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Thema: Babyschlaf

  1. Addict

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    Babyschlaf

    Ein Thread zum Austausch über Babyschlafroutinen und Mut-mach-Tipps bei Schlafmangel

    Heute frage ich mich: wird je der Tag kommen, an dem das Baby nicht mehr ausschließlich auf oder an mir schläft?

  2. Regular Client

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    AW: Babyschlaf

    Ah, gutes Thema Wie alt ist dein Baby denn?

    Meine Tochter ist 6 Wochen alt und seit etwa 1,5 Wochen schläft sie tagsüber nur noch mit sehr engem Körperkontakt, heißt: Trage oder Tuch. Den Großteil des Tages trage ich sie, sie guckt gerne, was ich (oder wir, wenn der Papa abends auch da ist) mache und lauscht vor allem ganz aufmerksam (wenn ich allein bin, quatsche ich sie auch permanent voll und erzähle ihr, was ich da gerade mache usw.), aber sie schläft recht schnell dabei ein. Abends ist es tatsächlich auch die bevorzugte Einschlafhilfe. Zwischen 19 und 20 Uhr wird sie bettfertig gemacht und gestillt, zurzeit ist sie abends recht quengelig und weint viel (wegen Entwicklungssprung, Schreistunden, irgendwie sowas *seufz), im Tuch beruhigt sie sich aber sofort. Nach so 2-3 Stunden kann ich sie dann auch ablegen (ins Beistellbettchen!), auch nach dem Stillen und Wickeln in der Nacht schläft sie ziemlich schnell wieder ein und lässt sich da recht problemlos ablegen, wobei sie es natürlich schöner findet, irgendwann wieder bei uns im Bett mit Körperkontakt zu liegen (da reicht es dann auch, wenn sie nur ihre Hand oder ihren Arm irgendwo an mir dran hat).

    Das Tragen tagsüber nervt manchmal, aber ich bin froh, dass das gerade funktioniert und sie tagsüber genug schläft bzw. abends dann nicht so lange weint und gut in den Nachtschlaf findet. Im Kinderwagen liegt und schläft sie aber auch gerne, den nehm ich deswegen immer mal beim Spazierengehen oder wenn ich Erledigungen/Termine mit ihr wahrnehme (um auch mal meinen Rücken etwas zu entlasten).

  3. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Ach krass, ich wollte schon länger genau so einen Thread aufmachen!

    Wie bist du denn an die Schlafberatung gekommen moth, und wie muss man sich das vorstellen? Kommt da jemand zu euch? Magst du vielleicht berichten?

    Bei uns ist glaub ich alles ganz normal für ein 3 Monate altes Baby, aber trotzdem irgendwie anstrengend. Sie schläft im zum Beistellbett umgebauten Gitterbettchen bei uns und macht darin tagsüber auch ihre Naps. Ich probiere, sie alle zwei Stunden hinzulegen und dann schläft sie im Idealfall zwei Stunden, als grobe Richtlinien von 11-13 Uhr und von 15-17 Uhr, um 19 Uhr geht sie für den Tag ins Bett. Ich glaube, unser Baby ist echt so ein Routine-Kind, der feste Ablauf tut ihr total gut und sie schläft dann auch lang, aber im Alltag ist es manchmal schon einschränkend, weil sie, wenn sie nur ein bisschen "drüber" ist, deutlich schlechter schläft.

    Unser Hauptproblem ist gerade der Schnulli...es läuft an doofen Tagen beim Einschlafen nämlich so ab: Bettroutine ist gemacht, Baby liegt im Bett, Augen halb zu, sichtlich hundemüde, will schlafen, Schnulli fällt vor Müdigkeit raus, quengeln, jemand muss ihn wieder reintun und das dann so gefühlt 20-1928272829 mal. Ich glaube manchmal, ganz ohne Schnuller wäre es einfacher, aber da kommt sie einfach nicht runter. An anderen Tagen klappt es dann so gut und sie schläft einfach ein. Ich hab aber noch nicht rausgefunden, woran es liegt.

    Einschlafstillen und nuckeln ist auch keine Option, weil sie danach immer erstmal aufrecht getragen werden muss, sonst spuckt sie sich im Schlaf voll.

  4. Addict

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    AW: Babyschlaf

    Hier ist das Baby 2 Monate.

    Tagsüber viel tragen stört mich überhaupt nicht, nur den Beckenboden An der Brust einschlafen und dabei neben mir liegen, klappt auch selten. Nur wenn Baby auf mir drauf liegt.

