der unaufgefordert übt, obwohl sie klar sagt, dass sie weiter Geige spielen möchte. Sie braucht auch viel Unterstützung beim Üben, weil es schwierig ist parallel nach den Noten zu schauen, zu schauen, dass die Finger korrekt liegen und dann noch dass sie die Bogeneinteilung (Streichmuster, keine Ahnung wie das "richtig" heißt) richtig macht.
    Wahrscheinlich gibt es jede Menge Wunderkinder, die das alles ganz alleine auf Reihe bekommen, aber ich bin schon sehr in ihr Üben involviert. Das ist auch schön oft und stärkt unsere Beziehung, wenn unsere jüngere Tochter aber mal lieber Klavier oder so lernen möchte, wo der Ton einfach stimmt, sobald sie die richtige Taste trifft, wäre das auch sehr, sehr okay.

    Das Auspacken und Vorbereiten ist für meine große Tochter scheinbar auch eine ziemliche Hürde, die sie oft davon abhält ihr Instrument in die Hand zu nehmen. Sie sitzt fast täglich immer mal wieder so zwischendurch am E-Piano (wofür sie keinen Unterricht bekommt, aber sie spielt so ein bisschen für sich), das passiert mit ihrer Geige quasi nie.

    Ich glaube an deiner Stelle würde ich mal abwarten, wie dauerhaft der Wunsch deines Sohnes ist Geige zu lernen cyan und dann entweder eine passende Lehrkraft für Geige suchen oder lieber erstmal was Richtung Instrumentenkarussel suchen.



    @Whassup

    Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass es gut funktioniert einen Elfjährigen noch zum Musikunterricht zu überreden, wenn ihn das so gar nicht begeistert. Er müsste ja auch regelmäßig üben und da täglich Überzeugungsarbeit zu leisten stelle ich mir nicht so prickelnd vor. Vielleicht ist er einfach euer Sportler-Kind. Falls er doch noch Lust bekommt auch noch mit einem Instrument anzufangen, wenn er sieht, dass seine Schwester mit Begeisterung dabei ist, kann er das ja immer noch machen. Aber ohne eigene Motivation stelle ich mir das echt schwierig vor.

  11. Urgestein

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von cyan Beitrag anzeigen
    Aber Klavier? Angeblich ist ein e-Piano ja für den Einstieg nicht so geeignet, habe ich gelesen? Und ein richtiges Klavier ist erst recht eine Kosten- und Platzfrage. Hm.

    Aber falls dafür auch wer eine Idee hat: Sehr gerne!
    E-Pianos sind super (und ab einem gewissen Preislevel auch wirklich sehr(-sehr) Klavier-vergleichbar! Ich hatte als kind/Jugendliche 9 Jahre Klavierunterricht und immer nur auf Klavier/Flügel gespielt und dann ab dem Studium ein (gutes) e-piano bekommen und finde nicht, dass sich das Spielen darauf groß unterscheidet (wobei ich das e-piano immer leiser als ein echtes Klavier gestellt hab, was echt gut ist, wenn man nicht im EFH wohnt; ich hatte als Jugendliche auch teilweise tinitusanflüge nach längerem Üben, weil ein akustisches Klavier in einem eher kleinen Raum halt ECHT laut sein kann). Meine Tochter lernt seit kurz vor ihrem 6. Geburtstag auch darauf Klavier (also gute anderthalb Jahre jetzt), das ist gar kein Problem. Wichtig ist eine gute Anschlagsdynamik und ein "natürlicher" Anschlag (das kann man glaub nur gut beurteilen, wenn man selbst schon lange Klavier spielt, vielleicht kennst du jemanden, der das für dich beurteilen kann). Und ich persönlich finde diese stage-pianos viel ungeeigneter als echte, "fest unterbaute" e-pianos, weil die deutlich wackeliger sind, wenn man nicht nur mittig in mezzoforte spielt, sondern auch mal ff unten oder oben auf der Klaviatur. Dann spart man platztechnisch natürlich nicht wirklich viel gegen ein richtiges Klavier, aber dafür hat man halt auch viel mehr klavier- und weniger keyboardfeeling.
    (Mein Klavier hat 2004 glaub 3200€ oder so gekostet. 1x hab ich die Klaviatur ersetzen lassen, nachdem k1 als Baby mal eine ordentliche Portion Milch reingekotzt hat und paar Tasten danach dauerhaft geklemmt haben. Ansonsten keine Probleme und noch immer top in Schuss. Ähnliche Modelle kosten heut vermutlich nochmal weniger, die Technik hat sich da ja nochmal weiterentwickelt.)

    Ich würde für Zuhause aus Lärmgründen nur noch gute E-Pianos kaufen. Klaviere eigenen sich eigentlich erst ab musiksaalgröße wirklich (und dann sind Flügel aber auch schon wieder geiler).

  12. Urgestein

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Misaki Beitrag anzeigen
    Das Auspacken und Vorbereiten ist für meine große Tochter scheinbar auch eine ziemliche Hürde, die sie oft davon abhält ihr Instrument in die Hand zu nehmen.
    Das war bei mir bei allen Instrumenten außer Klavier auch so, am schlimmsten bei Klarinette. Immer erst mal 5 min zusammenbauen 🙄 Geige Kann man ja immerhin prinzipiell offen stehen lassen und muss dann nur noch den Bogen vorbereiten, das geht schon schneller...

