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  1. Stranger

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    Elternsein mit Behinderung

    Über Erfahrungen jeglicher Art, vor allem über positive Erfolgsgeschichten, würde ich mich freuen.

    Wie ich im Gesundheitsforum schon schrieb, beschäftigt mich ein starker Kinderwunsch, und zugleich Zweifel und Unsicherheit (bin krankheitsbedingt relativ stark eingeschränkt) .

  2. Member

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Kennst du den Blog von wheelymum?
    Auf Facebook ist sie auch in der Gruppe Log into Facebook | Facebook
    "Eltern (und welche die es werden wollen) mit Behinderung"

  3. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Kokosring, vielen Dank für den Link! Ich bin leider nicht bei Facebook (sollte ich vielleicht ändern), kenne aber Wheelymums Blog und bin großer Fan. Sie ist tatsächlich eine Art Vorbild für mich, auch weil ihre Art der Behinderung der meinen sehr zu ähneln scheint (sie benennt es ja nicht explizit auf dem Blog, aber so in etwa).

    Für meinen Partner und mich ist es sehr inspirierend zu wissen, dass ein Familienalltag so bunt und schön klappen kann.

  4. Addict

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Mein Papa ist in Folge eines Unfalls querschnittsgelähmt. In der Unfallklinik hat er einen jungen Mann kennen gelernt, der sein Schicksal teilt. Kurze Zeit später hat er aber mit seiner Frau eine Familie gegründet und sie haben inzwischen zwei Kids und sind super happy. Welche Sorgen machst du dir?
    Geändert von perfection (24.04.2021 um 11:27 Uhr)

  5. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Perfection, total schön, dass der Bekannte deines Vaters sogar 2 Kinder hat!

    Sorgen mache ich mir einerseits darüber, dass mein Partner und ich von dem Drumherum überfordert sein könnten, das wir organisieren müssten. Vermutlich brauchen wir eine Hilfe wie Elternassistenz für den Alltag. Mein Partner kann zwar viel im home office arbeiten und übernimmt ohnehin viel Anfallendes (das macht ihm auch Spass und macht er gern).
    Ich selbst könnte bei der Babypflege und im Haushalt sehr wenig bis nichts selbstständig machen, wenn es mal kurzfristig Not tut. Die Vorstellung stresst mich etwas, dass wir dadurch mal kurzfristig in Betreuungsnöte kommen könnten. Andererseits passiert das ja vielen Eltern mal und ist vielleicht auch nichts spezifisches...

    Daneben sind die Schwiegereltern unglücklich mit unserem Kinderwunsch. Sie sagen das völlig unverblümt. Dieser "gesellschaftliche Punkt" macht mir auch etwas Sorgen, weil ich mich ungern rechtfertige...

  6. Addict

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Also das mit den Schwiegereltern regt mich ja schon beim Lesen auf.

    Ich finde euer Kinderwunsch ist eine Sache zwischen dir und deinem Partner - was deine Schwiegereltern davon halten, ist doch völlig egal . Vielleicht hilft es, mit ihnen das Thema gar nicht mehr zu besprechen?
    Ey, als dürften nur gesunde Menschen sich für Kinder entscheiden auch heute gesunde Menschen können erkranken oder einen Unfall haben. Und dann?

    Sorry, so wirklich hilfreich ist der Post jetzt nicht, aber ich wollte dazu etwas schreiben
    I stand to watch you fade away
    I dream of you tonight
    tomorrow you'll be gone
    I wish by God you'd stayed ♥

  7. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Die Außenperspektive tut gut, danke Mondkuss

    Die Schwiegereltern sind ein Thema für sich. Eigentlich liebe Menschen, aber ältere Generation (beide Ü70) und sie kommen mit negativen Dingen und dem, was sie für "Leid" halten nicht gut klar, da ist auch Scham dabei. Sie sind z.B. gegen eine Hochzeit mit Gästen, treffen sich nicht gern mit uns in Gegenwart der Nachbarn... Seit kurzem erst bin ich endlich in der Versorgung mit einem Elektrorollstuhl, der momentan angepasst wird - für mich auch nicht leicht zu akzeptieren, aber eine krasse Erleichterung nach Monaten der Immobilität mit kaum Bewegungsradius. Der erste Kommentar der Schwiegermutter war, ob man denn nicht zumindest die Kopfstütze runterhauen kann, weil das so unschön wirken würde...

    Meinen Freund und mich ficht das nicht allzu sehr an. Mich nerven die Kommentare eben zeitweilig (und verunsichern mich teilweise). Mein Wunsch wäre aber schon, dass ein mögliches Kind ein gutes Verhältnis zu Oma und Opa hat.

    Der Familienaspekt war tatsächlich einer der Gründe für mich, Austausch im Forum zu suchen, neben den positiven Geschichten.

  8. Regular Client

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Du schreibst von Elternassistenz im Alltag, kennst Du Dich damit aus? Also wie viele Stunden bekommt man da, und wer bezahlt das?

    Ich kann mir vorstellen, dass es ganz gut klappen kann, wenn Dein Freund Haushalt und Kinderbetreuung alleine (mit externer Hilfe) machen möchte. Also z.B. so lange Elternzeit nimmt, bis das Kind in eine externe Betreuung gehen kann, später dann eben nur so lange arbeitet, wie es mit den Betreuungszeiten hinhaut, Kindkranktage nimmt, wenn das Kind krank ist, sich nachts komplett um das Kind kümmert, auch wenn er wieder arbeitet,... Im Prinzip wie ein Alleinerziehender, was die praktische Versorgung des Kindes angeht. Natürlich kannst Du auch Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, organisatorische Dinge übernehmen (Kinderkleidung kaufen, Elterngeldantrag, Kindergartenanmeldungen,...), von daher ist er ja nicht alleinerziehend.