    Das mit dem Schnuller ist 1:1 auch so - eine Nacht lang habe ich den alle 30 Minuten reingesteckt und mir dann gesagt, dass ich den auch aus dem Fenster schmeißen kann. Eine Nacht habe ich gedacht, okay, dann darfst du so viel nuckeln wie du willst, Hauptsache, du lässt mich schlafen. Aber genau was maude sagt: Baby spuckt alles voll, wenn es zu viel trinkt und/oder nicht aufgenommen wird. Ich probier irgendwie jede Nacht was anderes :/

    An Schlafberatung habe ich auch schon gedacht, bin aber leider pessimistisch, weil ich denke, dass die sicher sagen, dass man ein Schlafprotokoll führen soll, aus dem ich dann nichts erkennen kann.

  5. Alter Hase

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    AW: Babyschlaf

    Mein Baby ist sieben Wochen alt und ich erkenne noch gar keinen Rhythmus. Struktur im Tag würde mir selbst sehr gut tun und alles etwas planbarer machen, aber es läuft echt jeder Tag anders. Ich merke immer nur, wenn er total übermüdet ist, erkenne aber keine Anzeichen dafür. Er gähnt nicht, reibt sich nicht die Augen oder so. Nachts schläft er aktuell zum Glück recht gut und nach dem Stillen halbwegs zügig wieder ein.
    Leider hat er noch oft Bauchschmerzen, die hindern ihn dann am Einschlafen oder wecken ihn nach kurzer Zeit wieder. Und so wird er müder und müder.

    Ab wann hatten eure Kinder eine grobe Schlafstruktur?

  6. Member

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    AW: Babyschlaf

    @Wannabe: Ich hatte Anfang letzten Jahres auch so einen auf-mir-Schläfer (im Gegensatz zur Tochter, die ab Tag 2 direkt neben mir geschlafen hat, aber an mich gekuschelt).

    Als der Pekipkurs beginnen sollte, hat er das noch gemacht, dann ist er ab 3 Monaten immer öfter in die Armbeuge runtergerutscht, dann zwischen Mama und Papa (mit den Kopf an Mamas Gesicht und den Füßen in Papas Gesicht). Inzwischen mit fast 1,5 schläft er nach Geschmuse oft auch mal allein ein. Ich lese dann daneben.

    Wenn es einen nicht wahnsinnig stört, würde ich das Kind machen lassen. Ich kenne das auch von meinen Freundinnen, dass sich die kleinen Klammeräffchen erstmal Nähe satt holen und sich selbst ablösen. Später alles wunderbar gut gebundene Kinder.

    (Der auf-mir-Schläfer hat übrigens ab 24 Uhr wenn wir alle im Bett waren und er das wusste ziemlich solide durchgeschlafen, die Tochter bis 3 nicht immer! Weiß natürlich nicht woran es liegt.)
    Geändert von Pinkmelon (14.04.2021 um 07:32 Uhr)

  7. Stranger

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    AW: Babyschlaf

    Oh Gott, tut dieser Thread gut! Meine Tochter ist fast zwölf Wochen alt und schläft auch nur auf oder direkt neben mir. Das stört mich noch nicht mal, wenn sie denn schläft und nicht alle anderthalb Stunden gestillt werden will oder total herumfuchtelt/wilde Geräusche von sich gibt. Aber die Kinder aus dem Geburtsvorbereitungskurs schlafen anscheinend alle im eigenen oder im Beistellbett und zwar acht bis zwölf Stunden lang und wollen höchstens alle vier Stunden mal gestillt werden. Dann fragt man sich zwischendurch schon ob man was falsch macht...

  8. Foreninventar

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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ich habe ein 8,5 Monate altes Baby zu bieten, das 4 Wochen ziemlich gut im eigenen Bett im Schlafzimmer geschlafen hat, dann noch einmal 4 Wochen sogar noch besser im eigenen Zimmer und jetzt seit 1-2 Wochen alle 30 Minuten aufwacht und schreit außer es darf bei uns im Bett schlafen Dann schläft es dafür sofort ein und wacht nur 2-3 mal zum Trinken auf aber so schlafen wir miserabel.

    Wir haben jetzt einen Termin bei der Schlafberatung gemacht.
    Schlafberatung, weil das Kind 2-3 Mal nachts aufwacht?
    Zwei mal wäre ein Traum hier und ich nicht in Ansätzen auf die Idee gekommen, dass ich da Beratung brauch?

    Würde mich auch über einen Bericht freuen!