    Zitat Zitat von orako Beitrag anzeigen
    Also wenn er sich jetzt fuer gar nichts interesieren wuerde, faend ich die Ansage, zumindest IRGENDEIN Hobby auszuprobieren, richtig. Aber wenn er explizit gerne mehr Sportarten ausprobieren will, wuerde ich persoenlich wohl das mehr foerdern als ihn stattdessen fuer einen Nachmittag in den Musikunterricht zu schleifen.
    Ja, seh ich auch so.

  13. Addict

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Misaki Beitrag anzeigen

    Das Auspacken und Vorbereiten ist für meine große Tochter scheinbar auch eine ziemliche Hürde, die sie oft davon abhält ihr Instrument in die Hand zu nehmen. Sie sitzt fast täglich immer mal wieder so zwischendurch am E-Piano (wofür sie keinen Unterricht bekommt, aber sie spielt so ein bisschen für sich), das passiert mit ihrer Geige quasi nie.
    Meine Geige hing mit Stütze an der Wand, das hat schon geholfen. Bogen spannen muss man natürlich trotzdem.
    "Mei Klubhaus isch bym."


    Wenn du die Bande zu mir kappen willst,
    werde ich nicht gewalttätig.

  14. Addict

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    AW: Kind und Musikinstrument

    ja das mit dem auspacken und aufbauen kann ich bestätigen. grad bei gitarre ist das auch deutlich nerviger, als einfach die flöte rauszuholen. aber irgendwas ist ja immer. jemand, der nciht üben mag, setzt sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ans einfach bereit stehende klavier

  15. Enthusiast

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von Graf_Zahl Beitrag anzeigen
    Meine Geige hing mit Stütze an der Wand, das hat schon geholfen. Bogen spannen muss man natürlich trotzdem.
    Ich seh schon, das lässt sich also noch optimieren bei uns.

  16. Enthusiast

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Zitat Zitat von nightswimming Beitrag anzeigen
    ja das mit dem auspacken und aufbauen kann ich bestätigen. grad bei gitarre ist das auch deutlich nerviger, als einfach die flöte rauszuholen. aber irgendwas ist ja immer. jemand, der nciht üben mag, setzt sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ans einfach bereit stehende klavier
    Bei 'ner Gitarre? Die kann doch auch einfach auf dem Ständer stehen, dann greift man die sich. Ich kennt niemanden, der eine Gitarre zu Hause aufwändig wegpackt.

  17. Addict

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    AW: Kind und Musikinstrument

    öh, stimmen? fußbänkchen, ständer, stuhl?

    also bei fünf musizierenden leuten in meiner wohnung haben wir hier nicht alle instrumente inklusive notenständer stets spielbereit rumstehen .
    außerdem muss man bei besseren instrumenten ja schon auch aufpassen, dass die niemand umschmeißt etc.

  18. Urgestein

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    AW: Kind und Musikinstrument

    OT: Für Gitarre kann ich eine Wand-Aufhängung empfehlen, wenn man dafür Platz hat. Sieht auch hübsch aus, finde ich.

  19. Get a life!

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Bei mir gabs damals auch in der Musikschule Musikalische Früherziehung. Das ging glaub ich so von 5-7 Jahre. Und mit 7 hab ich mir dann die Gitarre ausgesucht.
    Ich würde echt einfach mal bei der Musikschule nachfragen. Ich glaub das ist ein ganz normales Thema. Und wechseln ist dann auch kein Ding, wenn Geige doch nicht so perfekt ist.
    I will dance
    when I walk away

  20. Addict

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    AW: Kind und Musikinstrument

    Whassup, ich würde deinen Sohn keinesfalls zwingen oder auch nur nachdrücklich überreden. Ich würde wohl auf „Alles und jeder zu seiner Zeit“ setzen und hoffen, dass die Idee irgendwann von ihm selber kommt
    Zumal er ja mit dem Sport andere „sinnvolle“ Inhalte in seinem Leben hat und auch insgesamt kein Interesse an Musik zu haben scheint.
    Ich würde ihm wohl einfach nur anbieten, dass dieser Weg immer offensteht und er sagen soll, wenn er seine Meinung ändert, das kann ja mit der Pubertät eh sehr schnell passieren (mit wachsenden Vorlieben für eine bestimmte Musikart oder Band oder auch nur über so profane Fügungen, dass irgendeiner seiner Kumpels auf der Klassenfahrt Gitarre spielt und danach von allen Mädels angehimmelt wird )

    Wenn ich mir zB vorstelle, meine Eltern wären Golfer und hätten versucht, mich gut gemeint zu Golf zu überreden, weil das doch so toll sei und es doch so schade wäre, wenn ich mir diese Welt entgehen lasse...nee, hätte ich trotzdem nicht machen wollen. Und es rennt einem ja trotzdem nicht weg, wenn ich mit 45 Golf für mich entdecke (oder dein Sohn Schlagzeug oder Cembalo ), kann man es ja immer noch lernen (und sich drüber ärgern, dass man seinen Unterricht selber zahlen muss )
    Geändert von jackalope (14.04.2021 um 15:19 Uhr)

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