    Wenn Ihr dann noch eine Haushaltshilfe habt, Unterstützung für Dich und etwas Unterstützung durch Babysitter etc., müsste es doch ganz gut klappen würde ich denken. Alleinerziehende schaffen es ja auch irgendwie oft ganz gut.

    Wenn das Kind erstmal etwas älter ist (so mit 5 oder 6?) könntest Du ja bestimmt auch mal alleine Zeit mit ihm verbringen, rausgehen, spielen, vorlesen,... Schwierig ist ja hauptsächlich die erste Zeit, wo ständig körperliches Zupacken nötig ist (Anziehen, Wickeln, irgendwo hochheben, Hinterherrennen, damit das Kind nicht auf die Straße läuft etc.). Aber die Zeit ist ja überschaubar.

  9. Addict

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Oh das klingt wirklich schwierig mit den Schwiegereltern. Da musst du/ ihr stark bleiben und auf euch besinnen. Ich seh das wie Mondkuss - ihre Bedenken sollten bei eurer Überlegung keine Rolle spielen. Ich kann mir vorstellen, dass es mal schwierige Situationen geben kann, aber ich gehe immer davon aus, dass sich alles irgendwie meistern lässt. Habt ihr euch schon erkundigt, welche Hilfen euch zustehen würden?

  10. Regular Client

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Ja, das mit den Schwiegereltern sehe ich auch so. Möglichst abgrenzen innerlich von deren Kommentaren. Was die Beziehung zu Enkeln angeht: die würden sie doch bestimmt lieben, wenn sie dann da sind, oder? Egal, was ihre Bedenken aktuell sind.

  11. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Danke für den Input! Was Angebote wie Elternassistenz, Haushaltshilfe usw. angeht, haben wir dank Online-Recherchen und Blogs wie den oben verlinkten einen Überblick, was es gibt. Konkret informiert bei den Trägern, Kassen usw. haben wir uns leider noch nicht. Als Kinderwunsch-"Neuling"/Ersteltern muss ich auch gestehen, dass ich den optimalen Zeitpunkt für diese finanziellen und organisatorischen Themen (auch: Elterngeld etc) allgemein nicht kenne - macht "man/frau" das idealerweise schon vor der Schwangerschaft, oder währenddessen?

    Dass uns solche Hilfen gewährt werden, da habe ich (vielleicht naiv) eher wenige Bedenken. Anders als viele Betroffene, von denen ich lese, hatte ich bisher bei Hilfsmittelverordnungen (kürzlich erst bei Rollstuhl, Duschrollstuhl und Lifter für zu Hause) kaum Schwierigkeiten und musste noch keine Widersprüche einlegen o.ä. Meine verordnenden Ärzte usw. scheinen da ziemlich auf Zack zu sein.

    Aber wie es bei der Elternunterstützung sein wird, kann man natürlich nicht sagen. Ich arbeite momentan ja auch noch Teilzeit im ÖD (derzeit im home office). Es kann allerdings sein, dass die Jobausübung mit nachlassenden Restfunktionen im Arm-/Handbereich oder generell bei einem weiteren Fortschreiten künftig schwierig wird.

    Danke übrigens für den Alleinerziehenden-Vergleich, so habe ich die mögliche Arbeitsaufteilung noch nie betrachtet und das macht echt Mut. Ja, ich denke auch, dass ich je nach Aktivität und Verständnis des Kindes mit einem älteren Kind gut interagieren könnte. Vorlesen usw. würde ich total gerne, ich hoffe, die Stimme gibt das in ein paar Jahren noch her.

    Und ja, dass die Großeltern vorhandene Kinder super finden werden, da habe ich keine Sorge

  12. Urgestein

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Ich würde an deiner Stelle mal eine andere Betroffene abschreiben (z.B. die erwähnte Blogggerin). Bestimmt kann sie dir entweder selbst Fragen beantworten oder dich mit anderen Betroffenen vernetzen. Da bekommst du vermutlich dann praxisnähere Tipps.

    Alles Gute!

  13. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Ja, möglicherweise bringt der Kinderwunsch mich oder meinen Partner nach 15 Jahren Widerstand zu einer Anmeldung bei Facebook wegen der oben verlinkten Gruppe

    Ich merke auch über das darüber schreiben, wie konkret und wie dringend unser Kinderwunsch doch eigentlich ist Mein Freund ist emotional total dabei, aber sehr unbesorgt bei allem und eher so der Macher, der am liebsten einfach loslegen würde. Vielleicht ist das die passende Einstellung.

  14. Regular Client

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Möchtest du evtl eine Gruppe zu dem
    Thema eröffnen? Ich habe auch persönliche Erfahrung mit dem Thema, aber öffentlich ist es mir zu privat.

  15. Stranger

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Helgoland, das hab ich gerade mal gemacht (bin neu im "Gruppen-Business" und ich hoffe, ich hab das richtig eingerichtet), die Gruppe heißt unkreativ "Elternsein mit Behinderung". Da ich offensichtlich noch kein Elternteil bin , ist natürlich auch Austausch zu Kinderwunsch und Beziehung allgemein willkommen. Ich freue mich auf Austausch.

  16. Addict

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    AW: Elternsein mit Behinderung

    Vielleicht interessant?

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