  9. Member

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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Ananas-Limette Beitrag anzeigen
    Oh Gott, tut dieser Thread gut! Meine Tochter ist fast zwölf Wochen alt und schläft auch nur auf oder direkt neben mir. Das stört mich noch nicht mal, wenn sie denn schläft und nicht alle anderthalb Stunden gestillt werden will oder total herumfuchtelt/wilde Geräusche von sich gibt. Aber die Kinder aus dem Geburtsvorbereitungskurs schlafen anscheinend alle im eigenen oder im Beistellbett und zwar acht bis zwölf Stunden lang und wollen höchstens alle vier Stunden mal gestillt werden. Dann fragt man sich zwischendurch schon ob man was falsch macht...
    Nix, höchsten falscher Geburtsvorbereitungskurs.

    Im Ernst, man macht doch nichts falsch wenn ein Säugling größtmöglichen Nähebedarf hat. Wann wenn nicht in den ersten paar Wochen/Monaten?

    Es geht im Nachhinein sehr schnell vorbei und auch wenn es anstrengend war und oft unbequem (Rücken!) und ich in der Zeit glaub ich Augenfaltenmässig überproportional gealtert bin, ich fand es auch anrührend und schön, wenn ich der Babyschlafplatz war.

  10. Get a life!

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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Nee, weil er nur noch schläft, wenn wir bei ihm liegen! Das 2-3 mal ist ja wenn er bei uns im Bett schläft, das ist aber keine Option für uns auf Dauer.
    Ist aber dennoch ein ganz normales Muster und evolutionär begründet.
    Mir wäre es viel zu anstrengend, deshalb eine schlafberatung zu machen.... aber klar, wenn es euch nicht gut geht damit, müsst ihr versuchen was zu ändern...

  11. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    .
    Geändert von Inaktiver User (07.12.2021 um 21:14 Uhr)

  12. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Hier wurde es auch immer mal besser und schlechter und ich hatte nicht das Gefühl, dass wir Einfluss darauf haben. Ich lag aber glücklicherweise auch nie wach und hatte daher keinen Leidensdruck. Bzw. mit ca. 14 Monaten hat mich das eine Weile zuvor mal wieder eingesetzte nächtliche Dauernuckeln so genervt, dass ich das unterbunden habe. Das war für meine Tochter dann auch recht schnell ok (das wäre als Baby sicher anders gewesen) und sie hat dann ziemlich schnell einfach nachts gar nicht mehr nach der Brust verlangt (vorher war es aber auch quasi nur noch nuckeln, es kam kaum Milch) und hat dann oft durchgeschlafen (zuletzt habe ich vor dem Einschlafen gestillt, das hat sie dann plötzlich abgelehnt und zum Einschlafen und manchmal in den Morgenstunden kam sie ab da kuscheln, anfangs noch wirklich auf mir/meiner Brust, dann nur noch neben mir). Also das hat die Nächte definitiv extrem verbessert, aber der Moment war für uns beide auch irgendwie gekommen. Hätte ich das ein paar Monate früher versucht, hätte ich dann wahrscheinlich aufstehen und Fläschchen machen müssen und/oder es hätte ein riesiges Drama gegeben. Bis jetzt (fast ein Jahr später) ist es auch nicht nochmal deutlich schlechter geworden, es gibt nur einzelne Nächte in denen sie öfter wach wird und was trinken und/oder kuscheln will.

    Bzgl Temperatur ist es hier so, dass ich immer mal das Gefühl hatte, dass L vielleicht schlecht geschlafen hat weil ihr zu warm war und dann habe ich sie dünner angezogen. Meist war es dann wirklich besser, aber kann Zufall sein.
    Geändert von Inaktiver User (14.04.2021 um 23:32 Uhr)

  13. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von *Inaktiver User* Beitrag anzeigen
    Hat bei einer von euch irgendwas gegen das häufige Aufwachen geholfen oder muss man da einfach durch und hoffen, dass es bald von alleine besser wird?
    Hat sie vielleicht Hunger?

    N. hat bei neuen Zähnen immer auch tagsüber weniger getrunken/gegessen und kam dann nachts häufiger

    Sonst hab ich ihr gegen früh dann Dentinox drauf und ja, sonst abwarten

  14. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Mein jüngerer Sohn ist die ersten drei Jahre nachts phasenweise (viiiele Phasen!) ständig aufgewacht und lag dann oft stundenlang wach rum. Ich konnte dann auch nicht mehr einschlafen. Es war zermürbend.
    Seit er die drei überschritten hat ist es viel besser.
    Ich denke, das lag an Entwicklungsschritten, innerer Unruhe, Versichern, dass ich da bin.
    Ändern konnte ich daran leider nichts. Aber es war schon ätzend.

    Mein erstes Kind hat im ersten Jahr KATASTROPHAL geschlafen mit Weinen, alle halbe Stunde aufwachen etc.
    Der Horror.
    Waren auch bei einer Beratung, es hatte sich dann mit genau einem Jahr von selber erledigt und er schlief plötzlich durch, bis heute (7).

  15. Regular Client

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    AW: Babyschlaf

    Ich wollte gestern, nachdem ich sie den Tag davor wirklich den ganzen Tag getragen habe, den Mittagsschlaf mit ihr gemeinsam (!) im Bett machen, also stillen, kuscheln, auf meiner Brust liegen - Hauptsache, ich hätte sie nicht wieder tragen müssen. Tja, prompt die Quittung kassiert, das ging nämlich überhaupt nicht, nach über zwei Stunden Rumgewühle im Bett saß sie dann doch im Tuch, hat aber den ganzen restlichen Tag nie länger als eine halbe Stunde geschlafen. Abends ebenso, normal bettfertig gemacht, aber sie hat dann sogar im Tuch angefangen zu schreien und kam ewig nicht zur Ruhe, hat nur zwischendurch ein bisschen genickert. Stillen/Nuckeln hat auch nix gebracht. Gegen 24 Uhr ist sie dann völlig erschöpft eingeschlafen und dann auch fast fünf Stunden. Aber so geht das doch nicht auf Dauer

    Gerade liegt (!) sie neben (!) mir, aber sobald wir richtig in den Tag starten und sie dann wieder müde wird, gehts nur noch im Tuch. Ich mag jetzt gar nicht mehr groß rumprobieren mit anderen Sachen außer dem Tragen, weil ich keine Lust mehr auf solche Horrorabende wie gestern habe.

  16. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Hippie, vielleicht wäre eine federwiege ein Versuch wert? Das funktioniert hier neben dem Kinderwagen zum Tagschläfchen machen.

    Wir hatten hier bis Woche 12 eine echt ganz ordentliche Schläferin. Da hat sie meist 4-6 Stunden am Stück geschlafen (in der Nacht). Nun mit 5,5 Monaten ist es seit einiger Zeit echt extrem anstrengend. Sie trinkt nachts alle 1,5-2 Stunden. Mit Schnuller lässt sie sich nicht abspeisen.
    Dabei ist sie echt gut genährt und hängt gewichtstechnisch auf der 97. perzentile
    Ich frage mich immer ob ich etwas falsch mache, weil sie so viel trinkt. Und ich hoffe sehr dass sich der Zustand bald ändert.
    Was hier gut klappt ist das Beistellbett. Da lässt sie sich abends nach dem stillen ablegen und kommt auch erst morgens ab 5 zu uns ins Bett. Ich bin mir aber sicher dass das nicht an uns Eltern liegt sondern die kleine (warum auch immer) das einfach ok findet. Sie mag auch nicht gerne getragen werden und war vielleicht in ihrem Leben nicht mehr als fünfmal in der Trage. Das passt ja eigentlich auch dazu.

  17. Inaktiver User

    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von lilly* Beitrag anzeigen
    Mein Baby ist sieben Wochen alt und ich erkenne noch gar keinen Rhythmus. Struktur im Tag würde mir selbst sehr gut tun und alles etwas planbarer machen, aber es läuft echt jeder Tag anders. Ich merke immer nur, wenn er total übermüdet ist, erkenne aber keine Anzeichen dafür. Er gähnt nicht, reibt sich nicht die Augen oder so. Nachts schläft er aktuell zum Glück recht gut und nach dem Stillen halbwegs zügig wieder ein.
    Leider hat er noch oft Bauchschmerzen, die hindern ihn dann am Einschlafen oder wecken ihn nach kurzer Zeit wieder. Und so wird er müder und müder.

    Ab wann hatten eure Kinder eine grobe Schlafstruktur?
    Von dem was ich mir bisher so angelesen habe zum Thema, habe ich die Erkenntnis gewonnen, das manche Kinder diesen Rhythmus von alleine bekommen, aber manche auch Hilfe dabei brauchen. Vor allem tut es, wie du schon selber gesagt hast, ja auch den Eltern gut, wenn der Tag etwas planbarer wird. Bei uns gibt es noch folgene subtile Müdigkeitszeichen, veilleicht bemerkst du die: rote Augenbrauen oder Augen, wegschauen mit starrem Blick, auf dem Arm mit dem Gesicht zu meinem Körper so einkuscheln. Gähnen oder Augenreiben macht meine Tochter auch kaum, bzw. wenn es zu spät ist. Ich habe am Anfang auch deutlich überschätzt wie lange eine Baby wach sein sollte und so war sie auch oft übermüdet. Ich glaube bis zu 3 Monaten sollten Babies nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden wach sein. Wir legen sie im Moment tagsüber recht konsequent nach 2 Stunden hin und das ist oft echt der sweet spot, bei dem sie einfach nach ein paar Minuten einschläft. Das hat mir so ein bisschen gezeigt, dass dieses "Management" von Schlaf- und Wachzeiten sauwichtig ist. Und pucken hilft uns auch!

    Auf jeden Fall fühle ich mit dir. Ich hab auch so gelitten unter dieser Strukturlosigkeit, das ist so hart am Anfang.

  18. Addict

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    AW: Babyschlaf

    fand ich beim ersten kind auch so schlimm

    ich: oh mann, ich bin soo müde- schlafen eure kinder auch schlecht?
    andere mütter: also MEIN kind schläft von 23 bis 6h durch.

    grrr....

  19. Alter Hase

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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von dem was ich mir bisher so angelesen habe zum Thema, habe ich die Erkenntnis gewonnen, das manche Kinder diesen Rhythmus von alleine bekommen, aber manche auch Hilfe dabei brauchen. Vor allem tut es, wie du schon selber gesagt hast, ja auch den Eltern gut, wenn der Tag etwas planbarer wird. Bei uns gibt es noch folgene subtile Müdigkeitszeichen, veilleicht bemerkst du die: rote Augenbrauen oder Augen, wegschauen mit starrem Blick, auf dem Arm mit dem Gesicht zu meinem Körper so einkuscheln. Gähnen oder Augenreiben macht meine Tochter auch kaum, bzw. wenn es zu spät ist. Ich habe am Anfang auch deutlich überschätzt wie lange eine Baby wach sein sollte und so war sie auch oft übermüdet. Ich glaube bis zu 3 Monaten sollten Babies nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden wach sein. Wir legen sie im Moment tagsüber recht konsequent nach 2 Stunden hin und das ist oft echt der sweet spot, bei dem sie einfach nach ein paar Minuten einschläft. Das hat mir so ein bisschen gezeigt, dass dieses "Management" von Schlaf- und Wachzeiten sauwichtig ist. Und pucken hilft uns auch!

    Auf jeden Fall fühle ich mit dir. Ich hab auch so gelitten unter dieser Strukturlosigkeit, das ist so hart am Anfang.
    Danke für dein Mitgefühl und für die Tipps zu den nicht so offensichtlichen Müdigkeitsanzeichen. Das kann tatsächlich gut sein, dass ich das übersehe bzw. es erst wahrnehme, wenn es dann schon zu spät ist und ich deutlich merke, dass er total drüber ist.
    Ich bin selbst jemand, der gerne Struktur im Alltag hat und hoffe wirklich, dass wir das bald hinkriegen. Im Moment hab ich das Gefühl, dass nach 1,5 Stunden schon wieder Schicht im Schacht ist und er ein Schläfchen braucht, manchmal sogar schon nach einer Stunde. Aber erst ist ja auch erst sieben Wochen alt, die Zeitfenster werden sich da bestimmt noch verändern und ein bisschen größer werden.
    Ich versuche jetzt auch ihn immer nach etwa 1,5 Stunden spätestens zum Schlafen zu kriegen. Notfalls in der Trage, das geht immer. Und dann schauen wir mal...
    Beim Pucken flippt er leider völlig aus, das mag er gar nicht. Er hampelt sooo viel rum und ich denke, es würde ihm gut tun, aber jeder Versuch endet in bitterlichstem Geschrei. Dafür nimmt er jetzt ab und zu immerhin mal einen Schnuller, das beruhigt ihn zumindest etwas und hilft auch in den Schlaf.

  20. Member

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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von moth Beitrag anzeigen
    Ich arbeite gerade so bis 18:00, dann gibt es Abendessen, dann gehe ich mit dem Baby ins Bett weil es sonst nicht schläft, dann aufstehen, Frühstück, wieder arbeiten. Keine Sekunde am Tag Freizeit oder etwas Zeit für mich haben geht für mich auf Dauer einfach nicht.
    Ich muss ehrlich zugeben, das ist bei uns ähnlich. Wegen der verkürzten Kitazeiten für beide Kinder habe ich die Arbeitszeit etwas reduziert. Ich arbeite bis 15 Uhr, hole danach die Kinder, dann Kinderbetreuung, Abendessen, Schlafenlegen, ab 20 Uhr bleib ich einfach neben den Kindern liegen. Auch wenn ich dann theoretisch noch Zeit für mich hätte, bin einfach zu müde. Paar Seiten lesen und weg.

    Irgendwer hat halt nachts immer was. Der Kleine zahnt ja auch noch. Er hat erst 4 Zähne mit 1,5.

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